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Warum kommen die meisten Ausländer in Deutschland?

Gefragt von: Karla Pieper  |  Letzte Aktualisierung: 24. April 2026
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Die meisten Ausländer kommen aus wirtschaftlichen Gründen (Arbeitssuche, bessere Chancen), wegen der Familienzusammenführung oder als Geflüchtete vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland, da Deutschland eine starke Wirtschaft hat, Arbeitskräfte benötigt und Schutz bietet. Viele Zuwanderer stammen aus anderen EU-Ländern (z.B. Rumänien, Polen) und der Türkei, aber auch aus Syrien, Afghanistan und anderen Teilen der Welt.

Warum kommen die meisten Ausländer nach Deutschland?

Viele Ausländer kommen nach Deutschland wegen der Arbeitsmöglichkeiten (Fachkräftemangel, bessere Jobs), aus familiären Gründen, um Asyl wegen Krieg, Verfolgung oder Menschenrechtsverletzungen zu suchen, sowie durch bereits bestehende Netzwerke und die Attraktivität der deutschen Wirtschaft. Die Hauptmotive variieren je nach Herkunftsland und Situation, wobei oft eine Kombination aus wirtschaftlichen Chancen und Schutzbedürfnis eine Rolle spielt. 

Woher kommen die meisten Flüchtlinge in Deutschland?

Die meisten Schutzsuchenden in Deutschland kommen aktuell (Stand 2024/2025) aus Syrien, Afghanistan und der Türkei, gefolgt von der Ukraine (als größte Gruppe an Kriegsflüchtlingen) und Irak. Bei der gesamten Zuwanderung sind allerdings auch viele Europäer dabei, vor allem aus der Ukraine, aber auch aus EU-Ländern wie Bulgarien, Italien und Polen.
 

Welche Nationalität ist die meiste in Deutschland?

Die Nationalität, die in Deutschland am häufigsten vertreten ist, hängt von der Definition ab: Bei der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind die Türkei, Polen und Russland die wichtigsten Herkunftsländer, während bei den neuesten Zuwanderern (2024) oft die Ukraine und Rumänien ganz oben stehen, aber auch die Türkei weiterhin stark ist. Bei der Gesamtbevölkerung sind die meisten Menschen Deutsche, aber die größte ausländische Gruppe sind häufig Menschen aus der Türkei, gefolgt von EU-Staatsbürgern wie Polen, Rumänen und Italienern, obwohl die Zahlen stark schwanken können. 

Welches Land hat die meisten Ausländer in Europa?

Deutschland hat in absoluten Zahlen die meisten Ausländer in Europa, gefolgt von Ländern wie Frankreich und Spanien, während Luxemburg prozentual den höchsten Anteil an Ausländern an der Gesamtbevölkerung aufweist. Diese Zahlen können je nach Betrachtungszeitraum (z.B. Zuwanderung vs. Gesamtbestand) und Definition (Staatsangehörigkeit vs. im Ausland geboren) variieren, aber Deutschland bleibt durchweg ein Hauptzielland für Migration. 

Faktencheck : Migranten in Deutschland | Made in Germany

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Wer hat mehr Ausländer, Deutschland oder Österreich?

Damit waren Deutsche die größte ausländische Bevölkerungsgruppe; gefolgt von Rumänen mit circa 156.000 und Türken mit etwa 125.000. Insgesamt betrug die Anzahl der Ausländer in Österreich ungefähr 1,9 Millionen.

Welches Land hat die höchste Einwanderungsrate in Europa?

Deutschland hat die meisten Einwanderer in Europa.

Mit 16,9 Millionen Einwanderern stellt Deutschland allein ein Viertel aller im Ausland geborenen Einwohner der EU.

Wer hat die wenigsten Ausländer in Deutschland?

Am niedrigsten ist der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung in den ostdeutschen Bundesländern. Die Werte lagen im Jahr 2020 zwischen 4,8 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 5,4 Prozent in Thüringen.

Welche sind die größten Einwanderergruppen in Deutschland?

Die meisten Einwanderer in Deutschland kamen im Jahr 2024 aus der Ukraine. Die drei wichtigsten Herkunftsländer waren Rumänien und die Türkei . Als Einwanderer gelten Personen, die ihr Heimatland verlassen haben, um sich dauerhaft in einem anderen Land niederzulassen.

Wie hoch ist der Ausländeranteil in Österreich?

Der Ausländeranteil in Österreich lag Anfang 2025 bei rund 20,2 % der Gesamtbevölkerung (etwa 1,9 Mio. Personen), während der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund 2024 bei etwa 27,8 % lag und damit einen Höchststand erreichte. Diese Zahlen steigen seit Jahren kontinuierlich an, wobei Wien mit 36,4 % den höchsten Anteil hat und das Burgenland den niedrigsten (11,5 %). 

Warum wollen so viele Flüchtlinge nach Deutschland?

Viele Menschen fliehen nach Deutschland wegen Krieg, Verfolgung, Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern und suchen Schutz, Sicherheit und bessere Lebensbedingungen, wobei Netzwerke mit bereits hier lebenden Verwandten oder Freunden sowie ein positives Bild Deutschlands (oft durch Medien und Sozialmedia verstärkt) eine große Rolle spielen, auch wenn einige Informationen verzerrt sein können. 

Wie viel kostet ein Flüchtling pro Monat?

Es wird von einer jahresdurchschnittlichen Belegung von knapp 43.600 Personen ausgegangen. Die Kosten pro Monat und Platz werden demnach 889 Euro betragen. Mit der Gebührenerhöhung zum 01.09.2025 ergeben sich unter Berücksichtigung von Ermäßigungen zusätzliche Einnahmen in Höhe von circa 5 Mio.

Welcher Staat hat die meisten Flüchtlinge aufgenommen?

Das Land, das die meisten Flüchtlinge aufnimmt, ist weltweit oft die Türkei, gefolgt vom Iran und Kolumbien, wobei die Zahlen je nach Jahr und Datenquelle leicht variieren. Innerhalb Europas nimmt Deutschland die meisten Asylbewerber auf und hat auch viele ukrainische Schutzsuchende aufgenommen, während kleine Länder wie der Libanon im Verhältnis zur Einwohnerzahl die größten Lasten tragen.
 

Welche Nationalität haben die meisten Flüchtlinge in Deutschland?

Die meisten Schutzsuchenden in Deutschland kommen aktuell (Stand 2024/2025) aus Syrien, Afghanistan und der Türkei, gefolgt von der Ukraine (als größte Gruppe an Kriegsflüchtlingen) und Irak. Bei der gesamten Zuwanderung sind allerdings auch viele Europäer dabei, vor allem aus der Ukraine, aber auch aus EU-Ländern wie Bulgarien, Italien und Polen.
 

Warum ist Deutschland für Flüchtlinge so attraktiv?

„Deutschland ist als Einwanderungsland attraktiver als andere EU-Länder, weil es unserer Wirtschaft lange Zeit besonders gut ging und wir sehr geringe Arbeitslosenzahlen hatten“, erklärt Asyl-Experte Professor Daniel Thym (50, Uni Konstanz).

Wie viel gibt der deutsche Staat für Flüchtlinge aus?

Deutschland gibt jährlich zig Milliarden Euro für Geflüchtete aus, die Kosten verteilen sich auf Bund, Länder und Kommunen und umfassen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (rund 6-7 Mrd. €), Integration, Unterbringung, Bildung und die Bekämpfung von Fluchtursachen, wobei die Gesamtsumme je nach Jahr und Definition variiert, aber in den letzten Jahren oft über 20 Milliarden Euro (Bund) bzw. bis zu 50 Milliarden Euro (Gesamt) betrug. 

Wer ist die größte Ausländergruppe in Deutschland?

Die meisten der 25,2 Millionen Personen mit Migrationshintergrund stammten im Jahr 2024 aus der Türkei (12,0 Prozent/3,0 Mio.), gefolgt von Polen (8,8 Prozent/2,2 Mio.), Russland (5,3 Prozent/1,3 Mio.), der Ukraine (4,8 Prozent/1,2 Mio.) und Rumänien (4,4 Prozent/1,1 Mio.).

Welches Land hat die meisten deutschen Einwanderer?

Die Schweiz ist das mit Abstand beliebteste Zielland für deutsche Auswanderer, gefolgt von Österreich und den USA, wobei die Schweiz durch ihre Nähe und Sprachnähe sowie gute Arbeitsmöglichkeiten lockt. Spanien und die Niederlande sind ebenfalls sehr beliebt, aber die Schweiz führt die Liste der Menschen mit deutschem Wohnsitz an, mit über 320.000 Einwohnern Anfang 2024.
 

Wer hat die meisten Einwanderer in Europa?

Im europäischen Vergleich ist Deutschland in absoluten Zahlen nach wie vor das Hauptzielland von Migration. Unter den EU -Staaten hatte im Jahr 20201 Deutschland die höchste längerfristige Zuwanderung2 zu verzeichnen (728.606 Zuzüge).

Welches Land in Europa hat den geringsten Ausländeranteil?

In den meisten Ländern beträgt der Ausländeranteil jedoch zwischen 2% und 8 % der Gesamtbevölkerung (Tabelle 1). Einen Ausländeranteil von über 8 % wiesen Lettland, Estland, Österreich, Zypern, Deutschland, Belgien und Griechenland auf. Unter 2 % beträgt er in Litauen, Ungarn und Polen.

Warum gibt es immer mehr Ausländer in Deutschland?

Viele Ausländer leben in Deutschland wegen historischer Anwerbeabkommen (Gastarbeiter), der Freizügigkeit in der EU, der Flucht vor Krieg und Krisen (z.B. Syrien, Ukraine) und weil Deutschland als attraktiver Arbeitsmarkt gilt, der Arbeitskräfte benötigt (Fachkräftemangel). Wichtige Faktoren sind auch das Leben von Familie und Freunden (Netzwerke), Bildungsmöglichkeiten und die Suche nach besseren Lebensbedingungen.
 

Welche Stadt hat die meisten Ausländer in Europa?

Die Spitzenposition nimmt Offenbach ein: 45,8 % der Bevölkerung besitzt keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Welches Land hat die geringste Migrationsrate?

Länder wie Tuvalu, St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha sowie Tokelau haben die wenigsten Einwanderer, oft nur eine Handvoll oder gar keine, während in absoluten Zahlen oft kleine Inselstaaten oder Gebiete mit negativer Migration (mehr Auswanderung als Einwanderung) an der Spitze stehen, wie Amerikanisch-Samoa, berichtet die UN und Datenanalysen zu den niedrigsten Migrationsraten. In Europa haben Länder wie Portugal, Slowenien und Rumänien tendenziell weniger Flüchtlinge und Asylbewerber im Vergleich zu großen Aufnahmeländern wie Deutschland. 

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