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Woher weiß ich ob ich eine Nasennebenhöhlenentzündung habe?

Gefragt von: Helene Franz B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 18. März 2026
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Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) merkt man an Druckschmerz und Schmerzen im Gesicht (Stirn, Wangen, um die Augen), die sich oft beim Vorbeugen verstärken, einer verstopften Nase mit gelb-grünem Ausfluss, eingeschränktem Geruchssinn, Kopfschmerzen, Husten (besonders nachts), Mundgeruch und allgemeinem Krankheitsgefühl mit oder ohne Fieber. Oft beginnt es mit einem Schnupfen, der nicht weggeht.

Wie kann man eine Nasennebenhöhlenentzündung feststellen?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) erkennt man an Druckschmerzen und Schwellungen in Stirn, Wangen oder um die Augen, die sich beim Vorbeugen verstärken, zusammen mit verstopfter Nase, gelb-grünem Ausfluss, Kopfschmerzen und eingeschränktem Geruchssinn; eine ärztliche Untersuchung (z. B. Endoskopie) oder bei Bedarf Bildgebung wie CT oder Ultraschall sichert die Diagnose.
 

Was hilft am schnellsten gegen Nasennebenhöhlenentzündung?

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung helfen schnell Nasenspülungen mit Salzwasser, Dampfinhalationen (evtl. mit Kamille/Eukalyptus), viel Trinken (Tees), Rotlicht zur Förderung des Sekretflusses und abschwellende Nasentropfen (kurzzeitig). Zusätzlich unterstützen frische Luft, Ruhe, leichte Bewegung, scharfe Speisen (z. B. Hühnersuppe) und eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Bei starken Schmerzen können rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen helfen.
 

Kann eine Nasennebenhöhlenentzündung von alleine weg?

Ja, eine akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) heilt in den meisten Fällen innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab, ohne dass eine spezielle Behandlung notwendig ist, da sie meist viral bedingt ist. Unterstützende Maßnahmen wie Ruhe, viel trinken, Inhalationen oder Nasenspülungen mit Salzwasser sowie abschwellende Nasensprays (nicht länger als 5-7 Tage) können die Symptome lindern. Bei schweren Symptomen oder wenn die Beschwerden länger als 10-12 Tage anhalten, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, um Komplikationen zu vermeiden oder eine chronische Form zu erkennen. 

Wie fängt eine Nebenhöhlenentzündung an?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) beginnt oft schleichend nach einer Erkältung mit verstopfter Nase, laufender Nase (erst wässrig, dann dicker, gelb-grünlicher Schleim) und Druckschmerzen im Gesicht (Stirn, Wangen, Augen) sowie Kopfschmerzen, die sich beim Vorbeugen verstärken. Hinzu kommen oft ein eingeschränkter Geruchssinn, allgemeines Krankheitsgefühl und Husten durch Sekretabfluss in den Rachen.
 

Nasennebenhöhlenentzündung: Was hilft gegen die Symptome und wie wird man eine Sinusitis los?

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Was darf man bei Nasennebenhöhlenentzündung nicht machen?

Zugleich sollten entzündungsfördernde Lebensmittel eingeschränkt werden: Das sind insbesondere Süßes aller Art, "leere" Kohlenhydrate aus Weißmehl, aber ebenso Fertiggerichte, Wurstwaren und zu viel Alkohol.

Was macht der Arzt bei Nasennebenhöhlenentzündung?

Der Arzt behandelt eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) zunächst mit abschwellenden Nasensprays, Kochsalzinhalationen und schleimlösenden Mitteln, um den Schleimabfluss zu fördern. Bei einer bakteriellen Infektion können Antibiotika nötig sein, bei chronischen Fällen oder fehlendem Erfolg kann auch eine Drainage (Punktion) oder eine Operation erwogen werden. Ziel ist immer, die Nebenhöhlen zu belüften und freizubekommen. 

Was passiert, wenn man eine Nasennebenhöhlenentzündung unbehandelt lässt?

Eine chronische eitrige Nasennebenhöhlenentzündung kann sich manchmal akut verschlechtern und auf umliegende Bereiche wie Augen (Orbitalphlegmone), Hirnhaut (Hirnhautentzündung = Meningitis) oder Gehirn (Gehirnentzündung = Enzephalitits) übergreifen.

Wie kann ich die Nebenhöhlen frei bekommen Trick?

Um die Nebenhöhlen frei zu bekommen, helfen vor allem Nasenspülungen mit Salzwasser, Inhalationen mit warmem Wasserdampf, warme Kompressen auf Wangen und Stirn, viel Trinken und das Massieren spezifischer Druckpunkte (z.B. neben den Nasenflügeln). Achten Sie zudem auf eine hohe Luftfeuchtigkeit und schlafen Sie mit erhöhtem Oberkörper.
 

Was bedeutet grüner Nasenschleim?

Grüner Schleim in der Nase deutet oft auf eine bakterielle Infektion der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) hin, kann aber auch durch eine starke Immunreaktion bei einem Virusinfekt entstehen, da spezielle Immunzellen (Neutrophile) mit einem Enzym (Myeloperoxidase) Krankheitserreger bekämpfen und so die grüne Farbe verursachen. Typische Begleitsymptome sind Kopf-, Gesichts- oder Druckschmerzen, oft verstärkt beim Bücken, sowie verstopfte Nase, Abgeschlagenheit und eventuell Fieber. Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, besonders wenn die Symptome länger anhalten oder sich verschlimmern, da dies eine bakterielle Infektion sein könnte, die eine Behandlung erfordert.
 

Ist frische Luft bei Nasennebenhöhlenentzündung gut?

Ja, frische Luft ist sehr gut bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis), da sie das Immunsystem stärkt, die Schleimhäute besser durchlüftet, die Schleimhäute mit Sauerstoff versorgt und hilft, Schadstoffe abzutransportieren – idealerweise durch langsame Spaziergänge im Freien, auch bei kühlerem Wetter, solange man sich dabei nicht überfordert. Achten Sie aber darauf, sich nicht zu überanstrengen, besonders bei Fieber, und vermeiden Sie stark verschmutzte Luft (z.B. Verkehr).
 

Welchen Punkt drücken, damit die Nase frei wird?

Um die Nase frei zu bekommen, drückt man Akupressurpunkte seitlich der Nasenflügel (Di 20), am Übergang von Nase und Wangenknochen (Si 18) und zwischen den Augenbrauen, oft für etwa 10-30 Sekunden mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, um die Durchblutung zu fördern und Schleim zu lösen. Auch warme Umschläge und viel Trinken helfen dabei, die Nasenwege zu befeuchten und zu öffnen.
 

Was löst Schleim im Kopf?

Um Schleim im Kopf zu lösen, helfen viel Trinken (Wasser, Kräutertee), feuchte Wärme durch Dampfinhalationen (mit Salbei, Kamille, Kochsalz) oder warme Wickel sowie abschwellende Nasensprays oder Nasenspülungen, um die Nasengänge zu befreien; pflanzliche Mittel wie Myrtol (z. B. in GeloMyrtol) oder Meerrettich unterstützen den Schleimabfluss, während Massagen der Kiefer- und Gesichtspunkte Druck lindern können. Bleiben Beschwerden bestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden. 

Was hilft schnell gegen Nasennebenhöhlenentzündung?

Schnell helfen bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) abschwellende Nasensprays (kurzzeitig!), Nasenspülungen mit Salzwasser zur Schleimlösung, Dampfinhalationen mit ätherischen Ölen oder Salbei, sowie viel Flüssigkeit (Kräutertee) und feuchte Wärme (warme Umschläge), um den Schleim zu lösen und die Symptome zu lindern. Auch Infrarotlicht kann die Beschwerden mindern, während eine gesunde Ernährung das Immunsystem unterstützt. 

Kann man mit Nebenhöhlenentzündung arbeiten?

Nein, bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) sollte man idealerweise nicht arbeiten, sondern sich ausruhen, da die Symptome wie starke Kopf- und Gesichtsschmerzen, Druckgefühl, Abgeschlagenheit und Schnupfen die Leistungsfähigkeit stark einschränken und die Heilung verzögern können; zudem besteht bei vielen Ursachen eine Ansteckungsgefahr für Kollegen, und ein Arzt kann eine Krankschreibung ausstellen. 

Wo tut es weh bei Nasennebenhöhlenentzündung?

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) schmerzt es typischerweise im Gesichtsbereich, Stirn, Wangen, Augenbereich und Oberkiefer, oft verstärkt durch Kopfschmerzen und ein Druckgefühl, besonders beim Vorbeugen des Kopfes; auch Zahn- und Ohrenschmerzen können auftreten, da die Schmerzen in die benachbarten Bereiche ausstrahlen.
 

Kann eine Nasennebenhöhlenentzündung von selber weggehen?

Ja, eine akute Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) heilt in den meisten Fällen innerhalb von ein bis zwei Wochen von selbst ab, ohne dass eine spezielle Behandlung notwendig ist, da sie meist viral bedingt ist. Unterstützende Maßnahmen wie Ruhe, viel trinken, Inhalationen oder Nasenspülungen mit Salzwasser sowie abschwellende Nasensprays (nicht länger als 5-7 Tage) können die Symptome lindern. Bei schweren Symptomen oder wenn die Beschwerden länger als 10-12 Tage anhalten, sollte jedoch ein Arzt aufgesucht werden, um Komplikationen zu vermeiden oder eine chronische Form zu erkennen. 

Was öffnet die Nase sofort?

Um die Nase schnell frei zu bekommen, helfen Inhalieren mit Kochsalz oder ätherischen Ölen, Nasenduschen mit Salzwasser, warme Kompressen auf Gesicht/Stirn, viel trinken (Wasser, Tee) und scharf gewürztes Essen (Meerrettich, Knoblauch), während das richtige Schnäuzen wichtig ist, um Komplikationen zu vermeiden. Auch Akupressur und abschwellende Nasensprays können Linderung verschaffen, aber bei hartnäckigen Beschwerden sollte ein Arzt aufgesucht werden. 

Welcher Tee löst Schleim in den Nebenhöhlen?

Fencheltee: In Fenchelsamen stecken ätherischen Öle und Bitterstoffe, die unterstützend Schleim lösen und Krämpfe lindern können. Für eine Tasse Tee einen Teelöffel Fenchelsamen in einem Mörser leicht andrücken, mit 250 ml heißem Wasser übergießen und 6 Minuten ziehen lassen.

Wie weiß ich, ob ich eine Nasennebenhöhlenentzündung habe?

Eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) merkt man an Druckschmerz und Schmerzen im Gesicht (Stirn, Wangen, um die Augen), die sich oft beim Vorbeugen verstärken, einer verstopften Nase mit gelb-grünem Ausfluss, eingeschränktem Geruchssinn, Kopfschmerzen, Husten (besonders nachts), Mundgeruch und allgemeinem Krankheitsgefühl mit oder ohne Fieber. Oft beginnt es mit einem Schnupfen, der nicht weggeht. 

Wann muss man mit Nebenhöhlenentzündung zum Arzt?

Sie sollten zum Arzt gehen, wenn Ihre Beschwerden bei einer Nasennebenhöhlenentzündung länger als 3 Tage anhalten oder sich verschlimmern, bei hohem Fieber (über 39 °C), starken Kopf- oder Gesichtsschmerzen (besonders beim Bücken), Schwellungen um die Augen oder bei Anzeichen für Komplikationen wie Verwirrung, Sehstörungen oder Lichtempfindlichkeit – dann ist sogar ein sofortiger Arztbesuch nötig, um chronische Verläufe oder ernste Folgeerkrankungen zu vermeiden.
 

Kann man eine Nasennebenhöhlenentzündung ohne Schnupfen haben?

Ja, man kann eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) auch ohne Schnupfen haben, insbesondere wenn die Schleimhäute stark anschwellen und den Schleimabfluss blockieren oder wenn andere Ursachen wie Allergien, Zahnprobleme oder anatomische Besonderheiten vorliegen. Typisch sind dann Gesichtsschmerzen, Druckgefühl, verstopfte Nase (aber ohne viel Ausfluss) und eingeschränkter Geruchssinn.
 

Kann der HNO in die Nebenhöhlen schauen?

Der HNO-Arzt kann durch eine Ultraschalluntersuchung sehen, ob sich z.B. Sekrete in den Nasennebenhöhlen stauen. Ist das der Fall, ist sogar eine Entzündung zu befürchten, dies führt zu vermindertem Schleimabfluß mit einer Verstärkung der Beschwerden und noch erhöhter Infektionsgefahr.

Ist es besser, die Nase bei einer Nasennebenhöhlenentzündung hochzuziehen oder zu putzen?

Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) ist es besser, den Schleim vorsichtig hochzuziehen und zu schlucken, da kräftiges Schnäuzen Druck erzeugt, der Keime in die empfindlichen Nebenhöhlen pressen kann. Hochziehen (wenn auch unfein) bringt den Schleim in den Magen, wo er von Magensäure zersetzt wird, aber es kann auch das Risiko einer Bronchitis erhöhen, da Keime in die Atemwege gelangen können. Daher ist sanftes, einseitiges Schnäuzen oder die Nutzung einer Nasendusche mit Salzwasser oft die beste Methode, um die Nebenhöhlen zu entlasten und die Entzündung nicht zu verschlimmern.
 

Wie lange dauert die Krankschreibung bei Nasennebenhöhlenentzündung?

Die Krankschreibung bei einer Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) hängt vom Schweregrad ab, dauert aber meist 1 bis 3 Wochen, bei einer Operation auch länger (oft 2-3 Wochen), da der Heilungsprozess individuell ist; der Arzt legt die genaue Dauer fest, die Erholung mit Ruhe ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.