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Bis wann muss die Kaution zurückgezahlt werden?

Gefragt von: Frau Dr. Joanna Kirchner  |  Letzte Aktualisierung: 15. Oktober 2026
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Die Kaution muss in der Regel innerhalb von drei bis sechs Monaten nach Mietende zurückgezahlt werden, da dies die übliche Prüfungsfrist für den Vermieter ist, aber gesetzlich gibt es keine starre Frist. Bei ausstehender Nebenkostenabrechnung darf der Vermieter einen Teil bis zur Abrechnung einbehalten, was die Frist auf bis zu 12 Monate verlängern kann; danach muss der Restbetrag ausgezahlt werden, wenn keine berechtigten Forderungen bestehen.

Wie lange hat der Vermieter Zeit, die Kaution zurück zu zahlen?

Der Vermieter hat in der Regel eine angemessene Prüfungsfrist von drei bis sechs Monaten nach Mietende, um die Kaution zurückzuzahlen oder berechtigte Einbehalte geltend zu machen, wobei sich die Frist bei ausstehender Nebenkostenabrechnung auf bis zu 12 Monate verlängern kann, wenn noch Nachforderungen drohen. Eine gesetzlich starre Frist gibt es nicht, aber Gerichte orientieren sich an diesen Zeiträumen, und bei Mängeln oder offenen Forderungen muss der Vermieter diese innerhalb der Frist klar darlegen, ansonsten muss er den Rest auszahlen. 

Wie lange darf die Kaution nach Auszug einbehalten werden?

Der Vermieter darf die Kaution in der Regel 3 bis 6 Monate nach Auszug einbehalten, um mögliche Forderungen (Schäden, ausstehende Nebenkosten) zu prüfen und abzurechnen. Bei offenen Betriebskosten kann der Einbehalt bis zur nächsten Nebenkostenabrechnung, maximal aber 12 Monate, dauern, sofern der Vermieter dies transparent begründet. Nach Ablauf dieser Fristen muss der Restbetrag (zuzüglich Zinsen) zurückgezahlt werden, es sei denn, es bestehen berechtigte Forderungen. 

Was tun, wenn die Kaution nicht zurückgezahlt wird?

Wenn der Vermieter die Kaution nicht zurückzahlt, sollten Sie nach Ablauf der üblichen 3-6 Monate Prüffrist zuerst schriftlich per Einschreiben mit Rückschein eine klare Frist (ca. 2 Wochen) setzen, die Gründe für den Einbehalt fordern und bei Nichtreaktion einen gerichtlichen Mahnbescheid beantragen oder einen Fachanwalt für Mietrecht einschalten, der dann ggf. eine Klage einreicht, um Ihre Ansprüche durchzusetzen, bevor diese verjähren (nach 3 Jahren). 

Wann wird die Kaution zurückerstattet?

Ja, man bekommt die Kaution vom Gericht zurück, wenn der Vermieter sie unberechtigt einbehält, aber man muss in der Regel zuerst eine angemessene Frist (ca. 3–6 Monate) nach Mietende abwarten; wenn dann keine Einigung erzielt wird, kann man beim Amtsgericht Klage erheben, um die Rückzahlung durchzusetzen, wobei der Mieter die Zahlung und der Vermieter etwaige berechtigte Forderungen beweisen muss, was oft zu seinen Lasten geht. 

Mietkaution - In welcher Frist muss der Vermieter die Kaution auszahlen?

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Wann muss die Kaution zurückgezahlt werden in der Nebenkostenabrechnung?

Laut § 556 Abs. 3 BGB hat der Vermieter bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums Zeit, Ihnen die Nebenkostenabrechnung zuzustellen. Mit der Nebenkostenabrechung nach Ihrem Auszug wird dann auch die Rückzahlung der einbehaltenen Kaution fällig.

Wann muss die Kaution überwiesen werden?

Die Mietkaution wird zu Beginn des Mietverhältnisses fällig, nicht bei Vertragsabschluss, und der Mieter hat das Recht, sie in bis zu drei gleichen Monatsraten zu zahlen, wobei die erste Rate mit Mietbeginn fällig wird, so § 551 Abs. 2 BGB, erklärt die Sparkasse, ImmoScout24 und der Berliner Mieterverein. Eine Klausel im Vertrag, die das Recht auf Ratenzahlung einschränkt oder die Schlüsselübergabe an die vollständige Zahlung knüpft, ist unwirksam. 

Wie lange muss ich auf meine Kaution warten?

Auf die Mietkaution müssen Sie meist 3 bis 6 Monate warten, da der Vermieter diese Zeit zur Prüfung von Ansprüchen (z.B. Schäden, Nebenkostenabrechnung) benötigt, was sich bei ausstehender Betriebskostenabrechnung auf bis zu 12 Monate verlängern kann, aber nicht unbefristet ist. Bei Mängelfreiheit und geklärten Nebenkosten sollte sie aber zügiger ausgezahlt werden. 

Wie lange darf der Vermieter eine Kaution in Deutschland einbehalten?

Ein Einbehalt wegen noch abzurechnender Nebenkosten ist zulässig. Die Vermieterseite darf bei Mietende aber nicht die gesamte Kaution, sondern allenfalls für jeweils 3 bis 4 Monate Mietzeit einen Betrag in Höhe von einer monatlichen Vorauszahlung einbehalten (AG Hamburg, 47 C 1373/95, Urteil v. 27.2.1996).

Wie fordere ich die Mietkaution zurück?

Um Ihre Mietkaution zurückzufordern, müssen Sie zuerst sicherstellen, dass das Mietverhältnis beendet ist, die Wohnung übergeben wurde und keine offenen Forderungen bestehen; danach fordern Sie den Vermieter schriftlich (am besten per Einschreiben mit Rückschein) auf, die Kaution binnen einer Frist von etwa zwei Wochen zurückzuzahlen, da der Vermieter sie nur bis zu sechs Monate (oder bis zur Betriebskostenabrechnung, max. 12 Monate) einbehalten darf und ansonsten die Verjährungsfrist von drei Jahren beginnt. 

Was kann man alles von der Kaution abziehen?

Von der Mietkaution dürfen Vermieter nur berechtigte Forderungen abziehen, wie ausstehende Mieten und Nebenkosten, Kosten für Schäden, die über die normale Abnutzung hinausgehen, sowie nicht durchgeführte, vertraglich vereinbarte Schönheitsreparaturen oder professionelle Reinigungen bei grober Verschmutzung. Wichtig ist, dass nur die tatsächlich notwendigen Beträge einbehalten werden dürfen und der Vermieter die Kosten genau begründen muss. 

Wann muss die Mietkaution zurückgezahlt werden in der Schweiz?

Das Gesetz sieht vor, dass Sie als Mieterschaft ein Jahr nach dem Auszug bei der Bank die Auflösung des Mietzinsdepots verlangen können. Die Bank muss das Depot in diesem Fall auszahlen, auch wenn die Vermieterschaft nicht damit einverstanden ist.

Wann wird die Mietkaution freigegeben?

Rückzahlung der Mietkaution

Eine gesetzliche Regelung, wann das geschehen muss, gibt es nicht. Gerichte gestehen Vermieterinnen und Vermietern meist bis zu sechs Monate zu – in Ausnahmefällen bis zu zwölf. Innerhalb dieser Frist prüfen sie, ob noch Ansprüche bestehen.

Wie lange darf eine Kaution nach Auszug einbehalten werden?

Der Vermieter darf die Kaution nach dem Auszug meist 3 bis 6 Monate einbehalten, um Ansprüche zu prüfen, aber maximal bis zur nächsten Nebenkostenabrechnung (meist ein Jahr) bei unklaren Betriebskosten. Es gibt keine starre gesetzliche Frist, aber eine "angemessene Prüfungsfrist" von bis zu sechs Monaten gilt als Standard für Mängel. Bei klaren Mängeln oder ausstehenden Zahlungen muss er die Kaution zügig anteilig freigeben. 

Wie viele Zinsen gibt es auf eine Kaution?

Auf die Mietkaution gibt es derzeit meist sehr niedrige Zinsen (oft nur 0,2 % bis 0,8 %), da sie zu den Konditionen für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist angelegt werden muss und die Zinsen dem Mieter zustehen; Vermieter können aber auch spezielle, besser verzinste Kautionskonten nutzen, die bis zu 3,1 % bringen können. Die Höhe hängt vom Kreditgeber und dem aktuellen Zinsniveau ab, aber es gibt eine gesetzliche Pflicht zur Verzinsung, die dem Mieter zugutekommt.
 

Was kann ich tun, wenn mein Vermieter die Kaution behält?

Ein Vermieter darf die Kaution einbehalten, wenn noch begründete Forderungen bestehen, wie Mietrückstände, Schäden über normale Abnutzung hinaus oder eine offene Nebenkostenabrechnung, wobei eine Prüffrist von meist drei bis sechs Monaten nach Auszug gilt, um diese Ansprüche zu prüfen und geltend zu machen. Ein pauschales Zurückhalten ist nicht erlaubt; es müssen konkrete Belege vorliegen und die Höhe muss verhältnismäßig sein, z.B. für notwendige Reparaturen. 

Wann muss spätestens die Kaution zurückgezahlt werden?

Die Kaution muss spätestens nach einer Prüfungsfrist von drei bis sechs Monaten nach Mietende zurückgezahlt werden, wenn keine offenen Forderungen bestehen; bei ausstehender Nebenkostenabrechnung kann der Vermieter einen Teil bis zu einem Jahr einbehalten, die Frist kann sich jedoch im Einzelfall strecken. Eine gesetzlich festgeschriebene Frist gibt es nicht, aber Gerichte orientieren sich an diesen Zeiträumen. 

Was kann ich tun, wenn mein Vermieter die Kaution nicht zurückzahlt?

Wenn der Vermieter die Kaution nicht zurückzahlt, warten Sie zuerst die üblichen 3-6 Monate Prüffrist ab, dann fordern Sie ihn schriftlich per Einschreiben mit Frist (ca. 2 Wochen) zur Zahlung auf. Bleibt er untätig, leiten Sie ein gerichtliches Mahnverfahren (Online-Mahnantrag) ein oder wenden Sie sich an den Mieterverein oder einen Fachanwalt für Mietrecht, um rechtliche Schritte bis hin zur Klage einzuleiten. 

Wann verjährt der Anspruch auf Rückzahlung der Mietkaution?

Der Anspruch auf Rückzahlung der Mietkaution verjährt nach drei Jahren (§§ 195, 199 BGB), wobei die Frist am Ende des Jahres beginnt, in dem der Anspruch fällig wurde (normalerweise nach Auszug und Ablauf einer angemessenen Prüfungsfrist des Vermieters von meist 3-6 Monaten). Wichtig ist, den Anspruch rechtzeitig anzumelden, um die Verjährung zu hemmen, idealerweise schon nach Auszug und Prüfung der Betriebskostenabrechnung. 

Wie lange dauert es, bis die Mietkaution ausgezahlt wird?

Die Mietkaution wird in der Regel innerhalb von drei bis sechs Monaten nach Auszug zurückgezahlt, da der Vermieter diese Zeit zur Prüfung auf Mängel, Schäden oder ausstehende Betriebskosten benötigt; bei noch ausstehender Nebenkostenabrechnung kann sich die Frist bis zu einem Jahr verlängern, aber auch dann darf der Vermieter nur einen angemessenen Teil einbehalten, der die erwartete Nachzahlung deckt. 

Was muss der Vermieter mit der Kaution machen?

Der Vermieter muss die Kaution getrennt von seinem Vermögen verzinst anlegen (z.B. auf einem Mietkautionskonto), darf sie nur für berechtigte Forderungen wie Mietschulden, ausstehende Nebenkosten oder Schäden einbehalten und muss sie nach Ende des Mietverhältnisses innerhalb einer angemessenen Frist (meist 3-6 Monate) inklusive Zinsen zurückzahlen, sofern keine berechtigten Einbehalte bestehen. 

Ist es möglich, die Kaution ohne Rechnung einzubehalten?

Mietkaution ohne Rechnung einbehalten – geht das? Die Kaution einzubehalten, ohne eine Rechnung oder Ähnliches für anfallende Reparaturarbeiten, Reinigungsarbeiten etc. vorzulegen, ist nicht zulässig. Als Vermieter müssen Sie sämtliche Kosten und deren Notwendigkeit schriftlich nachweisen können.

Wer muss nachweisen, dass die Kaution gezahlt wurde?

Für die Kaution besteht jederzeit eine Nachweispflicht. Das bedeutet: Der Vermieter muss nachweisen, dass er das Geld wie vorgeschrieben angelegt hat. Wird die Anlage versäumt, kann das als Untreue ausgelegt werden - und der Mieter darf eine Entschädigung verlangen.

Kann ich fristlos kündigen, wenn mein Mieter die Kaution nicht zahlt?

Ja, eine fristlose Kündigung des Mietvertrags wegen nicht gezahlter Kaution ist möglich, wenn der Mieter mit mindestens zwei Nettokaltmieten im Verzug ist (§ 569 Abs. 2a BGB). Der Vermieter benötigt dafür keine Abmahnung und kann die Kündigung nachholen, wenn der Mieter die Kaution nicht zahlt. Der Mieter kann die Kündigung jedoch unwirksam machen, indem er den gesamten Rückstand innerhalb von zwei Monaten nach Zustellung der Kündigung zahlt. 

Ist die Schlüsselübergabe gegen Kaution erlaubt?

Die Zahlung der gesamten Kaution vor der Schlüsselübergabe ist nicht erforderlich. Der Vermieter darf lediglich die Zahlung der ersten Rate der Kaution zur Bedingung für die Schlüsselübergabe machen​. Wenn der Mieter die erste Rate der Kaution nicht zahlt, darf der Vermieter die Übergabe der Schlüssel verweigern.