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Sind DSL Verträge teurer geworden?

Gefragt von: Björn Eder  |  Letzte Aktualisierung: 15. Juni 2026
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Ja, DSL-Verträge sind teurer geworden, insbesondere langsame Tarife (z.B. 16 Mbit/s) sind in den letzten zwei Jahren (2023-2025) laut Analysen um durchschnittlich etwa 32 % teurer geworden, oft sogar teurer als schnellere Optionen. Während Anbieter wie Telekom und Vodafone die Preise für Neukunden erhöht haben, gibt es auch Preissenkungen im mittleren Bereich (250-500 Mbit/s), und Kunden sollten regelmäßig ihre Tarife prüfen, da Rabatte nach 24 Monaten oft wegfallen.

Ist DSL teurer geworden?

Verbraucher zahlen für langsame Tarife jetzt 185 Euro mehr

Im März 2025 kostet DSL mit 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) für Neukunden im Schnitt 32,10 Euro im Monat. Zwei Jahre zuvor (März 2023) lagen die monatlichen Kosten bei 24,40 Euro. Das ergibt einen Preisunterschied von 32 Prozent bzw. 7,70 Euro im Monat.

Wie hoch ist die Preiserhöhung für DSL bei der Telekom?

Telekom: Das sind die neuen Preise für DSL

Seit dem 1. Oktober kosten alle DSL- und Glasfaser-Tarife bei der Telekom laut Listenpreis 1 Euro monatlich mehr. Das geht auch aus der Webseite der Telekom hervor. Ein DSL-Einsteiger-Tarif mit 16 Mbit/s kostet damit nun monatlich 38,95 Euro.

Kann der Internetanbieter einfach den Preis erhöhen?

Das Gesetz sieht vor, dass Anbieter den vereinbarten Preis für eine Hauptleistung (hier: für den Internetanschluss) nur dann erhöhen darf, wenn das Unternehmen die Preiserhöhung mit seinem Kunden ausdrücklich vereinbart hat. Der Anbieter darf die Erhöhung nicht einseitig diktieren.

Wird DSL 2025 abgeschaltet?

Im kommenden Jahr 2025 will ein erster Anbieter mit der Abschaltung seiner DSL-Abschlüsse starten. Die Telekom peilt die ersten Abschaltungen lokaler DSL-Netze an. Die Bundesregierung hingegen hat sich das Jahr 2030 zum Ziel gesetzt, um Glasfaser flächendeckend anbieten zu können.

DAS müsst Ihr jetzt wissen: DSL-Aus, Glasfaser-Migration und Kupferkabel-Abschaltung

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Wann wird DSL in Deutschland abgeschafft?

Nein, DSL ist noch nicht flächendeckend abgeschaltet, aber der schrittweise Übergang zu Glasfaser (FTTH) läuft, mit Zielen wie 2030 für einen breiten Ausbau. Es gibt keinen einzigen Abschalttermin; stattdessen werden lokale Kupfernetze (DSL) abgeschaltet, sobald Glasfaser verfügbar ist und Kunden Zeit zum Wechsel hatten. Die Bundesnetzagentur koordiniert den Prozess, der bis etwa 2032 parallel laufen könnte, um niemanden zu überrumpeln. 

Was ist der Nachfolger von DSL?

Der direkte Nachfolger von DSL ist VDSL (mit Vectoring/Supervectoring) für höhere Geschwindigkeiten über Kupfer, aber der wahre, langfristige Nachfolger ist Glasfaser (FTTH/FTTB), das Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gbit/s ermöglicht und DSL ablösen soll. Technisch gibt es auch G.fast als Übergangslösung für kurze Kupferstrecken, während Alternativen wie Kabel-Internet und 5G-Mobilfunk bereits existieren, aber Glasfaser die zukunftssicherste Technologie ist, die DSL bis ca. 2030/2032 ablösen soll. 

Wie viel kostet gutes Internet im Monat?

Ein Internetanschluss kostet im Durchschnitt zwischen 20 und 40 € pro Monat. Die genauen Kosten hängen davon ab, wie schnell Ihre Verbindung sein soll und ob Sie Zusatzpakete wie TV oder Streaming-Dienste buchen möchten. CHECK24 Tipp: CHECK24 vergleichen, wechseln und bis zu 385 € Cashback sichern.

Kann ein bereits abgeschlossener Vertrag teurer werden?

Preisanpassung bei laufenden Verträgen

Für bereits abgeschlossene Verträge gilt der Grundsatz, dass Verträge bindend sind. Das bedeutet, dass der Unternehmer nachträglich keine Preisanpassung verlangen kann oder wegen der gestiegenen Materialpreise den Vertrag kündigen könnte.

Ist DSL noch zeitgemäß?

Der klassische DSL Anschluss soll in den kommenden Jahren verschwinden. Die aktuellen Pläne zur Kupferabschaltung in Stichpunkten: Kupferabschaltung bis 2030 angestrebt. Glasfaser soll DSL flächendeckend ersetzen.

Wie lange gibt es noch DSL bei der Telekom?

DSL wird nicht plötzlich abgeschaltet, sondern schrittweise, wenn Glasfaser verfügbar ist, wobei die Telekom plant, ab 2025 erste Pilotabschaltungen durchzuführen; die vollständige Umstellung in Deutschland wird sich voraussichtlich bis ca. 2030-2035 (oder sogar länger) hinziehen, da DSL und Glasfaser parallel laufen, bis die Haushalte umsteigen können. Es gibt noch keinen flächendeckenden Stichtag, aber die Bundesnetzagentur steuert den Prozess, um eine nahtlose Umstellung zu gewährleisten. 

Bin ich gezwungen Glasfaser zu nehmen?

Nein, es besteht keine allgemeine gesetzliche Pflicht, auf Glasfaser umzusteigen, aber wenn der Ausbau in Ihrer Region läuft, werden alte DSL-Anschlüsse schrittweise abgeschaltet, was den Wechsel praktisch nötig machen kann, auch wenn Sie technisch ablehnen könnten, bleiben Sie dann ohne Internet zurück. Als Mieter können Sie den Anschluss nicht einfach ablehnen, wenn der Vermieter zustimmt und der Ausbau geplant ist, da Sie bauliche Maßnahmen zur Modernisierung dulden müssen, aber Sie müssen auch nicht sofort einen Vertrag abschließen und können auch Alternativen wie DSL/Kabel bis zur Abschaltung nutzen. 

Hat Telekom Angebote für Bestandskunden?

Telekom bietet Bestandskunden spezielle Rabatte und Upgrades, oft durch sogenannte "Dabei"-Aktionen oder bei Vertragsverlängerung, die vergünstigte Tarife (z.B. MagentaZuhause S/M/L mit 3 Monaten 9,95 €/Monat) oder Bonus-Datenvolumen im Mobilfunk ermöglichen, insbesondere in Kombination mit dem MagentaEINS Vorteil bei Bündelung von Festnetz und Mobilfunk. Prüfen Sie Ihre spezifischen Angebote direkt in der MeinMagenta App oder im Online-Kundenportal, da Tarife wie MagentaZuhause oder MagentaMobil oft mit Rabatten für den Wechsel auf eine höhere Stufe locken.
 

Wie hoch ist die Preiserhöhung für Telekom-Bestandskunden?

Die Preiserhöhung betrifft vor allem Kunden mit den alten Festnetz-Sprachtarifen. Diese Tarife steigen je nach Paket um 2,50 bis 3 Euro monatlich, sodass die Grundkosten bei mindestens 23,95 Euro pro Monat liegen. Die Telekom informiert betroffene Bestandskunden rechtzeitig per Brief oder E‑Mail über die Anpassungen.

Wann sollte man den DSL-Anbieter wechseln?

Rechtzeitig wechseln

Leiten Sie den Wechsel möglichst frühzeitig, am besten drei Monate vor Vertragsende, ein. Vergleichen Sie die Tarife und Angebote für Ihre Adresse. Nicht jeder Dienst ist überall verfügbar. Beauftragen Sie möglichst Ihren neuen Anbieter damit, Ihren bisherigen Vertrag zu kündigen.

Warum sind Internetanschlüsse in Deutschland so teuer?

Dennoch ist es eine Tatsache, dass der Internetzugang in Deutschland besonders teuer ist. Einer der Gründe: Der Netzausbau mit modernem Glasfaserkabel wurde über viele Jahre, fast schon Jahrzehnte verschlafen. Dadurch gibt es einen Investitionsstau, der niedrigere Preise nur bedingt zulässt.

Was passiert, wenn man einer Preiserhöhung nicht zustimmt?

Sie können auch die Zustimmung zur Preisanpassung verweigern. Das Konto wird dann zunächst zu den bisherigen Konditionen fortgeführt. Achtung: Verweigern Sie die Zustimmung, ist es durchaus wahrscheinlich, dass Ihnen die Bank kündigt. Dann müssten Sie sich nach einem neuen Anbieter umsehen.

Sind alte Verträge auch monatlich kündbar?

Einen Vertrag, der sich nach Ablauf der Mindestlaufzeit stillschweigend verlängert hat, können Sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen. Dies gilt auch für Verträge, die vor dem 1. Dezember 2021 abgeschlossen wurden, wenn die Mindestvertragslaufzeit bereits abgelaufen ist.

Kann man einen Vertrag wegen Preiserhöhung kündigen?

Ja, bei einer Preiserhöhung haben Sie in der Regel ein Sonderkündigungsrecht, da der Anbieter seine Vertragsbedingungen einseitig ändert; Sie können dann fristlos zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der neuen Preise kündigen, auch wenn eine Mindestlaufzeit besteht, müssen aber oft innerhalb einer bestimmten Frist (z.B. 14 Tage nach Erhalt der Mitteilung) handeln. Achten Sie auf die rechtzeitige, schriftliche Kündigung und die genauen Fristen, die der Anbieter Ihnen nennen muss, auch wenn Anbieter manchmal versuchen, dies zu erschweren.
 

Sind 20 GB im Monat viel?

Wenn Sie regelmäßig Serien, Musik und Podcasts in höchster Qualität streamen oder viel Zeit auf Plattformen wie YouTube und Instagram verbringen, benötigen Sie ausreichend Datenvolumen. Um ganz sicher zu gehen, empfehlen wir Tarife ab 20 GB pro Monat.

Was ist der beste DSL-Anbieter?

Der beste DSL-Anbieter hängt von Ihren Prioritäten ab, aber die Telekom wird oft für ihre Zuverlässigkeit und beste Netzabdeckung gelobt (Testsieger 01/2026 bei DSLWEB & CHIP), gefolgt von Vodafone und 1&1, die bei unterschiedlichen Bandbreiten und Preis-Leistungs-Siegen punkten können, wobei 1&1 auch als Gesamt-Testsieger bei IMTEST hervorsticht. Wichtig ist die Verfügbarkeit an Ihrem Wohnort, da lokale Anbieter manchmal besser sind, und Angebote wie Kabel-Internet (z.B. Vodafone, PŸUR) können schneller sein, aber DSL ist oft zuverlässiger.
 

Ist Umstieg auf Glasfaser sinnvoll?

Eine Umstellung auf Glasfaser ist keine Pflicht. Ihr bestehender DSL- oder Kabelanschluss wird erstmal nicht abgeschaltet. Dennoch bieten Glasfaser-Anschlüsse wichtige Vorteile: Deutlich höhere Geschwindigkeiten (1.000 MBit/s und mehr)

Ist DSL veraltet?

Das klassische DSL-Internet basiert auf alten Kupferleitungen, die ursprünglich für das Telefonnetz entwickelt wurden. In vielen Regionen gilt die DSL-Technologie inzwischen als veraltet – sie ist langsamer, anfälliger für Störungen und weniger leistungsfähig als moderne Glasfaseranschlüsse.

Was kommt nach der Fritzbox 7590?

Der offizielle Nachfolger der FritzBox 7590 ist die FritzBox 7690, die im Sommer 2024 auf den Markt kam und moderne Features wie Wi-Fi 7 (WLAN-Standard) und einen 2,5-Gigabit-LAN-Port bietet, was sie schneller macht als die 7590. Für Nutzer mit DSL und Glasfaser bietet AVM auch die FritzBox 5690 Pro an, die ebenfalls die neuesten Standards unterstützt, die 7690 ist jedoch der direkte DSL-Nachfolger.
 

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