Kann ich jeden Tag eine Schlaftablette nehmen?
Gefragt von: Herr Prof. Hermann Schneider B.Eng. | Letzte Aktualisierung: 3. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (51 sternebewertungen)
Die Schlaftabletten und Schlafmittel werden an maximal drei Tagen pro Woche eingenommen, so dass eine körperliche Toleranz- sowie Abhängigkeitsentwicklung verhindert wird.
Kann man jeden Tag eine Schlaftablette einnehmen?
Generell gilt: Benzodiazepine oder Z-Drugs sollten möglichst nicht länger als 14 Tage hintereinander verordnet und angewendet werden. Dann kann die unerwünschte Wirkung, abhängig zu werden, erst gar nicht auftreten. Die Verschreibung der Mittel muss auf jeden Fall medizinisch notwendig sein.
Welches Schlafmittel kann man bedenkenlos nehmen?
Das Fazit: Zu den besten Mitteln gehören die Antihistaminika Diphenhydramin sowie Doxylamin und „bestimmte“ Baldrianpräparate. Dem vielbeworbenen Melatonin erteilen die Tester dagegen eine Absage.
Wie lange kann ich Schlaftabletten nehmen?
Die Präparate sollen bei Schlafproblemen infolge von Angst, innerer Unruhe oder Panikattacken helfen. Rezeptpflichtige Schlafmittel dürfen maximal vier Wochen eingenommen werden.
Welche Schlaftabletten gibt es ohne Suchtgefahr?
Es gibt Schlafmittel ohne Suchtgefahr, darunter das neuere Daridorexant (wirkt durch Hemmung des Wachhormons) und rezeptfreie Mittel mit pflanzlichen Wirkstoffen wie Baldrian, Hopfen oder Melisse, die bei Langzeitanwendung als unbedenklich gelten, aber Geduld erfordern, da die Wirkung oft verzögert eintritt. Alternativen sind pflanzliche Mittel oder spezielle Antidepressiva, während herkömmliche Benzodiazepine und Z-Substanzen nur kurzzeitig genutzt werden sollten, um Abhängigkeit zu vermeiden.
Schlafhormon Melatonin - Besseres Einschlafen und Hilfe bei Schlafstörungen: Spray, Pillen & Co
15 verwandte Fragen gefunden
Welche Schlaftabletten sind gut und machen nicht abhängig?
Welche Schlafmittel machen nicht abhängig? Bei pflanzlichen Schlafmitteln, melatoninhaltigen Präparaten sowie Antidepressiva und -psychotika brauchen Sie sich nicht um eine mögliche Abhängigkeit sorgen. Die Schlafmittel Benzodiazepine und Z-Substanzen bergen jedoch das große Risiko, abhängig zu machen.
Welche neuen Schlafmittel gibt es, die nicht süchtig machen?
Das neue Schlafmittel Daridorexant (Handelsname Quviviq) ist ein vielversprechender Wirkstoff gegen chronische Schlafstörungen, da es anders als klassische Schlafmittel wie Benzodiazepine nicht abhängig macht und auch für eine längerfristige Anwendung geeignet ist, indem es das Wach-Hormon Orexin blockiert, was zu natürlicherer Schläfrigkeit führt. Alternativ gibt es auch pflanzliche Mittel wie Baldrian oder Melatonin, die nicht abhängig machen, aber oft eine längere Anwendungsdauer benötigen, um zu wirken.
Welche Schlaftabletten haben keine Nebenwirkungen?
Es gibt keine Schlaftabletten komplett ohne Nebenwirkungen, aber pflanzliche Mittel wie Baldrian, Hopfen, Melisse oder Lavendel gelten als sanfte Alternativen mit weniger Risiken und geringem Abhängigkeitspotenzial, obwohl auch hier Übelkeit oder Schwindel auftreten können. Freiverkäufliche Mittel mit Doxylamin oder Diphenhydramin sind kurzzeitig nutzbar, können aber Mundtrockenheit, Schwindel und Herzprobleme verursachen. Neuere verschreibungspflichtige Medikamente wie Daridorexant wirken anders und verursachen wahrscheinlich weniger Abhängigkeit, aber auch sie können Nebenwirkungen haben.
Wie kann ich wieder ohne Schlaftabletten schlafen?
Um wieder ohne Schlafmittel zu schlafen, sollten Sie schrittweise ausschleichen (am besten mit Arzt), Schlafhygiene verbessern (Routine, dunkles Zimmer, keine Bildschirme), Entspannungstechniken (warme Bäder, Tees, Meditation) anwenden und bei Bedarf professionelle Hilfe wie eine Kognitive Verhaltenstherapie (KVT) für Schlafstörungen in Betracht ziehen, um die Ursachen anzugehen.
Welche Uhrzeit sollte man Schlaftabletten nehmen?
Schlaftabletten nimmt man typischerweise 30 bis 60 Minuten vor dem Zubettgehen, direkt bevor man ins Bett geht, mit ausreichend Flüssigkeit ein und muss sicherstellen, dass man danach mindestens 7-8 Stunden schlafen kann, um den "Hangover-Effekt" (Tagesmüdigkeit) zu vermeiden. Der genaue Zeitpunkt kann je nach Wirkstoff variieren, aber das Ziel ist, die sedierende Wirkung zum Einschlafen zu nutzen, ohne die Leistungsfähigkeit am nächsten Morgen einzuschränken.
Was ist die beste Schlaftablette ohne Rezept?
Das "beste" rezeptfreie Schlafmittel hängt von der Ursache ab, aber Antihistaminika (wie Diphenhydramin, z. B. in Betadorm) gelten laut Stiftung Warentest als wirksam für kurze Anwendung, während pflanzliche Mittel mit Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Melisse bei leichteren Problemen helfen können und sich sanftere Alternativen wie Melatonin oder Hausmittel wie warme Milch mit Honig anbieten. Wichtig: Antihistaminika sollten nur kurzzeitig (max. 2 Wochen) eingenommen werden, da Müdigkeit als Nebenwirkung oft stärker ist als die schlaffördernde Wirkung.
Wie komme ich von Schlaftabletten weg?
Um von Schlaftabletten wegzukommen, ist der wichtigste Schritt ein schrittweises Ausschleichen der Dosis unter ärztlicher Begleitung (Hausarzt, Suchtberatung oder Klinik), da ein plötzlicher Stopp zu starken Entzugserscheinungen führen kann (Rebound-Effekt). Kombiniert wird dies mit psychotherapeutischer Unterstützung (z.B. Verhaltenstherapie) und der Umstellung der Lebensgewohnheiten (Schlafhygiene, Entspannungstechniken) für eine nachhaltige Besserung der Schlafstörung.
Was nehmen, wenn man nicht durchschlafen kann?
Die Einnahme von Melatonin-Präparaten kann besonders für Personen nützlich sein, die Schwierigkeiten haben, einzuschlafen, aufgrund von Jetlag, Schichtarbeit oder anderen Störungen des Schlaf-Wach-Zyklus. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin oder in Ihrer Apotheke beraten.
Ist Schlaf mit Schlaftabletten erholsam?
Nein, Schlaf mit Schlaftabletten ist oft nicht wirklich erholsam, weil sie wichtige Tiefschlafphasen stören können, obwohl man länger schläft; sie helfen beim Einschlafen, beeinträchtigen aber die Schlafqualität, können Nebenwirkungen wie Müdigkeit am nächsten Tag verursachen und bergen Risiken wie Abhängigkeit und Gewöhnung, weshalb sie nur kurzfristig und ärztlich begleitet eingenommen werden sollten.
Wie viele Stunden wirkt eine Schlaftablette?
30 Minuten ein und hält bis zu 6 Stunden an. Nebenwirkungen & Folgen: Die Anwendung sollte maximal 2 Wochen betragen, um Nebenwirkungen oder Gewöhnungseffekte zu vermeiden.
Warum kann ich trotz Schlaftabletten nicht schlafen?
Dass Sie trotz Schlaftabletten nicht schlafen können, liegt oft an der psychischen Ursache (Stress, Angst, Depression), die das Medikament nicht beseitigt, einer Toleranzentwicklung (der Körper gewöhnt sich an die Mittel), schlechten Schlafhygiene (Umweltfaktoren, unregelmäßige Zeiten), körperlichen Erkrankungen (z.B. Schlafapnoe) oder einer ** Kombination** mit anderen Substanzen, wodurch die Wirkung nachlässt oder der Schlaf gestört wird, says the NDR.de. Schlaftabletten sind meist nur eine kurzfristige Lösung; die eigentliche Ursache muss angegangen werden.
Was tun, wenn man die ganze Nacht nicht schlafen kann?
Wenn Sie die ganze Nacht nicht geschlafen haben, sollten Sie tagsüber Leichtigkeit bewahren: Bewegen Sie sich an der frischen Luft (Spaziergang), trinken Sie viel Wasser, essen Sie leicht und setzen Sie sich dem Tageslicht aus, um müde zu bleiben, aber vermeiden Sie Mittagsschlaf, damit Sie abends besser schlafen. Für die nächste Nacht ist wichtig: Bett nur zum Schlafen nutzen, bei Wachliegen nach 15 Min. aufstehen und entspannen, Bildschirmzeit reduzieren und feste Schlafenszeiten einhalten.
Was kann man anstatt Schlaftabletten nehmen?
Zu den pflanzlichen Mitteln (Phytopharmaka), die als schlaffördernd gelten, zählen zum Beispiel Baldrian, Hopfen, Passionsblume und Melisse. Pflanzliche Mittel enthalten einen oder mehrere dieser Wirkstoffe. Sie sind als Dragees, Tabletten oder Tropfen erhältlich, meistens ohne Rezept.
Was macht der Arzt bei Schlafstörungen?
Ein Arzt bei Schlafstörungen klärt zuerst die Ursachen durch Gespräche (Anamnese), Schlaftagebücher und ggf. eine körperliche Untersuchung, um dann je nach Diagnose (z.B. durch Überweisung ins Schlaflabor zur Polysomnographie) nicht-medikamentöse Therapien wie Verhaltenstherapie (Entspannung, Schlafhygiene) oder bei Bedarf kurzfristig Medikamente (z.B. Schlafmittel) oder apparative Therapien (z.B. CPAP bei Schlafapnoe) einzuleiten.
Welches Schlafmittel ist unbedenklich?
Pflanzliche Schlafmittel sind beispielsweise Baldrianwurzel, Melissenblätter oder Hopfenzapfen. Sie dürfen, außer in Apotheken, teilweise auch in Drogerien und Supermärkten verkauft werden. Ihre Wirkung ist allerdings nicht hinreichend belegt, weshalb auch wenig über die Nebenwirkungen bekannt ist.
Welche Nachteile haben Schlaftabletten?
Welche Nebenwirkungen haben Benzodiazepine und Z-Substanzen? Schlafmittel können auch Nebenwirkungen haben. Dazu gehören zum Beispiel Schwindel, Benommenheit und Konzentrations-Störungen. Je nachdem wie lange die Wirkung des Medikaments anhält, können die Nebenwirkungen noch bis zum nächsten Tag andauern.
Ist Hoggar Night ein gutes Schlafmittel?
Hoggar® Night kann die Schlafqualität bei akuten Schlafstörungen verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Anwendungsbeobachtung zu Hoggar® Night mit knapp 300 Patienten. Auch, die von STADA interviewten Hoggar® Night Verwender äußerten sich positiv zur Einnahme und betonten die gute Verträglichkeit.
Was sind nicht süchtig machende Schlaftabletten?
Die am häufigsten zur Behandlung von Schlafstörungen verschriebenen Antidepressiva sind Trazodon, Doxepin und Elavil . Diese Medikamente werden üblicherweise in niedrigeren Dosen als zur Behandlung von Depressionen erforderlich verschrieben und führen nicht zu Toleranz oder Abhängigkeit.
Welches Medikament lässt Sie sofort einschlafen?
Mit WICK ZzzQuil® Gute Nacht kommst du dank Melatonin schneller in den Schlaf* und bist bereit für neue Herausforderungen am nächsten Tag. *Melatonin hilft dabei, die Einschlafzeit zu verkürzen. Der positive Effekt wird durch die Einnahme von 1 mg Melatonin kurz vor dem Schlafengehen erzielt.
Was ist die sicherste Schlaftablette für ältere Menschen?
Für ältere Menschen gibt es nicht die eine sicherste Schlaftablette; sicherere Alternativen zu klassischen Benzodiazepinen und Z-Substanzen sind oft neuere Medikamente wie Orexin-Rezeptor-Antagonisten oder niedrigpotente Neuroleptika, Antidepressiva (z. B. Doxepin) oder pflanzliche Mittel wie Baldrian, wobei immer individuelle Faktoren und Risiken (Sturzgefahr) zu beachten sind und die Wahl mit dem Arzt getroffen werden muss, da viele Mittel Nebenwirkungen haben können.
Was bedeutet Jin Dobre auf Deutsch?
Sind Spinnen nach dem Einsaugen tot?