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Ist Osteochondrose eine Autoimmunerkrankung?

Gefragt von: Kristina Götz-Janssen  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2026
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Nein, Osteochondrose ist grundsätzlich keine Autoimmunerkrankung, sondern primär eine verschleißbedingte Erkrankung (Degeneration) von Knorpel und Knochen, oft durch Überlastung und Abnutzung verursacht; allerdings können entzündliche Prozesse entstehen, und rheumatische Erkrankungen wie Morbus Bechterew (eine Autoimmunerkrankung) können Osteochondrose als Folgeerscheinung haben, da das Immunsystem dann Knorpel- und Knochengewebe schädigt.

Ist Osteochondrose eine rheumatische Erkrankung?

Die Osteochondrose ist keine rheumatische Erkrankung, kann jedoch als Folge einer rheumatischen Erkrankung auftreten. Hierbei kommt es durch die Entzündungsaktivität der rheumatischen Grunderkrankung zu einer chronischen Schädigung von Knorpel und Knochen.

Ist Osteochondrose eine Entzündung?

Ein ausgeprägter Verschleiß der Bandscheiben – Osteochondrose – kann zu einer Entzündungsreaktion an den benachbarten Wirbelkörpern führen. Dadurch kann bei manchen Patienten eine Instabilität mit plötzlich eintretenden starken Schmerzen entstehen.

Wie kann man Osteochondrose stoppen?

Die beste Therapie der Osteochondrose ist das intensive Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur. In den heftigen Beschwerdephasen ist es den Patientinnen und Patienten allerdings kaum möglich, den Alltag zu bewältigen, sodass die Betroffenen häufig nicht in der Lage sind, ein gezieltes Rückentraining durchzuführen.

Was sind die Ursachen für eine aktivierte Osteochondrose?

Ursachen der Osteochondrose

Die häufigsten Ursachen für eine Osteochondrose sind eine dauerhafte Fehlbelastung oder Abnutzung der Wirbelsäule, insbesondere der Bandscheibe. Dies kann dazu führen, dass die Bandscheibe über einen langen Zeitraum so stark zusammengedrückt wird, dass sie bleibend geschädigt wird.

Osteochondrose - Dr. Peter Krause spricht über die Ursache und Diagnose abgenutzter Bandscheiben

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Welches Medikament bei aktivierter Osteochondrose?

Welche Medikamente helfen bei Osteochondrose? Häufig werden schmerz- und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt, zum Beispiel Diclofenac oder Ibuprofen.

Wie werden Osteophyten behandelt?

Die Behandlung von Osteophyten (Knochenanbauten) beginnt oft konservativ mit Physiotherapie, Gewichtsreduktion, Wärme/Kälte und Medikamenten, zielt auf Schmerzlinderung und Beweglichkeit ab. Bei starken Beschwerden können auch Stoßwellentherapie, Röntgenreizbestrahlung oder minimal-invasive/arthroskopische Eingriffe zur Entfernung der Sporne oder Gelenkreinigung (z.B. bei Hüfte oder Knie) erfolgen, manchmal auch eine Gelenkversteifung (Arthrodese). Die Wahl hängt von Lokalisation und Schwere ab.
 

Welches Vitamin bei Osteochondrose?

Die Therapie richtet sich nach dem Alter des Betroffenen sowie dem Stadium der Erkrankung. Der konservative Therapieansatz umfasst eine deutliche Reduktion der Belastung des Gelenkes zum Beispiel durch ein konsequentes Sportverbot. Zusätzlich sollte ein Vitamin D3-Mangel ausgeschlossen werden.

Was sollte man bei Osteochondrose vermeiden?

Achten Sie dazu immer auf eine gesunde Körperhaltung und vermeiden Sie ständige einseitige Belastungen. Lernen Sie weiterhin das richtige Heben und Tragen von Lasten und stärken Sie ihre Rückenmuskulatur mit entsprechenden Bewegungen oder auch Sport. Vermeiden Sie außerdem Übergewicht, um Ihre Wirbelsäule zu entlasten.

Welche Schmerzen treten bei Osteochondrose im Liegen auf?

Bei einer Osteochondrose der Wirbelsäule verspürt der Betroffene anhaltende Rückenschmerzen, die sowohl im Liegen als auch bei Belastung auftreten. Der Patient nimmt typischerweise eine Schonhaltung ein. Je nach betroffenem Segment der Wirbelsäule können die Schmerzen in verschiedene Körperregionen ausstrahlen.

Wann sollte man Osteochondrose operieren?

Verursacht die Osteochondrose lang anhaltende Schmerzen, die die Lebensqualität erheblich einschränken und zeigt sich in der Diagnostik ein umschriebener Grund für die Beschwerden, so sollte operiert werden.

Ist Wärme gut bei Osteochondrose?

Bei Muskelverspannungen infolge einer schmerzbedingten Fehlhaltung erhalten Sie eine physikalische Schmerztherapie, zum Beispiel mit Wärme und Massagen. Strikte Bettruhe kann neben medikamentöser Therapie ebenfalls zur Schmerzlinderung beitragen.

Kann Osteochondrose Müdigkeit verursachen?

Ja, Osteochondrose kann zu Müdigkeit führen, oft durch Schmerzen, Schlafstörungen (z.B. durch Ruheschmerz) und Verspannungen verursacht, die den Körper belasten und die Regeneration stören, was zu allgemeiner Abgeschlagenheit und Energiemangel beiträgt. Der ständige Kampf gegen Schmerzen und die damit verbundenen Bewegungseinschränkungen zehren an den Energiereserven, wodurch Müdigkeit ein häufiges Begleitsymptom ist, besonders bei fortgeschrittenen Stadien oder aktivierten Entzündungen.
 

Ist Osteochondrose eine schwere Krankheit?

Osteochondrose ist eine Abnutzung von Bandscheiben und Wirbeln, die nicht immer schlimm ist – oft verläuft sie ohne Beschwerden, kann aber bei Schmerzen die Lebensqualität stark einschränken und zu ernsteren Problemen wie Arthrose oder Nervenschäden führen, wenn sie unbehandelt bleibt; eine frühzeitige, konservative Therapie (Bewegung, Stärkung der Rumpfmuskulatur) ist entscheidend, um ein Fortschreiten zu verhindern, wobei in schweren Fällen eine Operation nötig werden kann.
 

Hat Osteoporose etwas mit Rheuma zu tun?

Rheumatisch-entzündliche Erkrankungen können die Funktion des Bewegungsapparates beeinträchtigen. Sie können auch zu Osteoporose führen. Mit der rheumaorthopädischen Therapie können Sie vorsorgen.

Ist Schlafen bei Osteochondrose wichtig?

Ein regelmäßiger Tagesrhythmus, einschließlich ausreichendem Schlaf, ist ebenfalls wichtig für Menschen mit Osteochondrose, um sich zu regenerieren. Ungenügender Schlaf kann zu einer Verstärkung von Schmerzen führen, die auf eine Verschlechterung der muskuloskelettalen Funktion zurückzuführen ist.

Was hilft wirklich gegen Osteochondrose?

Wirklich helfen bei Osteochondrose tut eine Kombination aus Physiotherapie (Kräftigung, Dehnung), gezielter Bewegung, Vermeidung von Überlastung, gesunder Haltung, Gewichtsreduktion und bei starken Schmerzen medikamentöser Unterstützung (entzündungshemmend) oder speziellen Injektionen, wobei die Therapie stark vom Stadium abhängt und in schweren Fällen eine OP nötig sein kann, um die Ursache zu beheben.
 

Was darf man nicht essen bei Osteochondrose?

Tipp 2: Diese Lebensmittel sollten Sie bei Arthrose nicht essen

  • gesättigte Fettsäuren: Butter, Schlagsahne, Schmalz, Wurstwaren.
  • gehärtete Fette: Kekse, Fertiggerichte und -kuchen.
  • Arachidonsäure: tierische Lebensmittel, Fleisch, Innereien, Eier, Käse, Wurst, Milch.

Welcher Arzt bei Osteochondrose?

Welche Ärzte und Kliniken sind Spezialisten im Bereich Osteochondrose? Da eine Osteochondrose zumeist im Bereich der Wirbelsäule auftritt, sind Fachärzte für Orthopädie mit einer Spezialisierung auf Erkrankungen der Wirbelsäule wichtige Ansprechpartner.

Warum keine Haferflocken bei Osteoporose?

Phytin hemmt die Kalziumaufnahme, indem es mit Kalzium eine unlösliche Verbindung eingeht. Phytinreiche Lebensmittel sind aus frischem Getreide zubereitete Müslis und Frischkornbreie. Im Gegensatz zu Frischkornbrei oder Frischkornmüsli sind Haferflocken keine "Kalziumfänger".

Ist Vitamin-D gut für die Wirbelsäule?

Nährstoffreiche Lebensmittel: Eine Ernährung, die reich an Vitaminen und Mineralstoffen ist, unterstützt die Gesundheit der Bandscheibe. Besonders wichtig sind Nährstoffe wie Vitamin D, Calcium, Vitamin K und Magnesium, die zur Gesundheit der Knochen und zur Gesundheit der Wirbelkörper beitragen.

Wie kann man Knorpelmasse wieder aufbauen?

Knorpelmasse aufbauen ist eine Herausforderung, da vollständig zerstörter Knorpel kaum regeneriert, aber Funktionsverbesserungen sind durch gezielte Ernährung (Kollagen, Vitamin C, Omega-3), spezielle Physiotherapie, Gelenk-Stimulation (z.B. Stoßwellentherapie) und operative Verfahren (wie Knorpelzelltransplantation) möglich, wobei eine Kombination aus konservativen und invasiven Ansätzen oft am effektivsten ist, um Schmerz zu reduzieren und die Gelenkfunktion zu verbessern.
 

Können sich Osteophyten zurückbilden?

Prognose - Können sich Osteophyten zurückbilden? Osteophyten bilden sich in den wenigsten Fällen zurück. Ziel sollte es jedoch sein, dass die Größe nicht zunimmt. Aus diesem Grund sollten Überlastungen und, wenn möglich, Fehlbelastungen reduziert oder ganz vermieden werden.

Ist Bewegung gut für Osteophyten?

Um der Bildung von Osteophyten vorzubeugen, ist es wichtig, die Gelenke aktiv und beweglich zu halten. Regelmäßige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und ergonomische Haltungen im Alltag können dazu beitragen, die Belastung der Gelenke zu reduzieren.

Kann man Osteophyten operieren?

Operative Therapie

Bei störenden Osteophyten und nur geringfügiger Arthrose kann ein Abtragen des Knochens zum Erfolg führen. Ist die Arthrose fortgeschritten, fällt die Wahl meistens auf eine Versteifung (Arthrodese). Die betroffenen Gelenke werden dazu durch Schrauben oder Platten fixiert.