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Kann man mit Arthrose in Rente gehen?

Gefragt von: Götz Adler  |  Letzte Aktualisierung: 8. August 2026
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Ja, man kann mit Arthrose in Rente gehen, aber es hängt stark vom Schweregrad, der Auswirkung auf den Beruf und den Voraussetzungen für die jeweiligen Rentenarten ab, wie z.B. Berufsunfähigkeitsrente (BU) oder Erwerbsminderungsrente (EM). Bei starken, durch die Arthrose verursachten Einschränkungen, die die berufliche Tätigkeit über mindestens sechs Monate hinweg zu mindestens 50 % beeinträchtigen, können Rentenansprüche bestehen, auch durch Anerkennung als Berufskrankheit bei entsprechender Nachweisbarkeit.

Wie viel Prozent Schwerbehinderung bekommt man bei Arthrose?

Der Grad der Behinderung (GdB) bei Arthrose variiert stark je nach Schwere, betroffenen Gelenken und Einschränkungen, beginnt oft bei 10-20 für leichte Fälle, steigt auf 30-50 bei mittleren Beschwerden (z. B. Hüfte, Knie, Wirbelsäule) und kann bei starken, unheilbaren Schmerzen und erheblichen Bewegungseinschränkungen 80-100 erreichen, wobei mehrere Gelenke die Werte erhöhen. Ein GdB von 50 oder mehr ermöglicht einen Schwerbehindertenausweis.
 

Wann ist man arbeitsunfähig bei Arthrose?

Berufsunfähigkeit durch Arthrose

Oft hast Du Recht auf Leistung ab einer MdE von 50 %. Die MdE kann verschieden hoch ausfallen und gegebenenfalls kann auch bei einer geringeren Minderung in der Erwerbstätigkeit als 50 % Anspruch bestehen.

Wie viel Grad bekommt man bei Arthrose?

Arthrose Knie: Grad 1 bis Grad 4 schnell erklärt

Die Oberfläche des Knorpels ist uneben und kann erste Risse haben. Arthrose Knie Grad 3: Deutliche krankhafte Veränderungen erkennbar, bei der die Risse im Knorpel bis auf den Knochen gehen. Arthrose Knie Grad 4: Schwerste arthrotische Veränderungen und Schäden deutlich.

Ist es möglich, mit Arthrose zu arbeiten?

Ja, man kann mit Arthrose arbeiten, oft sogar gut, aber es hängt stark vom Gelenk, dem Schweregrad, dem Beruf und der Anpassung des Arbeitsplatzes ab; viele Betroffene können ihre Arbeit durch Pausen, ergonomische Anpassungen oder veränderte Tätigkeiten fortsetzen, während bei starken Einschränkungen eine Berufsunfähigkeit möglich ist, insbesondere wenn die Tätigkeit die Gelenke stark beansprucht. Der Schlüssel liegt darin, Überlastung zu vermeiden und frühzeitig mit Arzt und Arbeitgeber Lösungen zu finden. 

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Kann man wegen Arthrose in Frührente?

Ja, man kann mit Arthrose unter bestimmten Voraussetzungen in Frührente gehen, entweder über die gesetzliche Erwerbsminderungsrente (wenn Sie weniger als 3 Stunden täglich arbeiten können) oder durch eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), falls Sie diese abgeschlossen haben, oder über die Altersrente für langjährig Versicherte mit Schwerbehinderung, die frühere abschlagsfreie Rente ermöglicht. Der Schlüssel liegt in der Schwere der Einschränkung und dem Nachweis, dass Sie Ihren Beruf oder überhaupt keine Tätigkeit mehr ausüben können. 

Kann man arbeiten, wenn man Arthrose hat?

Wenn Sie an schwerer Arthrose leiden und noch berufstätig sind, können Ihre Symptome Ihr Berufsleben beeinträchtigen und Ihre Arbeitsfähigkeit mindern . Müssen Sie aufgrund Ihrer Arthritis Ihre Arbeit aufgeben oder in Teilzeit arbeiten, kann dies zu finanziellen Schwierigkeiten führen.

Wann tut Arthrose am meisten weh?

Arthrose tut am meisten weh nach langen Ruhephasen (Anlaufschmerz), morgens oder nach dem Sitzen, sowie nach Belastung wie Treppensteigen, aber auch in fortgeschrittenen Stadien in Ruhe (Ruheschmerz), besonders nachts, oft mit Entzündungsschüben, Schwellung und Überwärmung. Kälte und Nässe können die Beschwerden verstärken, während Bewegung die Schmerzen lindern kann.
 

Welche Arbeit mit Arthrose in den Händen?

Bei Handarthrose sind Berufe mit sich wiederholenden Bewegungen, starker Krafteinwirkung (z.B. Bau, Fließband) oder erzwungenen Haltungen zu vermeiden; stattdessen eignen sich jobs mit wenig Handbelastung, wie Büroarbeiten (mit ergonomischen Hilfsmitteln), beratende, kreative oder analytische Tätigkeiten, wobei Anpassungen am Arbeitsplatz (z.B. spezielle Tastaturen, Hilfsmittel) und Ergotherapie entscheidend sind, um weiterhin arbeiten zu können.
 

Was kann man bei Arthrose Grad 4 machen?

Bei Arthrose Grad 4, dem Endstadium mit fast vollständigem Knorpelverlust und Knochenschäden, stehen meist operative Verfahren im Vordergrund, vor allem der Gelenkersatz durch eine Prothese (Knie-TEP), um Schmerzen zu lindern und Lebensqualität zu verbessern. Auch Umstellungsoperationen bei Fehlstellungen (O-/X-Beine) und Gelenkerhaltende Eingriffe wie Knorpeltransplantationen können in Betracht gezogen werden, wobei konservative Maßnahmen (Physio, Schmerzmittel) nur noch begrenzt helfen.
 

Wie lange ist man krank wegen Arthrose?

Die Dauer einer Krankschreibung wegen Arthrose variiert stark: Bei milden Fällen oder Büroarbeit oft nur wenige Tage bis 2-3 Wochen, während bei schweren Schüben oder körperlich anspruchsvollen Berufen auch mehrere Wochen bis Monate möglich sind, da es auf die Schwere, Gelenk und die Art der Tätigkeit ankommt; nach Operationen kann die Ausfallzeit auch 8-12 Wochen betragen, wie Gelenk-Klinik, www.der-fusschirurg.de, facharztzentrum-kaffeetrichter.de und Lumeedis in Frankfurt berichten. 

Kann ich wegen Arthrose eine Erwerbsminderungsrente beantragen?

Wenn Ihre Arthrose Ihre Fähigkeit, selbstständig zu leben, beeinträchtigt, haben Sie möglicherweise Anspruch auf behindertengerechte Anpassungen in Ihrer Wohnung oder an Ihrem Arbeitsplatz . Diese Anpassungen können den Alltag erleichtern und Ihren Antrag auf Leistungen nach dem PIP-Programm unterstützen, indem sie den Umfang Ihres Unterstützungsbedarfs belegen.

Welcher Arzt bescheinigt Arthrose?

Bei Verdacht auf Arthrose sollten Sie zuerst zum Hausarzt (Allgemeinmedizin) gehen, der Sie bei Bedarf an einen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie überweist, da dies die Spezialisten für Bewegungsapparat sind. Auch ein Rheumatologe kann bei der Abklärung helfen. Der Orthopäde wird durch körperliche Untersuchung und bildgebende Verfahren (Röntgen, MRT) die Diagnose sichern.
 

Ist eine Berufsunfähigkeit wegen Arthrose möglich?

Ja, Arthrose kann zu Berufsunfähigkeit führen, wenn die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen die Ausübung des zuletzt ausgeübten Berufs über einen längeren Zeitraum (meist 6 Monate) zu mehr als 50 % unmöglich machen, was individuell und berufsabhängig entschieden wird. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zahlt dann die vereinbarte Rente, auch wenn Arthrose keine anerkannte Berufskrankheit ist, aber eine der häufigsten Ursachen für BU-Fälle darstellt. Die Entscheidung hängt stark vom Ausmaß der Krankheit (z.B. Gelenk, Schweregrad, Schübe) und den Anforderungen des Berufs ab, wobei körperlich anspruchsvolle Berufe (Handwerk, Pflege, Gastronomie) und auch feinmotorische Tätigkeiten (Büro, Chirurgie) betroffen sein können. 

Führt Arthrose automatisch zu einer Erwerbsminderungsrente?

Ihre Arthrose kann unter bestimmten Umständen zu einer Erwerbsminderungsrente führen, sofern Ihre Erkrankung und Ihre Symptome so schwerwiegend sind, dass Sie nicht mehr arbeiten können . Selbst wenn die Voraussetzungen formal erfüllt sind, ist der Weg zum Erhalt einer Erwerbsminderungsrente oft lang.

Ist man mit Arthrose chronisch krank?

Ja, Arthrose ist eine chronische Erkrankung; sie ist eine fortschreitende Gelenkverschleißerkrankung, bei der der Gelenkknorpel langsam abgebaut wird und die nicht vollständig heilbar ist, aber gut mit Lebensstiländerungen und Therapie gemanagt werden kann, um Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu erhalten. 

Kann man mit Fingerarthrose in Rente gehen?

Arthrose in den Fingern kann eine Rente ermöglichen, hauptsächlich über eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) bei starker Einschränkung, eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente (EM-Rente) bei Erfüllung der Wartezeiten und vollständiger oder teilweiser Erwerbsminderung, oder eine Berufsgenossenschaftsrente (BG-Rente), wenn die Ursache ein Arbeitsunfall oder eine anerkannte Berufskrankheit ist. Ein Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 (Schwerbehinderung) ermöglicht zudem Vorteile wie früherer Rente, wird aber nicht direkt als Rente ausgezahlt. 

Ist es möglich, mit Arthrose noch zu arbeiten?

Ja, man kann mit Arthrose arbeiten, oft sogar gut, aber es hängt stark vom Gelenk, dem Schweregrad, dem Beruf und der Anpassung des Arbeitsplatzes ab; viele Betroffene können ihre Arbeit durch Pausen, ergonomische Anpassungen oder veränderte Tätigkeiten fortsetzen, während bei starken Einschränkungen eine Berufsunfähigkeit möglich ist, insbesondere wenn die Tätigkeit die Gelenke stark beansprucht. Der Schlüssel liegt darin, Überlastung zu vermeiden und frühzeitig mit Arzt und Arbeitgeber Lösungen zu finden. 

Wie schlimm kann Arthrose in den Händen werden?

Die Arthrose von Handgelenk und Fingergelenken ist eine Gelenkknorpelzerstörung, die zu Schmerzen und Funktionseinschränkungen bis zur Gelenksteife führen kann. Abhängig vom Schweregrad kann die Erkrankung nicht-operativ oder operativ behandelt werden. Eine Heilung ist nicht möglich.

In welcher Jahreszeit ist Arthrose am schlimmsten?

Kälte, Nässe und schmerzende Glieder – das gehört für viele Arthrose-Patienten im Winter zusammen. Ursache dafür ist neben der niedrigen Außentemperatur auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, die den Gelenken zu schaffen macht. Trotzdem können auch Arthrose-Geplagte die kalte Jahreszeit schmerzfrei genießen.

Hat man bei Arthrose auch Schmerzen im Ruhezustand?

Ja, Arthrose kann auch im Ruhezustand schmerzen, besonders wenn die Krankheit fortgeschritten ist; oft treten dann dumpfe Dauerschmerzen, Nachtschmerzen oder stechende Schmerzen bei Entzündungsschüben auf, die das Gelenk steif und unbeweglich machen. Anfangs sind es eher Anlaufschmerzen nach Ruhephasen, aber im späteren Verlauf sind Ruheschmerzen, auch nachts, ein deutliches Zeichen für eine ausgeprägte Arthrose, oft begleitet von Schwellung und Steifheit.
 

Was sind die Symptome im Endstadium von Arthrose?

Arthrose im Endstadium (Grad IV) bedeutet fast vollständigen Knorpelverlust, wobei Knochen direkt aufeinander reibt, was zu starken Schmerzen (auch in Ruhe), massiven Bewegungseinschränkungen, Gelenkdeformationen und Fehlstellungen führt; typischerweise ist dann ein Gelenkersatz (Endoprothese) oder eine Versteifung die letzte Option, wenn konservative Therapien versagen, da der natürliche Knorpel nicht nachwächst, sondern nur Ersatzknorpel gebildet werden kann.
 

Wie lange muss man bei Arthrose krankschreiben?

Die Dauer einer Krankschreibung wegen Arthrose variiert stark: Bei milden Fällen oder Büroarbeit oft nur wenige Tage bis 2-3 Wochen, während bei schweren Schüben oder körperlich anspruchsvollen Berufen auch mehrere Wochen bis Monate möglich sind, da es auf die Schwere, Gelenk und die Art der Tätigkeit ankommt; nach Operationen kann die Ausfallzeit auch 8-12 Wochen betragen, wie Gelenk-Klinik, www.der-fusschirurg.de, facharztzentrum-kaffeetrichter.de und Lumeedis in Frankfurt berichten. 

Welchen Job mit Arthrose?

Berufe mit hohem Arthrose-Risiko sind körperlich anstrengende Jobs mit Knien, Hocken, Heben schwerer Lasten, wiederholenden Bewegungen (z.B. Fliesenleger, Gärtner, Pflegekräfte, Bauarbeiter) oder erzwungenen Körperhaltungen (z.B. Uhrmacher, Maler) sowie viele Bürojobs (Handgelenksarthrose durch PC-Arbeit). Geeigneter sind Berufe mit weniger Gelenkbelastung, die eher sitzend oder stehend ohne schwere Lasten ausgeführt werden, idealerweise mit Bewegungsfreiheit und ohne Kälte/Nässe, wobei eine individuelle Anpassung entscheidend ist. 

Welche Einschränkungen hat man bei Arthrose?

Die verbreitetsten Symptome einer Arthrose sind Anlaufschmerzen, Belastungsschmerzen und im Spätstadium auch eine eingeschränkte Beweglichkeit sowie Gelenksvergröberung. Teilweise treten auch Gelenkergüsse sowie Schwellungen auf oder es machen sich Ruhe- oder Nachtschmerzen bemerkbar.

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