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Wann zahlt die Krankenkasse eine Augen OP?

Gefragt von: Frau Dr. Eveline Lechner B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Juni 2026
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Die Krankenkasse zahlt eine Augen-OP meist nur bei medizinischer Notwendigkeit, nicht bei reinem Wunsch nach Brillenfreiheit, da Fehlsichtigkeit oft als nicht krankhaft gilt. Ausnahmen sind schwerwiegende Fälle wie starker Grauer Star (Katarakt), sehr hohe Dioptrienwerte (z.B. über 10 dpt), starke Unverträglichkeit von Kontaktlinsen oder ein großes Seh-Ungleichgewicht zwischen den Augen. Eine Kostenübernahme hängt stark vom individuellen Fall und der Begründung des Arztes ab, bei der Privatversicherung sind die Chancen oft besser.

Wann ist eine Augen-OP medizinisch notwendig?

Eine Augen-OP ist medizinisch notwendig, wenn eine Sehschwäche (wie Grauer Star, starke Fehlsichtigkeit) das tägliche Leben erheblich beeinträchtigt, Brillen/Kontaktlinsen unverträglich sind, ein starker Sehunterschied zwischen den Augen besteht oder eine Erkrankung das Sehvermögen bedroht; bei Grauem Star (Katarakt) ist die OP immer indiziert, sobald die Sehfähigkeit durch die Trübung sinkt, da es keine Alternative gibt. Bei rein kosmetischen Gründen (z. B. Augenlasern) zahlen Krankenkassen meist nicht, aber bei hoher Fehlsichtigkeit oder Unverträglichkeit kann eine Kostenübernahme (teilweise) möglich sein.
 

Was zahlt die Krankenkasse bei Augen-OP?

Nein, die gesetzlichen Krankenkassen zahlen Augenlaser-OPs für Fehlsichtigkeiten (Kurz-, Weit-, Hornhautverkrümmung) in der Regel nicht, da sie dies als Lifestyle-Eingriff sehen und nicht als medizinisch notwendig; nur bei sehr seltenen Ausnahmefällen mit nachgewiesener medizinischer Notwendigkeit (z.B. Unverträglichkeit von Kontaktlinsen) kann eine Teilübernahme geprüft werden, während private Kassen je nach Vertrag variieren. Die Kosten für eine reine Sehkorrektur (LASIK, SMILE) liegen oft zwischen 1.000 und 3.000 € pro Auge. 

Bei welcher Sehstärke zahlt die Krankenkasse?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen Zuschüsse für Brillen und Kontaktlinsen bei Erwachsenen meist ab 6,25 Dioptrien (Kurz-/Weitsichtigkeit) oder 4,25 Dioptrien (Hornhautverkrümmung), wenn die Sehstärke auf dem besseren Auge maximal 30 % beträgt oder bei medizinisch notwendigen Ausnahmefällen ab 8 Dioptrien für Kontaktlinsen oder deutlichen Unterschieden zwischen den Augen (mind. 2 Dioptrien). Für Kinder und Jugendliche werden Brillen in der Regel eher übernommen. Wichtig: Bezahlt werden nur die Gläser, Gestell, Entspiegelung etc. müssen privat gezahlt werden. 

In welchen Fällen übernimmt die Krankenkasse Augenlasern?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für Augenlasern bei Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit-, Alterssichtigkeit) in der Regel nicht, da es als kosmetisch gilt; nur bei medizinischer Notwendigkeit wie extremer Kontaktlinsenunverträglichkeit oder sehr hohen Dioptrienwerten (z.B. > 10 dpt) kann eine Übernahme beantragt werden, oft mit Nachweisen über Brillenunverträglichkeit. Private Krankenkassen übernehmen Kosten eher, abhängig vom Tarif und medizinischer Notwendigkeit. 

Laseroperation: Wann zahlt die Krankenkasse?

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Wann ist Augenlasern kostenlos?

Bei Fehlsichtigkeiten zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Behandlungskosten leider nicht. Dazu zählen Augenlasern bei Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Alterssichtigkeit. Nur bei medizinischer Notwendigkeit oder schweren Fehlsichtigkeiten werden Kosten gedeckt.

Kann ich eine Laser-Augenoperation kostenlos bekommen?

Ja, Laser-Augenoperationen sind im Rahmen des NHS (National Health Service) verfügbar, werden aber nur bei bestimmten Erkrankungen durchgeführt, die zu Sehverlust führen können . Zu den vom NHS abgedeckten Erkrankungen gehören: Diabetische Retinopathie und Nachstar (PCO).

Wie viele Dioptrien entsprechen 30 Prozent Sehkraft?

30 Prozent Sehkraft (Visus 0,3) ist nicht direkt in eine bestimmte Dioptrienzahl umrechenbar, da es von der Art der Sehschwäche abhängt, aber es entspricht oft Werten um -1,0 bis -1,5 Dioptrien (oder mehr bei Hornhautverkrümmung) und gilt als schwere Sehbeeinträchtigung, bei der eine Brille oft nicht mehr ausreicht und Lupenhilfen nötig werden können, wobei die Krankenkasse die Kosten für Gläser bei unter 30 % Sehkraft übernimmt. 

Wie beantrage ich eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse?

Um eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu beantragen, müssen Sie vorab bei Ihrer Kasse den Wunsch anmelden (telefonisch, online oder schriftlich), dann die Leistung selbst bezahlen und anschließend den formellen Antrag mit Rechnungen, Belegen und ärztlichen Unterlagen einreichen – oft digital über das Kundenportal oder per Post, wobei Sie bei vielen Leistungen die Erstattung vorab bestätigen lassen sollten. 

Übernimmt die AOK die Kosten für Augenlasern?

Die AOK übernimmt die Kosten für eine Augenlaser-OP in der Regel nicht, da Fehlsichtigkeit nicht als Krankheit gilt, sondern als Lifestyle-Eingriff angesehen wird. Ausnahmen gibt es bei medizinischer Notwendigkeit (z. B. extreme Dioptrienwerte, wenn Brillen/Linsen nicht vertragen werden) oder durch private Zusatzversicherungen wie das AOK-Produkt "AugenPlus" (Zuschüsse möglich) oder spezielle Tarife. Es lohnt sich, vorab mit der AOK zu sprechen, um individuelle Möglichkeiten zu klären.
 

Wie viele Dioptrien kann man weglasern?

Man kann Augen bis zu bestimmten Werten lasern, typischerweise bis ca. -10 bis -12 Dioptrien bei Kurzsichtigkeit (Myopie), +3 bis +6 Dioptrien bei Weitsichtigkeit (Hyperopie) und bis zu 8 Dioptrien bei Hornhautverkrümmung (Astigmatismus), wobei die Grenzen je nach Methode (LASIK, SMILE, PRK) und individuellen Faktoren wie Hornhautdicke variieren. Bei sehr hohen Werten kommen oft andere Verfahren wie der refraktive Linsenaustausch zum Einsatz.
 

Welche Leistungen muss ich beim Augenarzt selbst zahlen?

Beim Augenarzt zahlen Sie meist IGeL-Leistungen (Individuelle Gesundheitsleistungen) wie die erweiterte Glaukom- oder Makuladegenerations-Früherkennung (z. B. mit OCT), wenn kein konkreter Verdacht besteht, da die Kasse nur bei Verdacht oder bestehender Krankheit zahlt; Standard-Sehtests (mit medizinischer Notwendigkeit) und Notwendige Behandlungen werden übernommen, aber Vorsorge ohne medizinischen Anlass (wie den "Augen-TÜV") ist oft Selbstzahler-Sache, mit Kosten zwischen 20-150+ € je nach Untersuchung.
 

Wie viel kostet es, beide Augen zu Lasern?

Die Kosten für eine Augenlaser-Behandlung können je nach Verfahren und individuellem Befund variieren. Generell liegen die Preise in Deutschland aktuell bei etwa 800 bis 2.600 € pro Auge für eine Sehfehlerkorrektur mittels Laser (Quelle: huk.de).

Welche Augen-OP wird von der Krankenkasse bezahlt?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen in Deutschland die Standard-Katarakt-OP (Grauer Star) inklusive Standard-Monofokallinse sowie Vor- und Nachuntersuchungen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, wobei oft Zuzahlungen für präzisere Vermessungen (z.B. IOL-Master) anfallen. Bei Augenlaser-OPs (LASIK, Smile) übernehmen die Kassen die Kosten nur in seltenen Ausnahmefällen (z.B. bei starker Fehlsichtigkeit ab ±6,25 dpt oder Hornhautverkrümmung ab 4 dpt) oder bei bestimmten Vorerkrankungen, ansonsten sind diese meist eine Privatleistung.
 

Bei welcher Sehstärke wird grauer Star operiert?

Eine Grauer-Star-Operation wird meist dann empfohlen, wenn die Sehschärfe unter 60 % fällt, der Alltag durch Symptome wie Blendung oder verschwommenes Sehen beeinträchtigt ist und die Fahrtüchtigkeit (mind. 50 % Sehkraft) gefährdet ist – letztlich entscheidet aber der individuelle Leidensdruck in Absprache mit dem Augenarzt, da es keine starre Grenze gibt, sondern Lebensqualität und Sicherheitsbedürfnisse im Vordergrund stehen.
 

Wie viele Tage Ruhe sind nach einer Augen-OP nötig?

Lesen und Bildschirmarbeit nach Grauer Star OP

Bildschirmarbeit wird durch die eingeschränkte Sehschärfe erschwert und sollte daher pausiert werden. Im Normalfall erhalten Sie bei einer Katarakt OP eine Krankschreibung für 14 Tage. In dieser Zeit sollten Sie Ihren Augen auch die nötige Ruhe gönnen.

Kann die Krankenkasse die Kostenübernahme ablehnen?

Wenn Krankenkassen Zuschussanträge oder die Übernahme von Leistungen ablehnen, haben Patientinnen und Patienten das Recht auf ein Widerspruchsverfahren. Nicht immer weisen Krankenkassen die Betroffenen auf dieses Recht hin. In Einzelfällen werden sie sogar wiederholt zur Rücknahme des Widerspruchs gedrängt.

Was ist die Kostenbeteiligung bei der Krankenkasse?

Was versteht man unter Kostenbeteiligung? Die Versicherten müssen sich an den Kosten der erbrachten Leistungen beteiligen. Diese Beteiligung besteht aus einem jährlichen fixen Betrag (Franchise) und 10 Prozent der diese Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).

Wer entscheidet über die Kostenübernahme der Krankenkasse?

Welche Kosten für Behandlungen und Medikamente die gesetzliche Krankenkasse übernimmt, entscheidet der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Wer dort bestimmt und was nicht standardmäßig bezahlt wird.

Ist es sehbehindert, wenn man 30 Prozent Sehkraft auf einem Auge hat?

30 % Sehkraft (Visus 0,3) auf einem Auge bedeutet eine Sehbehinderung, da dies die Grenze zur normalen Sehkraft (100 % / 1,0) darstellt und der Betroffene trotz Brille nur noch 30 % von dem sieht, was ein Normal-Sehender sieht, was eine erhebliche Einschränkung darstellt und oft Hilfsmittel wie Lupen oder vergrößernde Geräte notwendig macht. Es kann auch einen Grad der Behinderung (GdB) von 20-30 auslösen und je nach Gesamtsituation (z.B. wenn das andere Auge auch betroffen ist) auch zu höherer Einstufung führen. 

Wie viele Dioptrien sind 50% Sehkraft?

50 Prozent Sehkraft (Visus 0,5) entspricht etwa -0,5 Dioptrien (dpt) bei Kurzsichtigkeit, da eine halbe Dioptrie Fehlsichtigkeit die Sehleistung halbiert. Dieser Wert ist eine Faustregel für die Korrektur der Sehschwäche und zeigt, dass man nur noch halb so scharf sieht wie ein Normalsichtiger.
 

Ist eine Sehkraft von 60% noch gut?

60 % Sehkraft bedeutet, dass die Augen nur noch 60 % der Sehschärfe eines Normalsichtigen erreichen, was für viele Alltagsaufgaben (Einkaufen) ausreicht, aber Details in der Ferne verschwimmen lässt, weshalb eine Korrektur mit Brille oder Kontaktlinsen oft sinnvoll ist. Eine so reduzierte Sehstärke (Visus < 0,7) kann die Fahrtüchtigkeit einschränken (Mindestens 0,7 nötig), und bei 50 % ist Autofahren meist nicht mehr erlaubt. Es ist ratsam, einen Augenarzt aufzusuchen, um Ursachen zu klären und Korrekturen zu besprechen, da dies auch ein Zeichen für altersbedingte Veränderungen wie Grauen Star sein kann.
 

Wann bezahlt die Krankenkasse das Lasern der Augen?

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt für Augenlasern bei Fehlsichtigkeit (Kurz-, Weit-, Alterssichtigkeit) in der Regel nicht, da es als kosmetisch gilt; nur bei medizinischer Notwendigkeit wie extremer Kontaktlinsenunverträglichkeit oder sehr hohen Dioptrienwerten (z.B. > 10 dpt) kann eine Übernahme beantragt werden, oft mit Nachweisen über Brillenunverträglichkeit. Private Krankenkassen übernehmen Kosten eher, abhängig vom Tarif und medizinischer Notwendigkeit. 

Kann jeder sich die Augen lasern lassen?

Wer darf sich die Augen lasern lassen? Grundsätzlich kommen Personen ab mit Kurzsichtigkeit (Myopie) oder Weitsichtigkeit (Hyperopie) jeweils mit oder ohne Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) fürs Augenlasern in Frage. Hornhautverkrümmung kommt nur in sehr seltenen Fällen ohne Kurz- oder Weitsichtigkeit vor.

Welche Augenoperation zahlt die Krankenkasse?

Gesetzliche Krankenkassen zahlen in Deutschland die Standard-Katarakt-OP (Grauer Star) inklusive Standard-Monofokallinse sowie Vor- und Nachuntersuchungen, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht, wobei oft Zuzahlungen für präzisere Vermessungen (z.B. IOL-Master) anfallen. Bei Augenlaser-OPs (LASIK, Smile) übernehmen die Kassen die Kosten nur in seltenen Ausnahmefällen (z.B. bei starker Fehlsichtigkeit ab ±6,25 dpt oder Hornhautverkrümmung ab 4 dpt) oder bei bestimmten Vorerkrankungen, ansonsten sind diese meist eine Privatleistung.
 

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