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Kann man Kontoauszüge löschen lassen?

Gefragt von: Elise Schilling  |  Letzte Aktualisierung: 23. Mai 2026
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Ja, man kann Kontoauszüge löschen, aber man sollte die gesetzlichen und steuerlichen Aufbewahrungsfristen beachten: Privatpersonen sollten sie mindestens 3 Jahre, besser bis zum Steuerbescheid (oft 10 Jahre), aufheben, während Selbstständige eine 10-jährige Frist für Geschäftskonten einhalten müssen. Das Löschen erfolgt meist über das Online-Banking (meist unter „Konten verwalten“ oder „Postfach“), wobei nicht mehr benötigte Ausdrucke sicher geschreddert werden sollten, um die Daten unkenntlich zu machen.

Kann man etwas aus dem Kontoauszug löschen?

Gehe dazu im Banking zunächst auf Konten verwalten. Dir wird nun eine Auflistung deiner angebundenen Banken aufgezeigt. Dort kannst du Transaktionen löschen auswählen. Aktiviere nun die Funktion zum Löschen von Transaktionen durch Anklicken von Löschfunktion aktivieren.

Kann ich alte Kontoauszüge wegschmeißen?

Alte Kontoauszüge aus dem Kontoauszugdrucker sollten im Restmüll entsorgt werden.

Wie kann man alte Kontoauszüge vernichten?

Vertrauliche Dokumente wie zum Beispiel Verträge oder Kontoauszüge sollten nicht einfach im Altpapier landen. Sicherer ist es, solche Dokumente mit einem Akten- beziehungsweise Datenträgervernichter zu vernichten.

Wann kann ich Kontoauszüge vernichten?

Private Bankunterlagen wie Kontoauszüge oder Überweisungen sollten Sie mindestens 3 Jahre aufheben. Sie dienen Ihnen zum einen als Beleg für Anschaffungen. Zum anderen können Sie so wiederkehrende Zahlungen wie Miete nachweisen. Danach können Sie sie vernichten, weil die Verjährungsfrist endet.

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Soll man Kontoauszüge schreddern?

Es empfiehlt sich insoweit, die Kontoauszüge zumindest so lange aufzubewahren, bis der Steuerbescheid eingetroffen beziehungsweise die Einspruchsfrist abgelaufen ist. Nicht mehr benötigte Kontoauszüge sollten Verbraucher schreddern. Wer Papier nur durchreißt, macht die Daten damit nicht unkenntlich.

Wie lange sollte ich als Privatperson Kontoauszüge aufbewahren?

Privatpersonen müssen Kontoauszüge nicht gesetzlich aufbewahren, aber es wird dringend empfohlen, sie mindestens 3 Jahre zu behalten, da dies der allgemeinen Verjährungsfrist für die meisten Alltagsgeschäfte entspricht und als wichtiger Zahlungsnachweis dient (z.B. für Miete, Versicherungen). Werden Sie jedoch als "Vielverdiener" eingestuft (jährliche Einkünfte über 500.000 Euro), müssen Sie Ihre Unterlagen 6 Jahre aufbewahren. 

In welcher Tonne entsorgt man Kontoauszüge?

Abfall-ABC - Kontoauszug → Restabfall (KEIN Altpapier, da Thermopapier) Kassenbons (Thermopapier) gehören nicht ins Altpapier.

Wie kann ich Dokumente ohne Schredder vernichten?

Wie kann ich Akten und Dokumente vernichten, ohne einen Schredder zu benutzen? Zerschneiden oder zerreißen Sie die Unterlagen in möglichst kleine Schnipsel, sodass die personenbezogenen Daten nicht mehr lesbar sind. Entsorgen Sie die Schnipsel anschließend in verschiedenen Müllbehältern.

Welche Unterlagen sollte man wegschmeißen?

Diese Unterlagen mit 8-jähriger Aufbewahrungsfrist können Sie vernichten (Auszug):

  • Rechnungen.
  • Quittungen.
  • Kassenbons.
  • Lieferscheine.
  • Frachtbriefe.
  • Kontoauszüge.
  • Eigenbelege.
  • Notbelege.

Wer entsorgt Kontoauszüge?

Aufgrund der sensiblen Daten, die sich auf den Kontoauszügen befinden, sollten diese nicht einfach in der Papiertonne entsorgt werden. Sämtliche Bankunterlagen können bei speziellen Terminen zur Dokumenten- und Aktenvernichtung am Wertstoffhof abgegeben werden, welche einige Kommunen anbieten.

Wie lange muss ich Kontoauszüge von Verstorbenen aufbewahren?

Sie sollten Kontoauszüge von Verstorbenen für mindestens 3 Jahre, besser aber bis zum Abschluss des Erbschaftsverfahrens und für steuerliche Zwecke bis 10 Jahre, aufbewahren, da dies die allgemeine Frist für steuerlich relevante Unterlagen ist und auch Pflichtteilsberechtigte ein Recht auf Einsicht haben. Die 10-Jahres-Frist bietet die größte Sicherheit, um rechtliche und finanzielle Fragen zu klären, auch wenn keine explizite gesetzliche Regelung nur für Nachlass-Kontoauszüge existiert. 

Welche Akten darf ich 2025 vernichten?

Alle Unterlagen, die unter die 10-Jahres-Frist fallen und bis zum 31. Dezember 2014 erstellt werden, können 2025 vernichtet werden.

Wie lange kann eine Bank Kontobewegungen zurückverfolgen?

Banken müssen Kontobewegungen und Belege mindestens 10 Jahre aufbewahren, gemäß § 257 Handelsgesetzbuch (HGB) und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen, weshalb Sie in der Regel bis zu 10 Jahre rückwirkend Kontoauszüge anfordern können; für Privatpersonen empfiehlt die Sparkasse aus Beweisgründen eine Aufbewahrung von 3 Jahren. Die Frist beginnt am Ende des Jahres, in dem die letzte Eintragung erfolgte, wobei Banken oft auch länger, manchmal bis zu 10 Jahre nach Konto-Schließung, Unterlagen vorhalten. 

Kann man alte Kontoauszüge zur Bank bringen?

Ersatz-Auszüge anfordern

Zum Glück ist es in den meisten Fällen möglich, alte Kontoauszüge bei Ihrer Bank zu beantragen. Sie erhalten dann einen Nachdruck des gewünschten Kontoauszugs. Informationen dazu, ob und wie Sie alte Kontoauszüge anfordern können, erhalten Sie bei Ihrer Volksbank Raiffeisenbank vor Ort.

Warum darf geschreddertes Papier nicht in die Papiertonne?

Geschreddertes Papier darf oft nicht einfach so in die Papiertonne, weil die kleinen Schnipsel die Sortiermaschinen in den Recyclinganlagen verstopfen können und die Fasern zu kurz sind; lose lose Papierschnipsel können zu Verunreinigungen führen und die Maschinen lahmlegen, besser ist die Entsorgung in einer Papiertüte oder einem Karton, oder über den Restmüll bei sensiblen Daten. 

Wie kann ich vertrauliche Dokumente im Privathaushalt vernichten?

Das Wichtigste zur Aktenvernichtung im Privathaushalt in Kürze. Wo kann man vertrauliche Unterlagen vernichten? Sie können vertrauliche Dokumente schreddern oder in kleine Schnipsel zerreißen und anschließend im Hausmüll oder im Altpapier entsorgen.

Wie vernichtet man am besten Kontoauszüge?

Kontoauszüge können Sie nach Ablauf der entsprechenden Aufbewahrungsfristen oder -empfehlungen vernichten. Die Verbraucherzentralen empfehlen, ausgedruckte Bankauszüge zu schreddern und im Papiermüll zu entsorgen.

Soll man alte Kontoauszüge schreddern?

Immer wieder stellen sich Kunden von Banken und Sparkassen die Frage, wie lange sie ihre Finanzverträge und Kontoauszüge aufbewahren sollte und was man mit den alten am besten macht. Ein Weg zur Entsorgung alter Kontoauszüge ist das Schreddern.

Welche Unterlagen sollte man nach einem Todesfall aufbewahren?

Nach einem Todesfall sollten Sie Testament, Erbschein, Sterbeurkunde sowie wichtige Verträge und Belege lebenslang (oder bis zur Klärung) aufbewahren, während Steuerunterlagen, Kontoauszüge und Rechnungen je nach Relevanz mindestens 4-10 Jahre aufbewahrt werden, um Erbansprüche, Sozialversicherungs- und Steuerfragen zu klären, wobei Originale von rechtlichen Dokumenten wie dem Testament besonders wichtig sind. 

Kann ich alte Rentenbescheide entsorgen?

Ja, Sie können alte Rentenbescheide entsorgen, aber Vorsicht ist geboten: Bewahren Sie Bescheide auf, solange Ihr Rentenanspruch nicht geklärt ist oder Sie noch Beiträge einzahlen, da sie für die Altersvorsorgeplanung und mögliche Lücken wichtig sind; wenn Sie bereits in Altersrente sind und Ihr Versicherungsverlauf vollständig geklärt ist, können viele Unterlagen (nach gründlichem Schreddern!) entsorgt werden, aber Renten- und Sozialversicherungsdokumente sollten generell lebenslang oder zumindest sehr lange aufbewahrt werden, da sie auch für Erben relevant sein können. 

Was muss man 10 Jahre aufheben?

Aufbewahrungsfrist 10 Jahre:

Diese gilt für alle Bücher, Inventare und Jahresabschlüsse sowie Eröffnungsbilanzen, aber auch Arbeitsanweisungen oder andere Organisationsunterlagen. Dazu kommen die Buchungsbelege und die Unterlagen für die Zollbehörde (die im ATLAS-Verfahren eine Rolle spielen).

Wie lange muss man Stromrechnungen privat aufheben?

Für private Stromrechnungen empfiehlt es sich, diese mindestens 3 Jahre, besser aber bis zu 10 Jahre aufzubewahren, da damit die gesetzliche Verjährungsfrist abgedeckt ist und bei Streitigkeiten oder für die Steuererklärung ein Nachweis nötig sein kann; besonders wenn die Stromrechnung die TV-Gebühr enthält (seit 2016), sind 10 Jahre sicherer. 

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