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Sind Betonhäuser gesund?

Gefragt von: Marion Albers  |  Letzte Aktualisierung: 8. Februar 2026
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Betonhäuser können gesund sein, da sie ein stabiles Raumklima durch Wärmespeicherung und gute Schalldämmung bieten, aber die Gesundheit hängt stark von der Bauweise und den verwendeten Zusatzstoffen ab; moderne Betonmischungen und Dämmbeton können gesundheitliche Risiken minimieren, während ältere Bauten Schadstoffe enthalten können, weshalb auf eine gute Belüftung und Schadstoffprüfung geachtet werden muss.

Wie lange hält ein Haus aus Beton?

Die genaue Lebensdauer hängt vom verwendeten Material beim Rohbau ab. Sie können davon ausgehen, dass ein Rohbau mit Holz als Grundsubstanz mindestens 50 bis 100 Jahre hält. Oftmals besteht das Grundgerüst eines Hauses aus Beton. In diesem Fall können Sie mit einer Lebensdauer von 100 bis 150 Jahren ausgehen.

Wie lange hält ein Betonhaus?

Wie lange hält Beton im Durchschnitt? Bei vielen Bauprojekten wie dem Bau von Gebäuden und Wohnhäusern wird erwartet, dass der verwendete Beton je nach Einbaumethode und Bauweise etwa dreißig bis hundert Jahre hält.

Was ist besser, Beton oder Ziegel?

Somit gilt: In Sachen Komfort geht der Ziegelstein führend voran. Wenn es jedoch um Sicherheit und Bautechnik geht, ist Stahlbeton für das Haus die bessere Wahl.

Welche Nachteile hat ein Betonfertighaus?

Nachteile von Beton-Fertighäusern liegen primär in der schlechteren Ökobilanz durch energieintensive Zementherstellung, der geringeren Wärmedämmung (Beton speichert/leitet Wärme schlechter als Holz), der Feuchtigkeitsproblematik (Beton nimmt kaum Feuchtigkeit auf, Schimmelgefahr), einem potenziell niedrigeren Wiederverkaufswert sowie weniger gestalterischer Flexibilität und schlechtem Schallschutz im Vergleich zu Massivhäusern. Zudem kann die Bauzeit länger sein und die Nachhaltigkeit ist aufgrund von Ressourcenverbrauch (Sand) und CO2-Ausstoß fraglich. 

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Was ist der Nachteil von Beton?

Beton nimmt Feuchtigkeit schlecht auf und gibt diese nur schlecht wieder ab. Somit muss ein neu errichtetes Haus aus Beton über Monate hinweg sorgfältig getrocknet werden und bringt trotzdem unter Umständen ohne zusätzliche Lüftungsanlage unangenehm feuchte Wänden und eine Anfälligkeit für Schimmel mit.

Ist ein Betonhaus teurer als ein Massivhaus?

Ein Haus von Beton hat in der Regel höhere Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Holzhaus. Diese Kosten werden jedoch durch die monatlichen Energieeinsparungen, Einsparungen bei Reparaturen und Wartung sowie die höhere Haltbarkeit des Materials mehr als wettgemacht.

Ist Beton gesund?

Bei der Herstellung von Beton wird eine Vielzahl von Zusätzen und Hilfsstoffen wie Erstarrungsverzögerer oder -beschleuniger, Stabilisatoren, Dichtungsmittel, Trennmittel und Verflüssiger eingesetzt, die möglicherweise zu einer Gesundheitsbelastung bei der Verarbeitung oder zu schädlichen Emissionen in Innenräume ...

Was hält länger, Beton oder Dachziegel?

Sie halten ca. 20 Jahre länger als Dachsteine aus Beton. 🧱 Welche Vorteile haben Dachziegel? Dachziegel sind aus Ton und recyclebar.

Welche Vorteile bietet ein Betonhaus?

Obwohl man mit Beton brutalistische Architektur in Grau assoziiert, sind Betonhäuser alles andere als kalt und ungemütlich. Sie speichern die Temperatur optimal, so dass die Häuser im Sommer kühl bleiben und im Winter die Heizwärme zurückhalten. Außerdem bietet Beton eine hervorragende Schalldämmung.

Was passiert mit Beton nach 100 Jahren?

Bei richtiger Auslegung, Ausführung und Nutzung kann die technische Lebensdauer von Betonprodukten problemlos 50 bis 100 Jahre betragen - in vielen Fällen auch deutlich länger. Das liegt an der chemisch-physikalischen Stabilität: Beton zersetzt sich nicht, verrottet nicht und verändert sich nur minimal über die Zeit.

Wie lange hält ein Stahlbetonhaus?

In der Norm für Stahlbeton (DIN 1045) ist im Anhang F für private Bauvorhaben eine Lebensdauer von 50 Jahren angegeben. Die tragenden Bauteile von etwa drei Viertel aller Bestandsbalkone, Tiefgaragen und so weiter bestehen im Regelfall fast komplett aus Stahlbeton.

Hat Beton ein Verfallsdatum?

Betonböden können bei angemessener Pflege und Instandhaltung eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten erreichen, oft über 30 Jahre.

Wann ist ein Haus zu alt?

Im Mietrecht werden in der Regel Gebäude mit einem Baujahr bis 1949 als Altbauten definiert. Das Einkommensteuerrecht legt diese Grenze sogar auf das Baujahr 1924. Allerdings kann man ein 60 oder 80 Jahre altes Gebäude schlecht als Neubau bezeichnen.

Wann müssen Betonziegel getauscht werden?

Verschiedene Dachmaterialien haben unterschiedliche Lebensdauern; Ziegel halten etwa 30-50 Jahre, Schiefer bis zu 100 Jahre und Betondachsteine 40-60 Jahre, wobei die Wahl des Materials von Klima, Stil und Budget abhängt.

Welches Haus hält am längsten?

Ein Massivhaus gilt als besonders langlebig. Die robuste Bauweise mit hochwertigen, widerstandsfähigen Materialien wie Porenbeton und Stahlbeton sorgt dafür, dass Massivhäuser über Generationen hinweg wertbeständig bleiben. Auch nach Jahrzehnten zeigt sich nur geringer Verschleiß.

Welche Nachteile hat Betonziegel?

Nachteile

  • anfälliger für Algen und Moos je nach Beschichtung.
  • Gefahr von Kalkausblühungen.
  • Ablagerungen in der Rinne durch ausgewaschenen Sand.

Kann ein Dach 60 Jahre halten?

Dachpfannen aus Beton können 40 Jahre halten, Dachziegel aus Ton 60 bis 80 Jahre, Schieferdächer sogar 100 Jahre. Natürlich nur dann, wenn das Dach auch fachgerecht gedeckt und laufend inspiziert und gepflegt wurde. Fragt man Dachdecker:innen, dann wird geraten, was kaum jemand tut: das Dach einmal pro Jahr prüfen!

Was dämmt besser, Ziegel oder Beton?

Wärmedämmung und Energieeffizienz

Ziegelmauern benötigen oft keine zusätzliche Dämmung, um den Anforderungen moderner Energieeinsparverordnungen gerecht zu werden. Betonblöcke sind von Natur aus weniger isolierend und können bei stark schwankenden Außentemperaturen die Wärme schlecht halten.

Was sind die Nachteile von Beton?

Beton hat Nachteile wie hohe CO₂-Emissionen durch die Zementherstellung (ca. 8 % global), Ressourcenintensität (Sand, Kies, Wasser), eine lange Aushärtezeit, die den Bau verzögert, sowie das Risiko von Rissbildung und hohem Gewicht; zudem ist die Entsorgung und der Abriss aufwendig, und das Material kann bei unsachgemäßer Handhabung Gesundheitsrisiken bergen. 

Kann Beton Asbest enthalten?

Asbest im Beton ist schwer zu erkennen. Die Gefahr für die Gesundheit darf nicht unterschätzt werden. Besonders bei Altbauten aus der Zeit zwischen 1950 und 1993 ist Vorsicht geboten. Bei einem Verdacht auf Asbest sind Tests und fachgerechte Analysen unverzichtbar.

Ist Betonstaub gefährlich?

Ja, Betonstaub ist sehr gefährlich, da er beim Einatmen feine Partikel freisetzt, die sich tief in der Lunge festsetzen können, was zu schweren, irreversiblen Krankheiten wie Silikose (Staublunge), Lungenkrebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen kann. Besonders kritisch ist der enthaltene Quarzstaub, eine Form von kristallinem Silikat, die als krebserregend eingestuft ist und chronische Lungenschäden verursacht, oft erst Jahre nach der Exposition. 

Kann man mit 300.000 Euro ein Haus bauen?

Mit 300.000 Euro kannst du definitiv ein Haus bauen. Aber nur das Haus allein. Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen kommen noch dazu. In günstigen Regionen reichen 400.000 bis 450.000 Euro Gesamtbudget für den Traum vom Eigenheim, in Ballungsräumen wird es eng.

Was ist besser, Holz oder Beton?

Die Holzbauweise hat sich aus ökobilanzieller Sicht insgesamt als vorteilhafter erwiesen als die Stahlbetonbauweise. Vor allem der derzeit prominenteste Wirkungsindikator zur Treibhauspotentialermittlung schnitt deutlich besser ab und machte nur 57 % des Potentials der Stahlbetonbauweise aus.

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