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Wann war es das letzte Mal so kalt wie jetzt?

Gefragt von: Bianka Bühler  |  Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026
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Es gab seit Langem keinen so kalten Winter mehr wie die sehr kalten Winter in der Vergangenheit, da der Klimawandel die Winter mild macht; der letzte wirklich kalte und schneereiche Winter in Deutschland wird oft mit 1996/1997 oder 2009/2010 assoziiert, doch aktuell erleben wir eine Phase anhaltend milder Winter, mit Rekordwärme im Winter 2024/2025.

War es in der letzten Eiszeit kälter als heute?

Allerdings war der Temperaturunterschied zu heute in manchen Teilen der Erde wesentlich höher als in anderen. Die massivsten Abweichungen gab es vor 20.000 Jahren in den hohen Breitengraden, also in arktischen Gefilden. Dort war es damals sogar rund 14 Grad kälter als heute.

Wann war die letzte richtige Kälte im Winter?

16 / 31. 1996/1997: Der letzte wirklich kalte Winter in Deutschland, der diesen Namen verdient, liegt fast zwanzig Jahre zurück.

Wird es im Februar 2025 noch mal kalt?

Im Februar sprießen die ersten Schneeglöckchen. Im Februar werden die Tage langsam wieder länger. Dennoch kann es empfindlich kalt werden.

Wann friert es das letzte Mal?

Die Eisheiligen sind in jedem Jahr vom 11. Mai bis zum 15. Mai.

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War die Erde schon mal komplett eisfrei?

Ja, die Erde war schon mehrmals fast oder komplett eisfrei, besonders während der langen Warmzeiten der Erdgeschichte; es gab Perioden, in denen selbst die Antarktis eisfreie Regenwälder hatte (z.B. vor 90 Millionen Jahren) und die Arktis im Sommer eisfrei war (vor 6-10 Mio. Jahren), auch wenn wir heute in einem globalen Eiszeitalter leben, das durch warme Zwischenphasen unterbrochen wird. 

Wie kalt wird der Winter 202425?

Milder Winter 2024/2025

Schon der Winter 2023/2024 zählte zu den wärmsten Wintern seit dem Jahr 1960. Der Winter 2024/2025 stellt mit einer Durchschnittstemperatur von 2,1 Grad Celsius den 14. Mildwinter in Folge dar.

Wird 2025 voraussichtlich wärmer als 2024?

Obwohl das Jahr 2025 global gesehen etwas kühler war als 2024, war es dennoch weitaus heißer als fast jedes andere Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (Copernicus 2025), und die Auswirkungen dieser Hitze waren unübersehbar.

Wird es nochmal warm 2025?

Das Jahr 2025 zählt zu den wärmsten und sonnigsten seit Beginn der Aufzeichnungen. So lautet die vorläufige Bilanz des Deutschen Wetterdienstes. Ein Rekord wurde knapp verfehlt, auch wenn der Winter nochmal drauflegte.

Welcher Monat ist der kälteste in Deutschland?

Der kälteste Monat in Deutschland ist statistisch gesehen der Januar, gefolgt vom Februar, da der Tiefpunkt der mittleren Jahrestemperatur oft um den 15. Januar erreicht wird. Während der Januar mit Durchschnittstemperaturen um den Gefrierpunkt (z.B. -5°C bis 5°C) der kälteste ist, kann der Februar ebenfalls sehr kalt sein und oft Schnee bringen. 

Waren die Winter früher wirklich kälter?

Ja, früher gab es tendenziell mehr und intensivere Kältewellen und strengere Winter, besonders vor der starken Erwärmung des 20. und 21. Jahrhunderts, auch wenn es schon immer milde Ausnahmen gab. Die „echten“, langen Winter mit durchgehendem Schnee in Mitteleuropa sind seltener geworden, während die wirklich extremen Jahrhundertwinter (wie 1928/29 oder 1962/63) schon länger zurückliegen, aber die Erinnerung an diese Zeit prägt das Bild der „früheren“ Winter stark. 

Wann wird es die nächste Eiszeit geben?

Die nächste große Eiszeit wird durch den Klimawandel wahrscheinlich um viele tausend Jahre verschoben oder sogar ausgesetzt, obwohl natürliche Zyklen (Milanković-Zyklen) eine Kaltzeit innerhalb der nächsten 10.000 bis 50.000 Jahre erwarten ließen. Hohe CO2-Emissionen stören diese natürlichen Rhythmen und könnten das seit 2,6 Millionen Jahren andauernde Eiszeitalter beenden, da die natürliche Abkühlung durch die menschliche Erwärmung überlagert wird.
 

Welcher war der schlimmste Winter in der Geschichte der Menschheit?

Der vulkanische Winter des Jahres 536 zählte zu den schwersten und längsten Phasen klimatischer Abkühlung auf der Nordhalbkugel der letzten zweitausend Jahre. Er wurde durch mindestens drei Ausbrüche unklarer Herkunft verursacht, wobei mehrere mögliche Ausbruchsorte auf verschiedenen Kontinenten vorgeschlagen wurden.

Was passiert 2050 mit der Erde?

Die Zukunft der Erde 2050 wird von beschleunigtem Klimawandel mit häufigeren Hitzewellen und Dürren geprägt sein, während die Weltbevölkerung auf rund 10 Milliarden Menschen anwächst, viele davon in Smart Cities leben, die von KI und IoT durchdrungen sind, wobei Ernährung (Insekten, Algen), Medizin (Telemedizin, Gentherapie) und Energieversorgung (erneuerbare Energien) sich durch Technologie verändern, aber auch neue Herausforderungen wie Wasserknappheit und extreme Wetterereignisse entstehen, die die Lebensqualität beeinflussen.
 

War die Erde im Mittelalter wärmer als heute?

Nein, die mittelalterliche Warmzeit (ca. 950–1250 n. Chr.) war nicht global wärmer als heute; sie war regional in Teilen der Nordhalbkugel ähnlich warm oder kurzzeitig wärmer, aber die globalen Durchschnittstemperaturen lagen unter denen des späten 20. Jahrhunderts und sind heute deutlich höher. Die Warmzeit war ein regionales Phänomen, während die aktuelle Erwärmung global und durch menschliche Treibhausgasemissionen verursacht wird.
 

Wie lange ist die Erde noch bewohnbar?

Die Erde bleibt nach wissenschaftlichen Schätzungen noch mindestens 1,75 Milliarden Jahre bewohnbar, bevor die zunehmende Helligkeit der Sonne zu extremen Temperaturen führt, die flüssiges Wasser und damit Leben unmöglich machen; kurzfristig beeinflussen aber der Klimawandel und Ressourcenverbrauch die Lebensbedingungen heute schon stark, was die Erde regional bereits jetzt unbewohnbar macht oder bald machen wird. Langfristig ist der Hauptgrund die Sonne, die unseren Planeten aufheizt, was in etwa 1,5 Milliarden Jahren die habitable Zone verschwinden lässt.
 

Welche Gefahr droht im Jahr 2025?

Experten stufen die Umweltverschmutzung als das größte globale Risiko in zehn Jahren ein.

In welchem Jahr wird der Klimawandel gefährlich?

Bis zum Jahr 2100 wird – abhängig von den zukünftigen Treibhausgasemissionen – von einem mittleren globalen Temperaturanstieg zwischen 1,4 und 4,4 Grad Celsius gegenüber dem Zeitraum 1850-1900 ausgegangen (IPCC, 2023).

Wie heiß wird es 2050 sein?

Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen: Die Erde könnte sich noch schneller erwärmen als bisher gedacht. Manche sagen sogar, dass es im Schnitt bis zum Jahr 2050 drei Grad auf der Erde wärmer sein könnte.

Wann beginnt die Hitzewelle 2025?

Der Juli 2025 hat mit einer frühen und ausgeprägten Hitzewelle begonnen. Danach folgte in vielen Regionen Deutschlands wechselhaftes und teils wenig warmes Wetter. Die Hundstage könnten eine neue, heiße Wetterphase bringen.

Warum ist 2025 nicht heiß?

Feuchtigkeitseinstrom : Kontinuierlicher Feuchtigkeitszufluss aus der Bucht von Bengalen und dem Arabischen Meer hat in Wechselwirkung mit westlichen Störungen Gewitter und Schauer ausgelöst. Dies führte nach den Gewittern zu einem Temperaturrückgang von 5–7 °C, ein Phänomen, das in West-, Zentral- und Ostindien beobachtet wurde.

War 2025 wärmer als 2024?

2025 wird voraussichtlich das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Dies geht aus den am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Zahlen des europäischen EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus hervor. Das bislang wärmste Jahr war 2024.

Wird Februar 2025 kalt?

Der Winter 2025/2026 verläuft wechselhaft, aber mit deutlichen winterlichen Phasen unter dem Einfluss von La Niña. Strenger Winter 2026? Kein durchgehend strenger Winter, wohl aber Perioden mit Kälte und Schnee, hauptsächlich im Januar und Februar.

Wird es im Jahr 2025 weiße Weihnachten geben?

Es besteht eine geringe Wahrscheinlichkeit für leichte Schauer, die, falls sie auftreten, als Regen, Schneeregen und in höheren Lagen auch als Schnee fallen werden . Die Wahrscheinlichkeit ist derzeit relativ gering, und es gibt keine Anzeichen für nennenswerte oder flächendeckende Schneefälle.

Wann war der kälteste Winter in Deutschland?

Der kälteste Winter in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen (1881) war der Jahrhundertwinter 1962/1963, der durch extrem lange Frostperioden und enorme Schneemengen gekennzeichnet war, mit einer Durchschnittstemperatur von etwa -5 bis -5,5 Grad Celsius. Auch der Winter 1946/1947 (der „Hungerwinter“) wird als einer der kältesten des 20. Jahrhunderts genannt, besonders im Nordseeraum.