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Haben zu Infinitiv Beispiele?

Gefragt von: Rolf Pfeifer-Weis  |  Letzte Aktualisierung: 17. September 2026
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Die Konstruktion "haben zu + Infinitiv" drückt oft eine Verpflichtung, Notwendigkeit oder eine Absicht aus, ähnlich wie "müssen", ist aber stilistisch stärker und wird in bestimmten Nomen-Verb-Verbindungen verwendet (z. B. "Zeit haben zu lernen", "Angst haben zu versagen"). Beispiele sind: "Ich habe die Hausaufgaben zu machen" (ich muss), "Sie hat die Absicht, morgen zu beginnen", oder regional "Ich habe noch Bier zu stehen" (ich habe noch Bier dort stehen).

Haben Infinitiv zu?

Mit Hilfe der Modalitätsverben sein und haben in Verbindung mit zu + Infinitiv kann eine Möglichkeit oder Notwendigkeit ausgedrückt werden. Die haben-Verbindungen werden mit einem Satz im Aktiv umschrieben, während die sein-Verbindungen mit einem Satz im Passiv. Du hast dich anständig zu benehmen.

Haben Sie Beispiele für den Infinitiv?

Wir verwenden „have to“, „must“ und „should“ + Infinitiv, um über Verpflichtungen, notwendige Handlungen oder Ratschläge zu sprechen. „Must“ und „have to“ drücken beide Verpflichtungen aus und sind sich oft sehr ähnlich. Beide werden vom Infinitiv gefolgt. Ich muss jetzt gehen. / Ich habe jetzt gehen müssen.

Was sind 5 Beispiele für Infinitive?

Im Deutschen hat das Verb im Infinitiv in der Regel die Endung -en: erzählen, lesen, lernen, schreiben. Allerdings gibt es auch Verben, die im Infinitiv auf -eln oder -ern enden: angeln, basteln, schnorcheln oder ändern, wandern, schleudern.

Welche Beispiele gibt es für Infinitiv mit "zu"?

Andere Beispiele: der Schrank ist zu, der Supermarkt ist zu, die Sprachschule ist sonntags zu.

Infinitiv mit zu | A2/B1/B2 | Learn German | Deutsch lernen

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Wann kommt Infinitiv mit zu?

Im Allgemeinen müssen Infinitivsätze mit zu immer dann gebildet werden, wenn das Verb aus dem Hauptsatz sich auf die Handlung des Nebensatzes bezieht. Der Hauptsatz bestimmt also, wie und in welcher Art und Weise die Handlung des Nebensatzes ausgeführt wird. „Ich versuche, das Tor zu treffen.

Welche Verben haben einen Infinitiv?

Infinitivverben (oder einfach Infinitiv) sind die Grundformen von Verben im Deutschen, die nicht konjugiert sind und meist auf -en enden, wie laufen, lesen, essen. Sie werden in Wörterbüchern verwendet, dienen als Basis für Zeitformen und stehen oft mit oder ohne das Partikel zu in bestimmten Satzstrukturen, z.B. nach Modalverben (Ich muss lernen) oder in Nebensätzen (um zu helfen).
 

Welche Beispiele gibt es für Infinitivsätze?

Ein Infinitivsatz ist ein Nebensatz mit dem Infinitiv (Grundform des Verbs) und der Partikel „zu“, oft erweitert und am Satzende stehend, wie in „Ich hoffe, dich morgen zu sehen“ oder „Wir haben die Absicht, nach London zu fahren“; er beschreibt oft eine Absicht oder ein Ziel. Typische Beispiele sind Sätze, die mit Verben wie hoffen, beschließen, Nomen wie Angst haben oder Präpositionen wie ohne und um verbunden sind. 

Wie kann ich meinem Kind den Infinitiv erklären?

Jedes Verb hat eine Grundform, sie heißt Infinitiv. Mit dieser Grundform findet Ihr Kind das Wort im Wörterbuch. So ist die Grundform des Verbs im Satz „Theo singt“ → „singen“. In der deutschen Sprache enden die meisten Verben in der Grundform auf „en“.

Was ist das Gegenteil von Infinitiv?

Unter dem Begriff infinite Verbform (Gegenbegriffe: Finite Verbform, Personalendung, Personalform) werden die Formen eines Verbs zusammengefasst, die nicht nach Person und Numerus, Tempus oder Modus konjugiert werden, auch wenn sie für andere Merkmale flektiert werden können.

Würde Infinitiv Beispiel?

Beispiel: Der Lotto-Jackpot würde sich lohnen. Was würden Sie mit 10 Millionen Euro machen? Ich würde einen Sportwagen kaufen.

Ist der Infinitiv eine Zeitform?

Der infinitive wird im Deutschen "Infinitiv" oder auch "Grundform" genannt. Er ist also die nicht konjugierte Form des Verbs, d.h. das Verb wurde nicht für eine bestimmte Person ("he, she, it, dass -s muss mit") oder eine bestimmte Zeitform verändert.

Was ist der Infinitiv von "haben"?

Der Infinitiv von "habe" ist haben, da "habe" die 1. Person Singular Präsens Indikativ ist und "haben" die Grundform (Infinitiv Präsens) des Verbs darstellt, von dem sich alle anderen Formen ableiten. Es ist das Hauptwort, das man im Wörterbuch findet, um das Verb zu beschreiben, wie z.B. zu haben oder haben gehabt haben (Infinitiv Perfekt). 

Wann kommt kein Komma bei Infinitiv mit zu?

Kein Komma bei Infinitiv mit „zu“ steht, wenn der Infinitiv nur aus „zu + Verb“ besteht und der Satz klar ist (z. B. „Ich beschloss zu gehen.“) oder wenn die Infinitivgruppe mit Verben wie „brauchen“, „pflegen“, „scheinen“ ein mehrteiliges Prädikat bildet (z. B. „Er scheint krank zu sein.“) oder wenn sie mit dem Hauptsatz verschränkt ist, ohne ein eigenes Bezugswort zu haben (z. B. „Die Information bitten wir zur Kenntnis zu nehmen.“). Bei einfachen Infinitiven ist das Komma oft optional, dient aber der Klarheit, besonders bei längeren Gruppen oder bei Bezugswörtern wie „es“, „daran“ (dann ist es aber oft verpflichtend). 

Wann sollte man Infinitiv benutzen?

Der Infinitiv wird zur Bildung des Futur I verwendet. Beispiel: Wir werden morgen nach Köln fahren. Er kann auch als Substantiv verwendet werden (substantivierter Infinitiv). Er wird dann großgeschrieben.

Was ist der Infinitiv von "sein"?

Der Infinitiv von "ist" ist sein, da "ist" die konjugierte Form (3. Person Singular Präsens) des Verbs "sein" ist und der Infinitiv die Grundform darstellt. Die Infinitivform mit "zu" ist "zu sein". 

Was ist ein Infinitiv einfach erklärt Beispiel?

Der Infinitiv ist die infinite, also nicht gebeugte Grundform eines Verbs. Diese Form ist nicht an die Person, den Numerus (Anzahl) und den Modus (Aussageweise) des Verbs angepasst. Du erkennst den Infinitiv im Deutschen meistens an der Endung -en (z.B. laufen, fahren, bringen, essen).

Wie nennt man Infinitiv auf Deutsch?

Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Er besteht in der Regel aus dem Verbstamm und der Endung ‚-en'. Man bezeichnet den Infinitiv auch als ‚Nennform', weil Verben in dieser Form im Wörterbuch stehen.

Was ist ein einfacher Infinitiv?

“ ist einfach: Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Steht ein Verb in dieser Grundform , dann ist es nicht konjugiert (an eine Person angepasst). Verben stehen im Wörterbuch immer in der Grundform. Die Infinitivendung von Verben ist immer –en oder –n: antworten, handeln, erweitern.

Was sind Signalwörter für Infinitivgruppen?

Für die Kommasetzung bei Infinitivgruppen musst du dir einfach die Signalwörter merken: Unterordnende Konjunktionen: um, ohne, statt, anstatt, außer, als. Bezugswörter, auf die sich die Infinitivgruppe beziehen kann: es, daran, das, dies, dafür, damit, darauf, so.

Was sind Beispiele für Infinitivsätze?

Ein Infinitivsatz ist ein Nebensatz mit dem Infinitiv (Grundform des Verbs) und der Partikel „zu“, oft erweitert und am Satzende stehend, wie in „Ich hoffe, dich morgen zu sehen“ oder „Wir haben die Absicht, nach London zu fahren“; er beschreibt oft eine Absicht oder ein Ziel. Typische Beispiele sind Sätze, die mit Verben wie hoffen, beschließen, Nomen wie Angst haben oder Präpositionen wie ohne und um verbunden sind. 

Was ist ein Beispiel für ein infinites Verb?

Das infinite Verb hat drei Verbformen: Infinitiv (Grundform des Verbs): Dieser setzt sich aus dem Wortstamm und der Endung -en, manchmal auch -eln oder -ern, zusammen. Beispiele: malen, bestimmen, segeln.

Wie erkenne ich Infinitiv?

Der Infinitiv ist die Grundform eines Verbs. Wie du weißt, werden Verben konjugiert. Steht ein Verb im Infinitiv, ist es nicht konjugiert. Den Infinitiv erkennst du an der Infinitivendung (Suffix) „-en“.