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Wann Innentüren ausmessen?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Hans-Günter Hennig  |  Letzte Aktualisierung: 24. Juni 2026
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Innentüren misst man am besten nachdem die Böden verlegt und die Wände gestrichen sind, um die fertigen Maße zu erhalten, aber auch bereits in der Rohbauphase, unter Berücksichtigung von Putz und Bodenbelag, um die richtigen Bestellmaße zu ermitteln, wobei man immer die kleinsten Maße der Öffnung nimmt und die Wanddicke an der dicksten Stelle misst, um eine passgenaue Zarge zu bestellen.

Wann werden die Innentüren eingebaut?

Wann werden die Innentüren eingebaut? Dieser Schritt sollte nach Abschluss aller Ausbauarbeiten geplant werden. Dazu gehört das Streichen der Wände, aber vor allem das Verlegen der Böden. Terrakotta, Laminat oder Dielen müssen bis zum Ende verlegt werden, damit die Innentüren richtig eingestellt werden können.

Wie finde ich heraus, welche Größe meine Innentür haben sollte?

Messen Sie Breite und Höhe des vorhandenen Türblatts. Runden Sie die Werte jeweils auf den nächsten Zoll auf, um die benötigte Türgröße zu ermitteln . Bei Doppeltüren messen Sie die Breite beider Türblätter zusammen. Beispiel: Ist Ihre Tür 29-13/16 Zoll breit und 80 Zoll hoch, benötigen Sie eine Tür mit den Maßen 30 Zoll x 80 Zoll.

Welche Abmessungen hat eine Standard-Innentüröffnung?

Die Breite von Innentüren kann zwischen 520 mm und 920 mm variieren.

Gängige Breiten für Innentüren sind: 520 mm, 620 mm, 720 mm.

Welche Maße sollte eine Türöffnung im Trockenbau haben?

Für eine Trockenbau-Türöffnung plant man meist eine Breite von ca. 88,5 cm für Standard-86-cm-Türen und eine Höhe von mindestens 201 cm (besser mehr, je nach Zarge) ab fertigem Boden, damit eine passende Zarge mit Montageschaum und Spielraum für den Einbau passt, wobei die genauen Maße von Türblatt und Zargen-Typ abhängen. Die Öffnung muss die Zargendicke und den Wandaufbau berücksichtigen, oft sind Sturzprofile aus Stahl (UA-Profile) zur Verstärkung notwendig. 

[Anleitung] Innentüre richtig vermessen (Innentüre mit Zarge)

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Wo werden Zimmertüren gemessen?

Innentüren Maße und Anschlag

Die Türbreite, sowie Türhöhe messen Sie immer an der breitesten bzw. höchsten Stelle der Innentür. So sollten Sie in den meisten Fällen auf eines der Standard Masse kommen.

Wie breit muss eine Innentür mindestens sein?

Unterschiedliche DIN-Normen regeln die exakten Mindestmaße von Innentüren. Als kleinstes Normmaß werden in der DIN 68706-1 „Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen – Türblätter, Begriffe, Maße, Anforderungen“ die Maße 610 x 1860 Millimeter (mm) genannt.

Kann ich neue Türblätter in alte Zargen einsetzen?

Ja, eine neue Tür in eine alte Zarge einzubauen ist oft möglich, besonders bei neueren Türen (ab ca. 1985 nach DIN-Norm), aber es erfordert genaues Ausmessen der Zarge (Höhe, Breite, Bandabstand, Schließblechposition) und der neuen Tür, da es verschiedene alte Normen und Zargentypen gibt, wobei Renovierungszargen als Alternative über bestehende Stahlzargen montiert werden können, um den Aufwand zu reduzieren. 

Welche Standardbreite hat eine Tür nach DIN?

Einflüglige Innentüren (DIN 18101) – hier gibt es sechs Standardbreiten: 610, 735, 860, 985, 1.110 und 1.235 Millimeter. Eine Tür sollte mindestens 985 Millimeter breit sein, damit Rollstuhlfahrer sie nutzen können. Auch legt die Norm zwei Standardhöhen fest: 1.985 und 2.110 Millimeter sind die gängigen Türgrößen.

Was ist das Lichtmaß bei einer Zimmertür?

Das lichte Maß und wie es gemessen wird.

Die lichte Breite bezeichnet die Breite der Türöffnung, also das Maß von links nach rechts im Türrahmen. Die lichte Höhe bezeichnet dementsprechend das Maß der Höhe von oben nach unten im Türrahmen.

Wie viel kostet eine Innentür inklusive Zarge und Einbau?

Eine Innentür mit Zarge und Einbau kostet insgesamt meist zwischen 200 € und 850 € pro Stück, wobei der reine Einbau (inkl. Demontage) oft 50 € bis 300 € kostet und die Materialkosten (Türblatt, Zarge) stark variieren, von einfachen Modellen ab ca. 100 € bis zu hochwertigen Vollspantüren mit Sonderausstattungen (Schallschutz) über 500 € pro Element. Die Gesamtkosten hängen stark von Material, Türart (Holz, Glas) und dem Aufwand ab (Altbau, Sondermaße).
 

Was kommt zuerst, Zarge oder Boden?

Was kommt zuerst: Türzarge oder Boden? Idealerweise kommt zuerst der Boden, dann die Zarge. Es ist wichtig, den Bodenbelag zu verlegen, bevor Sie die Türzarge einbauen.

Kann man Innentüren selbst einbauen?

Eine Innentür kann heute jeder Heimwerker einbauen. Während man früher hierfür noch einen Schreiner brauchte, erlauben heute clevere Tür-Systeme aus Türblatt und Türzarge, dass Sie selbst die Tür einbauen können.

Welche Durchgangsbreite?

Zu- oder Durchfahrten müssen eine lichte Breite von mindestens 3,00 Metern und eine lichte Höhe von mindestens 3,50 Metern haben. Bei mehr als 12,00 Meter langen, durch Bauteile begrenzten Durchfahrten ist eine lichte Breite von 3,50 Metern vorzusehen.

Wie breit ist eine klassische Zimmertür?

Eine normale Tür im Innenbereich hat in der Regel eine Breite von 73,5 cm, 86 cm oder 98,5 cm. Diese Maße sind in vielen Neubauten Standard. Häufige Türbreiten in cm (Innenbereich): 61,0 cm – für kleine Abstellräume, Kammern oder enge Nischen geeignet.

Wie lange braucht man, um eine Innentür einzubauen?

Der Einbau einer Zimmertür dauert je nach Erfahrung und Umfang (nur Blatt oder mit neuer Zarge) zwischen einer Stunde bis zu einem ganzen Tag, wobei der Austausch einer kompletten Tür mit Zarge (inkl. Ausmessen, Einsetzen und Ausschäumen) meist 2 bis 4 Stunden (oder länger) beansprucht und zu zweit oft in einem Tag machbar ist. Bei nur einem Austausch des Türblattes kann es schneller gehen, aber eine neue Zarge erfordert mehr Präzision und Zeit. 

Sind alle Zimmertüren genormt?

Ja, Zimmertüren sind in Deutschland nach der DIN 18101 genormt, was eine problemlose Anpassung an Standard-Zargen und Rohbaumaße ermöglicht; gängige Höhen sind 1985 mm und 2110 mm und Breiten wie 735 mm, 860 mm oder 985 mm, wobei auch Sondermaße für spezielle Anforderungen existieren.
 

Welche Wandstärke sollte eine Türzarge für meine Wand haben?

Die Wandstärke einer Türzarge gibt an, für welche Dicke der Mauerwerksdurchgang sie geeignet ist, und wird durch das Verstellmaß angegeben, z.B. 7,5–9,5 cm oder 18–20 cm, da Zargen oft verstellbar sind, um sich an die tatsächliche Wanddicke anzupassen, die an mehreren Stellen (oben, Mitte, unten) gemessen werden muss – inklusive Putz und Fliesen – um das größte Maß zu ermitteln und die passende, oft überstehende, Zarge zu wählen.
 

Wie viel Platz zwischen Rigips und Wand?

Der Abstand von Rigipsplatten zur Wand wird hauptsächlich durch die Unterkonstruktion (Ständerwerk) bestimmt, die meist im Achsmaß der Plattenbreite (z.B. 62,5 cm bei 125 cm Platten) angebracht wird, aber einen kleinen Spalt von 3-5 mm zur Massivwand für die Fugenmasse lassen sollte, um Rissbildung durch Spannungen zu verhindern, wobei der letzte Befestigungspunkt maximal 150 mm von der Wand entfernt sein darf, um die Stabilität zu gewährleisten. 

Was ist das Rohbaumaß bei Türen?

Das Wichtigste in Kürze

Das Rohbaumaß für Türen gibt an, wie groß die Rohbauöffnung für die Zarge sein muss. Die Größe von Türen ist nach DIN 18101 genormt. Standardgrößen für Türblätter sind 61 Zentimeter, 73,5 Zentimeter und 86 Zentimeter.

Was ist die Mindestbreite einer Innentür?

Türen mit dem Vorzugsmaß 2110 x 985 mm erfüllen demnach die Kriterien des barrierefreien Bauens. In Wohnungen ist eine Mindestbreite von 80 cm ausreichend, d. h. es sollten Türen mit dem Vorzugsmaß 860 mm eingesetzt werden.

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