Zum Inhalt springen

Warum geht der Hefeteig nicht hoch?

Gefragt von: Luigi Jahn-Strauß  |  Letzte Aktualisierung: 1. Februar 2026
sternezahl: 4.4/5 (41 sternebewertungen)

Dein Hefeteig geht nicht auf, weil meist die Hefe zu alt oder die Temperatur falsch ist (zu kalt, zu warm oder Zugluft), der Teig nicht lange genug geknetet wurde, um Elastizität zu entwickeln, oder die Umgebung zum Gehen zu kühl ist. Auch zu viel Salz oder Zucker im Teig können die Hefe beeinträchtigen. Überprüfe die Haltbarkeit der Hefe, nutze lauwarmes Wasser (ca. 30°C) und gib dem Teig einen warmen, zugfreien Platz zum Ruhen, idealerweise um die 25-30°C.

Was kann ich machen, wenn der Hefeteig nicht aufgeht?

Wenn der Hefeteig nicht aufgeht, liegt es oft an falscher Temperatur (zu heiß tötet die Hefe ab, zu kalt verlangsamt sie), zu wenig Zeit, alter Hefe oder zu viel Salz/Fett. Sie können versuchen, etwas Zucker nachzukneten, ihn an einen warmen, feuchten Ort (z.B. im leicht erwärmten, aber ausgeschalteten Ofen mit heißem Wasser darunter) zu stellen oder einen neuen Hefesatz ansetzen, wenn er noch zu retten ist. 

Kann man Hefeteig verarbeiten, wenn nicht aufgegangen ist?

Übrigens: Backst du einen Hefeteig trotzdem, auch wenn dieser nicht aufgegangen ist, ist das Ergebnis zwar nicht giftig, aber garantiert nicht luftig, locker und fluffig. In diesem Fall lohnt es sich, einen neuen Hefeteig zu kneten.

Wie kann man Hefe aktivieren?

Um Hefe zu aktivieren, löst man frische Hefe in lauwarmer Flüssigkeit (ca. 25–30 °C) mit etwas Zucker auf und lässt sie 10–15 Minuten gehen, bis sie schaumig wird, um die Triebkraft zu prüfen und zu wecken. Trockenhefe kann oft direkt dem Mehl beigemischt werden, manche Sorten (aktive Trockenhefe) profitieren aber ebenfalls vom Anrühren in lauwarmem Wasser. Zucker liefert Nahrung, ist aber für die Aktivierung nicht zwingend nötig.
 

Bei welcher Temperatur geht Hefe am besten?

Hefe arbeitet am besten bei einer Temperatur zwischen 25°C und 35°C, wobei 30°C bis 32°C oft als optimal genannt werden; die Flüssigkeit zum Anrühren sollte handwarm (ca. 37°C) sein, aber keinesfalls heißer als 40-45°C werden, da die Hefezellen sonst absterben. Wichtig ist, eine konstante, warme Umgebung zu schaffen, um den Teig gehen zu lassen, aber Überhitzung zu vermeiden, beispielsweise im leicht vorgeheizten Ofen (max. 40°C) oder zugedeckt an einem warmen Ort.
 

Ein Geheimnis und der Teig wird wie eine Wolke 👌 Fügen Sie einfach eine Zutat hinzu 😉.

34 verwandte Fragen gefunden

Was ist besser für Hefeteig, Umluft oder Ober-Unterhitze?

Für Hefeteig ist Ober-/Unterhitze meist die bessere Wahl, da sie sanfter und gleichmäßiger backt, was für ein saftiges Ergebnis sorgt. Umluft ist besser für knusprige Oberflächen oder wenn Sie mehrere Bleche gleichzeitig backen, aber bei Hefeteig kann sie den Teig schneller austrocknen lassen. Manche Rezepte nutzen eine Kombination (erst heiß anbacken, dann Temperatur reduzieren) oder eine niedrigere Umluft-Temperatur. 

Wie lange muss man Hefeteig höchstens gehen lassen?

Hefeteig kann man je nach Temperatur und Hefe-Menge unterschiedlich lange gehen lassen: Bei Zimmertemperatur verdoppelt er sich meist in 45–90 Minuten (oder 1–2 Stunden), im Kühlschrank über Nacht (12–24 Stunden), was oft ein besseres Aroma gibt; zu lange Gehzeiten (über 24 Std.) können den Teig säuerlich machen und das Gebäck zusammenfallen lassen, aber eine Nachtruhe ist ideal für die Vorbereitung.
 

Warum wird meine Hefe nicht aktiviert?

Wenn Ihre Hefe nicht aktiviert wird, liegt es meist an zu heißem oder zu kaltem Wasser, alter Hefe, mangelnder Feuchtigkeit oder zu wenig Zeit. Prüfen Sie das Verfallsdatum, nutzen Sie lauwarmes Wasser (ca. 30-40°C), decken Sie den Teig ab, um Austrocknung zu verhindern, und geben Sie ihm genug Wärme und Zeit zum Aufgehen. 

Soll man die Hefe umrühren oder darüberstreuen?

Die beste Vorgehensweise: Lassen Sie die Hefe die Arbeit machen.

Für optimale Ergebnisse streuen Sie einfach Trockenhefe auf die Oberfläche Ihrer Würze oder Ihres Mostes oder geben Sie Flüssighefe wie angegeben hinzu . Lassen Sie die Hefe anschließend einfach auf natürliche Weise absetzen.

Warum löst sich meine Hefe nicht auf?

Wenn Hefe sich nicht auflöst oder der Teig nicht geht, liegt es oft an falscher Temperatur (zu heiß tötet die Hefe, zu kalt verlangsamt sie), zu viel Salz, alter Hefe oder Zugluft, die den Teig austrocknet; der beste Rettungsversuch ist ein zweiter Hefeansatz mit lauwarmem Wasser (ca. 30°C) und etwas Zucker.
 

Ist es schlimm, wenn man Hefeteig nicht gehen lässt?

Ja, es ist schlimm, denn der Teig wird nicht locker-luftig, sondern eher fest, kompakt oder sogar gummiartig, aber du kannst ihn meist trotzdem backen, wenn du nicht zu viel erwartest; oft sind die Ursachen falsche Temperatur (zu heiß oder zu kalt), abgelaufene Hefe oder Zugluft. Um ihn zu retten, kannst du ihn mit einem Trick im Ofen warmstellen oder etwas Zucker hinzufügen, aber wenn die Hefe komplett tot ist, wird er steinhart. 

Kann man bereits aufgegangenen Hefeteig einfrieren?

Ja, man kann Hefeteig nach dem Gehen einfrieren, aber es ist nicht ideal; er wird oft klebrig und das Backergebnis leidet, da die Hefe nach dem Auftauen nicht mehr optimal aufgeht. Besser ist es, den Teig direkt nach dem Kneten (also noch vor dem ersten Gehen) portionsweise luftdicht einzufrieren, um ihn später frisch verarbeiten zu können; herzhafte Teige eignen sich besser als süße.
 

Wann ist Hefeteig fertig aufgegangen?

Hefeteig ist fertig, wenn er <<<!nav>>elastisch ist (Fenstertest), sich sein Volumen verdoppelt hat und der Fingertest zeigt, dass die Delle langsam zurückkommt (knappe Gare) – also nicht sofort wieder herausspringt (Untergare) oder flach bleibt (Übergare). Die genaue Zeit hängt vom Rezept ab (oft 1-2 Stunden Gehen lassen), aber die Tests sind der zuverlässigste Indikator, ob der Teig bereit zum Backen ist oder noch gehen muss.
 

Kann man Hefeteig mit Backpulver retten?

Wenn Ihr Hefeteig nicht aufgeht, können Sie ihn mit Backpulver retten, indem Sie ein Päckchen (ca. 15g) Backpulver in den Teig einarbeiten, gut durchkneten und ihn dann sofort backen, da die Gehzeit entfällt. Das Backpulver wirkt sofort und lockert den Teig, auch wenn das fertige Gebäck vielleicht nicht ganz so aromatisch wird wie ein traditionell aufgegangener Hefeteig.
 

Was tun, wenn der Hefeteig zu fest ist?

Wenn dein Hefeteig zu fest ist, knete schluckweise etwas lauwarme Flüssigkeit (Milch oder Wasser) unter, bis er geschmeidig wird, lass ihn dann kurz ruhen, damit sich die Flüssigkeit verteilt, und knete ihn erneut durch. Längeres Kneten kann helfen, aber die wichtigste Lösung ist, langsam mehr Flüssigkeit hinzuzufügen, um ihn wieder geschmeidiger zu machen, da zu wenig Flüssigkeit oft der Grund für einen festen Teig ist. 

Was tun, damit Hefeteig schneller aufgeht?

Um Hefeteig schneller gehen zu lassen, nutze die Wärme im Backofen (bei ca. 40-50°C Ober-/Unterhitze oder nur Licht an) oder Mikrowelle (oft nur 5 Min.), stelle ihn vor eine Heizung, ans sonnige Fensterbrett oder ins Wasserbad mit warmem (nicht kochendem) Wasser – alles mit abgedeckter Schüssel, um Feuchtigkeit und Wärme zu halten, damit die Hefe arbeiten kann. 

Warum soll man möglichst wenig Hefe benutzen?

Je mehr Hefe man zu stärkehaltigen Mehl gibt, desto schneller geht der Teig auf. Dadurch kann der Teig nicht lange genug ruhen, deshalb ist das Backergebnis weniger gut verdaulich, ist weniger gesund und kann zu Magen-/Darm-Problemen führen.

Wie warm sollte Wasser sein, um Hefe aufzulösen?

Damit die Hefe ihre volle Wirkung entfalten kann, sollten die Zutaten zimmerwarm sein. Milch oder Wasser sollten handwarm, also etwa 37°C warm sein. Mit Wärme und Geduld wird der Hefeteig noch locker und fluffig. Die frische Hefe war zu alt.

Ist es besser, mit frischer oder trockener Hefe zu Backen?

Beide Hefen sind gut, aber haben unterschiedliche Stärken: Frische Hefe hat eine stärkere, länger anhaltende Triebkraft und wird oft für traditionelles Backen mit mehreren Gehzeiten empfohlen, während Trockenhefe viel länger haltbar, einfacher zu lagern und zu dosieren ist, was sie ideal für Hobbybäcker und spontane Backvorhaben macht. Frische Hefe wird nachgesagt, einen etwas besseren Geschmack zu verleihen, aber Geschmackunterschiede sind oft minimal. 

Wie rette ich Hefeteig, wenn er nicht aufgeht?

Wenn dein Hefeteig nicht aufgeht, kannst du ihn oft mit mehr Zucker oder einem zweiten Hefeansatz (mit frischer Hefe, Mehl und lauwarmem Wasser/Milch) retten, ihn durchkneten und bei warmer, feuchter Wärme erneut gehen lassen, oder wenn alles scheitert, mit Backpulver als Triebmittel direkt backen, was ihn etwas fester, aber essbar macht. Prüfe vorher, ob die Hefe abgelaufen oder zu alt ist, denn das ist oft die Ursache.
 

Wie kann ich Hefe aktivieren?

Um Hefe zu aktivieren, löst man frische Hefe in lauwarmer Flüssigkeit (ca. 25–30 °C) mit etwas Zucker auf und lässt sie 10–15 Minuten gehen, bis sie schaumig wird, um die Triebkraft zu prüfen und zu wecken. Trockenhefe kann oft direkt dem Mehl beigemischt werden, manche Sorten (aktive Trockenhefe) profitieren aber ebenfalls vom Anrühren in lauwarmem Wasser. Zucker liefert Nahrung, ist aber für die Aktivierung nicht zwingend nötig.
 

Wie testet man, ob Hefe noch aktiv ist?

Mit einem einfachen Test kannst du herausfinden, ob deine Hefe noch einwandfrei funktioniert. Fülle dafür ein Glas mit lauwarmem Wasser, löse einen Teelöffel Zucker darin auf und gib ein kleines Stück deiner Hefe hinein. Schwimmt die Hefe nach etwa zwei bis drei Minuten nach oben, ist sie noch frisch.

Wie lange darf ein Hefeteig bei Zimmertemperatur gehen?

Hefeteig kann bei Zimmertemperatur maximal etwa 1 bis 2 Stunden stehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat, idealerweise bis zur Verdopplung, bevor die Hefeblasen platzen; länger sollte er nicht ungekühlt bleiben, da er sonst übergeht oder schlecht wird, aber er lässt sich gut im Kühlschrank für 12-24 Stunden gehen lassen. Die genaue Zeit hängt von der Raumtemperatur und der Hefemenge ab – je wärmer, desto kürzer. 

In welcher Schüssel sollte man Hefeteig gehen lassen?

Für Hefeteig eignen sich am besten Kunststoff- oder Edelstahlschüsseln mit Deckel oder Abdeckung (z.B. feuchtes Tuch), da sie die Wärme gut speichern und den Teig vor dem Austrocknen schützen, wobei Kunststoff oft bevorzugt wird, da er die Temperatur besser hält als Metall. Spezielle Hefeteigschüsseln mit "Plopp"-Deckel sind auch ideal, da der Deckel signalisiert, wenn der Teig fertig ist. Wichtig ist ein zugluftfreier Ort mit gleichbleibender Temperatur (ca. 25-30°C) für den Aufgehprozess.
 

Soll man Hefeteig nach dem Gehen nochmal Kneten?

Ja, beim Hefeteig knetet man oft ein zweites Mal nach dem ersten Gehenlassen, um die Luft gleichmäßig zu verteilen und die Struktur zu verbessern, bevor er geformt und ein zweites Mal (in der Form) gehen gelassen wird – dies ist das sogenannte "Abschlagen" und führt zu einer besseren Krume, während zu starkes, spätes Kneten das Gluten überdehnen kann.