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Wann geht die Luftfeuchtigkeit runter?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Janusz Hein B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 16. Juli 2026
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Die Luftfeuchtigkeit sinkt, wenn die Temperatur steigt, da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, und durch effektives Stoßlüften (kurzzeitig weit öffnen), besonders bei kühlerer Außenluft, um die feuchte Innenluft auszutauschen und durch Heizen, was die relative Feuchtigkeit reduziert, obwohl die absolute Feuchtigkeit gleich bleibt, sowie durch den Einsatz von Luftentfeuchtern. Der beste Zeitpunkt zum Stoßlüften ist, wenn die Außenluft kühler ist als die Innenluft, um Feuchtigkeit effektiv abzuführen, ohne den Raum zu stark auszukühlen.

Wann sinkt die Luftfeuchtigkeit wieder?

Da warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte, sinkt die relative Luftfeuchte bei steigender Temperatur. Bei einer Temperatur von 25 Grad Celsius nimmt Luft maximal 23 Gramm Wasser pro Kubikmeter auf. Dies entspricht einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100 Prozent.

Was tun bei 70% Luftfeuchtigkeit?

Die Luft in der Wohnung und im Haus entfeuchten

Stoßlüften: Die schnellste und einfachste Methode, wie du eine hohe Luftfeuchtigkeit aus der Wohnung bekommst, ist das Stoßlüften. Um im Winter richtig zu lüften und zu heizen, öffne das Fenster für 5–10 Minuten vollständig und stelle dabei die Heizung aus.

In welchem Monat ist die Luftfeuchtigkeit am geringsten?

Im Dezember ist sie mit 81 % am höchsten und im Juli mit 68 % am niedrigsten. Als geringste relative Luftfeuchtigkeit wurden über die Mittagszeit 7 % festgestellt. Bei Nebel werden 100 % gemessen. Geräte zur Bestimmung der relativen Luftfeuchte nennt man Hygrometer.

Kann man die Luftfeuchtigkeit durch Heizen senken?

Ja, Heizen senkt die relative Luftfeuchtigkeit, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, was die Feuchtigkeit in der Luft "verdünnt", aber die absolute Feuchtigkeitsmenge gleich bleibt; wichtig ist daher richtiges, gleichmäßiges Heizen (nicht unter 16-18°C) und richtiges Lüften (Stoßlüften mit Heizung aus), um Schimmelbildung zu verhindern.
 

Hohe Luftfeuchtigkeit trotz lüften - Ursache & Lösung / Tipps gegen zu hohe Luftfeuchtigkeit

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Warum ist die Luftfeuchtigkeit in meiner Wohnung trotz Lüften über 70?

Hohe 70 % Luftfeuchtigkeit trotz Lüften deutet oft auf falsches Lüftungsverhalten (Kipplüften statt Stoßlüften), zu niedrige Raumtemperaturen, viel Feuchtigkeitsproduktion (Waschen, Kochen, Pflanzen) oder bauliche Mängel (undichte Stellen, Restfeuchte) hin. Um das zu beheben, sollten Sie mehrmals täglich kurz Stoßlüften (Durchzug), Räume gleichmäßig heizen, Feuchtigkeitsquellen reduzieren (z.B. Wäsche draußen trocknen) und bei anhaltendem Problem die Bausubstanz prüfen lassen, ggf. mit Luftentfeuchtern nachhelfen. 

Führt ein warmes Haus zu weniger Luftfeuchtigkeit?

Es mag paradox klingen, aber ein warmes Zuhause kann die Luftfeuchtigkeit reduzieren . Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Kühlt es in der Wohnung ab, kondensiert diese Feuchtigkeit an Oberflächen und verursacht Feuchtigkeit. Durch eine gleichmäßige, angenehme Temperatur lässt sich diese Kondensation verhindern.

Soll man bei 90% Luftfeuchtigkeit Lüften?

Lüften sollten Sie bei einer zu feuchten Luft, sprich ab 45 Prozent Luftfeuchtigkeit, sowie bei einer zu trockenen Luft, also bei einer Luftfeuchtigkeit unter 30 Prozent.

Kann bei 50 Luftfeuchtigkeit Schimmel entstehen?

Nein, bei konstant 50 % Luftfeuchtigkeit in der Mitte des Raumes ist die Schimmelgefahr gering, solange gut gelüftet wird; jedoch kann Schimmel an kalten Oberflächen wie Fenstern oder Ecken entstehen, wo die Feuchtigkeit kondensiert und die Luftfeuchtigkeit lokal 100 % erreicht, was einen idealen Nährboden bietet, da Schimmelpilze Feuchtigkeit aus dem Substrat ziehen und nicht nur aus der Luft. Wichtig ist, die Luftfeuchtigkeit allgemein zwischen 40-60 % zu halten, bei Kälte die Werte niedriger und das Lüften nach Feuchtigkeitsspitzen (Kochen, Duschen) nicht zu vernachlässigen, um Schimmel vorzubeugen.
 

Wie viel Prozent Feuchtigkeit darf eine Wand haben?

Eine Wand sollte idealerweise eine Massenfeuchte von 3-4 % haben, wobei Werte unter 6 % als unkritisch gelten; ab 6-10 % steigt das Schimmel- und Bauschadensrisiko deutlich an, während Werte über 80 % (bei Profigeräten) oder über 100 % (bei einfachen Messgeräten) auf nasse Wände hinweisen und Sanierungsbedarf besteht. Die zulässige Feuchtigkeit hängt stark vom Baustoff ab, aber in der Regel gilt: Je niedriger, desto besser.
 

Was zieht Feuchtigkeit aus der Luft?

Feuchtigkeit wird aus der Luft durch hygroskopische Stoffe wie Calciumchlorid-Granulat, Salz (Kochsalz), Reis und Katzenstreu gezogen, die Wasser binden; auch spezielle elektrische Luftentfeuchter oder das Stoßlüften mit trockener Außenluft sind wirksam, um das Raumklima zu verbessern.
 

Warum sind meine Fenster trotz Lüften feucht?

Feuchte Fenster trotz Lüften entstehen durch eine Kombination aus hoher Luftfeuchtigkeit (durch Kochen, Duschen, Atmen), kalten Fensterscheiben (Wärmebrücken) und unzureichender Luftzirkulation, wodurch Feuchtigkeit an der kältesten Stelle kondensiert. Helfen Sie mit richtigem Stoßlüften (kurz, kräftig, mehrmals täglich), gleichmäßigem Heizen (Räume nicht auskühlen lassen), Luftentfeuchtern und prüfen Sie ältere Fenster auf Dichtungen oder Schäden, um die Feuchtigkeit zu reduzieren. 

Ist eine Luftfeuchtigkeit von 70% in der Wohnung unbehaglich?

70 % Luftfeuchtigkeit in der Wohnung ist deutlich zu hoch und ein ernstes Warnsignal für Schimmelbildung und Gesundheitsrisiken, da Werte über 60 % kritisch sind und bei 70 % ein Befall fast unausweichlich wird; es erfordert sofortiges Handeln durch intensives Stoßlüften (5-10 Min., Heizung aus), Heizen auf Raumtemperatur, Reduzierung von Feuchtigkeitsquellen (Duschen, Wäschetrocknen) und ggf. den Einsatz von Luftentfeuchtern, da dies oft durch falsches Lüften, Baumängel oder Wasserschäden verursacht wird.
 

Können Kerzen die Luftfeuchtigkeit senken?

Nein, Kerzen helfen nicht effektiv gegen hohe Luftfeuchtigkeit; sie erwärmen zwar kurzzeitig die Luft, was theoretisch mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, aber dieser Effekt ist bei normaler Nutzung minimal und wird durch die Freisetzung von Ruß, Feinstaub und CO2 beim Verbrennen sogar konterproduktiv für die allgemeine Luftqualität. Um Feuchtigkeit effektiv zu reduzieren, sind regelmäßiges Stoßlüften, das Heizen und der Einsatz von Luftentfeuchtern oder hygroskopischen Materialien wie Salzkristallen besser geeignet.
 

Hat kalte Luft eine höhere Luftfeuchtigkeit?

Nein, kalte Luft nimmt weniger Feuchtigkeit auf als warme Luft; je wärmer die Luft, desto mehr Wasserdampf kann sie speichern, was dazu führt, dass kalte Außenluft im Winter trocken ist, aber beim Erwärmen in Innenräumen die relative Luftfeuchtigkeit sinkt, während die absolute Feuchtigkeitsmenge gleich bleibt und sich so die Luft trocken anfühlt. 

Kann heizen die Luftfeuchtigkeit senken?

Richtiges Heizen senkt die Luftfeuchtigkeit, weil warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann; wichtig ist gleichmäßiges Heizen (mindestens 16-18°C), um das Abkühlen von Wänden und Kondenswasser zu verhindern, sowie kurzes, intensives Stoßlüften (Heizung dabei herunterdrehen) anstelle von gekippten Fenstern, um die feuchte Luft abzuführen und Schimmel vorzubeugen. 

Wie warm muss ein Raum sein, damit es nicht schimmelt?

Damit ein Raum nicht schimmelt, sollte die Temperatur konstant bei mindestens 16–18 °C liegen und die Luftfeuchtigkeit 40–60 % nicht überschreiten; eine gleichmäßige Beheizung (kein komplettes Auskühlen) und regelmäßiges Stoßlüften sind entscheidend, um warme, feuchte Luft an kalten Wänden kondensieren zu lassen und so Schimmelbildung zu verhindern.
 

Welche Luftfeuchtigkeit tötet Schimmel ab?

Aus gesundheitlichen Aspekten wird oft eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und etwa 60 % empfohlen. Jedoch sollte in unrenovierten Altbauten mit Wärmebrücken und kalten Oberflächen im Winter zur Vorbeugung gegen Schimmelbefall die relative Luftfeuchtigkeit möglichst nicht über 40 % liegen.

Warum geht die Luftfeuchtigkeit trotz Lüften nicht runter?

Wenn die Luftfeuchtigkeit trotz Lüften hoch bleibt, liegt es oft an versteckten Feuchtigkeitsquellen (Kochen, Wäsche, Pflanzen), an der Außenluft (feucht, warm), an mangelhaarter Sanierung (Dämmung, Wärmebrücken), Bauschäden (aufsteigende Feuchtigkeit) oder falschem Lüften (nicht Stoßlüften, zu kurz, falscher Zeitpunkt), wodurch die Luft sich an kalten Wänden staut und kondensiert; Abhilfe schaffen konsequentes Stoßlüften, Heizen, Luftentfeuchter oder das Beheben der Ursache, wie z.B. durch einen Fachmann.
 

In welcher Jahreszeit ist die Luftfeuchtigkeit am höchsten?

Denn die Luftfeuchtigkeit ist im Sommer viel höher als im Winter. Wenn warme, feuchte Luft auf kühlere Stellen in Innenräumen trifft, wird der Taupunkt unterschritten und es bildet sich Kondensat. „Gerade im Sommer ist das Verhältnis von Temperatur und Luftfeuchtigkeit vor allem im Keller für Schimmelwachstum optimal.

Soll man im Winter die Kellerfenster offen lassen?

Nein, Kellerfenster sollten im Winter nicht dauerhaft offen bleiben, aber regelmäßiges Stoßlüften bei kalter, trockener Außenluft ist ideal, um Feuchtigkeit zu senken und Schimmel vorzubeugen; Fenster nur bei Frost kurz (5-10 Min.) ganz öffnen, um die kalte Luft hereinzulassen und die feuchte warme Luft entweichen zu lassen, aber ein Auskühlen der Bausubstanz und Wasserleitungen verhindern.
 

Wie bekommt man hohe Luftfeuchtigkeit aus dem Haus?

Um die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zu senken, sollten Sie häufig stoßlüften (5-10 Min. Fenster weit öffnen), Feuchtigkeitsquellen wie Wäschetrocknen in der Wohnung vermeiden und nach dem Duschen/Kochen gut lüften, da warme, feuchte Luft die Feuchtigkeit aufnimmt. Zusätzliche Maßnahmen sind das Aufstellen von Schüsseln mit Salz oder Katzenstreu, das Entfernen von zu vielen Zimmerpflanzen, die Nutzung einer Dunstabzugshaube und der Einsatz von elektrischen Luftentfeuchtern.
 

Wieso so hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung?

Hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung entsteht durch alltägliche Aktivitäten wie Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und Atmen, aber auch durch Bausubstanz (Restfeuchte, mangelhafte Dämmung) oder Wasserschäden, und wird durch falsches Lüften und Heizen begünstigt, wodurch Feuchtigkeit kondensiert und Schimmelbildung fördern kann. Hauptursachen sind Feuchtigkeitsproduktion (Menschen, Pflanzen), mangelnder Luftaustausch (falsches Lüften/Heizen, gut isolierte Häuser) und Feuchtigkeitseintritt (Bauschäden). 

Ist es wärmer, wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist?

Im Sommer steigt die Luftfeuchtigkeit draußen entsprechend an. Bei einer höheren Luftfeuchtigkeit empfinden Sie die Temperaturen folglich wärmer, als sie tatsächlich sind. Eine niedrige Luftfeuchtigkeit fördert hinsichtlich der Temperaturen das Kältegefühl.