Wann ist eine Elementarschadenversicherung sinnvoll?
Gefragt von: Joachim Schulz | Letzte Aktualisierung: 15. September 2026sternezahl: 5/5 (59 sternebewertungen)
Eine Elementarschadenversicherung ist sinnvoll für Hausbesitzer, Mieter und Vermieter, da sie vor den finanziellen Folgen von Extremwetterereignissen wie Starkregen, Überschwemmungen, Rückstau, Erdrutschen oder Lawinen schützt, die durch den Klimawandel zunehmen und nahezu überall auftreten können. Sie ergänzt die normale Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung, da diese Schäden nicht standardmäßig abdeckt. Besonders wichtig ist der Schutz in traditionellen Hochwassergebieten, aber auch außerhalb davon ist er ratsam, weil Schäden wie durch Starkregen auch in scheinbar sicheren Zonen entstehen können.
Für wen lohnt sich eine Elementarversicherung?
Besonders wichtig ist die Elementarversicherung für Menschen, die zum Beispiel in Fluss- oder Seenähe leben. Doch auch wenn Sie nicht in der Nähe von Gewässern wohnen, kann der Zusatzschutz sinnvoll sein.
Wann zahlt die Elementarschadenversicherung nicht?
Daher zahlt die Versicherung nicht, wenn es um Schäden geht, die prinzipiell von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt sind. Zu diesen zählen zum Beispiel Schäden durch Brand, Blitzeinschlag, Sturm oder Hagel und Leitungswasser.
Ist Starkregen ein Elementarschäden?
Ist Starkregen ein Elementarschaden? Ja, wie Schäden durch Hagel, Lawinen, Schneedruck oder Erdrutsch, zählen auch Schäden durch Starkregen zu sogenannten Elementarschäden.
Welche Schäden sind Elementarschäden?
Die Elementarschadenversicherung umfasst Schäden durch Naturgefahren wie Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Schneedruck, Erdrutsch, Erdfall, Erdsenkung, Erdbeben und Lawinen. Privatleute können die Absicherung als zusätzliche Bausteine der Wohngebäude und der Hausratversicherung erhalten.
Die Elementarschadenversicherung - Was sie leistet und wer sie braucht!
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Was deckt eine Elementarversicherung nicht ab?
versicherung zahlt nicht. Sturm, Hagel, Überschwemmung, Erdbeben, Lawinen, Schneedruck und Vulkanausbrüche.
Ist ein Wasserschaden ein Elementarschäden?
Schäden durch Hochwasser oder Überschwemmungen zählen zu den Elementarschäden. Unter einem Wasserschaden versteht man hingegen Schäden am oder innerhalb eines Gebäudes, die durch von aussen eingedrungenes oder aus Leitungen usw. austretendes Wasser verursacht wurden.
Wann übernimmt die Elementarversicherung die Kosten bei Starkregen?
Die Elementarversicherung zahlt:
wenn Oberflächenwasser in das Gebäude dringt) bei Schäden durch Rückstau (z. B. wenn Abwasser durch Sanitäranlagen in das Haus gedrückt wird, weil die Kanalisation durch Starkregen überlastet ist)
Ist ein undichtes Dach durch Starkregen mitversichert?
Wenn Ihr Dach bei Starkregen undicht ist, müssen Sie sofort handeln, um größere Schäden zu verhindern: Fangen Sie Wasser auf, dichten Sie provisorisch mit Folie ab, schalten Sie ggf. Strom aus und informieren Sie umgehend Ihre Wohngebäudeversicherung (Sturm/Elementar) und ggf. einen Dachdecker für eine Notabdeckung, da oft nur ein Elementarschadenschutz oder eine Sturmklausel greifen, aber Folgeschäden versichert sein können, so Deutsche Schadenshilfe und ARAG.
Welche Wasserschaden zahlt die Gebäudeversicherung nicht?
Die Gebäudeversicherung zahlt nicht für Wasserschäden durch Elementarereignisse (Starkregen, Hochwasser), Grundwasser, Rückstau und normalen Verschleiß/mangelhafte Wartung (z.B. undichte Dächer), sowie Schäden durch grobe Fahrlässigkeit/Vorsatz, Krieg oder Kernenergie; Schäden an beweglichem Inventar wie Möbeln sind Sache der Hausratversicherung, auch wenn sie durch Leitungswasser verursacht wurden.
Ist Grundwasser in der Gebäudeversicherung versichert?
Schäden am Haus, die durch Grundwasser entstehen, sind weder in der Wohngebäude- noch in der Elementarschadenversicherung versichert. Werden Kellerwände durch Grundwasser nass, liegt häufig ein Baumangel oder ein Defekt vor - also kein versicherter Schaden.
Was kostet eine Elementarschadenversicherung für ein Einfamilienhaus?
Die Kosten für eine Elementarversicherung (als Teil der Wohngebäudeversicherung) variieren stark je nach Risikozone (ZÜRS-Zone), Hausgröße und Bauart, können aber grob zwischen ca. 100 € (Zone 1) und über 1.000 € (Zone 4) pro Jahr für ein Einfamilienhaus liegen; viele Tarife bieten den Zusatzschutz schon ab etwa 18 € monatlich (ca. 200 € jährlich) an, es gibt aber auch Pauschalen um die 110 € oder deutlich teurere Angebote in Hochrisikogebieten.
Wann kann die Versicherung einen Schäden ablehnen?
Wasserschäden, der Brandschaden und die Fahrlässigkeit
Fahrlässigkeit oder sogar grobe Fahrlässigkeit lauten dann die Argumente der Versicherung. Das Unternehmen kann unter diesen Voraussetzungen die Leistungen kürzen oder komplett verweigern (vgl. Grobe Fahrlässigkeit in der Gebäudeversicherung).
Soll man Elementarschäden mitversichern?
Ja, eine Elementarversicherung ist dringend notwendig und sehr empfehlenswert, da Naturkatastrophen wie Starkregen, Hochwasser, Schneedruck und Erdrutsche immer häufiger auftreten und immense Schäden verursachen, die Ihre normale Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung nicht abdeckt; sie ist sinnvoll für Eigentümer und Mieter, um das Vermögen vor finanziellen Ruin zu bewahren.
Ist ein Hausbesitzer immer zum Abschluss einer Versicherung gegen Feuer verpflichtet?
Immobilienversicherung ist keine Pflicht. Auch die Feuerversicherung muss nicht mehr zwingend abgeschlossen werden. Sie war bis 1994 vorgeschrieben für Immobilieneigentümer.
Welche Elementarschadenversicherung ist die beste?
Die "beste" Elementarversicherung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab, aber führende Anbieter mit sehr guten Testergebnissen (Stand 2025/2026) sind Domcura (Top-Schutz), GEV (Home Max, Protect+ Premium), InterRisk (XXL) sowie Rhion, Sparkassen-Versicherung Sachsen, WWK und Württembergische, die alle in verschiedenen Tests hervorragend abschneiden und umfassende Deckung für Naturgefahren wie Starkregen, Erdbeben, Schneedruck und Rückstau bieten, oft als Teil einer Wohngebäudeversicherung. Wichtig ist, dass der Schutz die Risiken Ihrer Region (ZÜRS-Zone) abdeckt und Leistungen wie Neuwertentschädigung beinhaltet.
Ist ein undichtes Dach ein versteckter Mängel?
Häufige versteckte Mängel sind Feuchtigkeit im Keller, ein undichtes Dach, Schimmelbefall, statische Unzulänglichkeiten beim Anbau, Asbest-Belastung, Lärmbelästigung oder ein nicht ausgewiesener Denkmalschutz.
Ist ein undichtes Dach ein Versicherungsfall?
Ja, ein undichtes Dach kann ein Versicherungsfall sein, aber es hängt stark von der Ursache ab: Schäden durch plötzlich eintretende Ereignisse wie Sturm, Hagel, Feuer werden meist von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt, während Schäden durch Starkregen, Überschwemmung, Rückstau eine zusätzliche Elementarschadenversicherung erfordern. Folgeschäden an der Einrichtung zahlt die Hausratversicherung, falls die Ursache versichert ist.
Wer zahlt bei Wasserschaden durch Regenwasser?
Eine Wohngebäudeversicherung deckt Schäden durch Überschwemmungen ab, die durch Hochwasser, Sturzfluten, Starkregen oder Schneedruck entstehen – vorausgesetzt, Elementarschäden sind mitversichert. Ist Ihre Immobilie nach einem Wasserschaden unbewohnbar, kann die Versicherung Hotel- oder Unterbringungskosten übernehmen.
Wann greift die Elementarversicherung nicht?
Schäden durch Wasser
Zwar deckt eine Elementarversicherung Schäden durch Starkregen oder Überschwemmungen ab, aber es gibt Ausnahmen. Zum Beispiel sind Schäden durch Grundwasser, das direkt in den Keller eindringt, ohne dass es zu einer Überflutung des Grundstücks gekommen ist, nicht versichert.
Ist Starkregen ein Elementarereignis?
Unter Elementarschäden versteht man grundsätzlich Schäden durch Naturgewalten. Dazu zählen Erdbeben, Stürme und auch Starkregen.
Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei Elementarschäden?
Optionen der Elementarversicherung als Teil der Wohngebäudeversicherung. Mit dem Elementarschutz Classic sichern Sie Ihr Gebäude umfassend gegen weitere Naturgefahren ab – auch bei schweren Schadenereignissen. Die Selbstbeteiligung beträgt dabei 500 €, bei Erdbeben 100.000 €.
Bei welchen Wasserschaden zahlt die Versicherung nicht?
Folgende Wasserschäden sind in der Regel nicht im Versicherungsschutz enthalten: Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser. Schäden durch aufsteigendes Grundwasser. Schäden durch Rückstau in der Kanalisation.
Wann ist eine Elementarversicherung sinnvoll?
Schäden, die aufgrund von Naturgewalten am Haus oder an der Einrichtung entstehen, führen oftmals zu finanziellen Belastungen. Im schlimmsten Fall wird das Hab und Gut sogar komplett zerstört. Damit Sie nicht auf den Kosten sitzenbleiben, ist eine Elementarversicherung sinnvoll.
Ist Grundwasser im Keller versichert?
Grundwasser im Keller ist meist nicht versichert, da es als Baumangel gilt; Schäden durch angestautes Oberflächenwasser (Hochwasser) sind aber durch die Elementarversicherung abgedeckt, die als Zusatz zur Wohngebäude- und Hausratversicherung abgeschlossen werden muss. Handelt es sich um einen baulichen Mangel, muss der Eigentümer selbst für Sanierungskosten aufkommen, während bei Überschwemmung die Elementarschadenversicherung zahlt, wenn sie besteht.
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