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Kann ich mit 63 in Rente gehen Jahrgang 1960?

Gefragt von: Frau Lotte Hein  |  Letzte Aktualisierung: 8. März 2026
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Für den Geburtsjahrgang 1960 ist der frühestmögliche Rentenbeginn mit 63 Jahren zwar möglich, aber mit 12 % Abschlag verbunden, da die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 4 Monaten liegt (40 Monate früher). Es gibt jedoch die Option der "Rente mit 63" für besonders langjährig Versicherte (35 Jahre Wartezeit), aber mit Abzügen, wobei der Jahrgang 1960 die volle Altersgrenze (66 J. + 4 Monate) für die abschlagsfreie Rente hat, es sei denn, es liegt eine Schwerbehinderung vor oder man nimmt die Frührente mit Abschlägen in Anspruch.

Wann kann der Jahrgang 1960 abschlagsfrei in Rente gehen?

Für den Geburtsjahrgang 1960 liegt die Regelaltersgrenze für eine abschlagsfreie Rente bei 66 Jahren und vier Monaten, was je nach Geburtsmonat im Zeitraum Mai 2026 bis April 2027 erreicht wird; wer früher (z.B. mit 65) in Rente geht, muss dauerhaft 0,3 % Abschlag pro Monat zahlen, es sei denn, er erfüllt die Voraussetzungen für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre). 

Unter welchen Bedingungen kann man mit 63 in Rente gehen?

Die "Rente mit 63" hat unterschiedliche Voraussetzungen: Abschlagsfrei geht nur, wer vor 1953 geboren wurde und 45 Versicherungsjahre hat, für spätere Jahrgänge steigt die Altersgrenze an (z.B. 1964 = 65 Jahre). Für die vorzeitige Altersrente für langjährig Versicherte braucht man mindestens 35 Versicherungsjahre, kann dann aber mit Abschlägen (3,6 % pro Jahr) früher in Rente gehen, oft schon mit 63, wenn das Alter und die Beiträge passen, z.B. bei 35 Jahren Wartezeit und Geburtsjahrgang 1958/59.
 

Ist es möglich, mit 63 Jahren und 45 arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen?

Nach 45 Arbeitsjahren können Sie als "besonders langjährig Versicherter" abschlagsfrei in Rente gehen, aber die "63" gilt nur noch für ältere Jahrgänge; für Jüngere steigt die Altersgrenze schrittweise an, bis für die Jahrgänge ab 1964 die abschlagsfreie Rente erst mit 65 Jahren möglich ist, wobei es auch eine frühere Rente mit Abschlägen gibt. 

Wer kann 2026 abschlagsfrei in Rente gehen?

Ab Januar 2026 können schwerbehinderte Versicherte abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie:

  • dem Geburtsjahrgang 2. Juni 1961 bis 1. Juli 1961 angehören,
  • das 64. Lebensjahr und 6 Monate vollendet haben,
  • mindestens 35 Jahre Wartezeit erfüllen und.
  • einen Grad der Behinderung von mindestens 50 nachweisen.

Jahrgang 1960 - Rentenbeginn mit 63, 64 oder 66? - Abschläge, Zeiten, Möglichkeiten.

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Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Kann ich 2027 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Ja, 2027 können noch Jahrgänge mit 63 in Rente gehen, aber nur mit hohen Abschlägen (bis zu 14,4 %) bei der Altersrente für langjährig Versicherte (35 Versicherungsjahre), wie es für die 1964 Geborenen der Fall ist. Wer jedoch 45 Jahre lang Beiträge gezahlt hat, kann abschlagsfrei mit 63 (Jahrgang 1961) oder später (Jahrgang 1962/1963) in Rente gehen. Für 1964 Geborene steigt die Regelaltersgrenze auf 67, aber die Rente mit 63 ist möglich, wenn man die 35 Jahre erreicht, wobei Abschläge anfallen. 

Kann ich nach 45 Dienstjahren abschlagsfrei in Pension gehen?

Bei Vorliegen von 45 ruhegehaltfähigen Dienstjahren kann mit dem 65. Lebensjahr abschlagsfrei in den Ruhestand getreten werden. Bei einer vorzeitigen Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit gelten folgende Besonderheiten: Der maximale Versorgungsabschlag beträgt 10,8 % (3 Jahre x 3,6 %).

Wie hoch sind die Abzüge, wenn man mit 63 Jahren in Rente geht?

Wenn Sie mit 63 in Rente gehen, müssen Sie mit dauerhaften Abschlägen von bis zu 14,4 % rechnen, da für jeden Monat vor dem regulären Rentenalter 0,3 % abgezogen werden; dies gilt für die "Altersrente für langjährig Versicherte", wenn Sie 35 Jahre Wartezeit erfüllt haben und das reguläre Rentenalter (das je nach Geburtsjahr variiert) noch nicht erreicht ist. Bei einer hypothetischen Rente von 1.800 € wären das z.B. 13,2 % Abschlag (237,60 € weniger). 

Wie wichtig sind die letzten 5 Jahre vor der Rente?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, aber nicht für einen „magischen Bonus“, sondern als entscheidende Planungsphase, um die Rentenhöhe zu optimieren und den Übergang finanziell abzusichern, indem Lücken geschlossen, Steuer- und Rentenansprüche geprüft und Vermögen umgeschichtet werden, was den Start in den Ruhestand maßgeblich beeinflusst, auch wenn jedes Berufsjahr mathematisch gleich zählt. 

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie Sonderzahlungen in die Rentenkasse (ab 50), Nutzung von Altersteilzeit (Blockmodell), Einzahlungen auf ein Lebensarbeitszeitkonto oder die Rente mit 45 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte), um Abschläge zu vermeiden. Alternativ können Sie mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) früher gehen oder die Zeit mit privater Vorsorge, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Minijobs überbrücken.
 

Kann die Rente mit 63 Jahren wieder abgeschafft werden?

Die „Rente mit 63“ wird aktuell nicht abgeschafft, aber die Regelungen ändern sich für jüngere Jahrgänge: Die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre Wartezeit) bleibt bestehen, wird aber schrittweise teurer (späterer Rentenbeginn) und endet bei Jahrgang 1964 mit 65 Jahren. Die Rente mit 63 ohne Abschläge für langjährig Versicherte (35 Jahre) wird durch die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre faktisch abgeschafft, es gibt nur noch eine abschlagsbehaftete Rente. Politische Debatten um Abschaffung gibt es, aber die aktuelle Regierungskoalition hält an der bestehenden Regelung fest, so rentenbescheid24.de.
 

Was muss ich beachten, wenn ich mit 63 in Rente gehen will?

Um mit 63 in Rente zu gehen, benötigen Sie mindestens 35 Versicherungsjahre (langjährig Versicherte), müssen aber meist mit Abschlägen rechnen (0,3 % pro Monat zu früh). Abschlagsfrei geht es nur mit 45 Jahren (besonders langjährig Versicherte) für Jahrgänge vor 1953; für spätere Jahrgänge (bis 1963) steigt die Altersgrenze schrittweise an, ab 1964 liegt sie bei 65. Sie können Abschläge durch freiwillige Beiträge ausgleichen oder die Zeit bis zur Rente überbrücken, z. B. mit Job oder Arbeitslosengeld. Beantragen Sie die Rente mindestens drei Monate vorher bei der Deutschen Rentenversicherung. 

Ist es sinnvoll, mit 63 in Rente zu gehen und weiter zu arbeiten?

Ja, Rente mit 63 und weiterarbeiten lohnt sich oft finanziell , besonders seit der Abschaffung der Hinzuverdienstgrenzen für Frührenten 2023, was unbegrenztes Arbeiten erlaubt, ohne Rentenkürzungen befürchten zu müssen. Die Kombination aus vorgezogener Rente (ggf. mit Teilrente, um Abschläge zu mindern) und weiterem Einkommen steigert die Gesamtsumme. Wer über die Regelaltersgrenze hinaus arbeitet, erhält sogar zusätzliche Rentenzuschläge von 0,5 % pro Monat.
 

Wann kann ich in Rente gehen, wenn ich 1960 geboren bin?

Wenn Sie 1960 geboren sind, liegt Ihre Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 4 Monaten; Sie können also ab etwa Mai 2026 abschlagsfrei in die Regelaltersrente gehen, wobei der genaue Rentenbeginn je nach Geburtsmonat variiert, und auch vorzeitig mit Abschlägen (z. B. mit 63 Jahren) oder abschlagsfrei mit 45 Versicherungsjahren (Rente für besonders langjährig Versicherte) in Rente gehen. 

Wie viele Rentenpunkte verliere ich, wenn ich mit 63 in Rente gehe?

Bei einem Renteneintritt mit 63 statt mit 67 fehlen Ihnen 4 Versicherungsjahre, als Durchschnittsverdiener macht das ein Minus von 4 Rentenpunkten. Zurück zum Beispiel: Mit 63 kommen Sie dann nur auf 43 Rentenpunkte statt auf 47, die Sie mit 67 erreichen würden.

Wie hoch ist der monatliche Abschlag bei vorzeitiger Rente?

Wer früher in Rente geht, muss mit einem Abschlag von 0,3 Prozent pro Monat rechnen, was 3,6 Prozent pro Jahr entspricht, mit einem maximalen Abschlag von 14,4 Prozent (entspricht 4 Jahren früher). Dieser Abschlag gilt lebenslang und wird von der regulären Rentenhöhe abgezogen, auch wenn Sie später die Regelaltersgrenze erreichen. 

Kann ich nach 45 Dienstjahren in Pension gehen?

Um eine Langzeitversicherungspension zu erhalten, müssen bis zum Stichtag mindestens 540 Beitragsmonate (= 45 Jahre) aufgrund einer Erwerbstätigkeit vorliegen.

Welche Abschläge gibt es bei der Rente mit 63 Jahren?

Wer mit 63 Jahren in Rente geht, muss bei der Altersrente für langjährig Versicherte (35 Versicherungsjahre) immer Abschläge hinnehmen, da die Regelaltersgrenze höher liegt, meist bei 67 Jahren für jüngere Jahrgänge. Der Abschlag beträgt 0,3 % pro vorgezogenem Monat, maximal jedoch 14,4 % bei 48 Monaten (vier Jahren) früherem Renteneintritt. Diese Kürzung ist dauerhaft und wird von der individuellen Regelaltersrente abgezogen, kann aber durch freiwillige Beiträge oder für Schwerbehinderte (2 Jahre früher) umgangen werden. 

Was ist eine Frühpension wegen Krankheit?

Eine Frühpensionierung wegen Krankheit ist möglich, aber an strenge Voraussetzungen geknüpft und unterscheidet sich für Angestellte und Beamte; für Angestellte gibt es oft die Erwerbsminderungsrente bei < 3 Std. Arbeitsfähigkeit, für Beamte die vorzeitige Pensionierung bei <ins>Dienstunfähigkeit</ins> nach amtsärztlicher Prüfung, wobei beide Wege oft zu finanziellen Abschlägen führen, es sei denn, es liegen besondere Umstände (z.B. Schwerbehinderung) vor. 

Kann ich im Jahr 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Für den Jahrgang 1962 war 2025 die erste Möglichkeit, mit 63 Jahren die Altersrente für langjährig Versicherte zu beziehen, allerdings nur mit lebenslangen Abschlägen von 13,2 Prozent (0,3 % pro Monat vor der Regelaltersgrenze), da die reguläre Altersgrenze höher liegt. Abschlagsfrei ging es erst später oder mit mehr Beitragsjahren (45 Jahre). Die Abschläge können durch Weiterarbeit mit höheren Rentenansprüchen reduziert werden, aber ein Einstieg mit 63 Jahren führt immer zu einer Kürzung der Bruttorente. 

Wie kann ich 3 Jahre bis zur Rente überbrücken?

Um die 3 Jahre bis zur Rente zu überbrücken, können Sie Altersteilzeit (Blockmodell), Zeitwertkonten, private Vorsorge, Minijobs/Teilzeit, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Kombinationen aus Krankengeld und ALG I nutzen, wobei die beste Methode von Ihrer individuellen Situation abhängt und Beratung bei der Rentenversicherung ratsam ist, um Abschläge oder Lücken zu vermeiden. 

Was passiert, wenn ich 45 Arbeitsjahre voll habe?

Wenn Sie 45 Arbeitsjahre (Beitragsjahre) voll haben, können Sie unter bestimmten Voraussetzungen die "Rente für besonders langjährig Versicherte" abschlagsfrei vor der Regelaltersgrenze beantragen, wobei das genaue Alter vom Geburtsjahr abhängt (z. B. 65 Jahre für Geburtsjahrgang 1964 und später). Dies ermöglicht einen früheren Renteneintritt ohne Abschläge, führt aber oft zu einer niedrigeren monatlichen Rente als bei einem späteren Rentenbeginn bis zur Regelaltersgrenze, da Ihnen die Entgeltpunkte der letzten Jahre fehlen. 

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