Wie viel Elterngeld bei 500 Euro?
Gefragt von: Frau Prof. Katharina Braun B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026sternezahl: 5/5 (15 sternebewertungen)
Bei 500 Euro Nettoeinkommen vor der Geburt erhältst du durch die Geringverdienerregelung einen höheren Prozentsatz, also mehr als 67 % (oder bis zu 100 % bei < 300 €) und damit mindestens 300 € Basiselterngeld, oft aber mehr (z.B. 460 € bei 500 € Einkommen) – abhängig von der genauen Berechnung der erhöhten Ersatzrate für Einkommen unter 1.000 €. Das ElterngeldPlus halbiert diesen Betrag, beträgt also mindestens 150 € monatlich.
Wie viel Elterngeld bekomme ich bei 520 € Job?
Bei einem 520-Euro-Job während des Elterngeldbezugs wird dein Elterngeld gekürzt, aber du bekommst immer mindestens 300 € (Basiselterngeld) bzw. 150 € (ElterngeldPlus), da der Minijob erst ab diesen Beträgen auf das Elterngeld angerechnet wird; der Verdienst reduziert den Differenzbetrag, auf den die 65%-Regel angewendet wird, sodass du effektiv mehr Geld hast, als wenn du gar nicht arbeiten würdest, aber weniger als ohne Job. Die Höhe hängt von deinem Einkommen vor der Geburt ab, aber bei 520 € Verdienst plus Elterngeld (z.B. 962 €) ergibt sich oft ein Vorteil gegenüber dem Nichtstun, da das Gesamteinkommen steigt.
Kann ich nur 800 Euro Elterngeld bekommen?
Als Netto-Einkommen vor der Geburt werden maximal 2.770 Euro berücksichtigt, auch wenn das tatsächliche vorgeburtliche monatliche Einkommen höher war. Das Elterngeld kann bei vollem Einkommenswegfall daher maximal 1.800 Euro betragen.
Wie viel Elterngeld Tabelle?
Eine Elterngeld-Tabelle zeigt, dass das Basiselterngeld 65 % des Nettoeinkommens vor der Geburt ersetzt, mit einem Mindestbetrag von 300 € (auch ohne Einkommen) und einem Höchstbetrag von 1.800 € (bei > 2.770 € Einkommen). Bei Einkommen unter 1.000 € steigt der Prozentsatz auf bis zu 100 %, bei 1.000 bis 1.200 € sind es 67 %, und bei über 1.200 € sinkt er auf bis zu 65 %. Das ElterngeldPlus ist halb so hoch (150–900 €), wird aber doppelt so lange gezahlt.
Wann bekommt man 1.800 € Elterngeld?
Eltern, deren Einkommen vor der Geburt nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben mehr als 2.770 Euro betrug (sogenanntes Elterngeld-Netto), bekommen den Höchstbetrag von 1.800 Euro. Darüberhinausgehendes Einkommen wird nicht durch das Elterngeld ersetzt.
Elterngeld einfach erklärt (explainity® Erklärvideo)
36 verwandte Fragen gefunden
Wann bekomme ich 100% Elterngeld?
Eltern, die im maßgeblichen Bemessungszeitraum ein durchschnittliches Netto-Einkommen von weniger als 1.000 Euro erzielten, bekommen davon bis zu 100 Prozent durch das Elterngeld ersetzt.
Wer bekommt ab April 2025 kein Elterngeld mehr?
April 2025 ist die Einkommensgrenze für Paare und Alleinerziehende gleichermaßen auf 175.000 Euro gesunken. Wenn die Grenze überschritten wird, besteht kein Anspruch mehr auf Elterngeld. Das zu versteuernde Einkommen ist nicht das Bruttoeinkommen.
Wer bekommt 67% Elterngeld?
Wenn Sie zwischen 1.000 Euro und 1.200 Euro hatten, bekommen Sie 67 Prozent. Wenn Sie weniger als 1.000 Euro hatten, steigt der Prozentsatz in kleinen Schritten auf bis zu 100 Prozent. Sie bekommen in jedem Fall den Elterngeld-Mindestbetrag, auch wenn Sie gar kein Einkommen hatten.
Wann 2 Kinder für volles Elterngeld?
Für volles Elterngeld beim 2. Kind – also mehr als nur den Mindestbetrag – muss der Altersabstand zum ersten Kind idealerweise über 12 Monate liegen, sodass in den 12 Monaten vor der Geburt des 2. Kindes ein hohes Einkommen erzielt wurde, ohne gleichzeitig Elterngeld für das ältere Kind zu beziehen. Falls während des Bemessungszeitraums für das zweite Kind noch Elterngeld für das erste bezogen wird, zählt dies als Einkommenszeitraum, was das Elterngeld oft auf den Mindestsatz (300 €) reduziert, es sei denn, Sie haben Einkommen aus den Jahren davor, um den Zeitraum auszuklammern.
Wie bekomme ich das meiste Elterngeld?
Um Elterngeld zu maximieren, nutzt man ElterngeldPlus für längere Bezugsdauer (doppelte Zeit, halber Betrag), kombiniert es mit Teilzeitarbeit für volles Einkommen, optimiert die Steuerklasse vor der Geburt (z.B. III/V), nimmt den Partnerschaftsbonus und den Geschwisterbonus mit, zahlt sich Überstunden aus statt sie abzufeiern und plant den Bezug mit dem Besserverdiener für höhere Grundbeträge (bis 1.800 €). Frühe Planung der Steuerklasse ist entscheidend.
Was ist der Elterngeld Trick?
Der "Elterngeld-Trick" (Elterngeld-Optimierung) bezieht sich oft darauf, das Elterngeld beim zweiten Kind zu erhöhen, indem man gezielt den Bemessungszeitraum verschiebt, meist durch kurzfristige nebengewerbliche Selbstständigkeit oder die Verteilung von Einmalzahlungen, um das Einkommen vor der Geburt zu steigern und die 12 Monate vor dem ersten Kind als Basis zu nutzen, um die Elterngeld-Nachteile der zweiten Schwangerschaft auszugleichen. Weitere Tricks umfassen das Steuerklassen-Wechseln kurz vor der Geburt und die Nutzung des Geschwisterbonus, um den Anspruch zu erhöhen.
Was tun, wenn das Elterngeld nicht reicht?
SOS! Was tun, wenn das Elterngeld nicht reicht?
- Kontrolliere noch mal deinen Elterngeld-Antrag. ...
- Aufstockung des Elterngeldes mit Zuschüssen und Sozialleistungen. ...
- Aufstockung des Elterngeldes vom Arbeitsamt. ...
- Aufstockung des Elterngeldes durch Arbeitgeber. ...
- Aufstockung des Elterngeldes durch Nebenjobs.
Wie viel Elterngeld dazuverdienen?
Man darf zum Elterngeld dazuverdienen, aber es gibt eine wichtige Einkommensgrenze: Für Geburten ab dem 1. April 2025 liegt die Grenze für das zu versteuernde Jahreseinkommen bei 175.000 € (für Paare und Alleinerziehende), darunter gibt es Anspruch. Beim ElterngeldPlus kann man in etwa die Hälfte des vorherigen Nettoeinkommens anrechnungsfrei dazuverdienen, aber der Gesamtverdienst wird individuell berechnet; generell sollte man nicht mehr als 32 Stunden pro Woche arbeiten, um das Elterngeld nicht zu verlieren, und die Elterngeldstelle muss informiert werden.
Wann sollte ich das Elterngeld beantragen?
Elterngeld kann erst nach der Geburt beantragt werden. Am besten stellen Sie den Antrag innerhalb der ersten drei Lebensmonate Ihres Kindes , da Elterngeld rückwirkend für maximal drei Monate gezahlt wird.
Wird ein Nebenjob aufs Elterngeld angerechnet?
Ja, ein Nebenjob (auch Minijob) wird beim Elterngeld angerechnet, wenn Sie Basiselterngeld beziehen, aber der Mindestbetrag von 300 € bleibt unberührt; Elterngeld Plus bietet bessere Bedingungen für Zuverdienste, da hier die Einkünfte oft besser angerechnet werden und Sie bis zu 32 Stunden arbeiten dürfen, ohne das Elterngeld sofort zu kürzen. Jede Beschäftigung muss der Elterngeldstelle gemeldet werden, um eine Rückforderung zu vermeiden.
Warum gibt es beim zweiten Kind weniger Elterngeld?
Der Grund für das geringere Elterngeld beim 2. Kind liegt im Bemessungszeitraum. Für die Berechnung des Elterngeldes werden die letzten 12 Monate vor dem Mutterschutz herangezogen.
Bekommen Sie für mehr als zwei Kinder eine Vergütung?
Die Beschränkung auf 2 Kinder entfällt ab April 2026.
Bis dahin haben Sie nur dann Anspruch auf Universal Credit für das dritte und jedes weitere Kind, wenn Ausnahmen gelten . Die Leistungsobergrenze bleibt unverändert.
Wie viel Elterngeld bekomme ich, wenn ich in der Elternzeit wieder schwanger werde?
Wenn Sie in der Elternzeit wieder schwanger werden, läuft das Elterngeld für das erste Kind normal weiter, aber Sie sollten Ihre Elternzeit vorzeitig beenden, um Anspruch auf Mutterschaftsgeld für das neue Baby zu haben, da es zu Überschneidungen kommen kann; die Höhe des Elterngelds berechnet sich dann neu nach dem Einkommen vor der Geburt des zweiten Kindes, wobei auch der Geschwisterbonus und besondere Regelungen für den Bemessungszeitraum gelten können.
Was ändert sich 2025 mit dem Elterngeld?
Die größte Änderung beim Elterngeld 2025 ist die Absenkung der Einkommensgrenze: Für Kinder, die ab dem 1. April 2025 geboren werden, gilt für Paare und Alleinerziehende einheitlich eine Grenze von 175.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen; bei Überschreitung besteht kein Anspruch mehr. Außerdem wird der gleichzeitige Bezug von Basiselterngeld auf einen Monat beschränkt (außer in Sonderfällen wie Frühgeburten oder Mehrlingen) und es gibt neue steuerliche Regelungen (z.B. höhere Kinderbetreuungskosten-Absetzung), während diskutiert wird, ob die Grenzen noch weiter gesenkt werden.
Wer kriegt kein Elterngeld?
Elterngeld bekommt man nicht, wenn das zu versteuernde Jahreseinkommen zu hoch ist – die Grenze sank für Geburten ab dem 1. April 2024 auf 200.000 € (Paare/Alleinerziehende) und für Geburten ab dem 1. April 2025 auf 175.000 €. Wer diese Einkommensgrenze überschreitet, erhält kein Elterngeld mehr. Auch wenn keine Kinderbetreuung nötig ist (z.B. bei Selbstständigen ohne Einkommen, die das Kind betreuen), kann es zu Einschränkungen kommen, zudem müssen bestimmte Voraussetzungen zur Staatsangehörigkeit und Haushaltsaufnahme erfüllt sein.
Wie bekomme ich das gleiche Elterngeld wie beim ersten Kind?
Um beim zweiten Kind das gleiche Elterngeld wie beim ersten zu bekommen, müssen Sie die Einkommensberechnung durch Teilzeitarbeit kurz vor der Geburt oder durch Selbstständigkeit im Bemessungszeitraum optimieren (z.B. durch den "Elterngeld-Trick" mit 25-30 Wochenstunden oder Einkommensverschiebung), den Geschwisterbonus nutzen und die Partner-Boni (Partnerschaftsbonus) einplanen, um den Bezugszeitraum zu verlängern und Einkommensschwankungen auszugleichen; eine frühe Beratung bei der Elterngeldstelle ist essenziell.
Welche Tricks gibt es, um Elterngeld zu erhöhen?
Elterngeld-Tricks beinhalten legale Strategien zur Einkommensoptimierung vor der Geburt, wie Steuerklassenwechsel (III/V), die Verschiebung von Einmalzahlungen/Boni mit dem Arbeitgeber, Nutzung von ElterngeldPlus bei Teilzeit und Ausnutzen des Geschwisterbonus, um das zu versteuernde Einkommen zu senken und somit den Elterngeldanspruch zu erhöhen. Auch die Geltendmachung von Sonderausgaben wie Altersvorsorgeinvestitionen kann das Einkommen senken, um die Einkommensgrenze zu unterschreiten, wobei hier individuelle Beratung wichtig ist, um Steuernachteile zu vermeiden.
Was ändert sich 2026 beim Elterngeld?
Für 2026 bleiben die strengeren Elterngeld-Regeln bestehen, insbesondere die Absenkung der Einkommensgrenze auf 175.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen für Paare (und Alleinerziehende) und die Einschränkung des gleichzeitigen Bezugs auf einen Monat. Es gibt keine größeren neuen Änderungen direkt zum Elterngeld, jedoch steigt ab Januar 2026 das Kindergeld leicht auf 259 € pro Monat.
Wird das Kindergeld im Jahr 2025 steigen?
Kindergeldzahlungen im Jahr 2025
Seit Januar 2025 wurden die Kindergeldzahlungen erhöht : auf 255 € pro Monat und Kind. Eine geplante Erhöhung auf 259 € pro Kind tritt 2026 in Kraft.
Wie verhält sich ein Mann der ernsthaftes Interesse hat?
Wie lange ist es normal keine kindsbewegungen zu spüren?