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Ist Eigenleistung förderfähig?

Gefragt von: Jochen Beer B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 14. Juni 2026
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Ja, Eigenleistungen bei energetischen Sanierungen sind unter bestimmten Voraussetzungen förderfähig, wobei nur die Materialkosten bezuschusst werden, nicht aber die Arbeitszeit. Sie müssen die Maßnahmen vorab beantragen, die Materialien auf Ihren Namen kaufen (keine Barzahlung) und die fachgerechte Ausführung durch einen Energie-Effizienz-Experten bestätigen lassen.

Sind Eigenleistungen förderfähig?

Eigenleistungen bei einer energetischen Sanierung sind in der Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) förderfähig - sowohl bei Einzelmaßnahmen als auch bei der Effizienzhaus-Sanierung. Genauer gesagt sind die Materialkosten förderfähig.

Welche Eigenleistungen sind förderfähig bei der BAFA?

BAFA-Eigenleistung bedeutet, dass Sie energetische Sanierungsarbeiten selbst durchführen und dafür Materialkosten bezuschusst bekommen, wobei der Antrag vor Arbeitsbeginn gestellt und die fachgerechte Ausführung durch einen Energieeffizienz-Experten bestätigt werden muss; nur die Materialkosten sind erstattungsfähig, nicht die Arbeitszeit, und die Dokumentation (Fotos, Rechnungen) ist entscheidend, um Fehler zu vermeiden, die zum Verlust der Förderung führen. 

Wie hoch ist der Stundenlohn bei Eigenleistung?

In der Regel gilt ein Stundensatz von mindestens 10 Euro als angemessen. Einige Gerichtsurteile sehen eine Vergütung bis zu 15 Euro je Stunde als angeraten. Nicht berechnen darf man die Umsatzsteuer, die ein Fachhandwerker in Rechnung stellen würde, sowie Sozialabgaben.

Welche Kosten sind förderfähig?

Förderfähige Kosten sind jene Ausgaben für ein Projekt oder Vorhaben, die von einer Förderstelle anerkannt werden und die im direkten oder mittelbaren Zusammenhang mit dem Förderziel stehen, wie z.B. Kosten für Wärmedämmung bei Energieeffizienzprogrammen oder Planungskosten bei bestimmten EU-Projekten; sie müssen spezifisch in den Förderrichtlinien definiert sein und schließen oft vorbereitende oder allgemeine Verwaltungskosten aus, wobei das Prinzip der Sparsamkeit gilt. 

Förderung von Eigenleistung: Kosten senken bei der Sanierung

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Welche Kosten sind förderungsfähig?

Förderfähige Kosten sind jene Ausgaben für ein Projekt oder Vorhaben, die von einer Förderstelle anerkannt werden und die im direkten oder mittelbaren Zusammenhang mit dem Förderziel stehen, wie z.B. Kosten für Wärmedämmung bei Energieeffizienzprogrammen oder Planungskosten bei bestimmten EU-Projekten; sie müssen spezifisch in den Förderrichtlinien definiert sein und schließen oft vorbereitende oder allgemeine Verwaltungskosten aus, wobei das Prinzip der Sparsamkeit gilt. 

Was sind nicht förderfähige Kosten?

beziehen, sind nicht als Umfeldmaßnahmen förderfähig. Dies gilt beispielsweise für: Planungskosten, die sich auf vorbereitende Maßnahmen, Außenanlagen oder eine nach EEG geförderte Anlage beziehen. Sanierungskosten thermisch nicht konditionierter Räume oder Gebäudeteile in Bestandsgebäuden.

Kann ich meine Eigenleistung in Stundenlohn abrechnen?

Fiktive Kosten für Eigenleistungen wie der Stundenlohn kann man mit dem Betrag ansetzen, den man für eine gleichwertige Leistung eines Dritten also z.B. ein Unternehmen bezahlt. Bei Eigenleistung fällt keine Umsatzsteuer an. Also kann sie nicht umgelegt werden.

Was zählt alles als Eigenleistung?

Eigenleistungen umfassen alle Arbeiten, die Sie als Bauherr und Bauherrin selbst übernehmen, anstatt sie an Handwerkerinnen und Handwerker zu vergeben. Das können Tätigkeiten wie Malern, Verlegen von Bodenbelägen oder sogar der Innenausbau sein.

Wie viel Eigenleistung ist realistisch?

Als realistisch gilt ein Betrag zwischen 5 und 10 %, um Eigenleistungen beim Hausbau geltend zu machen. "Es gibt aber auch Banken, die sich auf bis zu 50 % Muskelhypothek einlassen. Dann muss allerdings ein Profi schriftlich bestätigen, dass der Bauherr die notwendigen Fähigkeiten mitbringt.

Ist Eigenleistung steuerlich absetzbar?

Eigenleistungen, die bei der Herstellung oder beim Ausbau einer Immobilie erbracht werden, steigern den Wert der Immobilie, können jedoch steuerlich nicht als Ausgaben geltend gemacht werden. Damit erhöhen Eigenleistungen nicht die Herstellungskosten für eine Immobilie.

Wird Eigenleistung ausgezahlt?

Eigenleistung kann sich bei der Finanzierung auszahlen – man spricht hier auch von einer sogenannten Muskelhypothek. Wer zum Beispiel mangels Eigenkapital das Kreditvolumen senken möchte, kann Kapitalmangel teilweise durch Eigenleistungen ausgleichen.

Was kostet eine Hausrenovierung in Eigenleistung?

Die Kosten für eine Sanierung variieren stark je nach Umfang der Arbeiten. Es sollten zwischen 500 und 1.500 Euro pro Quadratmeter kalkuliert werden. Eine Kernsanierung, inklusive energetischer Modernisierung, kann sogar darüber liegen.

Was muss auf der Rechnung für die BAFA stehen?

Für BAFA-Förderungen müssen Rechnungen detailliert sein: Sie benötigen vollständige Adressen von Ihnen und dem Unternehmer, die Steuernummer, Rechnungsnummer, Datum sowie eine klare Auflistung der förderfähigen Kosten, Material und Arbeitsleistung, inklusive der Installationsadresse (Projektadresse), oft auf Deutsch, unbar bezahlt und mit den gesetzlichen Pflichtangaben nach §14 UStG. 

Wie wird die Eigenleistung berechnet?

Um die Eigenleistung (oft "Muskelhypothek" genannt) zu berechnen, ermittelst du die eingesparten Lohnkosten für Arbeiten, die du selbst übernimmst, indem du die geschätzte Stundenzahl mit dem ortsüblichen Stundensatz eines Fachmanns multiplizierst (Stunden x Stundensatz = Eigenleistung) und dies bei der Baufinanzierung als Eigenkapital anrechnen lässt. Wichtig ist eine genaue Dokumentation, oft mit Kostenvoranschlägen von Handwerkern, da Banken die Summe der Lohnkosten anerkennen, nicht aber die Materialkosten.
 

Was bedeutet förderfähig?

Förderfähig bedeutet, dass etwas (z.B. ein Projekt, eine Maßnahme, eine Ausgabe) die Kriterien erfüllt, um finanzielle Unterstützung (Fördergelder, Zuschüsse, Kredite) von staatlichen oder anderen Institutionen zu erhalten, also berechtigt ist, eine Förderung zu bekommen, weil es den Vorgaben des jeweiligen Förderprogramms entspricht, wie z.B. Umweltstandards oder wirtschaftliche Ziele zu unterstützen.
 

Wird Eigenleistung gefördert?

Die Förderung von Eigenleistungen gilt für alle Förderanträge, die ab dem 1.1.2023 in den Förderprogrammen BEG EM (BAFA) und BEG WG (KfW) gestellt werden. Die Anträge müssen vor Maßnahmenbeginn gestellt werden, ansonsten gibt es keine Förderung.

Wie kann man Eigenleistungen nachweisen?

Die Muskelhypothek bezeichnet Eigenleistungen beim Bau oder der Sanierung, die Bauherrinnen und Bauherren selbst oder mit Hilfe von Familie und Freunden ausführen. Um Eigenleistungen nachzuweisen, sind Arbeitsprotokolle, Fotos, Materialrechnungen und ggf. Bestätigungen von Fachleuten erforderlich.

Ist Eigenleistung Schwarzarbeit?

Dann eben anders herum. Eigenleistung, so meint Hoffmann, beim Reparieren, Renovieren ist Ausrede, das ist getarnte Schwarzarbeit und die gehört bestraft.

Was gilt als Eigenleistung?

Eine Eigenleistung liegt immer dann vor, wenn Sie keine fremden Gewerke – etwa Maler oder Fliesenleger – beauftragen, sondern handwerkliche Arbeiten selbst erbringen. Selbstverständlich zählen auch die Maßnahmen dazu, bei denen Ihre Freunde oder Familienmitglieder mithelfen.

Ist die Gartenpflege in einer WEG eine Eigenleistung?

Der Garten in der WEG gehört zum Gemeinschaftseigentum und darf grundsätzlich von allen Eigentümern genutzt werden – unabhängig von der Größe ihres jeweiligen Eigentumsanteils. Alle Eigentümer sind gemeinsam für Unterhaltung und Pflege des Gartens zuständig.

Welchen Stundenlohn zahlt die Versicherung bei Eigenleistung?

Bei Eigenleistungen für Versicherungsschäden liegt der anerkannte Stundenlohn meist zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde, wobei höhere Sätze nur bei nachgewiesener Qualifikation gerechtfertigt sind. Wichtig ist, dass die Höhe des Stundensatzes vorab mit der Versicherung schriftlich vereinbart wird, da sonst Konflikte entstehen können; auch Materialkosten werden erstattet, aber keine Umsatzsteuer oder Sozialabgaben.
 

Welche Kostengruppen sind förderfähig?

Ausgaben für Förderanlagen (Kostengruppe 460), nutzungsspezifische Anlagen (Kostengruppe 470), Gebäudeautomation (Kostengruppe 480) und Außenanlagen (Kostengruppe 500) sind nur insoweit förderfähig, als sie für die Maßnahme unabdingbar erforderlich sind.

Was sind förderfähige Kosten?

Förderfähige Kosten sind jene Ausgaben für ein Projekt oder Vorhaben, die von einer Förderstelle anerkannt werden und die im direkten oder mittelbaren Zusammenhang mit dem Förderziel stehen, wie z.B. Kosten für Wärmedämmung bei Energieeffizienzprogrammen oder Planungskosten bei bestimmten EU-Projekten; sie müssen spezifisch in den Förderrichtlinien definiert sein und schließen oft vorbereitende oder allgemeine Verwaltungskosten aus, wobei das Prinzip der Sparsamkeit gilt. 

Welche Umfeldmaßnahmen sind förderfähig?

Welche Umfeldmaßnahmen sind förderfähig?

  • Baustelleneinrichtung & Schutzmaßnahmen. ...
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