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Wann keine Barfußschuhe tragen?

Gefragt von: Thorsten Hempel  |  Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026
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Barfußschuhe sind nicht geeignet für Menschen mit ausgeprägten Fußfehlstellungen, Diabetes (wegen gestörter Sensibilität), akutem Fersensporn, Arthrose in den Fußgelenken oder wenn orthopädische Einlagen getragen werden, ohne vorherige ärztliche Rücksprache mit Orthopäden oder Physiotherapeuten. Auch Personen mit hohem Übergewicht oder bestimmten Beinachsenproblemen sollten vorsichtig sein und den Umstieg mit einem Spezialisten abklären. Sie sind eher für gesunde Füße gedacht, um die Muskulatur zu stärken, nicht für die Korrektur ernsthafter Probleme.

Was spricht gegen Barfußschuhe?

👣 Die eigene Übertreibung. Unerfahrene Barfußschuh-Träger neigen oft dazu ihre Barfußschuhe zu Beginn viel zu Lange und häufig zu tragen, was zu einer Überforderung der noch untrainierten Fußmuskulatur führt. Deshalb ist es wichtig, die Barfußschuhe anfangs erst langsam und nur für kurze Zeit zu tragen.

Wer sollte Barfußschuhe vermeiden?

Menschen mit vorbestehenden Fußerkrankungen

Bei Erkrankungen wie Achillessehnenentzündung, einer Vorgeschichte von Mittelfußknochenbrüchen, Fersenschmerzen oder Arthritis können Barfußschuhe die Symptome verschlimmern oder das Verletzungsrisiko erhöhen. Konsultieren Sie einen Podologen, bevor Sie größere Änderungen vornehmen.

Was sagen Orthopäden zu Barfußschuhen?

Orthopäden betonen oft, dass Barfußschuhe die natürliche Bewegung des Fußes unterstützen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Schuhen, die oft eine starre Sohle und eine enge Passform haben, ermöglichen Barfußschuhe eine freiere Bewegung, was zu einer Stärkung der Fußmuskulatur führen kann.

Wer darf keine Barfußschuhe tragen?

Allerdings sind Barfußschuhe nicht für jedermann geeignet. In bestimmten Fällen ist Vorsicht geboten oder sogar vom Tragen abzuraten, etwa bei: Diabetes - kann Sensibilitätsstörungen an den Füßen auslösen. stark ausgeprägten Fußfehlstellungen.

Sind Barfußschuhe wirklich gesund? I ARD Gesund

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Was sagen Physiotherapeuten zu Barfußschuhen?

Laut dem Physiotherapeuten ist minimalistisches Schuhwerk die Lösung: „Auf jeden Fall. Gerade die Wahrnehmungen des Fußes durch richtig entwickelte Schuhe wie Barfußschuhe stimulieren die Muskeln des sogenannten Plantarbereichs des Fußes, was zu einer ausgewogenen Muskelarbeit des Sprunggelenks führt.

Warum mögen Podologen keine Barfußschuhe?

Mögliche Nachteile und Risiken von Barfußschuhen

Bei einem zu schnellen Wechsel können die Füße überlastet werden, was zu Verletzungen wie Plantarfasziitis, Ermüdungsbrüchen oder Achillessehnenentzündung führen kann . Eine sorgfältige Vorbereitung der Fußmuskulatur und -sehnen ist daher für einen sicheren Wechsel unerlässlich.

Wie lange darf man Barfußschuhe tragen?

Barfußschuhe trägt man anfangs nur kurz (30-60 Minuten täglich) und steigert die Zeit langsam über mehrere Wochen bis Monate, um die Fußmuskulatur an das neue, natürliche Laufen zu gewöhnen, da eine Überlastung zu Schmerzen führen kann. Nach einer Gewöhnungsphase von ca. 3-6 Monaten können sie oft ganztägig getragen werden, was viele als sehr angenehm empfinden, aber auf die Signale des eigenen Körpers sollte immer geachtet werden. 

Sind Barfußschuhe bei Arthrose geeignet?

Barfußschuhe bei Arthrose sind zugleich schonend und stimulierend für die Füße! Denn sie erlauben gefühlvolles Reagieren auf ganz verschiedenen Untergrund, wie wir es alle beim echten Barfußgehen lieben.

Sind Barfußschuhe gut für den Rücken?

Ja, Barfußschuhe können gut für den Rücken sein, da sie die Fußmuskulatur stärken, die Körperhaltung verbessern und die Wirbelsäule entlasten, indem sie eine natürlichere Bewegung fördern und die Stoßdämpfung über die Muskeln statt über starre Sohlen leiten; allerdings ist bei bestehenden Rückenproblemen ein Arztbesuch ratsam und eine langsame Umstellung wichtig. 

Kann man Barfußschuhe auch ohne Socken tragen?

Du kannst Barfußschuhe sowohl mit als auch ohne Socken tragen; der Name bezieht sich auf das natürliche Laufgefühl, nicht auf das Barfußlaufen selbst, aber Socken (am besten spezielle Barfuß- oder dünne Naturfasersocken) bieten Hygiene, Komfort und Schutz vor Schmutz und Bakterien, besonders bei häufigem Tragen oder an kühleren Tagen. Die Entscheidung hängt von persönlichen Vorlieben, Temperatur und dem Verwendungszweck ab, wobei hochwertige Socken das Barfußgefühl nicht beeinträchtigen, solange sie nicht zu eng sind. 

Empfehlen Physiotherapeuten Barfußschuhe?

Der Physiotherapeut zählt auf: „Reduzierung der Muskelspannung nicht nur in den Füßen, Linderung von Rücken- oder Gelenkschmerzen, ein leichtes Gefühl in den Knöcheln, Vorbeugung von Fehlstellungen wie Hallux valgus, länger anhaltende körperliche Leistungsfähigkeit und viele weitere individuelle Vorteile.“ Barfußschuhe beugen Problemen aktiv vor und verbessern gleichzeitig …

Sind Barfußschuhe auf Beton in Ordnung?

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Menschen seit Jahrhunderten auf harten Oberflächen gehen. Auch wenn betonierte Straßen und Gehwege ein modernes Phänomen sind, stellen sie für die meisten Menschen eine völlig sichere Oberfläche dar, um barfuß darauf zu laufen .

Warum empfehlen Podologen keine Barfußschuhe?

Sie verändern die Biomechanik des Fußes, da der Fuß während des Gehens nicht richtig abrollt. Er rutscht bei jedem Schritt nach vorne, was zu einer erhöhten Reibung an den Kanten der offenen Schuhen führt. Diese Reibung kann Hühneraugen, Hornhautbildung und Risse an den Fersenkappen verursachen.

Können Barfußschuhe Schmerzen verursachen?

Unter Umständen haben sich aber auch bereits Fehlstellungen und Verkürzungen herausgebildet. Dann ist Vorsicht geboten! Denn in diesem Fall können Barfußschuhe auch Schmerzen verursachen. Im Zweifelsfall sollte man daher vor der Anschaffung besser mit einer Orthopädin sprechen.

Sind Barfußschuhe gut für die Knie?

Barfußschuhe fördern einen natürlichen Bewegungsablauf: Flache Sohle ohne Absatz: Das Knie bleibt in seiner natürlichen Achse. Viel Bewegungsfreiheit für die Zehen: Der Fuß rollt so ab, wie es von Natur aus vorgesehen ist. Aktive Muskulatur: Fuß- und Beinmuskeln werden gestärkt, das entlastet die Knie.

Wann sollte man Barfußschuhe nicht tragen?

Für wen sind Barfußschuhe nicht geeignet? Für Menschen mit Diabetes, deren Sensibilität in den Füßen gestört ist und die Schmerzen erst spät oder gar nicht bemerken, sind Barfußschuhe nicht geeignet. Gleiches gilt für Menschen mit ausgeprägten Fußfehlstellungen oder bei einem akuten Fersensporn.

Was sagt der Orthopäde zu Barfußschuhen?

Füße müssen sich (wieder) erst an Barfußschuhe gewöhnen

Dies kann unter Umständen zu Muskelkater, Knochenödeme sowie Überlastungsbeschwerden an Bändern und Gelenken führen. „Laufsportlern ist nicht zu raten, die Barfuß-Schuhe gleich für große Distanzen einzusetzen“, empfiehlt Dr. Zahn.

Sind Barfußschuhe gut bei Kniearthrose?

Wenn Sie bereits Knieschmerzen haben, kann das Tragen von Barfuß- oder Minimalschuhen Linderung verschaffen, da die Knie beim Gehen weniger belastet werden . Arthritis ist zwar nicht heilbar, aber sie lässt sich unter Umständen verhindern und ihr Fortschreiten kann durch eine Behandlung verlangsamt werden.

Was sind die Nachteile von Barfußschuhen?

Nachteile von Barfußschuhen sind die lange Eingewöhnungszeit mit Risiko für Muskelkater und Überlastung, die fehlende Dämpfung auf harten Böden, schlechtere Isolation gegen Kälte und Nässe, sowie die geringere Schutzfunktion vor spitzen Gegenständen, weshalb eine langsame Umstellung und ärztliche Rücksprache bei Vorerkrankungen (z.B. Diabetes, Fußfehlstellungen) wichtig sind. Auch die Optik wird von manchen als gewöhnungsbedürftig empfunden. 

Wann sollte ich aufhören, meine Schuhe zu tragen?

Kurz gesagt: Tragen Sie Ihre Schuhe nicht, bis sie Ihnen von den Füßen fallen ! Ersetzen Sie Ihre Alltagsschuhe innerhalb von sechs Monaten (oder nach einem Jahr, wenn Sie Ihre Schuhe regelmäßig wechseln). Tauschen Sie Ihre Laufschuhe alle 480 Kilometer aus.

Wann sollte man Schuhe aussortieren?

Wenn sie abgelaufen ist und keine ordentliche Dämpfung mehr bietet, sich vielleicht sogar schon ablöst, ist es spätestens Zeit zum Aussortieren. Aber auch, wenn nur das Profil nicht mehr zu erkennen ist, kann dies Grund genug sein, um sich von dem Schuhpaar zu verabschieden.

Sind Barfußschuhe ohne Socken zu tragen?

Du kannst Barfußschuhe sowohl mit als auch ohne Socken tragen; der Name bezieht sich auf das natürliche Laufgefühl, nicht auf das Barfußlaufen selbst, aber Socken (am besten spezielle Barfuß- oder dünne Naturfasersocken) bieten Hygiene, Komfort und Schutz vor Schmutz und Bakterien, besonders bei häufigem Tragen oder an kühleren Tagen. Die Entscheidung hängt von persönlichen Vorlieben, Temperatur und dem Verwendungszweck ab, wobei hochwertige Socken das Barfußgefühl nicht beeinträchtigen, solange sie nicht zu eng sind. 

Wie verändert sich der Fuß durch Barfußschuhe?

Aber was verändert sich nun mit den Barfußschuhen? Durch die dünnen Sohlen verbessert sich die sensorische Funktion des Fußes. Dadurch nimmst Du den Untergrund besser wahr. Gleichzeitig wird auch Dein Gehirn trainiert.

Sind Barfußschuhe bei Polyneuropathie geeignet?

Bei Polyneuropathie (PNP) wird vom Barfußlaufen und Barfußschuhen meist abgeraten, da die gestörte Sensibilität die Verletzungsgefahr massiv erhöht – man spürt Schmerzen oder Druckstellen nicht, die zu Wunden führen können. Besser sind gut sitzende, gepolsterte Spezialschuhe oder orthopädische Schuhe mit nahtlosem Innenfutter, viel Platz und guter Dämpfung, um Nerven zu schützen und Druckstellen zu vermeiden, während gleichzeitig die Muskulatur durch gezielte Übungen (z. B. in Wasser) gestärkt werden sollte. 

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