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Warum hilft mir keine Therapie?

Gefragt von: Romy Neumann  |  Letzte Aktualisierung: 15. März 2026
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Wenn eine Therapie nicht hilft, kann das an der Chemie zwischen Patient und Therapeut, der falschen Methode, unrealistischen Erwartungen, mangelnder Mitarbeit (z.B. bei Übungen), zu schweren Symptomen oder externen Stressfaktoren liegen. Wichtig ist, offen mit dem Therapeuten darüber zu sprechen, da eine gute Beziehung und die passende Therapieform entscheidend für den Erfolg sind. Es kann auch eine vorübergehende Verschlechterung normal sein, bevor es besser wird, aber manchmal ist ein Wechsel der Therapie oder des Therapeuten nötig.

Was kann ich tun, wenn die Therapie nicht hilft?

Wenn Therapie nicht hilft, sollten Sie den Therapeuten wechseln (über 116117 oder Hausarzt), andere Therapieformen prüfen (z.B. Online-Therapie, Hirnstimulation, Ketamin-Behandlung bei schweren Fällen), sich an Hausarzt/Psychiater für Medikamente wenden oder Krisen-Hotlines wie die Telefonseelsorge (0800 1110111) nutzen und aktiv soziale Unterstützung suchen. Wichtig ist, die Hoffnung nicht zu verlieren, da oft Anpassungen nötig sind. 

Was tun, wenn die Therapie bei mir nicht anschlägt?

Wenn Sie nicht die Unterstützung erhalten, die Sie benötigen, werden Sie aktiv . Therapie ist nicht einfach, und Ihre Anstrengungen sollten sich auszahlen. Ob Sie Ihre Bedenken äußern, Ihre Ziele neu bewerten, einen anderen Therapieansatz in Betracht ziehen oder sich eine neue Therapeutin oder einen neuen Therapeuten suchen – Sie müssen einen Weg finden, Fortschritte auf Ihrem Weg zu erkennen.

Warum bringt Therapie nichts?

Warum bleiben Psychotherapien manchmal wirkungslos? Eine Übersichtsstudie zeigt: Oft liegt es an unrealistischen Erwartungen, fehlendem Vertrauen und emotionalen Widerständen. Rund ein Fünftel aller Psychotherapien endet, ohne dass die Betroffenen eine relevante Verbesserung ihrer Symptome feststellen.

Warum ist die Therapie nicht wirksam?

Studien haben gezeigt, dass die Wirksamkeit einer Therapie von der Stärke der Beziehung zu Ihrem Therapeuten abhängt . Wenn diese Beziehung nicht funktioniert, ist es unwahrscheinlich, dass die Therapie den erhofften Erfolg bringt!

Warum Verhaltenstherapie dir nicht helfen wird

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Wann sollte man Therapie abbrechen?

Zunächst gilt grundsätzlich, dass Sie jede Therapie zu jedem Zeitpunkt beenden können, wenn Sie dies für notwendig halten. Sinnvollerweise sollte dies aber erst dann erfolgen, wenn es Ihnen spürbar besser geht oder wenn Sie gelernt haben, anders als bisher mit Ihren Beschwerden umzugehen.

Warum gehen die Leute nicht gern zur Therapie?

Aus Angst, Schmerz oder Scham wollen sie nicht, dass jemand in diesem Bereich herumschnüffelt . Sie denken vielleicht, nur „Verrückte“ gehen in Therapie; deshalb fürchten sie die Stigmatisierung. Sie befürchten, dass eine Therapie negative Auswirkungen auf ihren Job haben könnte, und wollen deshalb keinerlei Aufzeichnungen darüber.

Wann macht Therapie keinen Sinn?

Auf Seite des Psychotherapeuten können unter anderem folgende Faktoren zum Misserfolg beitragen: eine falsche Indikationsentscheidung, mangelndes Vermögen des Psychotherapeuten (Einfühlsamkeit, Beherrschung therapeutischer Techniken), mangelnde Übereinstimmung mit dem Patienten über den Therapieprozess.

Warum schlägt die Therapie bei meiner Angststörung nicht an?

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die Therapie nicht hilft, bedeutet das nicht, dass es keine Hoffnung auf Besserung gibt. Es kann einfach bedeuten, dass Sie noch nicht den richtigen Ansatz oder den passenden Therapeuten für Ihre individuellen Bedürfnisse gefunden haben . Denken Sie daran, dass Therapie ein Prozess ist und die Suche nach dem Richtigen möglicherweise etwas Ausprobieren erfordert.

Was mögen Psychotherapeuten nicht?

Vor allem negative Gefühle (zum Beispiel Frustration, Enttäuschung) werden gegenüber den Patienten verschwiegen. Auch gaben viele Therapeuten es nicht offen zu, wenn sie etwas, das ein Patient erzählt hatte, vergaßen, oder wenn sie daran zweifelten, einem Patienten helfen zu können.

Warum ist Gesprächstherapie bei Traumata nicht wirksam?

Allerdings ist sie weniger wirksam für Menschen, die ein Trauma oder andere Formen extremen Stresses erlebt haben. Das liegt daran, dass die Gesprächstherapie auf Kognition beruht, auf dem Erzählen der traumatischen Erlebnisse, was primär eine Kommunikationsform der linken Gehirnhälfte darstellt .

Wann bricht ein Therapeut die Therapie ab?

Auch Therapeuten können eine Psychotherapie abbrechen oder unterbrechen. Dafür kann es persönliche Gründe geben. Es kann aber auch sein, dass der Patient keine Fortschritte macht (Therapiemethode?) oder insgesamt nicht stabil genug für eine Psychotherapie erscheint.

Was bedeutet es, wenn die Therapie nicht anschlägt?

Therapieresistente Depressionen Therapieresistente Depressionen – Wenn die Behandlung nicht anschlägt. Wenn infolge von psychotherapeutischen und medikamentösen Behandlungen keine Besserung der depressiven Symptome auftritt, wird von einer therapieresistenten Depression gesprochen.

Was sollte man dem Psychotherapeuten nicht sagen?

Man sollte dem Psychotherapeuten nichts verheimlichen, was die Therapie behindert, wie eigene Fehler, Überreaktionen oder Gefühle, die man als beschämend empfindet, denn gerade diese "negativen" Aspekte sind für Fortschritte entscheidend; es gibt kaum etwas, das man nicht sagen sollte, außer vielleicht banale Alltagsdetails, die keine tiefere Bedeutung haben, während der Therapeut umgekehrt keine unrealistischen Versprechungen machen oder das Vertrauen ausnutzen darf. 

Welche psychische Krankheit hat die höchste Suizidrate?

Die Menschen können in existenzielle Krisen mit großer innerer Verzweiflung geraten, was bis zum Suizid führen kann. Die narzisstische Persönlichkeit weist mit 14% die höchste Suizidrate auf.

Warum brechen Patienten Therapien ab?

Gründe für einen Therapieabbruch sind vielfältig und reichen von Unzufriedenheit mit dem Therapeuten oder der Methode über mangelnde Fortschritte, Kosten und logistische Probleme bis zu persönlichen Umständen wie Umzug, neue Erkrankungen oder dem Gefühl, nicht verstanden zu werden. Oft spielen auch Enttäuschung über ausbleibende Besserung, schlechte Chemie oder die eigene Motivation eine große Rolle, wobei ein offenes Abschlussgespräch die beste Vorgehensweise ist.
 

Was ist die beste Therapie bei Angststörungen?

Die am besten wirksame Psychotherapie zur Behandlung von Angsterkrankungen ist die kognitive Verhaltenstherapie. In dieser lernt der Patient zu verstehen, welche Denkabläufe seiner Angst zugrunde liegen oder diese verstärken. Vermeidende Verhaltensweisen können auf dieser Grundlage bewusst korrigiert werden.

Kann man eine Angststörung vollständig heilen?

Ja, Angststörungen können oft komplett geheilt oder zumindest sehr gut in den Griff bekommen werden, sodass die Betroffenen wieder ein normales Leben führen können, besonders wenn frühzeitig mit Psychotherapie (oft kognitive Verhaltenstherapie) und/oder Medikamenten behandelt wird; die Heilungschancen sind hoch, aber Rückfälle sind möglich, und der Umgang mit der Angst wird ein wichtiger Teil der Therapie. 

Was passiert, wenn eine Angststörung nicht therapiert wird?

Werden Ängste nicht mit einer Therapie behandelt, können sich diese intensivieren, sodass es zu Angstgedanken und Angst vor der Angst kommt. Auch angstauslösende Orte oder Situationen können für die Betroffenen den Alltag erschweren.

Was machen, wenn die Therapie nicht hilft?

Wenn Therapie nicht hilft, sollten Sie den Therapeuten wechseln (über 116117 oder Hausarzt), andere Therapieformen prüfen (z.B. Online-Therapie, Hirnstimulation, Ketamin-Behandlung bei schweren Fällen), sich an Hausarzt/Psychiater für Medikamente wenden oder Krisen-Hotlines wie die Telefonseelsorge (0800 1110111) nutzen und aktiv soziale Unterstützung suchen. Wichtig ist, die Hoffnung nicht zu verlieren, da oft Anpassungen nötig sind. 

Wie verhält sich ein schwer depressiver Mensch?

Was eine schwere Depression kennzeichnet

Betroffenen fällt oft schwer, über ihre Situationen zu sprechen. Die Belastung wird sich selbst gegenüber häufig kleingeredet und ist mit Scham behaftet, was den Leidensdruck zusätzlich erhöhen kann. Depressionen werden den sogenannten „affektiven Störungen“ zugezählt.

Wann sollte man mit der Therapie aufhören?

Doch wann ist es eigentlich genug Therapie? Da im Rahmen der Kostenübernahme durch eine Krankenversicherung die Anzahl der Sitzungen eine Grenze hat (z.B. Kurzzeitbehandlung 24 Sitzungen, Langzeitbehandlung 60 Sitzungen) ist hiermit in der Regel die Therapie zu Ende.

Warum schweigen Psychologen?

Für das Geheimhalten oder Schweigen der Klienten gibt es mehrere Gründe. Beispielsweise befürchten Klienten, dass der Therapeut nichts von ihren negativen Gefühle wissen will. Es ist ihnen unangenehm, davon zu berichten, dass sie sich missverstanden, verängstigt, durcheinander oder hilflos fühlen.

Soll man seinem Therapeuten alles erzählen?

Nein, man muss einem Therapeuten nicht alles erzählen, aber Offenheit ist für den Erfolg der Therapie entscheidend, da Therapeuten zur strengen Schweigepflicht verpflichtet sind und nur relevante Informationen für die Behandlung benötigen; es ist Ihre Therapie, und Sie entscheiden, was Sie teilen, aber wichtige Dinge zu verbergen, kann den Fortschritt behindern, während das Vertrauen in die Vertraulichkeit der Sitzungen wichtig ist. 

Warum provoziert ein Therapeut?

Die Klienten werden spaßhaft provoziert, um ihren Widerstand und ihre Abwehr "herauszukitzeln" und darüber Änderungen herbeizuführen. Postulate der provokativen Therapie sind u.a.: 1) Das Verhalten, das gegenüber dem Therapeuten gezeigt wird, spiegelt die Verhaltensweisen des Klienten im täglichen Leben wider.

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