Wann Bienenvölker aufstocken?
Gefragt von: Siegrid Feldmann-Jacobs | Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026sternezahl: 4.5/5 (38 sternebewertungen)
Bienenvölker werden typischerweise im Frühjahr (ab April/Mai) aufgestockt, wenn die Volksstärke zunimmt, die Kirschblüte einsetzt und Temperaturen über 12°C herrschen, um Platzmangel zu vermeiden und Schwärmen vorzubeugen, indem man neue Zargen mit Mittelwänden oder Leerwaben hinzufügt, sobald der Brutraum gut gefüllt ist, idealerweise gestaffelt bei Bedarf und Wetterlage.
Wann sollte man Bienen aufstocken?
Sobald die Kirsch blüht, kann man die ersten Honigräume aufsetzen wenn die Völker stark genug sind. Sobald die Kirsche blüht, sollte man bei den Bienen den Honigraum aufsetzen – wenn sie stark genug sind.
Wann sollte ich mit der Aufstellung meines Bienenstocks beginnen?
Die beste Zeit, um einen Bienenstock zu gründen, ist der Frühling . Dann beginnen die Bienen gerade erst mit ihrer Arbeit. Man sollte damit beginnen, sobald es wärmer wird, damit sie genügend Zeit haben, ein starkes Volk aufzubauen.
Wann sollte man Bienenvölker auffüttern?
Die Fütterung beginnt nach der letzten Honigernte im Spätsommer und muss abgeschlossen sein, bevor die Temperaturen dauerhaft sinken. Je nach Volksstärke benötigt ein Bienenvolk zwischen 15 und 20 kg Futter, um den Winter sicher zu überstehen.
Wann Frühjahrsdurchsicht Bienen?
An einem schönen, sonnigen Tag Anfang April mit Temperaturen zwischen 16 und 20 Grad können wir die Bienenkiste das erste Mal öffnen und die Frühjahrsdurchsicht machen. Das Öffnen ist nicht zwingend notwendig.
Ab wann Bienenableger erweitern | 2 Beispiele wann Ja und wann Nein | Neues aus unserer Imkerei
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Wann ist die beste Zeit, einen Bienenstock zu öffnen?
Die besten Zeiten für die Besichtigung von Bienenvölkern sind normalerweise am Vormittag oder am frühen Nachmittag, wenn die Bienen am aktivsten sind und die meisten von ihnen nicht im Bienenstock sind.
Warum kontrollieren Imker im Frühjahr den Bienenstock?
Frühe Frühjahrsinspektionen helfen Imkern, mögliche Abspaltungen oder andere Managementmaßnahmen zu planen . Diese Maßnahmen tragen dazu bei, die Größe des Bienenvolkes zu kontrollieren und ein gesundes Wachstum zu fördern, wodurch der Verlust von Bienen durch Schwärmen verhindert wird.
Wann ist die Notfütterung von Bienen im Frühjahr am häufigsten?
Geraten die Völker in Futtermangel, muss eine Notfütterung erfolgen. Am häufigsten werden Notfütterungen im zeitigen Frühjahr vorkommen. Zu dieser Zeit kann Futter nur aufgenommen werden, wenn es möglichst nahe am Bienensitz angeboten wird. Ideal sind deshalb Futtertaschen und Futtereimer in der Leerzarge.
Was ist die 3-3-3-Regel für Bienen?
Die 3-Fuß-3-Meilen-Regel ist ein Grundprinzip der Imkerei, das vorschreibt, wie man einen Bienenstock umsetzt, ohne die Sammelbienen des Volkes zu verlieren . Sie bietet zwei klare Möglichkeiten: den Bienenstock entweder über eine sehr kurze Strecke (weniger als 3 Fuß auf einmal) oder über eine sehr lange Strecke (mehr als 3 Meilen) zu versetzen.
Wann sollte man das Flugloch für Bienen verkleinern?
Um es den Räuberinnen so schwer wie möglich zu machen, solltest du ab Mitte August die Fluglochverkleinerung einsetzen. Das Flugloch kann dann von deinen Bienen besser gegen Eindringlinge bewacht werden. Der Einsatz der Fluglochverkleinerung sollte bei heißem Wetter mit starkem Flugverkehr zeitweise vermieden werden.
Wann sollte man den Bienenstock öffnen?
Idealerweise öffnen Sie den Bienenstock öffnen, wenn es warm und windstill ist. Von einer Öffnung bei Regen sollten Sie absehen. Wenn Sie die Bienenbehausung während des Tages öffnen, werden sich weniger Bienen im Inneren befinden, da sie dann auf Sammelflug sind.
Wann am Bienenstock arbeiten?
Der überwiegende Teil der Arbeit fällt in die Monate Mai bis Juli. Es ist nicht so günstig, längere Urlaube zwischen Mitte Mai und Mitte Juni zu planen.
Wann ist die beste Zeit, um Bienen zu umsiedeln?
Die beste Zeit für den Umzug eines Bienenstockes ist der Winter, weil die Bienen dann nicht ausfliegen.
Wie kann man ein schwaches Bienenvolk stärken?
Ein schwaches Bienenvolk stärken Sie, indem Sie ihm verdeckelte Brutwaben aus einem starken, gesunden Volk geben oder es über einem starken Volk aufsetzen, getrennt durch ein Absperrgitter, um von dessen Wärme und Bienenmasse zu profitieren. Eine andere Methode ist der Platztausch mit einem starken Nachbarvolk, sodass dessen Flugbienen ins schwache Volk fliegen, während Sie das starke Volk leicht schröpfen. Auch eine sanfte Vereinigung mit der Zeitungsmethode ist möglich, idealerweise im Herbst, aber auch im Frühjahr.
Kann man Bienen im Oktober noch füttern?
Alle Wege konkret mit Vor- und Nachteilen! Jedes Jahr in der Zeit von Juli bis September, kommt die Zeit für ein Thema der Imkerei, das Bienen Füttern. Du hast den Honig geerntet und somit den Bienen ihren Wintervorrat genommen. Kein Problem, wenn Du jetzt dafür sorgst, dass die Bienen wieder etwas zu fressen haben.
Wie rette ich eine schwache Biene?
Greife zum Aufpäppeln von schwachen Bienen lieber zu Zuckerwasser. Dazu einfach warmes Wasser mit etwas Zucker mischen und vor die Biene tröpfeln oder in eine Bienentränke geben. Auch hier solltest du selbstverständlich aufpassen.
Was zieht Bienen am meisten an?
Fazit. Bienen fliegen am liebsten auf Blüten mit viel Nektar. Für einen bienenfreundlichen Garten eignen sich daher Korb-, Dolden- und Lippenblütler, Wildstauden, Wildblumen und Kräuter. Aber auch unter den Zwiebelblumen gibt es viele Arten, die Bienen mögen.
Wie viel Bienen pro Bienenstock?
8000 bis 40.000 Arbeiterinnen als Töchter. ca. 500 bis 1000 Drohnen als Söhne.
Wann soll man Bienen einschlagen?
Das Trennschied wird so in die Beute gesetzt, dass die vorgesehenen Rähmchen bequem dazwischen passen. Der Schwarm wird am besten am Abend nach einem Tag Kellerruhe eingeschlagen. Er kommt dann in der Nacht zur Ruhe und zieht in der Regel nicht mehr aus. Stopfen Sie übergangsweise das Flugloch mit einem Grasbüschel zu.
Was ist die erste Bienennahrung im Frühjahr?
Vor allem Frühblüher dienen im zeitigen Frühjahr den Bienen und anderen Insekten als erste wichtige Nahrungsquelle. Gerade völkerbildende Arten wie Honigbienen und Hummeln sind auf Frühblüher wie Krokusse angewiesen. Nektar und Pollen sorgen für den Aufbau und die Stabilisierung der Völker in einer schweren Zeit.
Kann ich alten Honig an Bienen verfüttern?
Alten Honig an Bienen zu verfüttern ist möglich, aber mit Risiken verbunden: Eigener, sauberer Honig ist gut, aber Fremd- oder Gärhonig kann Krankheiten (Faulbrut) übertragen oder die Verdauung belasten; Honig mit hohem Melezitose-Gehalt oder stark kristallisierter Raps- oder Waldhonig ist ungeeignet und belastet die Bienen im Winter; Fremd- oder Supermarkt-Honig sollte vermieden werden, da er Krankheitserreger enthalten kann. Wichtig ist, nur eigenen, unbelasteten Honig zu verwenden, am besten als Futterteig oder leicht erwärmt und verdünnt, um die Bienen gesund durch den Winter zu bringen.
Was muss man im März bei den Bienen machen?
Wir nutzen die ersten warmen Tage im März um die Unterböden vom Wintertotenfall zu reinigen, und uns einen ersten Überblick zu verschaffen. Bienenvölker die den Winter nicht überstanden haben, sollten Sie jetzt unbedingt vom Bienenstand entfernen: Die Waben aus diesen Völkern werden ausgeschnitten und ausgeschmolzen.
Was machen Bienen im Bienenstock, wenn es regnet?
Wird eine Biene vom Regen überrascht, versteckt sie sich schnell unter Blättern, in Blüten, an Bäumen oder unter Hausdächern. Dort harrt sie so lange aus, bis der Regenschauer durchgezogen ist. Langanhaltende Regenwetterperioden können für Bienen und ihre Völker sogar lebensbedrohlich werden.
Können Bienen ihren Imker erkennen?
Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Bienen mit dieser Fähigkeit Futterquellen in ihrer vielfältigen Umgebung leichter wiederfinden. Dass Bienen auch lernen können, ihren eigenen Imker von anderen Menschen zu unterscheiden, halten die Forscher jedoch für unwahrscheinlich.
Warum stirbt ein Bienenvolk im Winter?
Die Honigbiene selbst, also die Arbeiterbiene, benötigt in der Traube mindestens acht Grad. Bei Temperaturen darunter verfällt sie in eine Kältestarre und kann sich nicht mehr bewegen. Wenn es zu kalt wird, kann es für die Bienen gefährlich werden, dass das Volk unter Umständen sogar abstirbt, meint Stefan Ammon.
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