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Ist der Keller in der Hausratversicherung versichert?

Gefragt von: Halina Becker  |  Letzte Aktualisierung: 19. August 2026
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Ja, der Keller ist in der Hausratversicherung grundsätzlich mitversichert, da er als Teil des Wohnraums gilt und somit der dort gelagerte Hausrat (Möbel, Vorräte, Werkzeug) auch bei Einbruch, Diebstahl oder Wasserschäden geschützt ist. Wichtig ist jedoch, dass in Mehrfamilienhäusern das Kellerabteil abgeschlossen sein muss, und wertvolle Gegenstände wie Fahrräder sollten extra gegen Diebstahl versichert werden.

Ist der Keller in der Hausratversicherung mitversichert?

Grundsätzlich sind die Gegenstände in deinem Keller versichert. Das bedeutet: Deine Hausratversicherung ersetzt dir die Gegenstände bei Einbruchdiebstahl. Denn dein Keller gehört zur Wohnfläche und ist damit in deiner Hausratversicherung eingeschlossen.

Welche Räume zählen nicht zur Hausratversicherung?

Nicht in die Berechnung gehören Dachböden, die nicht ausgebaut sind, Balkone und Terrassen sowie Treppen. Auch Kellerräume, die nicht zu Wohn- oder Hobbyzwecken dienen, müssen in der Hausratversicherung nicht berücksichtigt werden.

Wer haftet für Schäden im Keller?

Bei Wasserschäden im Keller einer Mietwohnung zahlt die Hausratversicherung bzw. Wohngebäudeversicherung des Vermieters. Wurde der Wasserschaden durch einen Mieter verursacht, greift unter Umständen auch dessen Haftpflichtversicherung.

Ist der Keller in der Hausratversicherung als Wohnfläche versichert?

Da du den Keller im Mehrfamilienhaus nur als Abstellfläche nutzt, zählt er nicht zur Wohnfläche. Bei der Quadratmeterzahl zur Berechnung deines Beitrags gibst du nur die Wohnräume deiner Wohnung an.

Schaden beweisen! SO machst du es richtig! | Hausratversicherung

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Was zahlt die Hausratversicherung bei Wasserschaden im Keller?

Sie übernimmt Schäden, die zum Beispiel durch Leitungswasser sowie Sturm und Hagel verursacht wurden. Das bedeutet: Ihre Hausratversicherung übernimmt die Kosten, wenn Wasser im Keller Ihr Hab und Gut beschädigt und dies durch ein versichertes Ereignis geschieht. Das kann zum Beispiel ein Rohrbruch sein.

Wann zählt ein Keller zur Wohnfläche?

Auch unterdurchschnittlich beleuchtete Kellerflächen könnten als „Wohnfläche“ zählen, wenn sie als solche mitvermietet werden. Dies gelte insbesondere dann, wenn sie tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt werden.

Ist man gegen Grundwasser im Keller versichert?

Schäden am Haus, die durch Grundwasser entstehen, sind weder in der Wohngebäude- noch in der Elementarschadenversicherung versichert. Werden Kellerwände durch Grundwasser nass, liegt häufig ein Baumangel oder ein Defekt vor - also kein versicherter Schaden.

Wer haftet für Schimmel im Keller?

Wer haftet, wenn Sachen im Keller verschimmeln, hängt von der Ursache ab: Bei Baumängeln oder Schäden am Gemeinschaftseigentum (z.B. undichte Wände, Rohrbruch) haftet primär der Vermieter (bei Mietwohnungen) oder Eigentümergemeinschaft. Verursacht der Mieter den Schimmel durch falsches Lüften/Lagern, haftet er selbst. Für die beschädigten Sachen kommt oft die Hausratversicherung auf, wenn die Ursache (z.B. Leitungswasser) versichert ist, sonst müssen Sie oft selbst zahlen oder auf Kulanz hoffen.
 

Was zahlt die Hausratversicherung?

Die Hausratversicherung zahlt Schäden an Ihren beweglichen Wertgegenständen (Möbel, Elektrogeräte, Kleidung etc.) durch Ereignisse wie Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Sie ersetzt den Neuwert der zerstörten oder gestohlenen Sachen und übernimmt oft auch Folgekosten wie Aufräumen, Hotelübernachtungen oder Notverglasungen. Erweiterbar ist der Schutz durch Zusatzbausteine für Fahrraddiebstahl, Elementarschäden (z.B. Überschwemmung) oder Glasbruch.
 

Was deckt eine Hausratversicherung nicht ab?

Eine Hausratversicherung deckt nicht ab: Schäden durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten, einfachen Diebstahl (ohne Einbruch), Schäden durch Krieg oder Kernenergie, Sturmflut, sowie fest installierte Gebäudeteile und Gegenstände, die nicht zum Hausrat gehören (z.B. gewerblich genutzte Sachen oder Autos). Auch Schäden durch mangelnde Obhut (z.B. Wasser bei offener Tür) sind oft ausgeschlossen, während Schäden durch Blitzschlag oder Überspannung meist versichert sind, wenn sie durch Zusatzbausteine abgedeckt werden.
 

Kann ich eine Miete für den Keller verlangen?

Ja, ein Vermieter darf für einen Keller Miete verlangen, aber nur, wenn dies ausdrücklich im Mietvertrag geregelt ist, da Keller nicht zur standardmäßigen Wohnfläche zählen. Der Vermieter kann den Keller separat mit einem eigenen Vertrag vermieten (auch getrennt von der Wohnung) und muss diesen separat abrechnen, auch wenn die Mietpreisbremse gilt (was ein separates Thema wäre). Ist der Keller aber einfach "dabei", ohne Erwähnung, gilt er oft als unentgeltliche Leihe und kann nicht nachträglich berechnet werden, aber auch nicht ohne Weiteres entzogen werden. 

Was deckt eine Hausratversicherung ab?

Der Umfang einer Hausratversicherung deckt bewegliche Sachen in Ihrem Haushalt gegen Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus ab; dazu gehören Möbel, Kleidung, Elektronik, Wertsachen und oft auch Fahrräder, wobei zusätzliche Risiken wie Elementarschäden oder Überspannung optional sind, und der Schutz gilt auch für geliehene Gegenstände, wobei die genauen Leistungen je nach Tarif variieren können.
 

In welchen Fällen zahlt die Hausratversicherung nicht?

Eine Hausratversicherung zahlt grundsätzlich nicht, wenn Gegenstände kaputt gehen, etwa weil sie herunterfallen oder unsachgemäß gelagert oder genutzt wurden. Auch für Fälle, in denen etwas auf offener Straße ohne Gewaltandrohung gestohlen wurde, ist die Hausratversicherung in der Regel nicht zuständig.

Was soll ich tun, wenn ich bei einem Kellereinbruch eingebrochen wurde?

Wenn Sie einen Kellereinbruch feststellen, bewahren Sie Ruhe, fassen Sie nichts an, um Spuren nicht zu verwischen, und rufen Sie sofort die Polizei (Notruf 110) an, um eine Strafanzeige zu erstatten, bevor Sie Aufräumen. Melden Sie den Vorfall auch Ihrer Hausratversicherung, die gestohlene Gegenstände und Schäden in der Regel abdeckt, wenn der Keller abgeschlossen war. Informieren Sie bei Bedarf Hausverwaltung oder Vermieter und erstellen Sie eine Liste der gestohlenen Dinge. 

Was ist ein typischer Hausratschaden?

Was sind die häufigsten Hausratschäden? Die häufigsten Schadenfälle in der Hausratversicherung kommen durch Einbruchdiebstahl zustande. Danach folgen Schäden durch Leitungswasser und Feuer. Auch Überschwemmungsschäden zählen zu den häufigen Hausrat-Schadenursachen.

Zahlt die Hausratversicherung bei Schimmel im Keller?

Schlechte Belüftung begünstigt oft Schimmelbildung, vor allem bei hoher Feuchtigkeit. Schimmel im Keller gedeiht unter diesen Bedingungen, jedoch greift die Hausratversicherung nicht.

Ist ein feuchter Keller ein versteckter Mängel?

Beispielhaft für arglistig verschwiegene Mängel wären ein feuchter Keller, Schimmel- oder Ungezieferbefall von denen der Verkäufer zwar wusste, Sie Ihnen gegenüber während des Verkaufsprozesses der Immobilie allerdings absichtlich und trotz seiner Offenbarungspflicht, nicht erwähnte.

Was kostet eine Schimmelsanierung im Keller?

Die Kosten für die Schimmelentfernung im Keller liegen oft zwischen 40 € und 160 € pro Quadratmeter, abhängig von der Schwere des Befalls, ob Tapeten/Putz entfernt und entsorgt werden müssen (ca. 30-40 €/m² für Tapete, 80-100 €/m² für Putz), sowie dem Einsatz von speziellen Mitteln und der Nachuntersuchung, wobei bei größerem Aufwand auch über 400 €/m² möglich sind. Eine genaue Kalkulation erhalten Sie nur durch einen Fachbetrieb nach Begutachtung. 

Übernimmt die Hausratversicherung Wasserschaden im Keller?

Die Hausratversicherung zahlt bei einem Wasserschaden im Keller für Ihre Möbel und Ihr Eigentum, wenn das Wasser durch ein versichertes Ereignis wie einen Rohrbruch, eine defekte Waschmaschine oder Heizung austritt, aber nicht bei Schäden durch Starkregen, Hochwasser oder Rückstau (dafür braucht es einen Zusatzbaustein). Dokumentieren Sie den Schaden gut, melden Sie ihn umgehend Ihrer Versicherung und beginnen Sie mit Trocknungsarbeiten erst nach Rücksprache, um den Schutz nicht zu gefährden.
 

Was kann ich tun, wenn Grundwasser in meinen Keller drückt?

Bei Grundwasser im Keller müssen Sie sofort das Wasser abpumpen (ggf. Feuerwehr rufen), Strom abstellen, die Versicherung informieren und anschließend einen Fachbetrieb beauftragen, um die Ursache zu finden und eine professionelle Abdichtung (Innen- oder Außenabdichtung) durchführen zu lassen, da nur so dauerhafte Schäden und Schimmel verhindert werden.
 

Wer haftet bei Feuchtigkeit im Keller?

Gleichermaßen kommt die Gebäude- und Elementarschadenversicherung des Vermieters nicht für Schäden an den Dingen auf, die Sie im Keller lagern. Schadenersatz bekommen Sie vom Vermieter, wenn er die Feuchtigkeit im Keller selbst verschuldet hat.

Ist es erlaubt, im Keller zu Schlafen?

Im Keller zu schlafen ist möglich, aber rechtlich oft schwierig und gesundheitlich mit Risiken verbunden, da Keller meist nicht den Anforderungen an Wohnraum (genug Tageslicht, Belüftung, Fluchtwege) genügen und Feuchtigkeit sowie Schadstoffe (wie Radon) enthalten können; eine Genehmigung ist nötig, und es muss viel saniert werden, um Sicherheits- und Gesundheitsstandards zu erfüllen. Für einen gelegentlichen Schlafplatz (Gästezimmer) muss man die Luftfeuchtigkeit kontrollieren und ausreichend lüften.
 

Kann ich eine Miete für einen Kellerraum verlangen?

Ja, ein Vermieter darf für einen Keller Miete verlangen, aber nur, wenn dies ausdrücklich im Mietvertrag geregelt ist, da Keller nicht zur standardmäßigen Wohnfläche zählen. Der Vermieter kann den Keller separat mit einem eigenen Vertrag vermieten (auch getrennt von der Wohnung) und muss diesen separat abrechnen, auch wenn die Mietpreisbremse gilt (was ein separates Thema wäre). Ist der Keller aber einfach "dabei", ohne Erwähnung, gilt er oft als unentgeltliche Leihe und kann nicht nachträglich berechnet werden, aber auch nicht ohne Weiteres entzogen werden. 

Wird der Keller als Etage gezählt?

Ja, ein Keller zählt als Geschoss (oder Etage), aber ob er als Vollgeschoss zählt, hängt von den Landesbauordnungen und der Nutzung ab; typischerweise zählt ein Keller nicht als Vollgeschoss, wenn er unterirdisch ist, aber wenn er teilweise über der Erde liegt (Souterrain) und bewohnbar ist, kann er als Vollgeschoss gelten. Für die Wohnflächenberechnung zählt bewohnter Kellerraum (z.B. Hobbyraum, Büro) voll, während unbebaute Kellerräume (Lager, Technik) nur anteilig oder gar nicht angerechnet werden, wobei spezielle Regeln für Bäder gelten, sagt ein YouTube-Video.