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Bin 1960 geboren Wann kann ich abschlagsfrei in Rente gehen?

Gefragt von: Ludwig Schumacher  |  Letzte Aktualisierung: 21. April 2026
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Für den Geburtsjahrgang 1960 liegt die Regelaltersgrenze für eine abschlagsfreie Rente bei 66 Jahren und vier Monaten, was je nach Geburtsmonat im Zeitraum Mai 2026 bis April 2027 erreicht wird; wer früher (z.B. mit 65) in Rente geht, muss dauerhaft 0,3 % Abschlag pro Monat zahlen, es sei denn, er erfüllt die Voraussetzungen für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre).

Wann kann man mit Geburtsjahr 1960 in Rente gehen?

Wer 1960 geboren wurde, erreicht die Regelaltersgrenze von 66 Jahren und 4 Monaten, je nach Geburtsmonat zwischen Mai 2026 und April 2027 ohne Abschläge. Vorzeitige Renten sind möglich, z.B. mit 63 mit 12 % Abschlag oder abschlagsfrei mit 64 Jahren und 4 Monaten (besonders langjährig Versicherte mit 45 Jahren Wartezeit) in 2024/2025, aber immer mit Abzügen bei Vorbezug. 

Wann erreicht der Jahrgang 1960 die Regelaltersgrenze für die Rente?

Für den Geburtsjahrgang 1960 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und vier Monaten, je nach Geburtsmonat wird diese Grenze entweder 2026 oder 2027 erreicht, wobei eine abschlagsfreie Rente mit 45 Versicherungsjahren bereits 2024/2025 möglich war. Wer früher in Rente geht (z.B. mit 64), muss mit Abschlägen von 0,3 % pro Monat rechnen.
 

Wann kann ich in Rente gehen, wenn ich 1960 geboren bin und 45 Jahre gearbeitet habe?

Auch in diesem Fall können Sie genau zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge eine Rente beziehen. Nicht früher, das ginge dann nur mit der gleich folgenden Rentenvariante. Mit Baujahr 1960 und 45 Versicherungsjahren kommen Sie also frühestens mit 64 und vier Monaten in die Rente.

Welche Jahrgänge können nach 45 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen?

Nach 45 Jahren können alle Geburtsjahrgänge ab 1964 abschlagsfrei mit 65 Jahren in Rente gehen, während für die Jahrgänge 1953 bis 1963 die Altersgrenze schrittweise ansteigt (z.B. Jahrgang 1961 mit 64 Jahren und 6 Monaten) und für alle vor 1953 Geborenen die abschlagsfreie Rente bereits mit 63 Jahren möglich ist. 

Rente mit Jahrgang 1960: Welche Möglichkeiten habe ich?

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Kann ich mit 63 in Rente gehen Jahrgang 1960?

Für den Geburtsjahrgang 1960 ist der frühestmögliche Rentenbeginn mit 63 Jahren zwar möglich, aber mit 12 % Abschlag verbunden, da die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und 4 Monaten liegt (40 Monate früher). Es gibt jedoch die Option der "Rente mit 63" für besonders langjährig Versicherte (35 Jahre Wartezeit), aber mit Abzügen, wobei der Jahrgang 1960 die volle Altersgrenze (66 J. + 4 Monate) für die abschlagsfreie Rente hat, es sei denn, es liegt eine Schwerbehinderung vor oder man nimmt die Frührente mit Abschlägen in Anspruch. 

Wer kann 2026 abschlagsfrei in Rente gehen?

Ab Januar 2026 können schwerbehinderte Versicherte abschlagsfrei in Rente gehen, wenn sie:

  • dem Geburtsjahrgang 2. Juni 1961 bis 1. Juli 1961 angehören,
  • das 64. Lebensjahr und 6 Monate vollendet haben,
  • mindestens 35 Jahre Wartezeit erfüllen und.
  • einen Grad der Behinderung von mindestens 50 nachweisen.

Ab welchem Alter kann ich abschlagsfrei in Rente gehen?

Abschlagsfrei in Rente gehen geht über die "Altersrente für besonders langjährig Versicherte" (45 Versicherungsjahre) und die Regelaltersrente (Alter 67), wobei die Altersgrenzen je nach Geburtsjahr gestaffelt sind; besonders langjährig Versicherte (ab 1964) können mit 65 abschlagsfrei gehen, früher Geborene schon mit 63, 64 oder 65 Jahren, aber mit steigendem Alter. Für die "Rente mit 63" müssen meist 45 Jahre nachgewiesen werden, doch das Eintrittsalter steigt für Jahrgänge 1953 bis 1964, sodass 1964 Geborene erst mit 65 abschlagsfrei können. Vorzeitige Altersrenten (z.B. nach 35 Jahren) sind oft nur mit Abschlägen (0,3% pro Monat) möglich, bis die Regelaltersgrenze erreicht ist.
 

Was ändert sich für Rentner 2026?

Der steuerpflichtige Teil der Rente steigt nach wie vor für jeden neuen Rentnerjahrgang an. Für diejenigen, die 2026 in Rente gehen, sind 84 Prozent der Rente steuerpflichtig. Der steuerpflichtige Teil der Rente steigt in den kommenden Jahren jeweils um 0,5 Prozentpunkte für jeden neuen Rentnerjahrgang.

Was muss ich einzahlen, um 2 Jahre früher in Rente zu gehen?

Um zwei Jahre früher in Rente zu gehen, müssen Sie entweder 45 Versicherungsjahre für die abschlagsfreie Rente für besonders langjährig Versicherte haben, oder Sie zahlen hohe Sonderbeiträge ein, um die lebenslangen Abschläge von 0,3 % pro Monat (7,2 % für zwei Jahre) auszugleichen, was je nach Rentenhöhe zehntausende Euro kosten kann (z. B. ca. 18.500 € für 1.000 € Rente). Eine weitere Möglichkeit ist ein Lebensarbeitszeitkonto in Absprache mit dem Arbeitgeber. 

Ist es möglich, mit 63 Jahren ohne Abschlag in Rente zu gehen?

Ein neues Gesetz für die „Rente mit 63 ohne Abzug“ gibt es aktuell nicht; die Bedingungen für abschlagsfreie Frührenten steigen schrittweise an, sodass für später Geborene die Altersgrenze für die Rente nach 45 Versicherungsjahren (besonders langjährig Versicherte) auf 65 Jahre angehoben wird. Wer ab 1964 geboren ist, kann mit 45 Jahren Beitragszeit abschlagsfrei mit 65 Jahren in Rente gehen, während eine frühere Rente mit 63 nur noch mit Abschlägen (14,4 % maximal) möglich ist. Es gibt jedoch Diskussionen über eine mögliche Kopplung an die Regelaltersgrenze, was die Regeln weiter ändern könnte. 

Wie viel Rente bekomme ich Tabelle?

Wie viel Rente Sie bekommen, hängt von Ihren Rentenpunkten ab, die sich aus Ihrem Einkommen und dem Durchschnittslohn ergeben, wobei ein Punkt aktuell (Stand Juli 2024/2025) etwa 40 bis 41 Euro wert ist. Eine Tabelle zeigt, dass Sie z. B. mit einem Jahresgehalt von 70.000 € etwa 1,49 Rentenpunkte (West) oder 1,5075 (Ost) sammeln. Multiplizieren Sie Ihre Gesamtpunkte mit dem aktuellen Rentenwert, um die Bruttorente zu ermitteln, oder nutzen Sie Online-Rechner der Deutschen Rentenversicherung für eine genaue Schätzung. 

Wann ist der frühestmögliche Rentenbeginn?

Der früheste Rentenbeginn hängt vom Geburtsjahr ab, liegt aber oft bei 63 Jahren mit Abschlägen (bei 35 Jahren Wartezeit) oder sogar früher, wenn die Voraussetzungen für die Rente für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre Wartezeit) erfüllt sind, was bei Jahrgängen vor 1964 abschlagsfrei möglich war. Die Regelaltersgrenze steigt schrittweise auf 67 Jahre, aber für viele kann der früheste Rentenstart mit 63 Jahren erfolgen, allerdings mit Abzügen von 0,3 % pro Vormonat. 

Wann darf ich in Rente gehen, wenn ich 1960 geboren bin?

Für den Geburtsjahrgang 1960 liegt die Regelaltersgrenze bei 66 Jahren und vier Monaten, die je nach Geburtsmonat zwischen Mai 2026 und April 2027 erreicht wird. Sie können aber auch früher abschlagsfrei in Rente gehen, wenn Sie 45 Versicherungsjahre (besonders langjährig Versicherte) nachweisen, was bereits 2024 oder 2025 möglich war. Es gibt auch die Option einer vorgezogenen Altersrente mit Abschlägen (z.B. mit 63), aber dies führt zu dauerhaften Kürzungen von 0,3 % pro Monat. 

Was ist besser, die Rente mit Schwerbehindertenausweis oder die mit 45 Jahren Wartezeit?

Ob mit Schwerbehindertenausweis oder 45 Versicherungsjahren in der Deutschen Rentenversicherung: Mit beiden Varianten kommen Sie zwei Jahre früher in die abschlagsfreie Rente. So viel zu den Gemeinsamkeiten. Wenn Sie noch früher Ihren Ruhestand antreten möchten, ist die Option mit Schwerbehinderung deutlich besser.

Welche Tricks gibt es, um früher in Rente zu gehen?

Um früher in Rente zu gehen, gibt es legale Wege wie Sonderzahlungen in die Rentenkasse (ab 50), Nutzung von Altersteilzeit (Blockmodell), Einzahlungen auf ein Lebensarbeitszeitkonto oder die Rente mit 45 Versicherungsjahren (langjährig Versicherte), um Abschläge zu vermeiden. Alternativ können Sie mit Abschlägen (0,3 % pro Monat) früher gehen oder die Zeit mit privater Vorsorge, Arbeitslosengeld (ALG I) oder Minijobs überbrücken.
 

Kann ich 2025 noch mit 63 Jahren in Rente gehen?

Im Jahr 2025 erfüllen Sie die erste Voraussetzung von mindestens 45 Beitragsjahren. Sie sind im Jahr 2025 aber erst 61 Jahre alt und können daher noch nicht in den Ruhestand gehen. Mit Abschlägen können Sie die Rente mit 63 Jahren in Anspruch nehmen. Abschlagsfrei können Sie mit 65 Jahren in Rente gehen.

Bei welchem Jahrgang fällt die Doppelbesteuerung der Rente weg?

Doppelte Besteuerung von Renten: Bei welchen Jahrgängen fällt die Doppelbesteuerung weg? Ab 2025 sind alle Rentenbeiträge, die Menschen vor dem Renteneintritt einzahlen, steuerfrei, sodass es nicht mehr zu einer Doppelbesteuerung kommen kann. Die Doppelbesteuerung der Rente fällt dann also weg.

Ist es besser, 2025 oder 2026 in Rente zu gehen?

Für das Jahr 2025 geht man darin von einer Rentenanpassung um 3,51 Prozent aus. Der aktuelle Rentenwert läge dann ab dem 1.7.2025 bei 40,70 Euro. Für das Jahr 2026 liegt die prognostizierte Rentenanpassung bei 3,37 Prozent, sodass sich ab dem 1.7.2026 ein aktueller Rentenwert von 42,07 Euro ergibt.

Kann ich 2026 mit 63 in Rente gehen?

2026 erstmals möglich für:

Geburtsjahrgänge zwischen dem 2. Dezember 1962 und dem 1. Dezember 1963.

Wie wichtig sind die letzten 5 Jahre vor der Rente?

Die letzten 5 Jahre vor der Rente sind wichtig, aber nicht für einen „magischen Bonus“, sondern als entscheidende Planungsphase, um die Rentenhöhe zu optimieren und den Übergang finanziell abzusichern, indem Lücken geschlossen, Steuer- und Rentenansprüche geprüft und Vermögen umgeschichtet werden, was den Start in den Ruhestand maßgeblich beeinflusst, auch wenn jedes Berufsjahr mathematisch gleich zählt. 

Ist es möglich, mit 63 Jahren und 45 arbeitsjahren abschlagsfrei in Rente zu gehen?

Nach 45 Arbeitsjahren können Sie als "besonders langjährig Versicherter" abschlagsfrei in Rente gehen, aber die "63" gilt nur noch für ältere Jahrgänge; für Jüngere steigt die Altersgrenze schrittweise an, bis für die Jahrgänge ab 1964 die abschlagsfreie Rente erst mit 65 Jahren möglich ist, wobei es auch eine frühere Rente mit Abschlägen gibt. 

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