Warum sagt man vom Regen in die Traufe?
Gefragt von: Frau Sabina Reichert | Letzte Aktualisierung: 28. September 2026sternezahl: 4.8/5 (41 sternebewertungen)
"Vom Regen in die Traufe kommen" bedeutet, aus einer bereits schlechten oder unangenehmen Situation in eine noch schlimmere zu geraten, also von einem Übel zum nächsten zu fallen, wie bei einer Pechsträhne. Ursprünglich bezog sich die Redewendung auf das Dach: Wer Schutz vor dem Regen unter dem Dach suchte, geriet dort oft direkt unter die Traufe (Tropfkante) und wurde durch das gesammelte Wasser noch nasser als zuvor.
Warum heißt es vom Regen in die Traufe?
Die Redensart ist etwa seit dem 17. Jahrhundert bekannt. Bei Regen sammelt sich das Wasser vom Dach in der Dachrinne und fließt dann schwallartig durch die Traufe ab. Wenn sich nun eine Person Schutz suchend unter das Dach stellt und dabei unter die Traufe gerät, wird sie dadurch erst recht nass.
Was bedeutet die Redewendung "vom Regen in die Traufe"?
"Vom Regen in die Traufe kommen" bedeutet, aus einer bereits ungünstigen oder schlechten Situation in eine noch schlimmere geraten zu sein, also eine richtige Pechsträhne zu erleben, bei der ein Übel das nächste nach sich zieht, wie jemand, der aus dem Regen Schutz unter dem Dach sucht, aber dann genau dort vom gesammelten Dachwasser durchnässt wird. Die Redewendung beschreibt, dass man von einem Missstand in einen noch größeren gerät.
Was heißt vom Regen in die Taufe?
Wenn eine Person ‚vom Regen in die Traufe kommt', dann heißt das, dass sie aus einer ungünstigen Situation in eine noch schlimmere Situation gerät.
Woher kommt die Redewendung?
Redewendungen stammen oft aus dem Alltag, der Geschichte, dem Handwerk oder dem Militär und haben sich über die Zeit entwickelt, um Situationen bildhaft zu beschreiben, wie z.B. „den Löffel abgeben“ vom Generationswechsel auf dem Hof oder „08/15“ vom Maschinengewehr. Ihre Herkunft ist manchmal überraschend konkret und spiegelt frühere Lebenswelten wider, wobei die ursprüngliche Bedeutung oft metaphorisch oder sogar wörtlich war, bevor sie sich veränderte.
„Vom Regen in die Traufe“ – und wie komme ich wieder heraus? | QS24 Gesundheitsfernsehen
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Wer hat das Sprichwort erfunden?
Ihr Autor ist unbekannt; oft von volkstümlicher Bildhaftigkeit. “ „Ein Sprichwort ist ein allgemein bekannter, fest geprägter Satz, der eine Lebensregel oder Weisheit in prägnanter, kurzer Form ausdrückt. “
Warum sagt man auf 180 sein?
Mit der Redewendung "auf 180 sein" drücken Menschen aus, dass sie besonders wütend sind. Wut kann man nicht in Zahlen messen – die 180 wurde aus einem anderen Zusammenhang genommen, dem Autofahren.
Warum heißt es Klappe zu Affe tot?
"Klappe zu, Affe tot" stammt wahrscheinlich aus dem Zirkusmilieu, wo ein kleiner Affe in einer Kiste an der Kasse als Lockmittel diente; wenn der Affe starb, blieb die Kiste dauerhaft geschlossen (die Klappe zu), was das Ende der Vorstellung bedeutete. Heute bedeutet der Spruch, dass eine Sache endgültig und unwiderruflich abgeschlossen ist, auch wenn manche Theorien einen Ursprung im Niederdeutschen ("Apel" = offen) vermuten, was "ganz zu" bedeuten würde.
Was bedeutet das Wort Traufe?
Eine Traufe (auch Dachtraufe) ist der unterste Rand einer geneigten Dachfläche, an dem Regenwasser abläuft und in die Dachrinne tropft, um das Mauerwerk zu schützen. Sie ist das Gegenstück zum Dachfirst (höchster Punkt) und ermöglicht zusammen mit speziellen Lüftungselementen (Traufbleche, Kämme) die Belüftung des Dachraums, was wichtig für die Vermeidung von Feuchtigkeit und Schimmel ist.
Was hat Regen für eine Bedeutung?
Innere Ruhe, die vom Himmel fällt.
Regen produziert ein Geräusch, das dem weißen Rauschen gleicht – Frequenzen, die unsere Sinneswahrnehmungen herunterfahren, uns entspannen und sogar Schlaf- und Erinnerungsvermögen verbessern können (hilft auch, Babys zu beruhigen).
Was ist die Traufe?
Die Traufe (oder Dachtraufe) ist die unterste Kante einer geneigten Dachfläche, an der das Regenwasser abfließt und über die meist angebrachte Dachrinne vom Gebäude weggeleitet wird. Sie dient als Tropfkante, schützt so die Fassade und das Mauerwerk vor Feuchtigkeit und ist ein wichtiger Teil des Daches, um die Langlebigkeit des Gebäudes zu sichern.
Was bedeutet das Sprichwort "jemanden im Regen stehen lassen"?
"Jemanden im Regen stehen lassen" bedeutet, einer Person in einer schwierigen, bedürftigen oder unangenehmen Situation keine Hilfe oder Unterstützung zu gewähren und sie stattdessen allein zu lassen, oft gegen ein Versprechen oder eine Erwartung, dass man helfen würde. Es ist gleichbedeutend mit "jemanden im Stich lassen" oder "hängen lassen" und symbolisiert das Verweigern von Beistand, wenn man ihn am dringendsten bräuchte.
Was bedeutet die Redewendung "ein warmer Regen"?
Bedeutung: Ein „warmer Regen“ beschreibt eine unerwartete, positive Überraschung, oft in Form von Geld oder materiellen Vorteilen, die ohne große Anstrengung eintreten. Herkunft: Die Redewendung spielt auf einen warmen Sommerregen an, der die Natur belebt und erfrischt.
Was bedeutet die Redewendung "vom Regen unter die Traufe"?
"Vom Regen in die Traufe kommen" bedeutet, aus einer bereits ungünstigen oder schlechten Situation in eine noch schlimmere geraten zu sein, also eine richtige Pechsträhne zu erleben, bei der ein Übel das nächste nach sich zieht, wie jemand, der aus dem Regen Schutz unter dem Dach sucht, aber dann genau dort vom gesammelten Dachwasser durchnässt wird. Die Redewendung beschreibt, dass man von einem Missstand in einen noch größeren gerät.
Woher kommt der Spruch "Ein Schuss in den Ofen"?
Die Redewendung „ein Schuss in den Ofen“ beschreibt einen Fehlschlag oder eine vergebliche Mühe und stammt wahrscheinlich vom Bäckerhandwerk ab, wo das Einschießen von Teigling auf einer Schaufel (dem „Schießer“) in einen kalten Ofen gemeint war, was natürlich kein Brot ergab, wobei das „kalt“ im Laufe der Zeit wegfiel. Auch andere Handwerksberufe, wie die Gießerei (misslungener Guss) oder die Pulvertechnik (verpufftes Pulver), werden als Ursprung genannt.
Ist Regen eine Gnade Allahs?
Im Islam gilt Regen als Gnade . Er erinnert uns daran, dass Allah auch nach langer Trockenheit Hilfe vom Himmel sendet. Solche Momente lassen mich innehalten, nachdenken und dankbar sein. Manchmal braucht es nicht viel.
Was ist das bekannteste Sprichwort?
Am Ende haben wir die fünf der 20 beliebtesten Sprichwörter gekürt. Hier das Ergebnis: 1. Kommt Zeit, kommt Rat.
Ist eine Traufe eine Regenrinne?
Traufbleche bilden den unteren Dachabschluss zur Rinne. Der Begriff „Traufe" beschreibt die Tropfkante eines Dachs, an welcher das gesammelte Regenwasser der Dachfläche abfließt. In aller Regel wird an der Traufe eine Dachrinne angebracht, um das Wasser sicher abzuleiten.
Was ist ein Synonym für Traufe?
beliebte Synonyme
- Betrachtung (Vertiefung)
- Becken (Vertiefung)
- Beschäftigung (Vertiefung)
- Reflexion (Vertiefung)
- Loch (Vertiefung)
- Grube (Vertiefung)
- Graben (Vertiefung)
- Befestigung (Vertiefung)
Woher kommt der Begriff "mein lieber Scholli"?
Die Herkunft von „Mein lieber Scholli“ ist nicht eindeutig geklärt, aber die häufigsten Theorien führen sie entweder auf den hugenottischen Dichter Ferdinand Joly (eine Verballhornung seines Namens) oder auf die französische Wendung „ma chère jolie“ (meine liebe Schöne) zurück, die von Soldaten in Norddeutschland übernommen wurde. Eine weitere, weniger verbreitete Theorie bezieht sich auf den badischen Politiker Julius Jolly.
Woher kommt der Begriff "durch die Lappen gehen"?
Die Redewendung „durch die Lappen gehen“ stammt aus der Jagd, genauer gesagt von der Lappjagd (auch Treibjagd), bei der Jäger Stofflappen (alte Tücher/Bettlaken) an Leinen zwischen Bäumen aufhängten, um das Wild in eine bestimmte Richtung zu treiben; entkam ein Tier buchstäblich durch diese Stoffabsperrung, war es „durch die Lappen gegangen“ und dem Jäger entgangen, was heute bedeutet, eine Gelegenheit ungenutzt verstreichen zu lassen.
Warum sagt man Tote Hose?
Das Sprichwort „tote Hose“ (bedeutet: Langeweile, nichts los) hat keine eindeutig belegte Herkunft, aber es gibt Interpretationen: Entweder kommt es aus dem militärischen Bereich (fehlende Munition/Aktivität), der Jugendsprache (ironisch für lustig/peinlich) oder es ist einfach eine Metapher für etwas „Lebloses“ und „Uninteressantes“, wie eine Hosen, die nichts mehr zu bieten hat, wobei auch die Musikgruppe „Die Toten Hosen“ diesen Namen wegen möglicher Langeweile bei ihren Auftritten wählte.
Warum sagt man "Ich geh auf 17"?
„Auf 17 gehen“ bedeutet umgangssprachlich „auf die Toilette gehen“, vor allem im Einzelhandel und unter Kollegen, wobei die Zahl 17 ein verdeckter Code für die Pause ist. Der genaue Ursprung ist unklar, aber es gibt Theorien, dass es mit „Trick 17“ (eine clevere Lösung) oder dem französischen „Plan 17“ im Ersten Weltkrieg zusammenhängt, während die 17 als Code auch in anderen Kontexten wie bei „00“ für Toiletten in Hotels auftaucht.
Woher kommt der Spruch "wo der Barthel den Most holt"?
Die Herkunft der Redewendung „Wo der Bartel den Most holt“ ist nicht eindeutig geklärt, es gibt mehrere Theorien, die von Gaunersprache (Brecheisen/Geld), einem sächsischen Schankwirt namens Bartholomäus (Bartel) bis hin zum Storch (niederdeutsch „Bartheld“) reichen, aber die häufigste Verbindung besteht zum Bartholomäustag (24. August), an dem Wirte schon Most ausschenken mussten, was auf findige Wirte wie den „Bartel“ hindeutet, oder der Heilige Michael (Schwaben), der als Versorger galt. Die Bedeutung ist, zu wissen, woher etwas kommt, aufgedeckt zu sein oder jemanden zu zeigen, wie man etwas erreicht (oft im Sinne von „wo der Hammer hängt“), wie ARD alpha.
Was bedeutet "nicht auf dem Damm sein"?
Von der befestigten Straße, dem Fahrweg stammt auch die Redewendung nicht auf dem Damm sein, was so viel wie krank sein bedeutet. Auch jemandem wieder auf den Damm helfen ist darauf zurückzuführen, dass man auf der Straße eben besser vorankommt.
Wie oft kann man eine Wiedereingliederung machen?
Was tun bei Ball in die Eier?