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Sind meine Nieren krank?

Gefragt von: Juliane Fiedler  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026
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Ob Ihre Nieren krank sind, kann nur ein Arzt feststellen, aber unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme) an Beinen/Gesicht, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Juckreiz, veränderter Urin (trüb, schaumig, rot), Schlaflosigkeit oder Kurzatmigkeit können Warnsignale sein. Da Nierenerkrankungen oft lange symptomlos verlaufen, sind Blut- und Urintests (z. B. auf Kreatinin und Eiweiß) wichtig für die Diagnose, besonders bei Risikofaktoren wie Diabetes oder Bluthochdruck.

Wie merkt man, dass mit den Nieren etwas nicht stimmt?

Nierenprobleme zeigen sich oft schleichend durch Müdigkeit, geschwollene Beine (Ödeme), Bluthochdruck, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Juckreiz oder Veränderungen des Urins (schäumen, rot, weniger/mehr). Spezifischere Symptome sind starke Flankenschmerzen (Nierensteine, Entzündung). Wichtig: Frühzeitiges Erkennen ist entscheidend, da die Symptome oft unspezifisch sind und die Nieren vielseitige Aufgaben haben.
 

Wie finde ich heraus, ob meine Nieren gesund sind?

Diagnostisch erfolgen zunächst Blut- und Urintests. Dabei wird der Urin auf Albumin und das Blut auf Kreatinin – zwei wichtige Marker – untersucht. Des Weiteren wird eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. In manchen Fällen folgt auch eine Nierenbiopsie zur genaueren Beurteilung der Nierenschäden.

Wie kann ich feststellen, ob meine Nieren richtig arbeiten?

Eine nachlassende Nierenfunktion lässt sich mit Blut- und Urinuntersuchungen erkennen: Einen ersten Hinweis liefert der Kreatininwert im Blut. Kreatinin ist ein Abbauprodukt der Säure Kreatin, die die Muskeln mit Energie versorgt. Es reichert sich im Blut an, wenn die Nieren nicht ausreichend arbeiten.

Kann man die Nieren selbst testen?

Mit dem Nierenfunktion Selbsttest von Siegmund Care können Sie Ihren Albuminwert im Urin in nur wenigen Minuten bequem von zu Hause aus überprüfen. Wenn die Mikroalbumin-Konzentration über 20 mg/l liegt, sollte der Nierenfunktion Selbsttest mit einem neuen Test wiederholt werden.

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Welche Anzeichen deuten auf schlechte Nierenwerte hin?

Schlechte Nierenwerte (z.B. erhöhte Kreatinin- oder Cystatin-C-Werte) deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin und können zu Symptomen wie Müdigkeit, Wassereinlagerungen (Ödeme), Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder veränderter Urinproduktion führen, wobei sich die Probleme oft schleichend entwickeln. Ursachen sind häufig Diabetes, Bluthochdruck oder Medikamentenmissbrauch, aber auch Alterungsprozesse. Eine frühzeitige Abklärung beim Arzt ist wichtig, da eine Nierenschwäche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und langfristig zu ernsthaften Komplikationen führen kann. 

Wo tut es weh, wenn man was an den Nieren hat?

Nierenschmerzen spürt man meist im seitlichen unteren Rücken, unter den Rippen, links und rechts der Wirbelsäule (Flanken). Sie können stechend, dumpf oder krampfartig sein und sich von dort in den Bauch, die Leiste oder den Genitalbereich ausbreiten. Anders als typische Rückenschmerzen bleiben Nierenschmerzen oft bewegungsunabhängig bestehen.
 

Wie sieht der Urin bei Nierenproblemen aus?

Urin bei Nierenproblemen kann hell und wässrig (bei Proteinverlust), dunkelrot/bräunlich (Blut), milchig/flockig (Eiter, Entzündung) oder stark schäumend (Eiweiß) aussehen, oft begleitet von starkem Geruch und trüber Konsistenz, und kann auch weniger Urin insgesamt bedeuten, wobei Veränderungen wie Schaum und Farbe frühe Warnzeichen sind.
 

Was schadet den Nieren am meisten?

Am meisten schaden den Nieren unbehandelter Bluthochdruck und Diabetes, gefolgt von übermäßigem Konsum von Schmerzmitteln (NSAR) wie Ibuprofen/Diclofenac, Nikotin, Alkohol sowie stark salz- und zuckerreicher Ernährung und zu wenig Trinken, da diese Faktoren die Organe chronisch belasten und die natürliche Leistungsabnahme ab 30 beschleunigen können, was zu chronischer Nierenerkrankung und -versagen führen kann.
 

Wie bekomme ich meine Nieren wieder gesund?

5 Tipps für eine gesunde Niere:

  1. Kontrolle des erhöhten Blutdrucks und Blutzuckerspiegel.
  2. Gesunde Ernährung: eiweißarme Ernährung/salzarme Ernährung.
  3. Abnehmen.
  4. Rauchen aufgeben.
  5. Vermeidung bestimmter Schmerzmedikamente wie Diclofenac oder Ibuprofen.

Wie beginnt eine Nierenerkrankung?

Symptome und Anzeichen für ein Nierenversagen

Die eher unspezifischen Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz umfassen u. a. Müdigkeit, Juckreiz, Appetitlosigkeit, erhöhten Blutdruck sowie Flüssigkeitseinlagerungen an den Beinen oder in der Lunge und darauf resultierende Kurzatmigkeit.

Was reinigt am besten die Nieren?

Um die Nieren am besten zu "spülen", sind ausreichend Wasser und Kräutertees (1,5-2 Liter/Tag) die wichtigste Maßnahme, da Flüssigkeit die Harnwege durchspült und Stoffe verdünnt, was Nierensteinen vorbeugt. Zusätzlich hilft eine gesunde, salzarme Ernährung mit viel Obst und Gemüse, die Nieren zu entlasten und die Nierenfunktion zu unterstützen, wobei bestimmte Lebensmittel wie Zitronenwasser, Petersilie, Radieschenblätter und Wassermelone unterstützend wirken können.
 

Ist farbloser Urin ein Anzeichen für Niereninsuffizienz?

Im Frühstadium eines chronischen Nierenversagens können Betroffene einen häufigeren Harndrang verspüren. Der Urin kann farblos und schaumig sein. Weitere häufige Symptome sind hoher Blutdruck und das Anschwellen der Beine.

Welche 6 Warnsignale gibt es für ein Nierenversagen?

Sechs wichtige Warnsignale für Nierenprobleme sind Müdigkeit/Abgeschlagenheit, Schwellungen (Ödeme) an Beinen, Gesicht oder Händen, veränderte Harnproduktion (weniger oder häufiger), Übelkeit/Appetitlosigkeit, Kurzatmigkeit und Juckreiz/Hautprobleme, oft begleitet von hohem Blutdruck. Diese Symptome deuten auf eine eingeschränkte Nierenfunktion hin, da die Filterleistung nachlässt und Abfallprodukte sich ansammeln können, daher sollte bei Verdacht ein Arzt aufgesucht werden.
 

Was ist gift für die Nieren?

Es kommt zu erhöhten Konzentrationen harnpflichtiger Substanzen im Blut. Solche Substanzen sind beispielsweise Kreatinin, Harnstoff und Harnsäure. Wenn sich diese Stoffe im Organismus ansammeln, führen dies zu einer Vergiftung und Überwässerung des Körpers.

Wie kann ich testen, ob ich etwas mit den Nieren habe?

Nierenprobleme merkt man oft erst spät, aber typische Anzeichen sind Schwellungen (Beine, Gesicht), Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Atemnot, Juckreiz, Muskelkrämpfe und veränderter Urin (weniger/mehr, schaumig, Blut). Auch Kopfschmerzen, hoher Blutdruck und Konzentrationsstörungen können hinweisen. Bei Verdacht sollte man zum Arzt gehen, da oft Blut- und Urintests nötig sind.
 

Wie kündigt sich ein Nierenproblem an?

Symptome einer Nierenerkrankung sind unspezifisch, zeigen sich oft durch Müdigkeit, Schwellungen (Ödeme) an Beinen oder im Gesicht, Bluthochdruck, Veränderungen des Urins (Schaum, Blut, veränderte Menge) und Appetitlosigkeit; fortgeschritten: Juckreiz, Kurzatmigkeit, Übelkeit. Frühe Stadien sind oft symptomlos, daher sind regelmäßige Tests wichtig.
 

Welches Getränk spült die Nieren am besten?

Um die Nieren zu spülen, sind Wasser, Kräutertees und verdünnte Fruchtsaftschorlen ideal, wobei Zitronenwasser durch Citrat hilft, Nierensteine aufzulösen und Ingwertee entzündungshemmend wirkt. Die Hauptsache ist, über den Tag verteilt 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu trinken, um die Organe gut durchzuspülen. 

Wie merkt man Schäden an der Niere?

Folgende Anzeichen können aber darauf hinweisen:

  1. Schwäche, Abgeschlagenheit, Ermüdbarkeit.
  2. Reizbarkeit, Konzentrationsstörung, Verwirrtheit, epileptische Anfälle.
  3. Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
  4. Luftnot, Ödeme (Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen)
  5. weniger Urinproduktion.
  6. Herzrhythmusstörungen.

Wie merkt man, wenn die Nieren nicht richtig arbeiten?

Wenn die Nieren nicht richtig arbeiten, äußert sich das oft schleichend durch Müdigkeit, Schwellungen (Beine, Gesicht), Appetitlosigkeit, Übelkeit, Juckreiz und häufigen nächtlichen Harndrang, aber auch durch Atemnot, Bluthochdruck, Verwirrtheit und Muskelkrämpfe; im späten Stadium kann es zu Herzrhythmusstörungen und Benommenheit kommen, da der Körper Giftstoffe und Wasser nicht mehr ausscheiden kann.
 

Wie sehen Augen bei Nierenproblemen aus?

Bei Nierenproblemen können sich die Augen durch Schwellungen (Ödeme), dunkle Augenringe und manchmal durch Rötungen und Lichtempfindlichkeit zeigen, da die Nieren überschüssiges Wasser und Giftstoffe nicht mehr richtig ausscheiden, was zu Flüssigkeitsansammlungen und Hautveränderungen führt; auch schwerwiegendere Sehstörungen sind möglich, da die Netzhaut geschädigt werden kann. 

Wo tut es weh, wenn die Nieren Schmerzen?

Nierenschmerzen spürt man meist im seitlichen unteren Rücken, unter den Rippen, links und rechts der Wirbelsäule (Flanken). Sie können stechend, dumpf oder krampfartig sein und sich von dort in den Bauch, die Leiste oder den Genitalbereich ausbreiten. Anders als typische Rückenschmerzen bleiben Nierenschmerzen oft bewegungsunabhängig bestehen.
 

Wie kann man testen, ob die Nieren Schmerzen?

Ein "Nierenschmerzen-Test" kann ein Klopftest (Flankenklopfschmerz) sein (Schmerz beim leichten Beklopfen der Seite unter den Rippen), der auf ein Nierenproblem hindeutet, im Gegensatz zu muskulären Schmerzen, die sich bei Bewegung ändern. Wichtige Anzeichen für Nierenprobleme sind auch dumpfe, konstante Schmerzen im Rücken (Flanken), Blut oder Trübung im Urin, Fieber, Schüttelfrost oder Schmerzen beim Wasserlassen, die durch Arztbesuch, Blut- und Urintests (z.B. Combur-Test), Ultraschall oder CT abgeklärt werden müssen.
 

Wie merkt man, ob man eine Nierenentzündung hat?

Eine Nierenentzündung (Nierenbeckenentzündung) äußert sich oft plötzlich mit hohem Fieber, Schüttelfrost, starkem Krankheitsgefühl und Schmerzen in der Flanke (unterer Rücken/seitlich) sowie Übelkeit und Erbrechen. Auch Symptome wie häufiges, schmerzhaftes Wasserlassen, Trübung oder Geruch des Urins und manchmal Blut im Urin können auftreten. Bei chronischen Verläufen sind die Symptome milder, z. B. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder leichtes Fieber.
 

Welche Symptome treten bei einem Niereninfarkt auf?

Das Hauptsymptom ist der heftige, plötzlich auftretende und nicht-kolikartige Flankenschmerz. Bei einem größeren Niereninfarkt klagt der Betroffene zusätzlich über Bauchschmerzen sowie Übelkeit, Erbrechen oder Fieber. Es ist möglich, dass anfangs oder im Verlauf Blut im Urin auftritt (Makrohämaturie).

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