Ist alles in trockenen Tücher?
Gefragt von: Arnd Heinze MBA. | Letzte Aktualisierung: 22. August 2026sternezahl: 4.5/5 (61 sternebewertungen)
"Alles in trockenen Tüchern" bedeutet, dass eine Sache abgeschlossen, gesichert und erfolgreich beendet ist, quasi "alles in Butter" oder "alles gut", wie ein abgeschlossener Vertrag oder ein erfolgreicher Deal, bei dem keine Risiken mehr bestehen. Der Ausdruck kommt von der Idee, dass ein Baby nach dem Waschen in trockene Tücher gewickelt wurde, was einen Zustand der Sauberkeit und Sicherheit signalisierte.
Was bedeutet alles in trockenen Tüchern?
"In trockenen Tüchern" bedeutet, dass eine Sache erfolgreich abgeschlossen, gesichert und erledigt ist, oft im geschäftlichen oder planerischen Bereich, vergleichbar mit "unter Dach und Fach bringen". Die Redewendung stammt wahrscheinlich aus der Hebammenkunst, wo ein neugeborenes Baby in trockene Tücher gewickelt wird, um ihm Sicherheit und Geborgenheit zu geben, ähnlich wie ein Projekt, wenn alles sicher im Trockenen ist, wie Baden.fm erklärt und Systeme24.
Woher kommt der Ausdruck "alles in Butter"?
Die Redewendung „alles in Butter“ stammt wahrscheinlich aus dem Mittelalter, als wertvolle, zerbrechliche Glaswaren in Fässern mit flüssiger Butter eingeschichtet wurden; die erstarrte Butter schützte die Ware so gut, dass sie unbeschädigt ankam, sodass „alles in Butter“ eine sichere, gelungene Angelegenheit beschrieb. Eine andere Theorie besagt, dass es in der Gastronomie ein Qualitätsmerkmal war, Speisen mit teurer Butter statt billiger Margarine zuzubereiten, um Wohlstand zu signalisieren.
Was bringt man ins Trockene?
Jemand, der seine "Schäfchen ins Trockene" bringt, sichert etwas, das ihm wichtig ist -meistens Geld.
Was bedeutet auf dem trockenen Sitzen?
"Auf dem Trockenen sitzen" ist eine deutsche Redewendung, die bedeutet, in finanziellen Schwierigkeiten zu stecken (pleite sein, kein Geld haben) oder in einer Situation der Ungewissheit/Blockade zu sein (keine Lösung finden, festsitzen). Manchmal wird es auch scherzhaft für nichts zu trinken haben verwendet, also vor leeren Gläsern sitzen.
Alles in trockenen Tüchern - EDC und Outdoor Tücher aller Art
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Was bedeutet die Redewendung "seine Schäfchen im Trockenen haben"?
"Seine Schäfchen ins Trockene bringen" bedeutet, sich finanziell abzusichern, einen Gewinn zu sichern oder Vorteile für die Zukunft zu schaffen, oft auf eine kluge, manchmal auch etwas eigennützige Weise. Ursprünglich kommt es vom Hirten, der seine Schafe vor Regen und Krankheiten in Sicherheit bringt, heute bezieht es sich meist auf materielle oder finanzielle Absicherung.
Was heißt in der Tinte sitzen?
Misslichkeit · Not · Notlage · Verlegenheit · in der Patsche sitzen · in der Tinte sitzen · missliche Lage · missliche Situation · verzwickte Situation ● Bedrängnis geh. · Bredouille ugs. , franz. · Schwulibus ugs. , selten, jugendsprachlich · Schwulität (meist Plur.: in Schwulitäten) ugs.
Woher kommt die Redewendung?
Redewendungen stammen oft aus dem Alltag, der Geschichte, dem Handwerk oder dem Militär und haben sich über die Zeit entwickelt, um Situationen bildhaft zu beschreiben, wie z.B. „den Löffel abgeben“ vom Generationswechsel auf dem Hof oder „08/15“ vom Maschinengewehr. Ihre Herkunft ist manchmal überraschend konkret und spiegelt frühere Lebenswelten wider, wobei die ursprüngliche Bedeutung oft metaphorisch oder sogar wörtlich war, bevor sie sich veränderte.
Was bedeutet das Sprichwort "etwas ins Trockene bringen"?
Gemeint ist hier, seinen Besitz, seinen Gewinn, seine Sachen oder sein Geld in Sicherheit zu bringen. Also Jemand, der seine Schäfchen ins Trockene bringt, sichert etwas, was ihm wichtig ist. Er nimmt die Gelegenheit wahr, sein Hab und Gut oder sein Geld zu schützen.
Woher hat Schäfchen sein Geld?
"Schäfchen" ist der Spitzname von Otto Winter, einem bekannten deutschen Automobil-YouTuber, der sein Geld durch seine Videos, Merchandise-Verkäufe (wie seine Fashion Collection) und möglicherweise durch Werbedeals und Autovermietungen verdient, da er sich auf Luxus- und Sportwagen spezialisiert hat. Der Name bezieht sich auf seine frühere Arbeit und seine Liebe zu Autos (z.B. M3, M2), was ihm eine große Community eingebracht hat, die seine Inhalte konsumiert und finanziell unterstützt.
Woher kommt der Spruch "aus dem Nähkästchen plaudern"?
"Aus dem Nähkästchen plaudern" bedeutet, Geheimnisse oder intime Details preiszugeben, die normalerweise verborgen bleiben, und der Ursprung liegt darin, dass Frauen früher in ihren Nähkästchen – einem sicheren, persönlichen Ort – geheime Briefe oder Nachrichten aufbewahrten und diese beim gemeinsamen Nähen mit anderen Frauen teilten. Theodor Fontanes Roman Effi Briest, in dem geheime Liebesbriefe im Nähkästchen gefunden werden, hat diese Redewendung populär gemacht.
Warum sagt man Butter bei die Fische?
Man sagt „Butter bei die Fische“, um jemanden aufzufordern, zum Punkt zu kommen, Klartext zu reden oder etwas Konkretes zu tun, da die Redewendung aus der norddeutschen Küchentradition stammt, bei der Butter erst kurz vor dem Verzehr auf den Fisch gegeben wurde, um ihn vollständig zu machen und mit dem Essen zu beginnen. Fehlte die Butter, war der Fisch nur „eine halbe Sache“, was die Aufforderung verstärkte, nicht um den heißen Brei herumzureden.
Woher kommt die Redewendung "Alles im Lot"?
Die Redewendung »Alles im Lot« heißt, dass alles in Ordnung ist. Das kommt daher, dass man mit dem Messgerät, das man Lot nennt, gerade Winkel bestimmt – es hilft zum Beispiel dabei, Häuser gerade zu bauen.
Woher kommt der Begriff "mein lieber Scholli"?
Die Herkunft von „Mein lieber Scholli“ ist nicht eindeutig geklärt, aber die häufigsten Theorien führen sie entweder auf den hugenottischen Dichter Ferdinand Joly (eine Verballhornung seines Namens) oder auf die französische Wendung „ma chère jolie“ (meine liebe Schöne) zurück, die von Soldaten in Norddeutschland übernommen wurde. Eine weitere, weniger verbreitete Theorie bezieht sich auf den badischen Politiker Julius Jolly.
Warum sagt man alles Paletti?
Der Ursprung von "alles paletti" (alles in Ordnung) ist unsicher und nicht eindeutig geklärt, obwohl es südlich klingt, aber wahrscheinlich aus dem Hebräischen (plt - retten/Sicherheit) oder Französischen (paletot - Mantel) kommt und sich seit dem 20. Jahrhundert in der deutschen Umgangssprache etabliert hat, ähnlich wie "alles in Butter".
Woher kommt das Sprichwort "sich schwarz ärgern"?
Das Sprichwort „sich schwarz ärgern“ kommt daher, dass Schwarz früher oft mit dem Tod assoziiert wurde (wie beim „schwarzen Tod“ der Pest), weshalb die Redewendung bedeutet, sich fast zu Tode zu ärgern, ähnlich wie „sich grün und blau ärgern“ (Blutergüsse nach Schlägen). Schwarz steht hier symbolisch für extreme, lebensbedrohliche Empfindungen und eine fast tödliche Wut.
Woher kommt der Spruch "Alles in trockenen Tüchern"?
Die Redewendung „in trockenen Tüchern“ bedeutet, dass etwas erfolgreich abgeschlossen oder gesichert ist, wobei die Herkunft meist auf die Wickelzeit der Babys zurückgeführt wird: Wenn ein Baby nach dem Wickeln in trockene Tücher gehüllt ist, ist sein Unbehagen behoben, die „Gefahr“ vorbei, und es ist sicher (etwa wie bei einem abgeschlossenen Vertrag oder Projekt). Der Ausdruck ist relativ jung, entstand wohl um die 1990er Jahre, aber die Wurzeln sind in der Pflege von Säuglingen zu finden.
Woher kommt der Spruch "Das ist ja zum Mäusemelken"?
Der Ursprung der Redewendung „Das ist zum Mäusemelken!“ liegt im humorvollen Volksmund, der damit eine sinnlose, unmögliche oder frustrierende Tätigkeit beschreibt – ähnlich mühsam, wie Mäuse zu melken. Paradoxerweise wurde die Redewendung in den 1980ern durch eine tatsächliche Mäusemelkmaschine an der Universität Ulm wieder aufgegriffen, die zur Gewinnung von Lactoferrin für die Pharmaforschung entwickelt wurde, was der Redewendung einen unerwarteten Bezug zur Realität gab.
Woher kommt das Wort Scherflein?
„Scherflein“ und „verscherbeln“
Damit wird ein kleiner, aber anerkennenswerter Beitrag bezeichnet. Der Ausdruck verscherbeln für „unter Wert verkaufen“ ist möglicherweise ebenfalls von spätmittelhochdeutsch scher(p)f abgeleitet.
Warum sagt man auf 180 sein?
Mit der Redewendung "auf 180 sein" drücken Menschen aus, dass sie besonders wütend sind. Wut kann man nicht in Zahlen messen – die 180 wurde aus einem anderen Zusammenhang genommen, dem Autofahren.
Woher kommt die Redewendung Klappe zu Affe tot?
Die Redewendung „Klappe zu, Affe tot“ kommt höchstwahrscheinlich aus dem Zirkusmilieu: Früher wurden kleine Affen in Holzkisten am Zirkus-Eingang als Attraktion gezeigt; wenn die Kiste geschlossen wurde, war die Vorstellung vorbei oder der Affe „in Rente“ und damit symbolisch „tot“. Heute bedeutet es einfach, dass eine Sache endgültig erledigt, abgeschlossen oder vorbei ist.
Woher kommt "jetzt wird ein Schuh draus"?
Trotzdem legten auch die Menschen damals Wert auf eine gewisse Ästhetik. Daher wurden die Lederbeutel, die auf links genäht wurden, nach der Fertigstellung umgedreht bzw. gewendet, um die Nähte zu verstecken. So wurde sprichwörtlich umgedreht ein Schuh draus.
Was bedeutet der Spruch Tinte auf dem Füller?
Die Redewendung "Tinte auf den Füller geben" (oder "Tinte auf dem Füller haben") bedeutet umgangssprachlich, dass jemand sexuell erregt ist oder eine starke Libido hat, oft im Sinne von "Bedarf haben", aber auch, dass etwas "anziehend" oder "stimulierend" wirkt, wie Sport oder eine gute Mahlzeit. Es beschreibt einen Zustand der Bereitschaft und Lust, sei es sexuell oder im übertragenen Sinne.
Was bedeutet „dich zudecken“?
Jemanden im Bett gemütlich zu machen, insbesondere ein Kind, indem man die Decke um ihn herum drapiert : Papa, wenn ich jetzt ins Bett gehe, deckst du mich dann zu? Die Kinder liegen sicher im Bett. Tierphysiologie: Schlaf & Schlafen.
Sind Blaubeeren Schlehen?
Warum keinen und nicht kein?