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Ist eine Kaltschaummatratze besser als eine Federkernmatratze?

Gefragt von: Herr Dr. Rico Klaus  |  Letzte Aktualisierung: 11. März 2026
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Ob Federkern oder Kaltschaum besser ist, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben ab: Federkern ist fester, kühler und besser für Schwitzer sowie schwerere Personen, da er stabil ist; Kaltschaum ist weicher, wärmer und ideal für Allergiker sowie Personen, die eine punktelastische Druckentlastung wünschen, aber er kann bei höherem Gewicht schneller durchliegen, so Matratzen Concord und swisspur-shop.ch.

Was ist besser bei Rückenschmerzen, Kaltschaum oder Federkern?

Bei Rückenschmerzen ist oft Kaltschaum durch seine hohe Punktelastizität und Druckentlastung vorteilhaft, da er sich dem Körper genau anpasst und die Wirbelsäule optimal stützt, während moderne Taschenfederkernmatratzen durch ihre punktelastischen Federn ebenfalls sehr gut sein können, besonders wenn Sie ein festeres Liegegefühl oder eine bessere Belüftung bevorzugen. Die Wahl hängt stark von Ihrem persönlichen Liegegefühl, Schlafposition und Körpergewicht ab – eine gute Kaltschaummatratze entlastet Druckpunkte besser, ein Taschenfederkern kann stabilen Halt und bessere Luftzirkulation bieten. 

Für wen eignen sich Kaltschaummatratzen?

Kaltschaummatratzen sind ideal für Menschen, die nachts frieren, unruhig schlafen, unter Rückenschmerzen leiden, leicht sind oder eine sehr gute Körperanpassung und Luftzirkulation wünschen, da sie punktelastisch sind und die Wirbelsäule gut stützen, aber weniger für Menschen, die gerne sehr kühl schlafen. Sie sind auch eine gute Wahl für Seitenschläfer, Allergiker und Personen mit Gelenkproblemen, da sie den Druck gut verteilen. 

Welche Matratze ist besser, Federkern- oder Kaltschaummatratze?

Wer es gerne weich hat, greift zur Kaltschaummatratze. Wer lieber auf einer festeren Unterlage schläft, der sollte besser eine Matratze aus Taschenfederkern wählen. Dabei sollten Sie auch Ihr Wärmeempfinden berücksichtigen. Bei starkem Nachtschweiß empfehlen wir Ihnen eine Taschenfederkernmatratze.

Welche Nachteile hat eine Kaltschaummatratze im Vergleich zu einer Federkernmatratze?

Mögliche Nachteile von Kaltschaummatratzen

Im Vergleich zur Federkernmatratze weist die Kaltschaummatratze eine etwas schlechtere Eigenbelüftung auf. Für die Belüftung der Kaltschaummatratze ist die Kombination mit einem geeigneten Lattenrost entscheidend. Nur so kann die Luft in der Matratze ausreichend zirkulieren.

Cold foam mattress or pocket sprung mattress - Which on is better?

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Welche Matratzen empfehlen Orthopäden?

Orthopäden empfehlen Matratzen mit mittlerem Härtegrad (H3) und hoher Punktelastizität, die die Wirbelsäule in ihrer natürlichen S-Form unterstützen, wie 7-Zonen-Matratzen aus Materialien wie Kaltschaum, Latex oder Viscoschaum. Wichtig ist eine gute Druckentlastung, um Gelenke und Muskeln zu entlasten, sowie eine gute Belüftung, um Feuchtigkeit abzuleiten.
 

Welche Matratzenart ist am gesündesten zum Schlafen?

Taschenfederkernmatratzen zählen zu den gesündesten Matratzenoptionen. Bei diesem Matratzentyp bilden einzelne Federn die Basis der Matratze, auf die zusätzlich Schichten aus Wolle, Baumwolle oder beidem aufgebracht werden.

Welche Matratzenart ist die gesündeste?

Wer auf gesunden und erholsamen Schlaf Wert legt, könnte in der Latexmatratze die beste Matratzenart entdecken. Dabei überzeugen vor allem die Modelle aus Naturkautschuk durch ihre nahezu perfekte Körperanpassung und der daraus resultierende Liegekomfort.

Für wen sind Federkernmatratzen nicht geeignet?

Bonellfederkernmatratzen eignen sich für Bauch- und Rückenschläfer. Für Seitenschläfer sind die punktelastischen Eigenschaften der Matratze nicht ausreichend. Für Personen, die auf der Seite schlafen, sind qualitativ hochwertige Taschenfederkernmatratzen empfehlenswert.

Ist eine Schaumstoffmatratze besser für den Rücken?

Kurz gesagt: Ja, eine hochwertige Memoryschaummatratze mit ausreichendem Härtegrad und guter Stützkraft kann bei Rückenverspannungen oder -schmerzen helfen . Eine zu weiche Matratze oder eine Matratze mit unzureichender Stützkraft kann diese Probleme hingegen verschlimmern.

Ist eine Kaltschaummatratze gut für den Rücken?

Ja, Kaltschaummatratzen sind oft sehr gut für den Rücken, da ihre hohe Punktelastizität eine ergonomische Stützung der Wirbelsäule ermöglicht, Schultern und Hüfte entlastet und so Rückenschmerzen vorbeugt, indem sie sich optimal an die Körperform anpasst. Achten Sie auf ein hohes Raumgewicht (mind. 50 kg/m³) und mehr als 7 Zonen für optimale Unterstützung.
 

Sind Milben auch in Kaltschaummatratzen?

Kaltschaum-Matratzen bei Hausstaubmilbenallergie

Eine Matratze aus Kaltschaum bietet demnach einen weniger guten Nährboden für Hausstaubmilben.

Welche Art von Schaumstoffmatratze ist die beste?

Wir sind der festen Überzeugung, dass Latexschaum mit Abstand der beste Schaumstoff für Matratzen ist. Latexschaum bietet gegenüber Polyurethan- und Memory-Schaum mehrere entscheidende Vorteile. Aus diesem Grund enthalten unsere Produkte ausschließlich 100 % Naturlatexschaum.

Für wen ist eine Kaltschaummatratze geeignet?

Kaltschaummatratzen sind ideal für Menschen, die nachts frieren, unruhig schlafen, unter Rückenschmerzen leiden, leicht sind oder eine sehr gute Körperanpassung und Luftzirkulation wünschen, da sie punktelastisch sind und die Wirbelsäule gut stützen, aber weniger für Menschen, die gerne sehr kühl schlafen. Sie sind auch eine gute Wahl für Seitenschläfer, Allergiker und Personen mit Gelenkproblemen, da sie den Druck gut verteilen. 

Was ist die gesündeste Matratze für den Rücken?

Die besten Matratzen für den Rücken sind oft Kaltschaum- oder Taschenfederkernmatratzen mit 7-Zonen-Einteilung, da sie eine gute Druckentlastung und ergonomische Stützung der Wirbelsäule ermöglichen; Viscoschaummatratzen sind auch sehr gut für Druckpunkte, aber nicht für starke Schwitzer geeignet; der richtige Härtegrad (oft H3) ist entscheidend, weder zu hart noch zu weich, um eine natürliche Körperhaltung zu fördern.
 

Ist eine Kaltschaummatratzen besser für Seitenschläfer?

Für Seitenschläfer sind Kaltschaummatratzen oft besser, da sie Schulter und Hüfte besser einsinken lassen und so die Wirbelsäule gerade halten, während Taschenfederkernmatratzen eine gute Alternative sein können, wenn eine kühlere, festere Unterlage bevorzugt wird und sie über Zonen verfügen. Der entscheidende Faktor ist die Punktelastizität, die die Körperkonturen optimal anpasst und Verspannungen vorbeugt, wobei Schaumstoff generell weicher ist und Federkern mehr Stützkraft bietet. 

Was ist besser, eine Federkernmatratze oder eine Kaltschaummatratze?

Besser ist, was zu Ihnen passt: Kaltschaum ist weicher, wärmer, ideal für Seitenschläfer, Allergiker und wenn Sie eher leichter sind, da er punktelastisch ist und gut Körperwärme speichert. Federkern (besonders Taschenfederkern) ist fester, stabiler, kühler und bietet durch die bessere Belüftung eine gute Stützkraft für schwere Personen, Bauch- und Rückenschläfer, die ein „oben aufliegendes“ Liegegefühl mögen. 

Welche Matratze bekommt keine Kuhle?

Außerdem weist Naturlatex eine sehr gute Rückstelleigenschaft auf. Das heißt, er springt nach einer punktuellen Druckbelastung sehr schnell in seine ursprüngliche Form zurück. Es entstehen keine lästigen Kuhlen und die Matratze ist auch nach jahrelanger Nutzung noch nicht durchgelegen.

Welche Kaltschaummatratze ist die beste?

Die BODYGUARD® Anti-Kartell-Matratze® wurde Matratzen-Testsieger mit der Note 1,6 (test 02/2024: 90 x 200 cm, mittelfest & fester). Sie ist damit die beste von Stiftung Warentest getestete Kaltschaum-Matratze.

Ist die Emma Matratze wirklich so gut?

Ja, Emma-Matratzen gelten oft als gut und haben bei Tests der Stiftung Warentest gute Noten erhalten, insbesondere die Emma One (Schaum und Federkern) und die Emma 25 Hybrid, die Testsieger wurden und in den Kategorien Liegekomfort, Stützkraft sowie Langlebigkeit überzeugten, obwohl einige Kunden die Verarbeitung oder den Kundenservice kritisieren und das Schlafgefühl subjektiv ist.
 

Welcher Härtegrad ist bei Rückenschmerzen am besten geeignet?

Bei Rückenschmerzen wird oft ein mittelfester bis fester Härtegrad (H2-H3) empfohlen, da dieser die Wirbelsäule gut stützt, ohne zu hart zu sein, und ein Einsinken der schwereren Körperpartien verhindert, was die ergonomische Lagerung unterstützt; idealerweise sollte die Matratze zudem zonengerecht sein und sich dem Körper anpassen, um Druckpunkte zu minimieren, wobei die genaue Wahl von Körpergewicht und -größe abhängt. 

Wie viel Geld sollte man für eine gute Matratze ausgeben?

Eine gute Matratze kostet in der Regel zwischen 300 und 1.000 Euro für eine Einzelmatratze (90x200 cm), wobei gute Modelle auch schon ab ca. 200 € erhältlich sind und Premium-Matratzen 1.000 € und mehr erreichen können, wobei der Preis nicht alles aussagt, sondern die individuelle Passform entscheidend ist. Günstige Angebote unter 200 € bieten oft keine ausreichende Qualität, während teurere Modelle mehr Langlebigkeit und Anpassungsfähigkeit versprechen. 

Welche Matratzenart ist die beste für Seitenschläfer?

Kaltschaummatratzen sind für Seitenschläfer meistens besonders gut geeignet. Auch Multi-Zonen-Formschaummatratzen können die Bedürfnisse von Seitenschläfern erfüllen. Diese Matratzen sind etwas weicher und elastischer, wodurch Schultern und Hüften optimal einsinken können.

Welche Matratzenart ist empfehlenswert?

So kann das Gewicht optimal abgefedert werden. Hierfür eignen sich besonders gut Federkernmatratzen und Latexmatratzen. Menschen, die aufgrund Ihres Gewichts leichter und schneller frieren, sind mit viscoelastischen Matratzen oder Kaltschaummatratzen bestens versorgt. Sie bieten eine gute Wärmeisolierung.

Welche Matratzen liegen nicht durch?

Um eine Matratze zu finden, die sich nicht durchliegt, sollten Sie auf hohe Qualität, den richtigen Härtegrad (oft H4/H5 für Festigkeit, je nach Gewicht) und einen hochwertigen Kern achten, wie z.B. bei Kaltschaum mit hohem Raumgewicht oder Tonnentaschenfederkern, die eine gute Stützkraft und Punktelastizität bieten, damit Sie nicht einsinken, sondern stabil liegen. 

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