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Woher weiß ich das es Wehen sind?

Gefragt von: Melitta Bartsch  |  Letzte Aktualisierung: 14. April 2026
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Wehen erkennt man an regelmäßigen, stärker werdenden und länger anhaltenden Kontraktionen der Gebärmutter, die sich oft wie starke Menstruationskrämpfe oder Rückenschmerzen anfühlen, den Bauch hart machen und sich durch Bewegung nicht bessern. Im Gegensatz zu Vor- oder Übungswehen, die unregelmäßig sind und nachlassen, werden echte Geburtswehen intensiver und kürzer in ihren Abständen. Achten Sie auf die Frequenz (alle 5-10 Minuten), Dauer (mind. 1 Minute) und Intensität der Schmerzen, um den Geburtsbeginn einzuschätzen.

Wie teste ich, ob es echte Wehen sind?

Echte Geburtswehen sind regelmäßig, werden stärker und lassen sich nicht durch ein warmes Bad stoppen, während sich Vorwehen (Übungswehen) dadurch meist beruhigen und verschwinden. Der Test ist einfach: Bei regelmäßigen Wehen in die Badewanne legen; wenn sie stärker werden, geht's los, wenn sie aufhören, waren es Übungswehen. Echte Wehen fühlen sich oft an wie starke Regelschmerzen, kommen in immer kürzeren Abständen (alle 5-10 Min.), dauern länger, machen den Bauch hart und sind koordiniert.
 

Wie fühlen sich Wehen am Anfang an?

Anfangswehen fühlen sich oft an wie starke Menstruationskrämpfe oder ein dumpfes Ziehen im Unterbauch und Rücken, das wellenförmig beginnt, einen Höhepunkt erreicht und wieder abschwächt – ähnlich einer Welle. Sie sind zunächst unregelmäßig, werden aber mit der Zeit stärker, länger und kommen in kürzeren Abständen, wobei der Bauch hart wird und ein ziehender Schmerz in Leiste, Unterbauch oder Rücken spürbar ist, bis sie zu den regelmäßigen Geburtswehen werden. 

Wo tut es weh, wenn man Wehen hat?

Wehen spürt man als Ziehen und Krampf im Unterbauch, unteren Rücken, Leiste und Oberschenkeln, oft ähnlich Menstruationsbeschwerden oder als Verhärtung des Bauches, die wellenförmig auf- und abschwillt, wobei sich die Intensität und Lokalisation je nach Wehenart (Übungs-, Eröffnungs-, Nachwehen) und von Frau zu Frau unterscheidet.
 

Woher weiß ich, dass die Geburt losgeht?

Anzeichen für eine baldige Geburt sind regelmäßige Wehen (alle 10 Min.), der Blasensprung (Wasserverlust) und der Abgang des Schleimpfropfs (manchmal mit Blut) – dies sind sichere Zeichen, während Rückenschmerzen, Übelkeit, Schlafprobleme, Durchfall und Unruhe mögliche Vorboten sind, da sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Der Bauch sinkt tiefer, die Atmung wird leichter, aber der Druck im Becken nimmt zu.
 

When will my baby arrive? The first signs of labor starting 🤰

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Wie verhält sich eine Frau kurz vor der Geburt?

Bei vielen Frauen macht sich kurz vor der Geburt eine innere Unruhe breit. Obwohl sie erschöpft sind, können sie nicht mehr richtig schlafen und das Gedankenkarussell dreht sich ohne Pause. Auch das ist ein Zeichen dafür, dass sich Körper und Seele auf die bevorstehende Geburt vorbereiten.

Welche Bauchschmerzen sind ein Anzeichen für Wehen?

Bauchschmerzen und Wehen, oft wie starke Menstruationskrämpfe oder Rückenschmerzen, sind ein typisches Anzeichen für die Geburt, insbesondere wenn sie regelmäßig kommen und der Bauch hart wird. Achten Sie auf die Regelmäßigkeit (ca. 5 Minuten Abstand), Intensität und Dauer, bei starken oder regelmäßigen Wehen vor der 37. SSW (Frühwehen) sofort Arzt oder Hebamme kontaktieren, da dies eine Vorwehe sein könnte. Auch harmlose Übungswehen können zwicken, aber echte Geburtswehen steigern sich und sind ein deutliches Zeichen, dass der Körper sich vorbereitet, betont netDoktor.
 

Woher weiß der Körper, wann die Geburt beginnt?

Der Körper weiß durch eine Kombination aus hormonellen Veränderungen und körperlichen Signalen (wie Wehen, Schleimpfropf-Abgang, Blasensprung, Druck auf Becken/Blase, Unruhe) wann die Geburt beginnt; hauptsächlich steuern Hormone, die die Gebärmutterkontraktionen auslösen, den Prozess, der sich oft durch regelmäßige, starke Wehen manifestiert, die den Muttermund öffnen. 

Welcher Schmerz ist mit Wehen vergleichbar?

Wehenschmerzen werden oft mit starken Menstruationskrämpfen, tiefem Ziehen im Unterbauch und Rücken sowie Magen-Darm-Krämpfen verglichen, wobei sich der Schmerz wie eine intensive Spannung anfühlt, die kommt und geht, ähnlich einem vorbeirauschenden Zug, gefolgt von Ruhephasen, bis die nächste Kontraktion einsetzt. Die Intensität variiert je nach Wehenart (Vorwehen, Senkwehen, Geburtswehen), aber der Schmerz ist oft ein intensives, rhythmisches Ziehen, das den gesamten Bauch verhärtet, bevor er wieder abklingt.
 

Wie kündigen sich Wehen an?

Wehen kündigen sich oft wie starke Regelschmerzen oder ein Ziehen im unteren Rücken und Bauch an, die unregelmäßig beginnen und allmählich länger, stärker und regelmäßiger werden, oft begleitet vom Hartwerden des Bauches. Auch der Abgang des Schleimpfropfs kann ein frühes Zeichen sein, während Vorwehen oft verschwinden, wenn man sich bewegt oder badet, echte Geburtswehen jedoch bleiben und sich steigern. 

Kann man von Wehen wach werden?

Senkwehen können meist ab der 36. Schwangerschaftswoche auftreten und kommen häufig abends oder nachts vor, wenn Sie sich entspannen. Es ist möglich, dass Sie von einem Hartwerden des Bauches oder von leichten Schmerzen aufwachen.

Wie merkt man leichte Wehen?

Leichte Wehen fühlen sich oft an wie starke Menstruationskrämpfe oder Rückenschmerzen, ein Ziehen im Unterbauch und Rücken, das wellenförmig beginnt, einen Höhepunkt erreicht und wieder abklingt, wobei der Bauch sich dabei verhärtet. Sie sind meist unregelmäßig und können auch in den Oberschenkeln spürbar sein, bevor sie sich zu intensiveren, regelmäßigeren Geburtswehen entwickeln.
 

Wird bei echten Wehen der Bauch hart?

Ja, bei echten Geburtswehen wird der Bauch hart, da sich die Gebärmutter stark zusammenzieht, was oft von Schmerzen begleitet wird, die stärker werden und in kürzeren Abständen auftreten; auch Übungswehen (Braxton-Hicks-Kontraktionen) machen den Bauch hart, sind aber meist unregelmäßiger, weniger schmerzhaft und klingen oft durch Ruhe ab. Echte Wehen sind regelmäßiger, dauern länger und steigern sich in Intensität, während der Bauch bei beiden Arten hart wird.
 

Wo spürt man Wehen als erstes?

Eröffnungswehen beginnen oben unter der Brust und wandern langsam nach unten in den Schoß. Charakteristisch ist, dass jede Wehe in Wellen verläuft. Sie beginnt also leicht, hat einen Höhepunkt und schwächt sich dann wieder ab. Auch im Rücken ist oftmals ein Ziehen zu spüren.

Ist es möglich, trotz Wehen zu schlafen?

Ja, trotz Wehen zu schlafen ist in der frühen Phase (Latenzphase) möglich und wichtig, um Energie für die Geburt zu sammeln, indem Sie Entspannungstechniken wie die Seitenlage mit Kissen, sanfte Bewegung (Schaukelstuhl, Spazierengehen) und Ablenkung nutzen; bei echten, starken Wehen wird Schlafen schwieriger, aber der Körper wird Sie wecken. 

Welche Unterleibsschmerzen fühlen sich wie Wehen an?

Unterleibsschmerzen, die sich wie Wehen anfühlen (dumpfes Ziehen, Krämpfe im Unterbauch und Rücken), sind oft ein Zeichen für Vorwehen oder Nachwehen in der Schwangerschaft/nach der Geburt, können aber auch auf andere Ursachen wie starke Menstruationsbeschwerden, Blähungen, Verstopfung oder gynäkologische Probleme hindeuten. Bei starken Schmerzen, Fieber, Erbrechen oder Kreislaufproblemen sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen; bei Sorgen bezüglich der Schwangerschaft wenden Sie sich an Ihre Hebamme oder Ihren Arzt.
 

Sind es Wehen oder nicht?

Ein leichtes Ziehen im Bauch, Rückenschmerzen, menstruationsartige Krämpfe oder ein harter Bauch – all dies können Anzeichen für eine Wehe sein. Aber nicht immer beginnt dann auch die Geburt. Erst regelmäßige Kontraktionen sprechen dafür, dass es los geht.

Wie merke ich, dass die Geburt losgeht?

Sie erkennen den Geburtsbeginn an regelmäßigen, stärker werdenden Wehen (oft im Rücken startend), dem Platzen der Fruchtblase, dem Abgang des Schleimpfropfs ("Zeichnen"), vermehrtem Harndrang oder Durchfall, da das Baby tiefer ins Becken rutscht, was Druck auf Blase und Darm ausübt. Zählen Sie die Wehen: Wenn sie alle 5-10 Minuten kommen und 30-60 Sekunden dauern, ist es Zeit, die Hebamme oder Klinik zu informieren.
 

Hat man bei Wehen das Gefühl, auf die Toilette zu müssen?

Häufiger Drang, auf die Toilette zu gehen: Wenn dein Baby in dein Becken hinabgleitet, kann es Druck auf deine Blase ausüben, sodass du immer häufiger das Gefühl hast, urinieren zu müssen. Das ist normal und ein Zeichen dafür, dass sich das Baby auf die Geburt vorbereitet.

Wie kündigt sich ein Blasensprung an?

Einen Blasensprung erkennt man an plötzlichem, unkontrollierbarem Abgang von klarer, oft leicht süßlich riechender Flüssigkeit, die schwallartig oder tröpfchenweise kommt und nicht einfach mit Anspannung des Beckenbodens gestoppt werden kann, anders als Urin. Wenn die Flüssigkeit grünlich oder bräunlich ist, sollte sofort ein Arzt kontaktiert werden. Ein einfacher Test ist, sich hinzulegen: Wenn das Tröpfeln nach dem Aufstehen weitergeht, ist es wahrscheinlich Fruchtwasser, nicht Urin. Wichtig: Bei Verdacht auf Blasensprung immer Hebamme, Gynäkologen oder Klinik aufsuchen, da die Geburt bald einsetzt oder eine Infektionsgefahr besteht.
 

Wer gibt das Signal zur Geburt?

Schon länger war vermutet worden, dass der Fötus selbst den Startschuss zum Beginn der Wehen gibt und somit seine eigene Geburt einleitet. Nur so kann gewährleistet werden, dass das Ungeborene erst dann auf die Welt kommt, wenn es weit genug entwickelt ist, um außerhalb des Mutterleibes zu überleben.

Was sind frühe Anzeichen einer Geburt?

Anzeichen für eine baldige Geburt sind regelmäßige Wehen (alle 10 Min.), der Blasensprung (Wasserverlust) und der Abgang des Schleimpfropfs (manchmal mit Blut) – dies sind sichere Zeichen, während Rückenschmerzen, Übelkeit, Schlafprobleme, Durchfall und Unruhe mögliche Vorboten sind, da sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Der Bauch sinkt tiefer, die Atmung wird leichter, aber der Druck im Becken nimmt zu.
 

Wie fangen Wehenschmerzen an?

Wo Wehen wehtun, ist ebenfalls von Frau zu Frau unterschiedlich. Wir versuchen es einmal so zu beschreiben: Der Schmerz fühlt sich so ähnlich an wie eine Mischung aus starken Menstruationsschmerzen mit üblen Magen-Darm-Krämpfen und Rückenschmerzen.

Wie sieht der Bauch bei Wehen aus?

Schwangerschaftswehen kannst du daran erkennen, dass sie sehr unregelmäßig auftreten und fast schmerzlos sind. Deine Gebärmutter zieht sich zusammen – meist wird dein Bauch dann ganz hart und angespannt. Manchmal tritt das auch nur asymmetrisch auf einer Bauchseite auf.

Wie stark müssen die Wehen sein, um ins Krankenhaus zu fahren?

Sie sollten ins Krankenhaus fahren, wenn Wehen alle 5–10 Minuten kommen, mindestens 30–60 Sekunden andauern und so stark sind, dass Sie sich kaum noch ablenken können (besonders bei der ersten Geburt) – oder sofort bei Blasensprung, Blutungen, starken Schmerzen oder Unsicherheit, um dies abklären zu lassen, da Ihr Bauchgefühl zählt, so die Österreichische Hebammengremium. 

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