Warum ist Sauna gut für das Immunsystem?
Gefragt von: Milan Michel B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 18. März 2026sternezahl: 4.9/5 (6 sternebewertungen)
Sauna stärkt das Immunsystem, indem der Hitze-Kälte-Wechsel die Produktion von Abwehrzellen (wie Leukozyten) anregt, die Durchblutung von Haut und Schleimhäuten verbessert und so die Abwehr gegen Keime erhöht, sowie durch Stressabbau die Immunfunktion unterstützt. Regelmäßiges Saunieren trainiert den Körper, besser mit Temperaturschwankungen umzugehen, und kann Infekten vorbeugen.
Was macht Sauna mit dem Immunsystem?
STÄRKT REGELMÄSSIGES SAUNABADEN ALSO DAS IMMUNSYSTEM
Ja, mit regelmäßigen Saunagängen kann jeder sein Immunsystem stärken, das Herz-Kreislaufsystem trainieren und den Körper vor Viren (wie z.B. den Coronaviren) und möglichen Krankheiten besser schützen.
Können Saunen das Immunsystem stärken?
Erhöhte Produktion weißer Blutkörperchen
Eine im Journal of Human Kinetics veröffentlichte Studie ergab, dass regelmäßige Saunabesuche zu erhöhten Konzentrationen von Leukozyten, Lymphozyten, Neutrophilen und Basophilen führten – allesamt Schlüsselakteure unserer Immunantwort.
Wie lange Sauna für das Immunsystem?
Immunsystem stärken durch Sauna: So geht's richtig
Drei Saunagänge pro Besuch – je 10 bis 15 Minuten reichen völlig aus. Vorher gut trinken, am besten stilles Wasser oder Kräutertee. Nach jedem Saunagang kalt abduschen oder ins Tauchbecken steigen, um Kreislauf und Abhärtung zu fördern.
Für welche Krankheiten ist Sauna gut?
Das macht die Schwitzkur so gut für unsere Gesundheit
Dazu gehören unter anderem die Verringerung des Risikos von Gefäßerkrankungen, wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auf Lungenerkrankungen soll sich das Saunieren ebenfalls positiv auswirken.
Sauna: Deshalb ist das Schwitzen in der Sauna so gesund I ARD Gesund
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Für welche Organe ist Sauna gut?
Die Hitze in der Sauna weitet die Gefäße – die Abkühlung danach zieht sie wieder zusammen: Dieses Wechselspiel ist ein effektives Training für Herz, Kreislauf und Gefäßelastizität. Finnische Studien zeigen: Regelmäßiges Saunieren senkt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich.
Haben Saunen tatsächlich gesundheitliche Vorteile?
Neben Vergnügen und Entspannung deuten neuere Erkenntnisse darauf hin, dass Saunabesuche zahlreiche gesundheitliche Vorteile bieten . Dazu gehören die Verringerung des Risikos von Gefäßerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall und neurokognitiven Erkrankungen sowie von nicht-vaskulären Erkrankungen wie Lungenerkrankungen.
Was sollte man nach der Sauna nicht tun?
Nach der Sauna: Abkühlen nicht vergessen
Dies unterstützt den Körper bei der Blutdruckregulation. Eine kalte Dusche oder ein kaltes Bad dürfen daher nach dem Schwitzgang nicht fehlen. Doch Vorsicht: Der Sprung ins Eisbad direkt nach der Sauna kann den Kreislauf überfordern.
Was schwitzt man in der Sauna aus?
In der Sauna schwitzt man hauptsächlich Wasser aus, aber auch Mineralien und Salze wie Natrium, Chlorid, Kalium und Magnesium, sowie Spuren von Harnstoff, Milchsäure, Fetten und Zucker, wobei der Großteil des Schweißes Wasser ist und die Salze in geringeren Mengen als bei Sport schwitzen ausgeschieden werden. Dieser Prozess dient der Temperaturregulierung, der Hautreinigung und der Entspannung, wobei bis zu einem Liter Schweiß pro Gang verloren gehen kann, was den Flüssigkeitsverlust ausgleicht.
Warum fühlt man sich nach der Sauna so schlapp?
Sauna macht müde, weil die Hitze den Körper tief entspannt, Muskeln lockert, Stresshormone abbaut und Serotonin (Glückshormon) freisetzt, was das Nervensystem beruhigt und den „Entspannungsnerv“ aktiviert, was zu einem natürlichen Schlafbedürfnis führt; die Erschöpfung ist ein Zeichen der Regeneration, aber schlechte Lüftung oder falsches Timing können auch Wachmacher-Hormone aktivieren.
Steigert der Saunabesuch die Lebenserwartung?
Tatsächlich ergab eine im Jahr 2015 veröffentlichte Langzeitstudie, dass 2.315 finnische Männer über 20 Jahre hinweg beobachtet wurden und dass eine erhöhte Saunanutzung (4 bis 7 Mal pro Woche) sowohl die Gesamtmortalität als auch den plötzlichen Herztod im Vergleich zu einer Nutzung von nur einmal pro Woche um sage und schreibe 40 % bzw. 48 % senkte .
Sind Saunen hygienisch?
Hygienische Gründe für das Saunieren ohne Textilien
In einer Sauna schwitzt der Körper stark, und Kleidung kann den Schweiß aufsaugen und festhalten. Dies schafft eine ideale Umgebung für Bakterien und Pilze, die sich in den feuchten Stoffen vermehren können.
Was sind die Nachteile von Saunen?
Saunabesuche führen zwar nicht zu trockener Haut und können sogar für Patienten mit Psoriasis von Vorteil sein , doch kann das Schwitzen bei Patienten mit atopischer Dermatitis den Juckreiz verstärken . Kontraindikationen für Saunabesuche sind unter anderem instabile Angina pectoris, ein kürzlich erlittener Herzinfarkt und eine schwere Aortenstenose.
Wie wirkt Sauna auf die Psyche?
Die Sauna wirkt sich positiv auf die Psyche aus, indem sie Stress abbaut, die Stimmung durch die Ausschüttung von Serotonin und Endorphinen hebt und die geistige Erholung fördert. Die Wärme aktiviert den Entspannungsnerv (Parasympathikus), löst körperliche Verspannungen und führt zu besserem Schlaf und innerer Ruhe. Regelmäßiges Saunieren stärkt die psychische Widerstandskraft (Resilienz) und kann sogar Symptome leichter Depressionen lindern, indem es die Produktion von „Glückshormonen“ anregt und die Durchblutung des Gehirns verbessert.
Ist Sauna gut zum Entgiften?
Ja, Sauna unterstützt die Entgiftung, aber die Hauptarbeit leisten Leber und Nieren; Schwitzen hilft, geringe Mengen an Stoffwechselendprodukten und Schwermetallen auszuleiten, kurbelt den Stoffwechsel an und reinigt die Haut, was das Wohlbefinden steigert. Es ist jedoch kein Wundermittel zur radikalen Entgiftung, da der Großteil der Giftstoffe über Leber, Nieren und Darm ausgeschieden wird, während Schweiß hauptsächlich aus Wasser und Salzen besteht.
Warum fühle ich mich nach der Sauna krank?
Das liegt ganz einfach daran, dass unser Körper durch das Schwitzen in der Sauna viel Flüssigkeit verliert. Diese vorübergehende Dehydration quittiert unser Körper mit Kopfschmerzen. Die gute Nachricht: Sie können Kopfschmerzen nach der Sauna ganz einfach vorbeugen.
Was schwitzt man in der Sauna aus?
Giftstoffausscheidung: Durch Schwitzen werden verschiedene wasserlösliche Giftstoffe ausgeschieden, darunter Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und Cadmium sowie Alkoholabbauprodukte und bestimmte Umweltgifte . Natürliche Entgiftung: Regelmäßige Saunabesuche fördern die natürlichen Entgiftungsprozesse des Körpers.
Welche Nachteile hat die Sauna?
Nachteile der Sauna nach dem Sport
- Dehydration: In der Sauna schwitzt man stark, was zu einer erhöhten Flüssigkeitsabgabe führt. ...
- Überhitzung: Nach dem Sport ist der Körper oft bereits erhitzt. ...
- Verletzungsrisiko: In der Sauna besteht ein erhöhtes Risiko für Verletzungen wie Verbrennungen oder Kreislaufprobleme.
Wie oft pro Woche sollte man in die Sauna gehen?
Für gesunde Erwachsene sind ein bis dreimal pro Woche ein guter Rhythmus, um die positiven Effekte auf Immunsystem und Kreislauf zu nutzen, wobei zwei- bis dreimal als optimal gelten, um nachhaltige Effekte zu erzielen, mit jeweils zwei bis drei Saunagängen pro Besuch. Anfänger sollten mit einem Besuch pro Woche starten und auf den eigenen Körper hören.
Warum nichts trinken zwischen den Saunagängen?
zwischen den Saunagängen empfiehlt sich das Trinken nicht, das hemmt nämlich den entschlackenden Effekt. Auch danach gehört es beim richtigen Saunieren dazu, auf ein oder zwei große Glas calcium- oder magnesiumreiches Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte nicht zu verzichten.
Ist Saunieren wirklich gesund?
Ja, regelmäßiges Saunieren ist gesund, da es Herz-Kreislauf-System trainiert, das Immunsystem stärkt, die Durchblutung fördert, Stress abbaut und die Entspannung unterstützt, was zu besserem Schlaf führt. Der Wechsel von Hitze und Abkühlung wirkt wie ein leichtes Kreislauftraining, senkt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beugt Erkältungen vor, indem es die Schleimhäute besser durchblutet.
Ist gucken in der Sauna erlaubt?
Generell wird in der Sauna keine Bademode getragen. Grund dafür ist, dass die Kleidung sowohl reizen als auch ihre aktive Atmung behindern kann. Man sitz oder liegt also unbekleidet mit dem ganzen Körper auf dem Badetuch. Gesagt sei, das Sich-um Schauen in der Sauna durchaus erlaubt ist.
Ist Sauna gut, um Bauchfett abzubauen?
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Forschung zu Saunabesuchen und Bauchfettabbau zwar noch in den Anfängen steckt, erste Studien jedoch darauf hindeuten, dass regelmäßige Saunabesuche in Kombination mit einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung potenziell zur Gewichtsabnahme und Fettreduktion beitragen können .
Wie lange muss man in der Sauna bleiben, um die positiven Effekte zu erzielen?
Halten Sie es kurz. Die Empfehlungen zur Saunadauer können zwar variieren, aber Dr. Zack rät zu etwa 15 bis 20 Minuten . Sauna-Neulingen empfiehlt es sich, mit fünf Minuten zu beginnen und die Zeit bei jeder Sitzung zu verlängern.
Hilft Sauna bei Fettleber?
Eine Sauna kann eine Fettleber nicht heilen . Sie kann aber bei Faktoren helfen, die zu einer Fettleber beitragen, wie zum Beispiel: Verbesserung der Insulinsensitivität und Unterstützung der Gewichtskontrolle.
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