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Für welche Krankheiten gibt es Behindertenprozente?

Gefragt von: Waltraud Göbel  |  Letzte Aktualisierung: 30. Juli 2026
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Schwerbehinderung (GdB 50+) kann durch eine Vielzahl von Krankheiten verursacht werden, die das Leben stark einschränken, darunter chronische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose, Parkinson, Diabetes, schwere Depressionen, Krebs, Rheuma), neurologische Störungen (z. B. Epilepsie, Hirnschäden), psychische Leiden (z. B. Schizophrenie, PTBS) oder Sinnesbeeinträchtigungen (z. B. Seh- oder Hörverlust), wobei der Grad der Behinderung (GdB) je nach Schwere der Funktionsbeeinträchtigung in 10er-Schritten von 50 bis 100 festgelegt wird. Es sind nicht einzelne Diagnosen, sondern das Ausmaß der Einschränkungen entscheidend.

Welche Krankheiten werden als Schwerbehinderung anerkannt?

In diesem Fall stellt die Versorgungsverwaltung einen Schwerbehindertenausweis und Merkzeichen aus. *Chronische Erkrankungen können als Behinderung anerkannt werden, beispielsweise Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Rheuma, Diabetes, Multiple Sklerose, schmerzhafte Rückenleiden oder Krebserkrankungen.

Welche Krankheiten lösen Behinderungen aus?

Ursachen für körperliche Behinderung

Ursachen hierfür können sein: Schädigungen des zentralen Nervensystems: Querschnittslähmung, Hirnschädigungen, zerebrale Bewegungsstörungen (z. B. Spastik), Multiple Sklerose, Spaltung der Wirbelsäule, Kinderlähmung, Parkinson.

Welche Behinderungen entsprechen einem Grad der Behinderung von 50%?

Ein 50% Behinderung bedeutet, dass der Grad der Behinderung (GdB) bei mindestens 50 liegt, was zur Einstufung als schwerbehindert führt und Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis gibt, der zahlreiche Nachteilsausgleiche wie Zusatzurlaub, Steuervorteile, Kündigungsschutz und einen früheren Renteneintritt ermöglicht, wobei die Feststellung über das Versorgungsamt beantragt werden muss.
 

Welcher GdB bei welcher Krankheit Tabelle?

Der Grad der Behinderung (GdB) wird nach Krankheiten gestaffelt und hängt stark vom Einzelfall ab, wobei Spannen wie Depressionen (20–70), Arthrose (20–50), Morbus Crohn (30–60) oder Krebs (50–100 während der Heilungsbewährung) üblich sind; die genaue Bewertung erfolgt durch Versorgungsämter anhand der „Versorgungsmedizinischen Grundsätze“, da jede Krankheit und deren Schweregrad unterschiedlich die Teilhabe beeinflusst. 

Wann gilt eine chronische Erkrankung als Behinderung?- VdK gibt dir Recht! #40

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Welche Grad der Behinderung gibt es bei Bluthochdruck?

Ja, Bluthochdruck (Hypertonie) kann als Behinderung anerkannt werden, wenn er zu erheblichen Einschränkungen führt und Organschäden verursacht, was zu einem Grad der Behinderung (GdB) führen kann, der je nach Schwere von 0 bis 100 reichen kann und Vorteile wie Nachteilsausgleiche oder einen Schwerbehindertenausweis ermöglicht. Die Einstufung hängt von der Schwere der Beeinträchtigungen ab, z.B. durch Schäden an Herz, Nieren oder Gefäßen, die die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen.
 

Welche Krankheiten gibt Prozente?

Prozente (Grad der Behinderung, GdB) gibt es für nahezu alle chronischen Krankheiten, psychischen Störungen und körperlichen Einschränkungen, von Herz-Kreislauf-Leiden über Krebs, Diabetes, Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheuma) bis hin zu neurologischen (z.B. Parkinson, Multiple Sklerose) und psychischen Erkrankungen (z.B. Depressionen, Zwangsstörungen) – entscheidend ist immer das Ausmaß der Einschränkung, nicht die Diagnose selbst, weshalb GdB-Werte von 10 bis 100 je nach Schweregrad vergeben werden können. 

Was zählt alles zur körperlichen Behinderung?

Die häufigsten Erscheinungsformen von Körperbehinderungen

  • Schädigungen des Zentralnervensystems. ...
  • Schädigungen des Skelettsystems. ...
  • Fehlbildungen des Skelettsystems. ...
  • Schädigungen der Gliedmaßen. ...
  • Muskelsystemerkrankungen (Muskelatrophie, Muskeldystrophie)
  • Entzündliche Erkrankungen der Knochen und Gelenke (Arthritis)

Bei welchem Grad der Behinderung gibt es mehr Urlaub?

Mehr Urlaub (fünf Tage Zusatzurlaub pro Jahr) gibt es gesetzlich erst ab einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50, der sogenannten Schwerbehinderteneigenschaft nach § 208 SGB IX. Bei einem GdB von 30 oder 40 besteht kein gesetzlicher Anspruch, selbst bei einer Gleichstellung, auch wenn andere Nachteilsausgleiche wie Kündigungsschutz greifen können.
 

Wie hoch ist der Grad der Behinderung bei Arthrose?

Der Grad der Behinderung (GdB) bei Arthrose hängt stark von der Schwere und dem Ausmaß der Einschränkungen ab, kann aber typischerweise bei leichten Gelenkschmerzen bei 10-20 liegen, bei mittelgradigen Beschwerden mit deutlichen Bewegungseinschränkungen auch bei 40, und bei schweren Fällen mit starken Schmerzen und ausgeprägtem Knorpelabbau sogar bei 80 oder mehr. Für einen Schwerbehindertenausweis (GdB 50+) müssen die Beeinträchtigungen erheblich und länger andauernd sein, z.B. bei schweren Gelenkfunktionsstörungen und starken Schmerzen.
 

Ist ein Grad der Behinderung von 30 Prozent Schwerbehinderung?

Ein GdB von 30 bedeutet noch keine offizielle Schwerbehinderung (ab GdB 50), ermöglicht aber wichtige Vorteile, insbesondere durch einen Antrag auf Gleichstellung bei der Agentur für Arbeit, wenn der Arbeitsplatz gefährdet ist, was Kündigungsschutz, Unterstützung bei Arbeitsplatzanpassung und Steuererleichterungen (Pauschbetrag) bringt. Wichtig: Mehr Urlaub oder die Altersrente für Schwerbehinderte sind erst ab GdB 50 möglich. 

Für welche Krankheiten kann man einen Schwerbehindertenausweis beantragen?

Für einen Schwerbehindertenausweis kommen sehr viele Krankheiten in Frage, entscheidend ist der Grad der Behinderung (GdB), der ab 50 anerkannt wird, wobei chronische Leiden wie Multiple Sklerose, Parkinson, schwere Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, psychische Störungen (Depression, Schizophrenie), Epilepsie, Asthma, COPD sowie Einschränkungen der Sinnesorgane (Sehen, Hören) oder geistige Behinderungen relevant sind, die den Alltag stark beeinträchtigen. 

Welche Krankheiten gelten als chronisch krank?

Chronisch krank sind Menschen mit lang andauernden, oft schwer heilbaren Krankheiten wie Diabetes, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Bluthochdruck), psychischen Erkrankungen (Depressionen) und Lungenerkrankungen (COPD), die eine dauerhafte medizinische Betreuung erfordern, um die Lebensqualität zu erhalten und lebensbedrohliche Verschlimmerungen zu verhindern. Auch rheumatische Leiden, Krebserkrankungen, Osteoporose und Muskuloskelettale Erkrankungen zählen dazu. 

Auf welche Krankheiten gibt es Prozente?

Prozente gibt es bei Krankheiten vor allem in zwei Bereichen: als Anteil an Arbeitsunfähigkeits-Tagen (z.B. Atemwegserkrankungen, psychische Störungen, Rückenschmerzen) und zur Bestimmung des Grads der Behinderung (GdB) für Nachteilsausgleiche, wo Krankheiten wie Depressionen, Krebs, Diabetes oder Gelenkprobleme spezifische GdB-Werte (z.B. 20-70) haben können, je nach Schweregrad. Diese Prozente zeigen, wie verbreitet eine Krankheit ist oder wie stark sie das Leben beeinträchtigt, wie die GdB-Tabellen für Schwerbehinderung zeigen. 

Welche Krankheiten muss man haben, um 50% Behinderung zu bekommen?

GdB 50: Welche Krankheiten und Diagnosen?

  • Schlafapnoe-Syndrom.
  • Verlust einer kompletten Hand.
  • Verlust des Penis.
  • Schwer einstellbarer Diabetes Mellitus Typ 1 (auch bekannt als Brittle Diabetes)
  • Vollständige Harninkontinenz.
  • Massive Entstellung des Gesichts.
  • Gänzlicher Verlust der Nase.

Was sind die 10 häufigsten Krankheiten?

Deutsche gehen oft zum Arzt. Hier finden Sie die zehn häufigsten Krankheiten

  1. Rückenschmerzen. ...
  2. Bluthochdruck. ...
  3. Fehlsichtigkeit. ...
  4. Fettstoffwechsel/Cholesterin. ...
  5. Grippe/Influenza. ...
  6. Nichtentzündliche Krankheiten der Vagina. ...
  7. Bauch- und Beckenschmerzen. ...
  8. Akute Bronchitis.

Wo bekomme ich Prozente auf meine Krankheit?

Den GdB -Antrag gibt es bei den Ämtern oder online

Der Antrag auf Schwerbehinderung wird beim Versorgungsamt oder Amt für Soziale Angelegenheiten eingereicht, das für die Feststellung einer Behinderung nach dem Schwerbehindertenrecht und die Ausstellung des Schwerbehindertenausweises zuständig ist.

Welchen Behinderungsgrad bei Herzproblemen?

Nach operativen und anderen therapeutischen Eingriffen am Herzen ist der GdB von der bleibenden Leistungsbeeinträchtigung abhängig. Bei Herzklappenprothesen muss das Amt mindestens einen GdB von 30 feststellen. Eine nötige Dauerbehandlung mit Blutverdünnern (Antikoagulantien) ist dabei schon mitberücksichtigt.

Wie viel Prozent gibt es auf Bluthochdruck?

Etwa jeder vierte Bundesbürger hat einen zu hohen Blutdruck: 26 Prozent der Männer und 27 Prozent der Frauen haben Blutdruckwerte von mehr als 140 zu 90.

Wie hoch ist der Grad der Behinderung bei einer Schilddrüsenunterfunktion?

Der Grad der Behinderung (GdB) bei einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) variiert stark und liegt meist zwischen 10 und 50, abhängig von der Schwere der Symptome, der Hormonlage und den Auswirkungen auf den Alltag, da eine gut eingestellte Schilddrüse oft nur einen geringen GdB (z.B. 10-20) bedingt, während starke Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen oder psychische Probleme einen höheren GdB (bis 50 oder mehr) rechtfertigen können. Eine Bewertung erfolgt nach der Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) durch einen Gutachter, wobei auch Folgeerscheinungen (z.B. Stimmbandlähmung) berücksichtigt werden.
 

Wie viel Geld bekommen Behinderte im Monat?

Die Höhe des Budgets hängt von den Hilfsleistungen ab, die Sie benötigen. In den meisten Fällen liegt der Betrag zwischen 200 und 800 Euro im Monat. Den Antrag stellen Sie bei dem zuständigen Kostenträger.

Welche Krankheiten kann man beim Versorgungsamt geltend machen?

Chronische Krankheiten

  • Adipositas (GdB 10-40)
  • Allergien (GdB 10-50)
  • Arthrose (GdB 10-20)
  • Bronchialasthma (GdB 0-50)
  • Chronische Schmerzen (GdB 10-70)
  • COPD (20-100)
  • Demenz (GdB 50-100)
  • Diabetes Typ 1 (GdB 50-70)

Wie wirkt sich 50% Schwerbehinderung auf die Rente aus?

Menschen mit einem anerkannten Behinderungsgrad von mindestens 50 können vorzeitig abschlagsfrei in Rente gehen. Voraussetzung sind mindestens 35 Beitragsjahre. Der Grad der Behinderung muss bei Rentenbeginn offiziell festgestellt sein.