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Kann jeder Frauenarzt die Abtreibungspille verschreiben?

Gefragt von: Herr Dr. Vladimir Engel  |  Letzte Aktualisierung: 7. November 2026
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Nein, nicht jeder Frauenarzt verschreibt die Abtreibungspille, aber grundsätzlich dürfen Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen, sie verschreiben, da sie nur an zugelassene Praxen oder Kliniken abgegeben wird und nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden darf. Es handelt sich um einen regulären medizinischen Eingriff, der eine ärztliche Betreuung, eine verpflichtende Schwangerschaftskonfliktberatung (meist drei Tage vorher) und eine Nachuntersuchung erfordert. Ärztinnen und Ärzte sind jedoch berechtigt, Schwangerschaftsabbrüche generell abzulehen, auch wenn ein ausreichendes Angebot an Einrichtungen gewährleistet werden muss.

Kann jeder Gynäkologe die Abtreibungspille verschreiben?

Das Medikament zum Schwangerschaftsabbruch ist rezept- und apothekenpflichtig und darf nur an Spitäler und niedergelassene Fachärztinnen bzw. Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe abgegeben werden. Die Einnahme des Medikamentes darf nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Kann man direkt beim Frauenarzt abtreiben?

Eine Schwangerschaft kann operativ oder mit Medikamenten abgebrochen werden („Abtreibung“). Der operative Schwangerschaftsabbruch (Absaugung) wird in der Regel ambulant in einer Klinik oder Arztpraxis durchgeführt.

Welche Ärzte dürfen Abtreibungen durchführen?

Für die Durchführung eines Schwangerschaftsabbruchs ist grundsätzlich jede Ärztin und jeder Arzt berechtigt.

Wie viel kostet die Abbruchpille?

Die Kosten eines Schwangerschaftsabbruchs

Die von Ihnen zu tragenden Kosten belaufen sich auf ungefähr 300 bis 800 € je nach Praxis, Methode und Versicherung.

Termination of pregnancy I Abortion

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Wie schmerzhaft ist eine Abtreibung mit Pille?

Die Abtreibungspille kann für manche Frauen eine unangenehme Erfahrung sein. Die Abtreibungspille verursacht Unterleibsschmerzen, die mehrere Stunden andauern können. Etwa so, wie sehr starke Menstruationskrämpfe. Andere mögliche Nebenwirkungen der Abtreibungspille sind Übelkeit, Erbrechen, Schüttelfrost und Durchfall.

Ist die Abtreibungspille kostenlos?

Ein Schwangerschaftsabbruch wird von der Krankenkasse übernommen, wenn eine medizinische oder kriminologische Indikation vorliegt. Für einen Schwangerschaftsabbruch auf eigenen Wunsch müssen die Kosten selbst getragen werden.

Verschreibt Ihnen der Arzt die Abtreibungspille?

Sie können die Abtreibungspille von einem Arzt, einer Krankenschwester oder einer Gesundheitsklinik erhalten . Möglicherweise bekommen Sie die Abtreibungspille kostenlos oder zu einem geringen Preis.

Kann ein Frauenarzt eine Abtreibung verweigern?

Wann darf ein Arzt eine Abtreibung verweigern? Grundsätzlich darf es ein Arzt in Deutschland ablehnen, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen - auch das gewährleistet das Schwangerschaftskonfliktgesetz.

Wie fühlt man sich nach einer medikamentösen Abtreibung?

Die nachstehenden Beschwerden sind nach einer Tagesbehandlung oder der Einnahme der Abtreibungspille normal:

  1. Blutverlust, Krämpfe und Unterleibs- oder Rückenschmerzen.
  2. Hormonelle Beschwerden.
  3. Durchfall oder Übelkeit durch die Antibiotika (nur bei der Tagesbehandlung)
  4. Schmerzende Brüste und/oder Milchstau.

Wie beantrage ich einen Schwangerschaftsabbruch?

Um einen Termin zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an: Ihren Hausarzt/Ihre Hausärztin – falls dieser/diese Einwände gegen einen Schwangerschaftsabbruch hat, muss er/sie Sie an einen anderen Arzt/eine andere Ärztin überweisen. Eine örtliche Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit, auch Familienplanungs- oder GUM-Klinik (Klinik für Geschlechtskrankheiten) genannt. Direkt an einen Anbieter für Schwangerschaftsabbrüche wie BPAS, MSI oder NUPAS.

Wie viele Frauen bereuen ihren Schwangerschaftsabbruch?

Die meisten Studien zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Frauen einen Schwangerschaftsabbruch nicht bereut; oft empfinden sie Erleichterung, wobei Langzeitstudien (wie die "Turnaway Study" aus den USA) zeigen, dass über 95 % der Frauen ihre Entscheidung als richtig bewerten, selbst Jahre später, während eine kleinere Gruppe (ca. 6 %) negative Emotionen erlebt und eine bessere Unterstützung wünscht. 

Was führt zu einem natürlichen Abort?

Medizinische Probleme wie z.B. ein schlecht eingestellter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), hormonelle Veränderungen, anatomische Veränderungen der Gebärmutter, Gerinnungsstörungen und Infektionen können eine Rolle spielen.

Wie sage ich meiner Frauenärztin, dass ich abtreiben möchte?

Wenn Sie beraten werden möchten, kontaktieren Sie bitte eine Beratungsstelle. Dort können Sie einen Termin vereinbaren. Den für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch erforderlichen Beratungsschein stellen nur staatlich anerkannte Beratungsstellen aus, die nach §§ 5 und 6 SchKG beraten.

Wer darf ein Rezept für eine Pille ausstellen?

Die Pille wird von Ärztinnen und Ärzten verschrieben, meist vom Frauenarzt (Gynäkologen), aber auch vom Hausarzt, da sie ein verschreibungspflichtiges Medikament ist und eine vorherige Untersuchung zur Risikobewertung notwendig ist. In bestimmten Beratungsstellen (wie pro familia) kann ebenfalls eine Beratung und Verordnung erfolgen. Online-Anbieter vermitteln ebenfalls Rezepte nach digitaler Konsultation.
 

Wie lange kann man beim Frauenarzt abtreiben?

In Deutschland ist ein Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Schwangerschaftswoche straffrei, wenn Sie zuvor eine Beratung in einer staatlich anerkannten Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle in Anspruch genommen haben.

Kann ich bei meiner Frauenärztin abtreiben?

Ja, ein Schwangerschaftsabbruch (Abtreibung) kann bei einem Frauenarzt oder in einer Klinik durchgeführt werden, entweder medikamentös oder operativ, meist ambulant und unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen (innerhalb der ersten 12 Wochen nach Empfängnis, nach vorgeschriebener Beratung) oder bei medizinischer Indikation. Der Abbruch ist grundsätzlich nur durch eine Ärztin oder einen Arzt erlaubt und muss bestimmten Standards folgen, wobei der medikamentöse Abbruch bis ca. 9. SSW und der operative Abbruch bis 12 Wochen nach Empfängnis möglich sind.
 

Wie lange wartet man auf einen Termin für eine Abtreibung?

Für einen straffreien Schwangerschaftsabbruch in Deutschland müssen mindestens drei volle Kalendertage zwischen der obligatorischen Schwangerschaftskonfliktberatung (mit Beratungsschein) und dem Eingriff liegen; der Termin selbst hängt dann von der Verfügbarkeit der Arztpraxis oder Klinik ab, wobei der Abbruch nach der Beratungsregelung bis zur 12. Schwangerschaftswoche (ca. 14. Woche nach letzter Periode) möglich ist, medikamentös aber meist früher (bis 9. Woche). Eine frühe Terminvereinbarung bei Beratungsstelle und Arzt/Klinik ist wichtig, da Wartezeiten für die Beratung und den Eingriff selbst entstehen können. 

Was muss man zuerst machen, wenn man abtreiben will?

Die Schwangere muss den Schwangerschaftsabbruch verlangen. Sie muss mindestens drei Tage vor dem Eingriff eine Schwangerschaftskonfliktberatung durch eine staatlich anerkannte Beratungsstelle wahrgenommen und von dort den für einen Abbruch vorgeschriebenen Beratungsschein erhalten haben.

Welches Medikament eignet sich am besten für einen frühen Schwangerschaftsabbruch?

Medikamentöse Therapien mit Mifepriston und Misoprostol sind sicher und wirksam für die ambulante Behandlung von frühen Schwangerschaftsverlusten bis zum 84. Schwangerschaftstag und für den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch bis zum 77. Schwangerschaftstag.

Wie viel muss ich für einen Schwangerschaftsabbruch bezahlen?

5 Wie viel kostet ein Schwangerschaftsabbruch? Ein Schwangerschaftsabbruch kann zwischen 800 und 5000 US-Dollar kosten, je nachdem, ob der Eingriff in einem umstrukturierten Krankenhaus (KK Women's and Children's Hospital, Singapore General Hospital oder National University Hospital), einem privaten Krankenhaus oder einer Privatklinik durchgeführt wird.

Kann ein Hausarzt eine Abtreibungspille verschreiben?

In den meisten Bundesländern dürfen Hausärztinnen und Hausärzte den medikamentösen Schwangerschaftsabbruch anbieten. Ein Überblick, was Sie dabei beachten müssen.

Welche Strafe droht bei Abtreibung?

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in Deutschland grundsätzlich nach § 218 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bedroht, aber in der Praxis meist strafbar, wenn er innerhalb von 12 Wochen nach der Empfängnis nach einer verpflichtenden Beratung durch einen Arzt durchgeführt wird (Beratungsregelung, § 218a StGB) oder bei medizinischer/kriminologischer Indikation. Wer den Abbruch durchführt (Arzt/Arzthelfer) wird härter bestraft, wenn die Schwangere nicht einwilligt oder die Regeln verletzt, während die Schwangere selbst bei der „Beratungsregelung“ nicht strafbar ist. 

Was ist besser, medikamentöse oder operative Abtreibung?

Es gibt keine pauschal "bessere" Methode; sowohl medikamentöse als auch operative Abtreibungen sind sehr sicher, aber sie unterscheiden sich in Ablauf, Dauer und dem Erleben für die Frau, wobei die Wahl oft von der Schwangerschaftswoche und den persönlichen Präferenzen abhängs, betont www.familienplanung.de und www.familienplanung.de. Der medikamentöse Abbruch dauert länger (mehrere Tage), fühlt sich natürlicher an und erfordert keine Narkose, kann aber stärkere Blutungen und Krämpfe verursachen, während der operative Abbruch (Absaugung) schneller unter Narkose abläuft und meist leichtere Blutungen nach sich zieht, aber ein kleinerer Eingriff ist. Die Entscheidung sollte nach ausführlicher ärztlicher Beratung getroffen werden, oft ist bis etwa zur 9. Woche die Wahl zwischen beiden Methoden möglich, danach muss operativ abgebrochen werden. 

Warum darf man bis zur 12. Woche abtreiben?

In Deutschland ist der Schwangerschaftsabbruch bis zur 12. Woche (nach der Befruchtung, also ca. 14. SSW) grundsätzlich straffrei, weil er als weniger gravierend angesehen wird, da der Fötus noch keine eigenständige Lebensfähigkeit entwickelt hat und die Risiken für die Schwangere geringer sind, zudem die Schwangere in dieser Phase das Recht auf Selbstbestimmung stärker wiegt, während ein Abbruch danach nur bei medizinischer oder kriminologischer Indikation möglich ist. Es gibt eine Beratungspflicht und eine Wartefrist, aber der Abbruch wird nicht bestraft, wenn diese eingehalten werden.