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Wann kommt man in eine neue Schadenfreiheitsklasse?

Gefragt von: Anna-Maria Ott B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026
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Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) ändert sich automatisch zum Jahreswechsel bei unfallfreier Fahrt (Aufstufung) und sofort nach einem gemeldeten Schaden (Rückstufung). Jedes Jahr schadenfreies Fahren erhöht die SF-Klasse und senkt den Beitrag, während ein Schaden Sie eine oder mehrere Stufen zurücksetzt, je nach Vertrag und Schadenhöhe.

Wann kommt man in die nächste Schadenfreiheitsklasse?

Meldest Du Dein Auto in der ersten Jahreshälfte an, wirst Du schon vor Ablauf der ersten zwölf Monate in die nächste SF-Klasse hochgestuft. Wenn ein Vertrag seit mindestens sechs Monaten besteht, steigt die SF-Klasse 0 auf ½, die Klasse ½ wird zu 1 und die SF-Klasse 2 zu 3.

Wann wird man in der Schadenfreiheitsklasse hochgestuft?

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) steigt automatisch mit jedem unfallfreien Kalenderjahr zum 1. Januar um eine Stufe, was zu einem höheren Rabatt und niedrigeren Beiträgen führt, solange Sie keinen Schaden melden, den Sie selbst verschuldet haben. Ein selbst verschuldeter Schaden führt zur Rückstufung, aber Sie können eine Rückstufung oft vermeiden, indem Sie kleine Schäden selbst bezahlen und den Betrag innerhalb einer Frist an die Versicherung erstatten.
 

Wie viele SF-Jahre kann ich übernehmen?

Sie können nur so viele schadenfreie Jahre (SF-Jahre) übernehmen, wie Sie selbst seit Erhalt Ihres Führerscheins hätten sammeln können; der Empfänger kann also maximal so viele SF-Klassen übernehmen, wie er Fahrpraxis besitzt. Die Übertragung ist meist auf Familienmitglieder (Kinder, Partner, Enkel) oder Personen beschränkt, die regelmäßig das Fahrzeug gefahren sind. Wer die SF-Klasse abgibt, verliert diesen Rabatt unwiderruflich, weshalb die Entscheidung gut überlegt sein sollte.
 

Welche SF-Klasse habe ich nach 20 Jahren Führerschein?

Nach 20 Jahren ununterbrochenem, schadenfreiem Fahren landen Sie meist in der SF-Klasse 20 (oder höher, je nach Versicherer), was einen Beitragssatz von etwa 24-27 % bedeutet und einen hohen Rabatt bedeutet; die genaue Einstufung hängt vom Versicherer und eventuellen Sondereinstufungen ab, aber Sie erreichen definitiv eine Top-Stufe. 

Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) - Alles, was du wissen musst

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Soll man ein 10 Jahre altes Auto noch Vollkasko versichern?

Bei einem 10 Jahre alten Auto lohnt sich Vollkasko meist nur in Ausnahmefällen, da der Wertverlust groß ist und die hohen Prämien den Restwert schnell übersteigen können; ein Wechsel zur Teilkasko ist oft sinnvoller, es sei denn, das Auto hat einen hohen emotionalen Wert, ist besonders wertvoll (z.B. Oldtimer) oder Sie sind beruflich stark darauf angewiesen und können einen selbstverschuldeten Unfall finanziell nicht tragen. Vergleichen Sie unbedingt die Beiträge mit dem Restwert und Ihrem individuellen Risiko, da hohe SF-Klassen die Vollkasko günstiger machen können, wie Allianz und Verivox betonen. 

Kann ich die SF-Klasse von meinem Bruder übernehmen?

Ja, die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) kann in der Regel vom Bruder übernommen werden, meistens sind aber Voraussetzungen zu erfüllen: Es muss ein Verwandtschaftsverhältnis bestehen, der Übernehmer darf nur so viele Jahre anrechnen lassen, wie er selbst Führerscheinbesitz hat, und oft muss er das Auto auch regelmäßig gefahren sein oder im selben Haushalt wohnen. Die Übertragung erfolgt über ein Formular bei der Versicherung, wobei der Geber seine Rabatte verliert und der Empfänger die SF-Klasse erhält, was einen erheblichen Kostenvorteil bedeutet.
 

Kann man die Prozente von Eltern übernehmen?

Kann ich die SF-Klasse von meinen Eltern übernehmen? Eltern können ihre SF-Klasse in der Regel auf die Kinder übertragen, um ihnen in der Kfz-Versicherung Ersparnisse zu ermöglichen. Da Fahranfänger:innen oft mit einer niedrigen SF-Klasse und entsprechend hohen Beiträgen starten, ist dies eine hilfreiche Option.

Welche SF-Klasse ist die beste?

Die beste Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) ist die höchstmögliche, da diese den größten Rabatt auf Ihre Versicherungsbeiträge gewährt – meistens sind das SF 35 oder höher (bis SF 50+) mit bis zu 85 % Rabatt, was zu den niedrigsten Beiträgen führt, die man erreichen kann. Es gibt jedoch keine einzelne "beste" Klasse, da dies vom individuellen Verlauf abhängt; SF 0 ist der Start, während höhere Klassen wie SF 35 (ca. 35 Jahre unfallfrei) oder SF 40+ (81-85 % Rabatt) die günstigsten sind und Sie durch Schäden auch zurückgestuft werden können. 

Wann verfällt die Schadenfreiheitsklasse?

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) verfällt nicht sofort, sondern bleibt in der Regel 7 bis 10 Jahre bestehen, wenn Sie kein Auto fahren; die genaue Frist legen Versicherer selbst fest, oft bis zu 7 Jahre bei den meisten, bei manchen bis 10 oder sogar länger, wobei die alten Daten bei Neuanmeldung wiederbelebt werden können, solange ein Nachweis vorliegt, sonst droht der Verlust, da sich die SF-Klasse mit jedem Schaden verschlechtert und die Prozente sinken.
 

Wie viel SF verliert man bei einem Unfall?

Nach einem Unfall erfolgt eine Rückstufung Ihrer Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) je nach Versicherung und Tarif um eine bestimmte Anzahl von Klassen, oft 2 bis 10 oder mehr, da jede Versicherung ihre eigenen Tabellen hat. Ein Beispiel: Wer von SF 10 kommt, kann nach einem Schaden auf SF 4 (6 Klassen) zurückgestuft werden. Diese Rückstufung führt zu höheren Beiträgen, kann aber durch Schadenrückkauf oder Rabattschutz abgewendet werden.
 

Warum steigt die Schadenfreiheitsklasse ohne Unfall?

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) steigt automatisch ohne Unfall, weil sie Ihre Belohnung für schadenfreies Fahren ist und jedes unfallfreie Jahr zu einer höheren Stufe führt, was Ihren Versicherungsbeitrag günstiger macht; dies ist ein fester Mechanismus, der vorsichtiges Verhalten honoriert und bei einem Schaden durch eine Rückstufung unterbrochen wird. 

Kann man SF Klassen kaufen?

Nein, man kann Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen) nicht einfach kaufen, sie werden durch unfallfreies Fahren verdient; allerdings können sie unter bestimmten Voraussetzungen übertragen werden, z.B. innerhalb der Familie (Eltern, Kinder, Enkel, Partner) oder vom Arbeitgeber, und es gibt Möglichkeiten wie die Zweitwagenregelung, die zu günstigeren Einstufungen führen. Ein direkter Kauf der SF-Klassen ist nicht möglich, aber eine Übertragung kann den Rabatt für junge Fahrer oder Partner zugänglich machen, wobei der ursprüngliche Inhaber seinen Rabatt verliert. 

Warum ist die Kfz-Versicherung teurer 2026?

Wir erwarten, dass die Beiträge für Kfz-Versicherungen 2026 im Gesamtmarkt weiter um etwa 10 bis 15 Prozent ansteigen werden. Grund dafür sind die nach wie vor hohen Reparatur- und Ersatzteilkosten sowie steigende Schadenaufwände.

Welche SF ist nach 10 Jahren unfallfrei?

10 Jahre unfallfrei bedeuten in der Kfz-Versicherung die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) 10, was einen signifikanten Rabatt auf Ihren Beitrag bringt, wobei der genaue Beitragssatz je nach Versicherer (z.B. SF 10 mit ca. 24-35% Beitragssatz) variiert, und mit jedem weiteren unfallfreien Jahr die Klasse steigt, z.B. auf SF 11, SF 12 usw.
 

Woher weiß ich, wie viele schadenfreie Jahre ich habe?

“ Ihre aktuelle Schadenfreiheitsklasse steht auf der Beitragsrechnung Ihrer Autoversicherung. Auch mit einer alten Beitragsrechnung können Sie Ihre Einstufung ausrechnen. Wie? Addieren Sie einfach die seitdem gefahrenen schadenfreien Jahre zur SF-Klasse, die auf Ihrer Rechnung steht, hinzu.

Kann ich die SF-Klasse von meiner Oma übernehmen?

Nur innerhalb der Familie übertragbar. In der Regel lassen sich SF-Klassen nur innerhalb der Familie übertragen. Die Übertragung auf die eigenen Kinder, Enkel, den Ehepartner oder die Eltern ist meist kein Problem. Viele Versicherer lassen auch Lebensgefährten sowie nicht leibliche Kinder zu.

Welche Nachteile hat es, das Auto über die Eltern zu versichern?

Das Auto über die Eltern zu versichern, spart anfangs Geld, da man als Fahranfänger günstigere Konditionen erhält, hat aber Nachteile wie den Verlust eigener SF-Klassen (Schadenfreiheitsklasse), da diese den Eltern angerechnet werden, was zu teureren Beiträgen führt, wenn man später ein eigenes Auto anmeldet. Außerdem können Schäden am Kindesauto die SF-Klasse der Eltern verschlechtern, und der Versicherungsbeitrag der Eltern steigt durch die Aufnahme eines Fahranfängers oft deutlich an. 

Kann man Rabattschutz für Kfz auf andere Person übertragen?

Ein Unterschied zwischen Vollkasko und Teilkasko: Bei Teilkasko gibt es keine SF-Klassen, entsprechend ist keine SF-Übertragung möglich. Auch eine Übertragung des Schadenfreiheitsrabatts auf einen anderen Versicherungsnehmer oder eine andere Versicherungsnehmerin ist nicht möglich.

Wie viel SF-Jahre kann ich übernehmen?

Sie können nur so viele schadenfreie Jahre (SF-Jahre) übernehmen, wie Sie selbst seit Erhalt Ihres Führerscheins hätten sammeln können; der Empfänger kann also maximal so viele SF-Klassen übernehmen, wie er Fahrpraxis besitzt. Die Übertragung ist meist auf Familienmitglieder (Kinder, Partner, Enkel) oder Personen beschränkt, die regelmäßig das Fahrzeug gefahren sind. Wer die SF-Klasse abgibt, verliert diesen Rabatt unwiderruflich, weshalb die Entscheidung gut überlegt sein sollte.
 

Kann ein Versicherungsnehmer gewechselt werden?

Ein Versicherungsnehmerwechsel kann aus verschiedenen Gründen erfolgen, zum Beispiel wenn der versicherte Gegenstand oder das versicherte Risiko auf eine andere Person übergeht. Dies kann z. B. bei einer Wohngebäudeversicherung der Fall sein, wenn das Haus den Besitzer wechselt.

Kann ich die SF-Klasse von meinem verstorbenen Vater übernehmen?

Denn Fahranfänger steigen normalerweise mit einer niedrigen SF-Klasse und damit hohen Versicherungsbeiträgen ein. Auch bei Ehepartnern ist der Übertrag möglich, viele Versicherungen lassen auch Lebensgefährten zu. Bei Verstorbenen können Angehörige, z.B. die Ehefrau, die SF-Klasse übernehmen.

Warum lohnt sich Vollkasko nicht mehr?

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich für Neuwagen meist während der ersten drei bis fünf, bei teureren Autos auch bis sieben Jahre. Danach verliert dein Auto deutlich an Wert und die hohen Kosten für einen Vollkaskoschutz rentieren sich meist nicht mehr. Ein Wechsel zur Teilkasko ist dann oft sinnvoll.

Welche Versicherung ist für ein altes Auto am besten?

Durch die Unterschiede zwischen Vollkasko und Teilkasko lohnt sich eine Vollkaskoversicherung besonders für Neuwagen. Bei Fahrzeugen älter als 5 - 7 Jahre lohnt sich eine Vollkaskoversicherung meist nicht mehr. Hier ist der Teilkaskoschutz ausreichend.

Ab wann sollte man von Vollkasko auf Teilkasko umstellen?

Du solltest von Vollkasko auf Teilkasko umstellen, wenn dein Auto älter als fünf Jahre ist und an Wert verloren hat, der Vollkaskobeitrag im Verhältnis zum Fahrzeugwert zu hoch wird, oder du bereit bist, kleinere selbstverschuldete Schäden selbst zu zahlen, wobei ein Vergleich der Tarife immer ratsam ist, da der Wechsel meist zum Jahresende möglich ist. 

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