Zum Inhalt springen

Wann ist die beste Zeit für Aal?

Gefragt von: Frau Dr. Brunhilde Jung  |  Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2026
sternezahl: 4.5/5 (33 sternebewertungen)

Die beste Zeit für Aal ist in warmen Sommernächten von Mai bis September, besonders nach Regenfällen oder Gewittern, wenn es dunkel ist, da Aale nachtaktiv sind und dann Nahrung suchen; gute Fangzeiten sind oft zwei bis drei Stunden nach Sonnenuntergang und wieder vor der Morgendämmerung, wobei die Monate Mai und Juni ideal sind. Achte unbedingt auf Schonzeiten, da der Aal stark gefährdet ist.

In welchen Monaten beißen Aale am besten?

Zwei bis drei Stunden nach Einbruch der Dämmerung und von drei Uhr bis zur Morgendämmerungen sind oft gute Fangzeiten. In machen Seen lohnt es sich zwischen 1-3 Uhr morgens. Hier ist die Art des Gewässers von Bedeutung. Die besten Monate, um den Aal an den Haken zu bekommen sind Mai und Juni.

Wann ist die beste Zeit, um auf Aal zu Angeln?

Aal angeln ist am besten bei Dämmerung und nachts in Seen, Flüssen und Kanälen, besonders im Mai und Juni, mit Tauwürmern als Köder an stabilen Ruten und kräftigen Vorfächern in der Nähe von Verstecken wie Steinpackungen oder versunkenen Bäumen, aber die Schonzeiten und das Aalsterben müssen beachtet werden, da er gefährdet ist und das Angeln regional eingeschränkt oder verboten sein kann. 

Wann ist Aalzeit?

Die Aalsaison läuft typischerweise von Frühjahr (März/April) bis Herbst (Oktober/November), wobei die besten Fangzeiten oft in den warmen Sommermonaten sowie im Spätsommer/Herbst (August-Oktober) für kapitale Blankaale liegen, wenn sie sich auf ihre Wanderung vorbereiten; besonders gute Zeiten sind die Dämmerung, Nachtstunden und Perioden nach Regen oder Gewittern. Wegen des bedrohten Bestandes sind Schonzeiten und Verbote (z.B. in Nord- und Ostsee) zu beachten.
 

Wann muss ich beim Aal anschlagen?

Für den richtigen Zeitpunkt des Anschlags gibt es leider keine allgemeingültige Regel. Fakt ist aber, dass der Aal im Fließwasser deutlich schneller den Köder aufnimmt als im Stillwasser. Auch inhaliert er einen leckeren Wurmhappen schneller als einen Köderfisch, den er sich oft erst noch maulgerecht drehen muss.

Die BESTE Grundmontage für Aale am Fluss und See! 😱 - Aalangeln im Sommer 2024

21 verwandte Fragen gefunden

Welcher Geruch lockt Aale an?

Das feine Näschen der Aale kannst Du Dir natürlich auch zunutze machen. Die Schlängler reagieren gut auf Lockstoffe und Aromen. Vor allem fischige, krebsige und fleischige „Düfte” kommen bei Aalen gut an.

Bei welchem Wetter beißt der Aal am besten?

Zu welcher Jahreszeit beißen Aale am besten? Im Winter ruhen sich Aale aus und fahren ihren Stoffwechsel auf ein Minimum runter. Damit sind Winterfänge die absolute Ausnahme und ein gezielter Ansitz lohnt sich nicht. Bereits ab einer Wassertemperatur von 10°C sind gezielte Fänge erfahrungsgemäß möglich.

Was ist der beste Köder für Aal?

Krebse. In Gewässern, in denen Krebse zur natürlichen Beute der Aale gehören, sind sie oftmals als Köder unschlagbar. Je nach Gewässer stellen frisch gehäutete Wollhandkrabben oder Flusskrebse eine äußerst wichtige Nahrungsquelle für die Schlängler dar und sind somit ein Top-Aalköder.

Bei welcher Mondphase beißt der Aal am besten?

Ja, Du liest ganz richtig: Große Aale und Zander, angeblich Grundfische, lassen sich direkt unter der Oberfläche fangen – vor allem bei Vollmond. Dann jagen sie Futterfische an der Oberfläche.

Wo steht der Aal im See?

Aale lieben Verstecke aller Art: Schilf (1), Seerosen (2), übers Wasser ragende Büsche (3), Stege oder Anleger (4), Bereiche mit größeren Steinen (5), versunkenes Geäst (8) und Krautfelder (10) sind daher meistens eine gute Wahl.

Kann man Aale im Winter fangen?

Ja, Aale kann man im Winter fangen, aber es ist extrem schwierig, da sie ihre Aktivität stark reduzieren und sich in eine Winterruhe begeben, besonders bei Wassertemperaturen unter 5-8°C; gezielte Fänge sind selten und oft Zufall, meist bei milden Perioden, an Fließgewässern wie dem Rhein, oder als Beifang beim Quappenangeln, wobei man spezielle, feine Montagen und natürliche Köder wie Würmer oder Fischstücke nutzen sollte.
 

Wie lockt man Aal an?

Tauwürmer oder kleine Fische könnten als Köder dienen, da sie den natürlichen Nahrungsquellen der Aale im Fluss ähneln. Durch das Platzieren deines Köders in der Nähe von Unterständen wie Baumstümpfen oder Felsen könntest du deine Chancen erhöhen, einen Aal anzulocken.

Welche Tipps und Tricks gibt es, um Aale zu fangen?

Verwende den richtigen Köder: Aale fressen gerne Fische, Würmer und Innereien. Verwende daher als Köder Tauwürmer, Fischfetzen oder kleingeschnittene Innereien. Verwende die richtige Ausrüstung: Du benötigst eine mittelschwere Angelrute mit einer starken Schnur und einem stabilen Haken, um einen Aal zu fangen.

Wie stark ist der Biss eines Aals?

900 Pfund pro Quadratzoll . Man schätzt, dass einige größere Muränenarten eine Beißkraft von bis zu 900 Pfund pro Quadratzoll (psi) ausüben können, vergleichbar mit der Beißkraft eines großen Alligators! Stören Sie die Muränen, die Sie während Ihrer Tauchgänge sehen, nicht!

Welche Uhrzeit angelt man am besten?

Die beste Zeit zum Angeln sind meist der frühe Morgen und der späte Abend (Dämmerung), da Fische dann aktiv nach Nahrung suchen. Auch Wetterbedingungen (leichter Wind, bewölkt), Luftdruckänderungen, Mondphasen (Neu- und Vollmond) sowie Jahreszeiten (Herbst ist oft top) und der Wasserstand (auflaufendes Wasser bei Gezeitengewässern) beeinflussen die Beißzeiten stark. Jede Fischart und jedes Gewässer hat eigene Regeln, aber die Grundregel bleibt: Dämmerung ist König. 

Was frisst der Aal am liebsten?

Aale sind Allesfresser (opportunistische Raubfische) und fressen am liebsten Würmer (bes. Tauwürmer), Kleinkrebse, Insektenlarven, Maden, Muscheln, Garnelen, Laich und kleine Fische wie Stichlinge oder Grundeln. Sie sind hauptsächlich nachts aktiv und jagen am Gewässergrund oder in der Wassersäule, wobei der Breitkopfaal eher Fische bevorzugt und der Spitzkopfaal kleinere Kost wie Krebse und Larven frisst. 

Welche Hakengrösse für Aal?

Aalhaken: Beim Aalangeln werden Einzelhaken der Größen 1 – 8 eingesetzt. Als Form haben sich langschenklige Haken durchgesetzt, die der Aal mit seinem schmalen Gebiss gut aufnehmen kann. Auf dem Hakenschenkel befinden sich zusätzlich kleine Widerhaken, die ein Verrutschen des Köders verhindern.

Wie alt ist der älteste Aal?

Der älteste Aal wurde stolze 155 Jahre alt.

Der Fisch lebte in einem Brunnen im südschwedischen Brantevik. Der älteste Aal der Niederlande erreichte ein Alter von 88 Jahren.

Welchen Geruch mögen Aale?

Tauwurm ist nach wie vor der fängigste Köder. Auch kleine Köderfische, Hühnerherzen oder Garnelen sind sehr erfolgreich. Welchen Geruch mögen Aale? Aale reagieren besonders auf natürliche, eiweißhaltige Köder mit intensiven Gerüchen, wie Würmer oder Leber.

Was ist der teuerste Köder der Welt?

Den „teuersten Köder der Welt“ gibt es nicht pauschal, da Preise je nach Material (Gold, seltene Hölzer), Handarbeit (Unikate) und Sammlerwert variieren; oft werden teure Köder aus Blattgold oder Edelmetallen gefertigt, die Tausende von Euro kosten können (z.B. 300€ für einen XXL-Hechtimitat) oder als Kunstwerke gelten, aber auch historische Köder oder extrem seltene japanische Kunstköder können Spitzenpreise erzielen, wobei die Grenze zum Sammlerstück verschwimmt. 

Was ist besser, 4- oder 8-fach geflochtene Schnur?

4-fach geflochtene Schnur kann etwas bessere Abriebfestigkeit haben (relativ gesehen, da geflochtene Schnur insgesamt eine geringe Abriebfestigkeit hat), aber 8-fach geflochtene Schnur gleicher Gesamtbreite hat im Allgemeinen eine höhere Reißfestigkeit, ist glatter und lässt sich besser werfen.

Wann beißen Aale nicht?

Ausdauer ist, ähnlich wie beim Karpfenansitz, erste Anglerpflicht. Aale können am Montag wie ausgestorben sein und am Dienstag völlig entfesselt beißen. Darum sollte man weniger auf die vielen bekannten Aspekte wie Wetter, Tide oder Wassertemperatur geben, sondern einfach öfter mal am Wasser sein.

Kann man im Februar angeln?

Der Februar erweist sich trotz frostiger Temperaturen als vielversprechender Monat für passionierte Angler. Eine Vielzahl von Fischarten, darunter Hechte, Zander und Barsche, bietet auch in dieser Jahreszeit interessante Fangmöglichkeiten.

Kann man bei 10 Grad angeln?

Optimale Wassertemperatur

Die Temperatur des Wassers hat einen enormen Einfluss auf das Verhalten der Fische. Optimal sind Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius. In diesem Temperaturbereich sind sie am aktivsten, sie fressen und bewegen sich mehr, was den Anglern mehr Gelegenheiten bietet, einen Fang zu landen.

Vorheriger Artikel
Was tun wenn eine Katze hechelt?
Nächster Artikel
Was tun bei Puls 120?