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Kann eine Google Suche strafbar sein?

Gefragt von: Julian Kröger-Hamann  |  Letzte Aktualisierung: 27. Januar 2026
sternezahl: 5/5 (46 sternebewertungen)

Es kommt jeweils darauf an, was man sucht, grundsätzlich begründet eine allgemeine Recherche in der Regel keine Strafbarkeit. Recherchiert man beispielsweise im Internet darüber, wie intelligente Täter Geld waschen ist das per se nicht strafbar. Nur das Waschen des Geldes an sich wäre strafbar.

Kann Googlen strafbar sein?

Verstößt der Inhalt einer Google-Bewertung gegen die gesetzlichen Vorschriften, kann diese als Straftat geahndet werden. Zu den möglichen Tatbeständen, die das Strafgesetzbuch (StGB) vorsieht, zählen unter anderem Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung.

Kann man für seine Google-Suchanfragen Ärger bekommen?

Suchbegriffe an sich sind zwar nicht illegal, doch wenn eine Suche in die Schattenseiten des Internets führt, kann man sich durchaus strafbar machen . Menschen werden häufig wegen illegaler Online-Aktivitäten verhaftet. Es ist wichtig, zwischen verdächtigen Suchanfragen und illegalen Aktivitäten zu unterscheiden.

Wird die Google-Suche überwacht?

Ja, Ihr Suchverlauf auf Ihrem Handy kann von Suchmaschinen (wie Google, wenn Sie angemeldet sind), Ihrem Internetanbieter oder Mobilfunkanbieter, Netzwerkadministratoren und jedem, der Zugriff auf Ihr Gerät hat, eingesehen werden. Apps mit Tracking-Berechtigungen können ebenfalls suchbezogene Daten sammeln.

Wie kann man Google verklagen?

Rufen Sie uns an, wenn Sie eine Löschungsklage gegen Google einreichen wollen. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung unter Telefon ☎ 07171 / 79 80 00 an. Mit unserer Erfahrung aus über 30.000 Google Bewertungen helfen wir Ihnen und kontaktieren Google meist sofort zwecks der Löschung.

Kann eine Google Suche strafbar sein? | Frag einen Anwalt

24 verwandte Fragen gefunden

Wie kann ich Google verklagen?

Ziehen Sie einen Anwalt hinzu . Google ist ein mächtiges Unternehmen. Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie Grund zur Klage haben, sollten Sie sich an einen erfahrenen Anwalt für Verbraucherschutz wenden. Google verfügt über ein Heer von Anwälten, und Sie benötigen die Erfahrung und das Fachwissen eines kompetenten Anwalts an Ihrer Seite.

Warum wird Google verklagt?

Vorwurf des Monopolmissbrauchs Medienkonzern verklagt Google wegen KI-Überblicken. Missbraucht Google sein Monopol bei der Websuche? Das jedenfalls wirft ein US-Medienkonzern dem Unternehmen vor und klagt. Der Vorwurf: Wegen der KI-Zusammenfassungen von Google suchen viele Menschen die Webseiten nicht mehr auf.

Kann die Polizei sehen, was ich bei Google verwende?

Ja, die Polizei kann sehen, was Sie googeln, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen, meist mit einem richterlichen Beschluss oder bei konkretem Verdacht auf eine Straftat, da sie Daten von Internetanbietern und Google anfordern kann. Ohne richterliche Anordnung dürfen sie Ihr Gerät nicht durchsuchen oder pauschal Daten abfragen, aber bei Verdacht können sie Suchanfragen, Chatverläufe oder Standortdaten sichern, da diese als Beweismittel dienen. 

Kann jemand meinen Google-Suchverlauf verfolgen?

Ihr Suchverlauf auf Ihrem Smartphone kann von Suchmaschinen (wie Google, sofern Sie angemeldet sind), Ihrem Internet- oder Mobilfunkanbieter, Netzwerkadministratoren und allen anderen Personen mit Zugriff auf Ihr Gerät eingesehen werden. Apps mit Tracking-Berechtigungen können ebenfalls suchbezogene Daten erfassen.

Wie kann ich ausstellen, dass Google mithört?

Um das „Mithören“ durch Google auszuschalten, musst du den Google Assistant deaktivieren, die Sprach- und Audioaktivitäten in deinem Google-Konto stoppen und den Mikrofonzugriff für Apps in den Systemeinstellungen deines Smartphones einschränken, um zu verhindern, dass Google-Dienste oder andere Apps dauerhaft den Ton aufnehmen.
 

Welche Dinge sollte man nicht in Google suchen?

Es gibt nichts, was man per se nicht googeln darf, aber bestimmte Suchanfragen können rechtliche Konsequenzen haben (z.B. illegale Aktivitäten), arbeitsrechtliche Probleme verursachen (z.B. fragwürdige Suchen am Arbeitsplatz) oder einfach verstörend sein (z.B. Ekelbilder). Auch Google selbst blockiert bestimmte Inhalte, die gegen seine Richtlinien verstoßen, wie Hassreden, unethische Praktiken oder Werbung für regulierte Produkte.
 

Kann die Polizei kommen, wenn ich zu krasse Sachen Google?

Beim Konsum von solchen Inhalten muss mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe gerechnet werden. In solchen Fällen könnte somit nach einer Google-Suche eine strafrechtliche Untersuchung erfolgen.

Kann man Suchergebnisse von Google löschen?

Ja, man kann Google-Einträge löschen lassen, indem man bei Google einen Löschantrag stellt, meist über spezielle Online-Formulare für personenbezogene Daten oder Inhalte, die gegen Gesetze verstoßen (z. B. Doxxing), wobei eine klare rechtliche Begründung und oft ein Nachweis nötig sind, oder man wendet sich direkt an den Website-Betreiber oder nutzt das Tool zum Aktualisieren veralteter Inhalte. Die Löschung bezieht sich auf die Suchergebnisse, nicht zwingend auf die ursprüngliche Website, und ist oft ein individueller Prozess, der auch rechtliche Schritte erfordern kann, wie Anwälte bestätigen. 

Was sollte ich nicht googeln?

Es gibt nichts, was man per se nicht googeln darf, aber bestimmte Suchanfragen können rechtliche Konsequenzen haben (z.B. illegale Aktivitäten), arbeitsrechtliche Probleme verursachen (z.B. fragwürdige Suchen am Arbeitsplatz) oder einfach verstörend sein (z.B. Ekelbilder). Auch Google selbst blockiert bestimmte Inhalte, die gegen seine Richtlinien verstoßen, wie Hassreden, unethische Praktiken oder Werbung für regulierte Produkte.
 

Welche Suchanfragen sind strafbar?

Doch Vorsicht: Was im "realen Leben" strafbar ist, gilt auch online. Wer andere öffentlich beleidigt (§ 185 StGB), üble Nachrede verbreitet (§ 186 StGB) oder wissentlich die Unwahrheit behauptet (§ 187 StGB), kann sich strafbar machen. Die Reichweite sozialer Medien kann die Strafen sogar verschärfen.

Wie hoch ist die Strafe von Google?

Die Europäische Kommission hat gegen den US-amerikanischen Konzern Google eine Geldbuße in Höhe von 2.95 Milliarden Euro verhängt – weil er gegen das EU-Kartellrecht verstoßen hat, indem er den Wettbewerb in der Werbetechnologiebranche („adtech“) verzerrt hat.

Wird meine Google-Suche verfolgt?

Ja, das ist auch Google. Sie sind eigentlich kein Suchmaschinenunternehmen mehr – sie sind ein Tracking-Unternehmen . Sie erfassen so viele Daten wie möglich für diese lästigen und aufdringlichen Werbeanzeigen, einschließlich der Aufzeichnung jedes Mal, wenn Sie sie sehen, wo Sie sie gesehen haben, ob Sie darauf geklickt haben usw.

Wird mein Suchverlauf überwacht?

Ihr Internetsuch- und Browserverlauf kann von Suchmaschinen, Webbrowsern, Websites, Apps und Hackern gesehen werden. Sie sollten Ihren Such- und Browserverlauf schützen, um Ihre sensiblen Daten, einschließlich Ihrer Anmeldeinformationen und Finanzdaten, vor Hackern zu schützen.

Kann die Person, die meinen Internetanschluss bezahlt, meinen Suchverlauf einsehen?

Nein. Die WLAN-Rechnung zeigt in der Regel nur den Datenverbrauch im Abrechnungszeitraum an. Sie enthält keine Informationen darüber, welche Websites Sie besucht oder welche Suchanfragen Sie durchgeführt haben. Der WLAN-Administrator kann sich jedoch problemlos in den WLAN-Router einloggen und Ihre Suchanfragen und Ihren Verlauf einsehen .

Ist das Löschen des Browserverlaufs eine Straftat?

In den meisten Fällen können die Leute das tun, ohne mit einem Besuch des Justizministeriums zu rechnen. Das Löschen digitaler Daten – einschließlich des Browserverlaufs – kann jedoch gemäß 18 USC zu einer Anklage wegen Behinderung der Justiz führen.

Kann ich sehen, wer mich googelt?

Nein, es ist nicht möglich zu sehen, wer Ihren Namen bei Google sucht, da dies eine direkte Funktion von Google ist, die Privatsphäre der Suchenden zu schützen. Sie können aber überprüfen, welche öffentlichen Informationen über Sie auffindbar sind und wie Google Ihre Daten für Werbung nutzt, indem Sie Ihr Google-Konto unter myactivity.google.com und mein Konto verwalten und unter „Persönliche Kontakte in den Google-Suchergebnissen“ nach Ihren Daten suchen lassen. 

Kann die Polizei den Suchverlauf wiederherstellen?

Auch gelöschte Daten und Bilder können von der Polizei wiederhergestellt werden. Absolute Sicherheit bietet nur die physische Zerstörung des Geräts und seiner Speichermedien.

Warum wird Google verklagt?

Generalstaatsanwältin James leitete 2021 gemeinsam mit anderen Parteien eine Koalition, die Google verklagte. Sie warf dem Unternehmen vor, unrechtmäßig ein Monopol auf den Vertrieb mobiler Apps und die Zahlungsabwicklung in Apps für Android-Geräte aufrechterhalten und seine Monopolstellung ausgenutzt zu haben, um Verbrauchern Gebühren von bis zu 30 Prozent für den Kauf von Apps und In-App-Zahlungen in Rechnung zu stellen.

Ist eine negative Google-Bewertung strafbar?

Eine schlechte Google-Bewertung kann man bei Google melden, wenn sie gegen Richtlinien verstößt (Spam, Hass, falsche Tatsachen), was oft zu einer Löschung führt, aber oft bleibt sie als Meinungsäußerung bestehen. Wichtig ist, ruhig zu reagieren, das Gespräch suchen, bei Bedarf rechtliche Schritte prüfen (Anwalt, Bundesnetzagentur bei Löschung), um unzulässige Inhalte (Verleumdung, Beleidigung) entfernen zu lassen. 

Warum spioniert Google mich aus?

Spioniert Google mich wirklich aus? Die kurze Antwort lautet ja: Google sammelt Daten darüber, wie Sie seine Geräte, Apps und Dienste nutzen. Dazu gehören Ihr Surfverhalten, Ihre Gmail- und YouTube-Aktivitäten, Ihr Standortverlauf, Ihre Googlesuchen, Online-Einkäufen usw.