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Kann man auch zwei Hausärzte haben?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Stanislaw Opitz  |  Letzte Aktualisierung: 8. September 2026
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Nein, man kann in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland in der Regel nicht einfach zwei Hausärzte gleichzeitig als Hauptbehandler haben, da dies gegen das koordinierende System verstößt und zu Doppeluntersuchungen führen kann (Ärztehopping). Es ist aber erlaubt, bei einem Arzt eine zweite Meinung einzuholen, solange es nicht regelmäßig und ohne Absprache geschieht, und man kann jederzeit wechseln – oft ist dies aber nur quartalsweise möglich, es sei denn, es liegt ein wichtiger Grund vor, z. B. bei Umzug oder wenn die Versorgung nicht gewährleistet ist.

Kann man zu zwei verschiedenen Hausärzten gehen?

gesetzlich verboten, mehrere Hausärzte zu haben. Das ist natürlich Quatsch. Wir haben freie Arztwahl, sonst dürfte man sich z.B. keine zweite Meinung einholen.

Kann mein Hausarzt sehen, ob ich bei einem anderen Hausarzt war?

Nein, Ihr Hausarzt sieht nicht automatisch, dass Sie bei einem anderen Arzt waren, da Ärzte an die Schweigepflicht gebunden sind; Daten werden nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung oder bei Vorliegen einer rechtlichen Grundlage weitergegeben, obwohl sich dies mit der elektronischen Patientenakte (ePA) ändert, da dort Befunde und Behandlungen sichtbar werden können, wenn Sie dies erlauben. Ohne Ihre Erlaubnis werden medizinische Details nur dann ausgetauscht, wenn es für die Behandlung notwendig ist (z.B. bei Vertretung) oder Sie selbst eine Weitergabe verlangen, etwa durch Einsicht in Ihre Patientenakte oder bei der ePA-Nutzung. 

Kann man einfach zu einem anderen Hausarzt gehen?

Ja, in Deutschland haben Sie das Recht auf freie Arztwahl, sodass Sie jederzeit einfach zu einem anderen Hausarzt wechseln können, ohne eine Begründung nennen zu müssen – egal ob gesetzlich oder privat versichert. Es ist ratsam, sich eine Kopie der elektronischen Patientenakte (ePA) zu besorgen und den Wechsel zu planen, besonders wenn Sie sich in einer Hausarzt-Vertragsversorgung (Hausarztprogramm) befinden, da dort Fristen gelten können.
 

Was passiert bei Ärztehopping?

Ärztehopping führt zu höheren Gesamtkosten für das Gesundheitssystem, ineffizienterer Behandlung, dem Risiko von Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Fehlbehandlungen sowie zur Überlastung von Praxen; für privat Versicherte drohen hohe Nachzahlungen, während gesetzlich Versicherte von sinkendem Honorarwert profitieren, aber auch unnötige Therapien riskieren und die Beiträge steigen können, wobei Krankenkassen zunehmend Gatekeeper-Modelle (Hausarztprinzip) durchsetzen können, um dies zu verhindern.
 

Abnehmspritze: Wer kann sich das Leisten und wem hilft sie überhaupt? | Gesundheitskompass | WDR

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Kann man von zwei Ärzten gleichzeitig krankgeschrieben sein?

Ja, man kann von zwei Ärzten gleichzeitig krankgeschrieben werden, aber es kann zu Problemen führen, da es wie „Ärztehopping“ wirken kann, wenn die Bescheinigungen sich überschneiden, ohne dass ein nahtloser Übergang (Folgebescheinigung) vorliegt – es muss klar sein, welche Bescheinigung gültig ist, entweder eine neue für eine andere Erkrankung oder eine Folgebescheinigung für dieselbe; am besten ist es, den Arbeitgeber zu informieren und die Situation zu klären, um Missverständnisse und Probleme mit der Entgeltfortzahlung zu vermeiden. 

Welche Sätze sollte ein guter Arzt niemals sagen?

Alles wird gut?: Gute Ärzte sagen nie DIESE fünf Sätze

  1. „Warum haben Sie so lange gewartet, bevor Sie zu uns gekommen sind? “ Dieser Satz sollte tabu sein. ...
  2. „Alles wird gut! “ ...
  3. „Sollen wir alles versuchen? “ ...
  4. „Wir können nichts anderes tun. “ ...
  5. „Was haben die anderen Ärzte getan oder gesagt? “

Können Ärzte sehen, was ein anderer Arzt verschrieben hat?

Nein, grundsätzlich kann ein Arzt nicht einfach sehen, was ein anderer verschrieben hat, da die ärztliche Schweigepflicht gilt, aber mit der elektronischen Patientenakte (ePA) und eRezepten gibt es zentrale Stellen, auf die Ärzte zugreifen können, wenn der Patient zustimmt, um die Medikation zu überblicken – Sie haben die Kontrolle, welche Ärzte diese Daten sehen dürfen. 

Kann ich ohne Probleme den Hausarzt wechseln?

„In Deutschland hat jeder das Recht der freien Arztwahl“, sagt Roland Stahl, Sprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ( KBV ). „Das heißt, dass jeder den Arzt wechseln darf, unabhängig davon, ob er gesetzlich oder privat versichert ist. “ Eine Begründung dafür muss man nicht nennen.

Was passiert, wenn ich trotz Hausarztvertrag zu einem anderen Arzt gehe?

Wenn Sie trotz Hausarztvertrag zu einem anderen Arzt gehen, kann das zu Problemen bei der Abrechnung führen, da Sie vertraglich an Ihren eingeschriebenen Hausarzt gebunden sind und Fachärzte meist nur mit Überweisung aufsuchen dürfen; die Krankenkasse zahlt dann möglicherweise nicht vollständig, es sei denn, es liegt ein Notfall vor oder Sie haben einen wichtigen Grund (z.B. Umzug) oder Sie haben den Vertrag fristgerecht gekündigt oder widerrufen. 

Kann die Krankenkasse sehen, wie oft ich beim Arzt war?

Ja, Sie können von uns Übersichten über die von Ärztinnen und Ärzten, Krankenhäusern und von weiteren Therapeutinnen und Therapeuten abgerechneten Leistungen anfordern.

Was muss ich beim Hausarztwechsel beachten?

Beim Hausarztwechsel sollten Sie die freie Arztwahl nutzen, aber eine neue Praxis finden, bevor Sie die alte kündigen, besonders wenn Praxen ausgelastet sind. Wichtig ist der Transfer der Patientenakte (Kopie oder Anforderung durch den neuen Arzt) und die Beachtung von 12-Monats-Bindungsfristen bei speziellen Hausarztprogrammen (HzV), wobei ein Wechsel unter bestimmten Gründen (z.B. Umzug, Vertrauensbruch) auch früher möglich ist. Informieren Sie sich über die Praxis und sprechen Sie beim Erstbesuch über Erwartungen. 

Kann mein Hausarzt mich rausschmeißen?

Ja, Ihr Hausarzt kann die Behandlung grundsätzlich kündigen oder Sie ablehnen, aber nicht willkürlich und nicht bei akuten Notfällen; es bedarf eines wichtigen Grundes wie gestörtem Vertrauen (z. B. Aggression, Missachtung von Anordnungen) oder Überlastung, und bei Kassenpatienten muss die Kündigung meist zum Quartalsende erfolgen, während Privatpatienten sofort entlassen werden können. 

Ist es in Ordnung, zwei Ärzte zu haben?

Zwei Hausärzte können zu Verwirrung, widersprüchlichen Ratschlägen oder einer fragmentierten Versorgung führen . Wenn beide Ärzte die Behandlungsmethoden des jeweils anderen nicht kennen, kann dies zu Doppeluntersuchungen, Informationsverlusten oder sogar Medikationsfehlern führen.

Ist man an seinen Hausarzt gebunden?

An die Wahl des Hausarztes oder der Hausärztin sind Sie für mindestens ein Jahr gebunden.

Kann man zu einem anderen Arzt gehen, um sich krankschreiben zu lassen?

Ja, Sie können sich bei einem anderen Arzt krankschreiben lassen, da in Deutschland die freie Arztwahl gilt und jeder approbierte Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen darf, auch ohne vorheriger Patient zu sein, wobei Fachärzte oft nur Folgebescheinigungen ausstellen und es bei längerer Krankheit wichtig ist, Lücken zu vermeiden, beispielsweise durch Vertretungsärzte oder Videosprechstunden. 

Ist es möglich, gleichzeitig bei zwei Hausärzten zu sein?

Nein, man kann nicht offiziell bei zwei Hausärzten gleichzeitig als Stammpatient registriert sein, da der Hausarzt eine koordinierende Rolle hat; jedoch ist die Einholung einer ärztlichen Zweitmeinung bei einem anderen Arzt grundsätzlich erlaubt und sogar erwünscht, um die Diagnose besser zu verstehen, aber man sollte dies mit beiden Ärzten kommunizieren, um Verwirrung und Doppelbehandlungen zu vermeiden (Stichwort: „Ärztehopping“ gilt als Missbrauch).
 

Wie bitte ich einen Arzt um eine Zweitmeinung?

Wie bitte ich einen Arzt um eine Zweitmeinung? Seien Sie so direkt und sachlich wie möglich. Sagen Sie dem zweiten Arzt, dass Sie eine Einschätzung der gestellten Diagnose und der vorgeschlagenen Behandlung wünschen. Bringen Sie die Ergebnisse, einschließlich der Testergebnisse, Ihrer ersten Konsultation mit.

Kann ein Arzt einen von seiner Liste streichen?

Wenn ein Patient gewalttätig oder beleidigend war oder sich gegenüber seinem Hausarzt oder einem Mitarbeiter bedrohlich verhalten hat und die Polizei eingeschaltet wurde, kann er ohne Vorwarnung sofort von der Patientenkartei gestrichen werden. Die Broschüre Ihrer Hausarztpraxis erläutert möglicherweise die Vorgehensweise bei der Streichung von Patienten.

Kann mein Hausarzt sehen, ob ich bereits bei einem anderen Arzt war?

Nein, Ihr Hausarzt sieht nicht automatisch, dass Sie bei einem anderen Arzt waren, da Ärzte an die Schweigepflicht gebunden sind; Daten werden nur mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung oder bei Vorliegen einer rechtlichen Grundlage weitergegeben, obwohl sich dies mit der elektronischen Patientenakte (ePA) ändert, da dort Befunde und Behandlungen sichtbar werden können, wenn Sie dies erlauben. Ohne Ihre Erlaubnis werden medizinische Details nur dann ausgetauscht, wenn es für die Behandlung notwendig ist (z.B. bei Vertretung) oder Sie selbst eine Weitergabe verlangen, etwa durch Einsicht in Ihre Patientenakte oder bei der ePA-Nutzung. 

Können Ärzte sehen, ob Sie Ihr Rezept abgeholt haben?

Alle Apotheken bewahren eine Papierkopie von Rezepten auf. Ihr Arzt kann die Apotheke kontaktieren, um zu bestätigen, dass das Rezept abgeholt wurde. Dasselbe gilt für Online-Rezepte – Ärzte erhalten eine Benachrichtigung, ob das Rezept abgeholt wurde oder nicht .

Können Ärzte sehen, ob ich mein Rezept eingelöst habe?

Nein.

Wie sagt man danke an einen Arzt?

Um sich bei einem Arzt zu bedanken, sind persönliche Worte der Wertschätzung, die Konkretes benennen (z.B. „Danke für Ihre Geduld/Kompetenz/Empathie“) oft am wirkungsvollsten, entweder direkt (mündlich), per handgeschriebenem Brief, einer Online-Bewertung, oder auch durch ein kleines Geschenk (wie Süßigkeiten für das Team) oder einen Bezug zur Medizin (wie ein Anatomie-Poster, siehe Amazon). Ein handgeschriebener Brief kombiniert mit einer positiven Online-Bewertung wird von Ärzten sehr geschätzt.
 

Wegen was werden Ärzte am häufigsten verklagt?

Operationsfehler .

Laut MDLinx werden Allgemeinchirurgen am häufigsten in Arzthaftungsprozessen genannt. Chirurgische Fehler bestehen oft darin, am falschen Körperteil zu operieren, OP-Tupfer oder -Instrumente im Körper zurückzulassen oder versehentlich ein Organ zu verletzen.

Kann ich einem Arzt das Vertrauen entziehen?

Wenn Sie einem Arzt das Vertrauen entziehen, können Sie den Behandlungsvertrag kündigen, was bei gesetzlich Versicherten oft nur mit gutem Grund (z. B. Vertrauensverlust, Behandlungsfehler) oder innerhalb des Quartals möglich ist; bei schwerwiegenden Verstößen kann auch die Approbation (Arzt-Zulassung) entzogen werden, was die Landesärztekammer oder zuständige Behörde veranlasst, bei Unwürdigkeit oder Unzuverlässigkeit des Arztes, was jedoch ein hoher Maßstab ist, erklärt praktischArzt und tagesschau.de.