Wann gibt es das Bürgergeld?
Gefragt von: Renate Sonntag | Letzte Aktualisierung: 5. September 2026sternezahl: 5/5 (20 sternebewertungen)
Bürgergeld - Auszahlungen und Termine 2026 Das Bürgergeld wird in Deutschland vom Jobcenter jeweils am Ende des Vormonats im Voraus ausgezahlt. Es muss zum ersten Werktag des jeweiligen Monats auf dem Konto sein. Die Auszahlung erfolgt entweder per Kontoüberweisung oder per Scheck an die Anspruchsberechtigten.
Wann ist Bürgergeld Auszahlung für Januar 2025?
Das Bürgergeld für Januar 2025 wird in der Regel am letzten Bankarbeitstag des Vormonats überwiesen, also am 30. oder 31. Dezember 2024, und sollte bis spätestens zum ersten Werktag des Januars (02.01.2025, da 01.01. ein Feiertag ist) auf dem Konto sein. Die genaue Gutschrift hängt von der Bank ab, aber die Überweisung erfolgt meist kurz vor Silvester, um den ersten Werktag des neuen Jahres abzudecken.
Wann gibt es das nächste Mal Bürgergeld?
Das Bürgergeld hat Anfang 2023 das Hartz-IV-System abgelöst. Zuletzt wurden die Regelsätze Anfang 2024 erhöht, sie werden wie schon 2025 auch 2026 nicht steigen. Aber das Bürgergeld soll 2026 zu einer neuen Grundsicherung umgebaut werden.
Wann erhält man Bürgergeld?
Sie haben Anspruch auf Bürgergeld, wenn Sie
mindestens 15 Jahre alt sind, aber das Renteneintrittsalter noch nicht erreicht haben, dauerhaft in Deutschland leben, mindestens drei Stunden täglich arbeiten könnten, und hilfebedürftig sind.
Wie hoch ist das Bürgergeld für 1 Person?
Für eine Einzelperson beträgt der Bürgergeld-Regelsatz 563 Euro pro Monat, gültig seit dem 1. Januar 2024 und unverändert für 2025 und voraussichtlich 2026. Dieser Betrag deckt Grundbedürfnisse wie Ernährung, Kleidung und Energiekosten (ohne Heizung) ab; angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung werden zusätzlich übernommen.
Fragen und Antworten zum Bürgergeld
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Was bekommt man beim Bürgergeld alles bezahlt?
Beim Bürgergeld werden der Bedarf für den Lebensunterhalt (Regelsatz für Ernährung, Kleidung, etc.), die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung (Miete & Heizung) sowie die Kosten für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung gezahlt, ergänzt durch Sonderbedarfe (z.B. Schwangerschaft) und einmalige Leistungen (z.B. Erstausstattung Wohnung, Kleidung) sowie Leistungen für Bildung und Teilhabe.
Wird beim Bürgergeld auch die Miete bezahlt?
Wohnen zur Miete
Wenn Sie Bürgergeld beziehen, übernimmt Ihr Jobcenter die Kosten für Unterkunft und Heizung in angemessener Höhe.
Wem steht kein Bürgergeld zu?
Studierende, die nicht im Haushalt der Eltern leben und wenig Geld haben, haben keinen Anspruch auf Bürgergeld (§ 7 Abs. 5 SGB 2). Sie können Bafög beantragen. Auszubildende können während einer beruflichen Ausbildung allerdings bei Bedarf zusätzlich Bürgergeld bekommen.
Kann jeder Bürgergeld beantragen?
Sie können Bürgergeld erhalten, wenn Sie erwerbsfähig und leistungsberechtigt sind und damit mindestens folgende Bedingungen erfüllen: Sie sind mindestens 15 Jahre alt und Sie haben die Altersgrenze für Ihre Rente noch nicht erreicht. Sie wohnen in Deutschland und haben hier Ihren Lebensmittelpunkt.
Wann wird Bürgergeld abgelehnt?
Bürgergeld wird abgelehnt, wenn Einkommen oder Vermögen zu hoch sind, andere vorrangige Sozialleistungen (wie ALG I, Wohngeld, Kindergeld) nicht ausgeschöpft wurden, die Hilfebedürftigkeit nicht nachgewiesen werden kann, oder bei fehlender Mitwirkung (z. B. keine Unterlagen), wobei letzteres oft nur zu Leistungskürzungen führt, aber auch eine vollständige Versagung möglich ist. Auch wenn ein «zumutbarer» Job dauerhaft abgelehnt wird, kann es zu Sanktionen kommen.
Wie lange wird es Bürgergeld noch geben?
Das Bürgergeld gibt es seit 1. Januar 2023. Es hat das Arbeitslosengeld II, besser bekannt als Hartz 4, abgelöst. Das Wort Bürgergeld soll künftig wegfallen, stattdessen soll die Leistung dann "Grundsicherung für Arbeitssuchende" heißen.
Ist Bürgergeld besser als Mindestlohn?
Der Mindestlohn (ab 2026: 13,90 €/Std.) liegt bei Vollzeitarbeit deutlich über dem Bürgergeld, da er den Regelbedarf, Kosten der Unterkunft und weitere Sozialleistungen übersteigt; ein Minijob bis 603 €/Monat bleibt sozialversicherungsfrei, aber Werktätige mit Mindestlohn erhalten mehr Geld als Empfänger von Bürgergeld, was die These widerlegt, Arbeit lohne sich nicht. Ab dem 1. Januar 2026 erhöht sich der Mindestlohn auf 13,90 € und die Minijob-Grenze auf 603 €, was den Lohnabstand weiter vergrößert und den Minijob-Status sichert.
Was ist der Unterschied zwischen Hartz 4 und Bürgergeld?
Hartz IV (Arbeitslosengeld II) wurde durch das Bürgergeld zum 1. Januar 2023 abgelöst; der Hauptunterschied liegt in einem stärkeren Fokus auf Qualifizierung statt schneller Vermittlung, höheren Regelsätzen, einer „Karenzzeit“ für Mieten/Heizkosten und mehr Schonvermögen, um die Existenzsicherung zu verbessern, während der Grundgedanke der Absicherung erwerbsfähiger Menschen gleich bleibt.
Wann kommt der Bonus für Bürgergeld 2025?
Jetzt brauchen wir eure Unterstützung, damit es noch viele mehr werden! Jede Überweisung mit dem Betreff „Weihnachtsbonus“ geht ohne Umwege in voller Höhe an Menschen im Bürgergeld und wird am 11. Dezember 2025 per Zufallsprinzip an alle Teilnehmenden verteilt.
Wie viel Arbeitslosengeld bekommt man bei 2000 € netto?
Bei 2000 € netto bekommen Sie rund 60 % davon als Arbeitslosengeld (ALG I), also circa 1200 € pro Monat; mit Kind(ern) sind es ca. 67 %, was etwa 1340 € wären, wobei die Berechnung vom Brutto-Gehalt der letzten 12 Monate abhängt, nicht vom exakten Netto-Betrag. Die Agentur für Arbeit übernimmt auch die Sozialversicherungsbeiträge.
Wann gibt es Bürgergeld diesen Monat?
Das Bürgergeld wird monatlich im Voraus gezahlt, sodass es in der Regel am ersten Werktag des Monats auf Ihrem Konto sein muss; für Januar 2026 wurde es bereits Ende Dezember 2025 ausgezahlt, und für Februar 2026 wird es Ende Januar 2026 fällig, wobei das genaue Datum je nach Jobcenter und Bank variieren kann, aber immer vor Monatsbeginn liegt, wie die Bundesagentur für Arbeit, MOZ.de und RND.de berichten.
Wie lange kann ich Bürgergeld beziehen?
Bürgergeld bekommen Sie normalerweise für 12 Monate. Unter bestimmten Voraussetzungen wird Bürgergeld nur für 6 Monate gewährt, zum Beispiel wenn … die Kosten für Ihre Unterkunft und deren Heizung unangemessen sind.
Kann man Bürgergeld ohne Miete beantragen?
Die Obdachlosigkeit schließt Bürgergeld-Leistungen nicht aus! Stattdessen ist der Bezug von Bürgergeld auch ohne festen Wohnsitz möglich, ohne dass es sich um einen Härtefall handelt. Eine Antragstellung ist immer auch dann möglich, wenn Sie obdachlos oder wohnungslos sind.
Wie hoch ist das Bürgergeld für eine Lebensgemeinschaft?
Beim Bürgergeld bildet eine Lebensgemeinschaft (auch eheähnliche Gemeinschaft) eine sogenannte Bedarfsgemeinschaft, bei der Einkommen und Vermögen beider Partner vollständig angerechnet werden, um den gemeinsamen Bedarf zu decken; es gibt für jeden Partner einen Regelsatz (Stand 2024: je 506 €), und Kosten für Unterkunft werden geteilt, aber im Gegensatz zu Ehepaaren besteht bei Partnern einer Lebensgemeinschaft kein automatischer Anspruch auf Familienversicherung in der Krankenversicherung.
Wie viel Geld darf man haben, um Bürgergeld zu bekommen?
Beim Bürgergeld dürfen Sie im ersten Jahr (Karenzzeit) bis zu 40.000 Euro Vermögen pro Person behalten, danach sind es 15.000 Euro pro Person in der Bedarfsgemeinschaft, zuzüglich angemessenem Hausrat, einem angemessenen Auto (bis ca. 15.000 € Wert) und selbstgenutztem Wohneigentum (angemessene Größe). Kinder unter 20 Jahren haben einen Freibetrag von 5.000 Euro, während bei über 50-Jährigen in der Grundsicherung 15.000 Euro gelten.
Welche Leistungen kann ich beantragen, wenn meine Rente zu wenig ist?
Wenn Ihre Rente zu niedrig ist, können Sie vor allem die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung beim Sozialamt beantragen, die Ihren notwendigen Lebensunterhalt deckt (inkl. Miete/Heizung), sowie möglicherweise Wohngeld und den Wohnberechtigungsschein (WBS). Auch ein Grundrentenzuschlag ist möglich, wenn Sie lange gearbeitet, aber wenig verdient haben, oder ein Überprüfungsantrag bei Fehlern im Rentenbescheid.
Wie viel Geld bekommen Behinderte im Monat?
Die Höhe des Budgets hängt von den Hilfsleistungen ab, die Sie benötigen. In den meisten Fällen liegt der Betrag zwischen 200 und 800 Euro im Monat. Den Antrag stellen Sie bei dem zuständigen Kostenträger.
Was muss man vom Bürgergeld alles bezahlen?
Vom Bürgergeld werden der Regelbedarf (Ernährung, Kleidung, Körperpflege, etc.), angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung, eventuelle Mehrbedarfe (z.B. für Alleinerziehende, Schwangere) und Einmalbedarfe (z.B. Erstausstattung) bezahlt, zusätzlich zu den Beiträgen für Kranken- und Pflegeversicherung. Der monatliche Regelbedarf (Stand 2024) ist eine Pauschale, die Ihre täglichen Lebenshaltungskosten abdeckt.
Ist es möglich, Bürgergeld zu beziehen, wenn mein Haus zu groß ist?
Ist für einen Bürgergeld-Anspruch das Haus zu groß, das Sie selbst bewohnen, kann eine Untervermietung oder ein Teilverkauf notwendig sein. Auf diese Weise können Sie weiterhin Bürgergeld beziehen, das Haus behalten und außerdem Einkünfte generieren.
Was ist besser, Wohngeld oder Bürgergeld?
Ob Wohngeld oder Bürgergeld besser ist, hängt von Ihrer finanziellen Situation ab: Wohngeld ist besser, wenn Sie ein eigenes Einkommen haben, das aber nicht für die Miete reicht (höhere Vermögensfreibeträge, weniger Auflagen). Bürgergeld ist besser, wenn Sie gar kein Einkommen haben oder Ihr Einkommen so gering ist, dass der Lebensunterhalt komplett nicht gedeckt ist (umfassendere Absicherung). Wohngeld ist vorrangig, aber bei Bedarf können Sie zum Jobcenter wechseln, wenn Wohngeld nicht ausreicht; umgekehrt schließt Bürgergeld einen Anspruch auf Wohngeld aus.
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