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Warum dürfen Wichtel nicht gesehen werden?

Gefragt von: Frau Dr. Nina Geiger B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 7. Januar 2026
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Wichtel dürfen nicht gesehen werden, weil sie dann ihre magischen Kräfte verlieren und der Zauber der Weihnachtszeit verfliegt. Aus diesem Grund sind sie scheue Wesen, die sich tagsüber hinter ihrer Wichteltür verstecken und nur nachts aktiv sind, um Streiche zu spielen und Geschenke vorzubereiten. Das Verbot dient dazu, die Magie zu bewahren und die Kinder in die Fantasie einzubinden.

Was passiert, wenn man einen Wichtel sieht?

Wenn man einen Wichtel sieht, verliert er seine magischen Kräfte, weshalb er sich tagsüber hinter seiner Wichteltür versteckt und nachts aktiv ist, um Streiche zu spielen, Geschenke vorzubereiten oder Briefe zu schreiben, um mit den Kindern zu kommunizieren. Es ist ein wichtiger Teil des Brauchs, dass Kinder den Wichtel niemals erblicken dürfen, da dies seine Macht beraubt und er vorzeitig ausziehen müsste.
 

Warum darf man Wichtel nicht sehen?

Wichtig zu wissen: Einen Wichtel darf man niemals zu Gesicht bekommen. Sieht man ihn, so verliert er seine Zauberkraft. Deshalb darf seine Wichteltüre natürlich nicht geöffnet werden. Tagsüber, wenn die Familie wach ist, schläft er ohnehin.

Warum darf die Wichteltür nicht geöffnet werden?

Die Wichteltür darf nicht geöffnet werden, weil der Wichtel sonst seine magischen Kräfte verliert, aus Angst vor den Menschen flieht und der Zauber der Weihnachtszeit verfliegt. Die Regel dient dazu, die Fantasie der Kinder anzuregen und den Wichtel ungesehen seine nächtlichen Streiche und Vorbereitungen für die Familie erledigen zu lassen.
 

Was ist der Sinn hinter Wichteln?

– Begeisternde Enthüllung. Wichteln ist mehr als Geschenkeaustausch: Es schafft Verbundenheit, fördert Teamgeist und sorgt für überraschende, herzliche Momente.

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Was ist der Sinn von Wichteln?

Das Ziel von Wichteln ist , dass jeder in einer Gruppe oder Gemeinschaft ein Geschenk erhält . Es kann etwas schwierig sein, für mehrere Personen ein Geschenk zu kaufen, aber beim Wichteln muss man nur an eine Person denken. Wenn du zusätzlich Personen beschenken möchtest, denen du nicht zugeteilt wurdest, ist das völlig dir überlassen.

Was ist die Aufgabe von Wichteln?

Wichteln ist ein lustiger Brauch, der zumeist zur Weihnachtszeit gefeiert wird. Dabei schenken sich Schulklassen, Freunde, Familien, Vereine, Belegschaften etc. kleine Geschenke. Je nach Variante geschieht dies per Zufallsverfahren oder wird vorher ausgelost.

Wann baut der Wichtel seine Baustelle auf?

Die Wichtel-Baustelle erscheint klassischerweise ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Einzug des Wichtels, meist um den 29. oder 30. November, als Ankündigung für den 1. Dezember oder 1. Advent, um die Vorfreude zu steigern; sie kann aber auch schon früher auftauchen, je nach gewünschter Dauer der Wichtelzeit, da es keine festen Regeln gibt, sondern der Fantasie freien Lauf gelassen wird.
 

Für welches Alter ist die Wichteltür geeignet?

Eine Wichteltür ist ab etwa 3 Jahren ideal, da Kinder in diesem Alter die Geschichte verstehen können, aber man kann auch schon bei 2-Jährigen starten und bei Bedarf vereinfachen, wobei bei Kleinkindern auf verschluckbare Kleinteile geachtet werden muss. Für ältere Kinder (4-8 Jahre) gibt es spezielle Sets mit komplexeren Aufgaben, da die Fantasie mit dem Alter wächst und die Geschichte tiefergehend erlebt wird. 

Wann verschwindet der Wichtel wieder?

Der Wichtel verschwindet meistens nach Weihnachten, oft am 24. Dezember oder kurz danach, wenn seine Aufgabe in der Adventszeit erfüllt ist, manchmal begleitet von einem Abschiedsbrief und dem Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen. Viele Familien lassen ihn aber auch bis Dreikönig (6. Januar) oder sogar bis zum Ende der Weihnachtszeit im Februar (Mariä Lichtmess) bleiben, je nachdem, was besser zur Familie passt, da es keinen festen Termin gibt.
 

Wie verabschiedet sich der Wichtel?

Der Wichtel verabschiedet sich meist mit einem Abschiedsbrief, in dem er erklärt, dass seine Aufgabe erfüllt ist und er zurück zu seinem Zuhause oder zum Weihnachtsmann muss, oft mit Ankündigung für das nächste Jahr. Zusätzlich hinterlässt er kleine Geschenke wie eine Kerze, einen Glücksbringer oder eine kleine Erinnerung, und am nächsten Morgen sind die Wichteltür und alles drumherum verschwunden, was den Abschied magisch macht.
 

Warum ziehen Wichtel in ein Haus ein?

Wichtel ziehen ein, um die Vorweihnachtszeit für Kinder magischer, spannender und gemeinschaftlicher zu gestalten; der Brauch stammt aus Skandinavien, wo kleine Hausgeister wie Nisse oder Tomte die Menschen beschützen und dem Weihnachtsmann helfen, dafür werden sie mit Leckereien belohnt, während sie hinter einer kleinen Tür leben und heimlich Streiche spielen und Aufgaben stellen. Sie bringen eine kreative Alternative zum Konsum, indem sie die Familie zu kleinen Aktivitäten anregen, die Fantasie anregen und eine Geschichte erzählen.
 

Wie funktioniert das geheime Weihnachtswichteln?

"Secret Sister" richtet sich dabei aber vornehmlich an Frauen. Die Wichtelaktion verspricht: Sie müssen nur 1 Geschenk versenden, erhalten aber 6 bis 36 Geschenke zurück. Wer sich auf solch einen Aufruf meldet, erhält eine Liste mit 6 Namen. An den Namen ganz oben soll ein Geschenk geschickt werden.

Warum darf man den Wichtel nicht sehen?

Man darf den Wichtel nicht sehen, weil er sonst seine magischen Kräfte verliert und die Freude sowie der Zauber der Adventszeit schwinden würden; deshalb ist er nachtaktiv und versteckt sich tagsüber hinter seiner Wichteltür, um im Verborgenen zu wirken und den Kindern kleine Überraschungen zu hinterlassen, kommuniziert aber durch Briefe mit ihnen.
 

Wie ruft man einen Wichtel?

Um einen Wichtel zu rufen, stellt man eine kleine Wichteltür auf und lockt ihn mit einem magischen Licht (Wichtellaterne/Licht) am Fenster an, da Wichtel oft nordische Namen wie Nisse oder Tomte tragen und durch Briefe mit den Menschen kommunizieren. Man signalisiert ihm, dass er willkommen ist, indem man eine Wichtellaterne bastelt und abends leuchten lässt, um ihn einzuladen.
 

Was schreibt ein Wichtel den Kindern?

Ein Wichtel schreibt Kindern Briefe, um sich vorzustellen, über seine Abenteuer zu berichten, Streiche zu erklären, um Hilfe zu bitten (z.B. für den Weihnachtsmann), Rätsel zu stellen oder sich zu verabschieden – oft mit liebevollen, magischen Botschaften, die die Fantasie anregen und Bezug auf den Alltag der Kinder nehmen, um eine persönliche Verbindung zu schaffen. 

Für welches Alter ist ein Wichtel geeignet?

Wichtel sind magische Fabelwesen, die oft mehrere hundert Jahre alt werden können (z.B. 148 Jahre jung) und dem Weihnachtsmann helfen. Der Wichteltür-Brauch für Kinder beginnt meist mit 3 bis 4 Jahren in der magischen Phase, wo sie an Wichtel glauben und Wichteltüren mit kleinen Streichen und Briefen inszenieren, bis etwa 6-8 Jahren. Die Wichtel selbst sind dabei je nach Geschichte unterschiedlich alt, aber als Fabelwesen sehr langlebig. 

Welche Sätze sollte man nie zu seinem Kind sagen?

Man sollte niemals Sätze sagen, die das Kind abwerten, vergleichen, für die Gefühle der Eltern verantwortlich machen oder ihm seine eigene Wahrnehmung absprechen, wie: "Sei brav!", "Ich hab dich nicht lieb!", "Warum kannst du nicht so sein wie dein Bruder?", "Du machst mir das Leben schwer" oder "Hast du Angst?" sowie generelle Warnungen wie "Das geht kaputt", denn diese schaden dem Selbstwertgefühl und der Autonomieentwicklung des Kindes. Stattdessen sollten Eltern konstruktive, wertschätzende und situationsbezogene Formulierungen wählen, die die Gefühle des Kindes anerkennen und Selbstwirksamkeit fördern, wie "Ich sehe, du bist wütend" oder "Versuch es erst mal selbst". 

Wie kündigt sich ein Wichtel an?

Ein Wichtel kündigt sich oft geheimnisvoll an, z.B. mit kleinen Handabdrücken, mysteriösen Fußspuren in Mehl oder Glitzerstaub oder durch einen ersten Brief und kleine "Baustellen" mit Werkzeug und Materialien, die seine Ankunft am 1. Dezember vorbereiten. Die Ankündigung kann durch eine Wichteltür, die über Nacht erscheint, oder durch kleine Geschenke wie Leckereien und Dekorationen erfolgen, die er hinterlässt. 

Was schenkt der Wichtel den Kindern?

Der Wichtel schenkt Kindern oft kleine Spielsachen wie Autos, Knete, Bälle, Spielfiguren oder Kuscheltiere, aber auch Süßigkeiten, Aufkleber, Kinderbücher, Zauber- oder Scherzartikel und weihnachtliche Dinge wie Keksausstecher. Die Geschenke sind meist klein, überraschend und passen zum Wichtel-Motto, um die Adventszeit magischer zu gestalten, oft mit kleinen Streichen oder Botschaften.
 

Wo sollte man die Wichteltür anbringen?

Um eine Wichteltür zu befestigen, nutzt man am besten temporäre Methoden wie Doppelklebeband, Klettverschlüsse, Patafix/Klebepads oder bastelt eine Stütze aus Eisstäbchen/Holzklötzen, um sie zwischen Wand und Fußleiste zu klemmen, was die Wand schont und rückstandslos entfernbar ist. Alternativ kann man die Tür direkt mit Heißkleber, kleinen Nägeln (auf einer dünnen Unterlage wie Pappe), oder Moosgummi anbringen, wenn ein festeres Anbringen gewünscht ist. 

Wie geht Wichteln richtig?

Richtig wichteln bedeutet, die Grundregeln festzulegen (Teilnehmer, Budget, Termin), per Los anonym einen zu beschenken, Wünsche zu sammeln (optional) und dann entweder klassisch auszulosen oder eine Variante wie Würfelwichteln oder Räuberwichteln mit lustigen Regeln zu spielen, bevor die Geschenke geöffnet werden. Das Wichtigste ist der Spaß, die Anonymität des Schenkenden und eine klare Absprache über den Ablauf. 

Wie kann ein Wichtel heißen?

Ein Wichtel kann klassisch Nisse oder Tomte heißen (nordische Namen für Hausgeister) oder andere skandinavische Namen wie Lasse, Jonte, Knut, Finn, Ole, Mikkel und weibliche Varianten wie Alva oder Ylvi tragen, aber auch fantasievolle Namen wie Frost oder Zauberstern sind möglich. Skandinavische Namen sind beliebt, weil die Wichtel aus dieser Tradition stammen. 

Welche Streiche macht ein Wichtel?

Ein Wichtel macht freche, aber liebevolle Streiche wie das Bemalen des Spiegels mit Zahnpasta oder Lippenstift, das Verstecken von Dingen, das Vertauschen von Schuhen oder das Umdekorieren mit Geschenkepapier oder Luftballons; oft hinterlässt er auch kleine "Spuren" wie eine Mini-Seife im Bad oder bastelt aus Naturmaterialien kleine Kunstwerke. Die Streiche drehen sich oft um das Bad, die Küche oder die Weihnachtsdeko und sind darauf ausgelegt, für Überraschung und Freude zu sorgen, wie Magische Wichteltüre, Raus im Walde und SWR zeigen. 

Was muss man über Wichtel wissen?

Wichtel sind kleine, fleißige Natur- oder Weihnachtswesen aus der skandinavischen Folklore, die als Helfer des Weihnachtsmannes oder als Hausgeister auftreten, oft mit einer kleinen Tür einziehen und während der Adventszeit durch Streiche und kleine Geschenke Freude bringen, wobei sie nachts agieren und Spuren hinterlassen, um eine magische Atmosphäre zu schaffen. Sie sind eine Tradition, die Fantasie anregt und als eine Art lebendiger Adventskalender fungiert, der die Magie der Weihnachtszeit spürbar macht. 

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