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Wann entscheidet man sich für einen Paten?

Gefragt von: Herr Prof. Karlheinz Riedl MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 24. Oktober 2026
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Man entscheidet sich für einen Paten meist schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt, wenn die Eltern eine Vertrauensperson aus dem familiären oder freundschaftlichen Umfeld auswählen, die das Kind spirituell und moralisch begleitet, wobei die Wahl oft auf eine enge Bindung fällt, die eine besondere Beziehung zum Kind ermöglicht. Die kirchlichen Voraussetzungen sind je nach Konfession unterschiedlich, oft sind aber Taufe, Konfirmation/Firmung und ein Mindestalter (z.B. 14/16 Jahre) nötig.

Wann wird der Pate bestimmt?

Du kannst die Paten beispielsweise noch vor der Geburt auswählen oder die Verkündung, dass das Baby auf dem Weg ist, mit der Frage verbinden. Oder Du fragst die zukünftige Patentante oder den zukünftigen Patenonkel mit bzw. durch das Baby.

Was sind die Voraussetzungen für Paten?

Um das Patenamt bei der Taufe oder bei der Firmung zu übernehmen, gelten folgende Voraussetzungen:

  • mind. 16 Jahre alt.
  • Taufe, Firmung, Eucharistieempfang.
  • Führung eines christlichen Lebens.
  • nicht mit kirchlichen Strafen belegt.
  • nicht Vater oder Mutter des Täuflings.

Wen sollte man als Pate wählen?

In vielen Kreisen ist es an sich üblich, den Onkel oder die Tante des Täuflings als Paten bzw. Patin zu wählen. Es ist allerdings nicht zwingend notwendig, ein Familienmitglied mit dieser Verpflichtung zu betrauen.

Wann benennt man Paten?

In der Regel müssen Paten mindestens sechzehn Jahre alt, getauft und gefirmt sein, die Erstkommunion empfangen haben. Auch müssen sie ein Leben führen, das dem Glauben und dem Patendienst entspricht. Nicht in Frage kommen solche, die mit einer kanonischen Strafe belegt sind, und die Eltern des Täuflings.

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Was ist der Sinn eines Patenes?

Paten (Taufpaten) sind Bezugspersonen, die ein Kind auf seinem Lebensweg begleiten, moralische Unterstützung bieten und bei der religiösen Erziehung (in der Kirche) helfen, indem sie als Vorbilder dienen und eine Vertrauensperson neben den Eltern darstellen. Im weiteren Sinne gibt es auch Kinderpatenschaften, bei denen Paten Kinder in Not unterstützen (finanziell und durch Kontakt), sowie das "Patent" als Schutz für eine Erfindung.
 

Welche Verhaltensregeln gelten für Taufpaten?

Gutes Patenverhalten bedeutet vor allem , präsent, aufmerksam und verlässlich zu sein . So gelingt es: Seien Sie ein positives Vorbild im Leben und im Glauben. Verbringen Sie Zeit mit Ihrem Patenkind und geben Sie ihm das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.

Wer darf kein Taufpate werden?

Da das Patenamt mit der Verantwortung einhergeht, den Glauben des Kindes an Gott zu stärken, gilt grundsätzlich: Wer nicht getauft ist, keiner christlichen Kirche angehört oder ausgetreten ist, kann nicht Taufpate werden.

In welcher Reihenfolge der Pate?

Die richtige Reihenfolge für die Filmreihe ist klassisch Der Pate (1972), gefolgt von Der Pate – Teil II (1974) und dann Der Pate III (1990), wobei es auch eine chronologische TV-Fassung, "Der Pate: Die Saga", gibt, die Teile 1 und 2 zusammenfasst. Die Buchreihe von Mario Puzo startet mit "Der Pate", gefolgt von "Der Sizilianer", "Omerta" und "Die Corleones".
 

Was kostet eine Kinderpatenschaft?

Eine Patenschaft für ein Kind kostet meist zwischen 28 und 50 Euro monatlich, abhängig von der Organisation und dem Umfang der Unterstützung, wobei Beträge ab 1 Euro pro Tag üblich sind, um Bildung, Gesundheit und Versorgung sicherzustellen, und oft steuerlich absetzbar sind, mit Kündigungsmöglichkeit und Briefkontakt.
 

Wer ist der Taufpate, der 1 oder 2 Pate sein sollte?

In der Regel werden zwei Taufpaten benötigt, wobei ein Pate/eine Patin evangelisch sein sollte. Pate kann jeder/jede werden, wer getauft und konfirmiert ist und einer christlichen Konfession angehört.

Wie viel Geld schenkt Paten?

Patenonkel / Patentante - 100 bis 150 Euro. Enger Familienkreis (Großeltern, Onkel, Tante, etc.) - 50 bis 100 Euro. Freunde - 20 bis 50 Euro.

Was sind stille Taufpaten?

die nicht getauft und gefirmt sind Paten werden, so können diese als Taufzeugen oder sogenannte stille Paten benannt werden.

Wie oft scheitern Patchwork-Familien?

Es wird geschätzt, dass 65 Prozent der Patchwork-Familien scheitern. Auf die Gründe dafür kommen wir noch. Vorab: Gibt es eine Konstellation, die besonders schwierig ist?

Wie lange ist man Pate für ein Patenkind?

In der katholischen Kirche kann der Pate bei der Firmung entweder bestätigt oder neu bestellt werden. Dann gilt das Amt lebenslang. In der evangelischen Kirche endet das Patenamt offiziell mit der Konfirmation.

Kann ein 12-Jähriger den Aufenthalt selbst bestimmen?

Nein, ein 12-Jähriges Kind kann rechtlich nicht allein entscheiden, wo es leben möchte; das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei den Eltern, aber sein Wille wird mit zunehmendem Alter wichtiger und muss bei Gerichtsverfahren berücksichtigt werden, insbesondere bei Kindern über 14 Jahren, die zwingend angehört werden müssen. Der Kindeswille ist ein wesentlicher Faktor für das Familiengericht, das immer das Kindeswohl als oberstes Ziel hat. 

Wen nimmt man als Pate?

Es hat sich so eingebürgert, dass man für das Amt des Taufpaten jemanden aus der Verwandtschaft auswählt: meistens den Onkel oder die Tante. Das allerdings ist nicht zwingend Voraussetzung, immerhin gibt es ja Elternteile, die beide keine Geschwister haben.

Wie beginnt der Pate?

"Der Pate" (1972)

Ich bin in Amerika reich geworden. Und ich habe meine Tochter wie eine Amerikanerin erzogen. Mit diesen Worten beginnt der "Der Pate" - und damit der erste Teil einer der bekanntesten Film-Trilogien der Welt.

Was bringt eine Pate?

Als Pate sind Sie eine wichtige Bezugsperson und Vertrauter für Ihr Patenkind, besonders bei Themen, die es nicht mit den Eltern besprechen möchte. Schaffen Sie eine offene und vertrauensvolle Atmosphäre, in der Ihr Patenkind sich wohlfühlt, und hören Sie empathisch zu.

Kann ich trotz Kirchenaustritt Taufpate werden?

Wenn ein Taufpate aus der Kirche austritt, kann er offiziell nicht mehr Pate sein, da das Amt die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche voraussetzt, aber oft bleibt die symbolische Patenschaft bestehen, wobei Eltern in Absprache mit dem Pfarrer zusätzliche Paten (Taufzeugen) ernennen können, die auch ohne Kirchenmitgliedschaft wirken dürfen, um das Kind im Glauben zu begleiten, aber der „offizielle“ Status ruht.
 

Wie lange ist man Patentante?

Man ist Patentante in der Regel, bis das Patenkind selbstständig seinen Glauben bekennt, was oft mit der Konfirmation (evangelisch) oder Firmung (katholisch) zusammenfällt; offiziell endet das kirchliche Amt dann, aber die besondere Beziehung und Verantwortung bestehen oft ein Leben lang, auch wenn die praktische Rolle sich wandelt. Eine Patenschaft kann auch vorzeitig beendet oder aufgekündigt werden. 

Wie viel kostet eine Taufe?

Eine kirchliche Taufe ist für Gemeindemitglieder meist kostenlos, da Sakramente nicht verkauft werden dürfen; Kosten können aber für freiwillige Spenden (z. B. 50 €) oder zusätzliche Leistungen (Organist, Küster) entstehen, besonders wenn man einen Sondertermin wünscht. Die eigentlichen Kosten fallen bei der anschließenden Feier (Raum, Essen, Deko, Taufkleidung, Kerze, ca. 40-100 €) und für Taufgeschenke (20-150 € je nach Verwandtschaft) an, während eine freie Taufe mit Redner zwischen 700 und 1.200 € kosten kann.
 

Welche Voraussetzungen sind für Taufpaten?

Alle evangelischen Christinnen und Christen, die konfirmiert und mindestens 14 Jahre alt sind, können Taufpate werden. Auch Angehörige von Mitgliedskirchen der «Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen» und Mitglieder anderer Kirchen und christlicher Gemeinschaften können das Patenamt übernehmen.

Welche Rolle spielen Taufpaten?

Die Aufgaben einer Taufpatin oder eines Taufpaten

Als Patentante oder Patenonkel können Sie zu einer wichtigen, vertrauten Ansprechperson werden. Dazu gehört, eine Beziehung zu dem Kind aufzubauen und sie zu pflegen, den Kontakt mit Telefonaten, E-Mails oder Textnachrichten in Apps aufrechterhalten.

Welche Unterlagen benötigen Taufpaten?

Welche Unterlagen benötigen wir? Zur Taufanmeldung benötigen Sie eine Kopie der Geburtsurkunde des Taufkindes vom Standesamt. Ebenfalls müssen die Paten des Kindes einen Patenschein beim Pfarramt ihrer Heimatgemeinde beantragen.

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