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Woher kommt Inneres frieren?

Gefragt von: Nina Steffen  |  Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026
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Inneres Frieren entsteht oft durch Stress, Schlafmangel oder seelische Belastung, kann aber auch körperliche Ursachen haben, wie Schilddrüsenprobleme (Unter- oder Überfunktion), Eisenmangel, Vitamin-D-Mangel, hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre) oder niedrigen Blutdruck, da der Körper dann versucht, Wärme zu erzeugen oder die Temperaturregelung gestört ist. Es ist ein Signal des Körpers, dass etwas nicht stimmt, sei es psychisch oder physisch.

Warum friere ich immer innerlich?

Inneres Frieren kann viele Ursachen haben, oft sind es psychische Faktoren wie Stress, Erschöpfung, Angst und Depression, aber auch körperliche Probleme wie Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Eisenmangel, niedriger Blutdruck, Hormonschwankungen (besonders bei Frauen) oder Untergewicht, die den Stoffwechsel und die Wärmeregulierung beeinflussen. Auch Infekte oder Nährstoffmangel können die Ursache sein, weshalb ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam ist.
 

Was löst Kälte im Körper aus?

Kälte löst im Körper eine Schutzreaktion aus: Die Blutgefäße verengen sich, um Wärme im Körperkern zu halten, was den Blutdruck erhöht und das Herz stärker beansprucht, während Muskeln zittern, um Wärme zu erzeugen. Gleichzeitig werden Stresshormone ausgeschüttet, aber auch Glückshormone wie Endorphine. Langfristig kann starke Kälte die Durchblutung der Haut einschränken und zu Entzündungen führen.
 

Was bedeutet innere Kälte?

"Innere Kälte" beschreibt ein anhaltendes Gefühl der Kälte im Körper, das oft mit psychischer Belastung (Stress, Erschöpfung, Depressionen), Mangelernährung (z. B. Eisenmangel, Vitamin C-Mangel), niedrigem Blutdruck oder Stoffwechselproblemen zusammenhängt und sich wie ein Frösteln anfühlt, obwohl die Umgebungstemperatur normal ist. Es kann auch auf eine Störung der Energieverteilung (Yang-Mangel) hinweisen, wie es in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) beschrieben wird, und äußert sich durch Symptome wie kalte Extremitäten, Blässe und Müdigkeit. 

Was bedeutet innerliches Frösteln?

Innerliches Frieren bedeutet ein tiefes, oft psychisch oder stressbedingt ausgelöstes Kältegefühl, das nicht durch die Außentemperatur allein erklärt wird und sich oft als Frösteln, innere Unruhe oder Zittern äußert, verursacht durch psychische Belastung, Stress, Erschöpfung, Schilddrüsenprobleme, Nährstoffmangel (z.B. Eisen) oder Hormonschwankungen, wobei eine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden wichtig ist.
 

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Was hilft, wenn man innerlich friert?

Um innere Kälte zu bekämpfen, helfen warme Getränke (Tees mit Ingwer, Zimt), Bewegung zur Muskelaktivierung, der Zwiebel-Look für Kleidung und Stressabbau; wichtig sind auch eine ausgewogene Ernährung mit wärmenden Gewürzen und ausreichend Schlaf, bei anhaltendem Frieren sollte jedoch ein Arzt auf mögliche Grunderkrankungen wie Schilddrüsenunterfunktion prüfen lassen, da dies ein Symptom sein kann.
 

Was sind die Ursachen für innerliches Vibrieren am ganzen Körper?

Innerliches Zittern am ganzen Körper wird oft durch Stress, Angst oder Überlastung verursacht, kann aber auch auf körperliche Ursachen wie Unterzuckerung, Koffein, Nikotin, Hormonumstellungen (z. B. Wechseljahre), Schilddrüsenüberfunktion oder Medikamentennebenwirkungen hindeuten, was eine ärztliche Abklärung notwendig macht. Es kann auch ein Zeichen für psychische Belastungen wie Angststörungen oder Depressionen sein, dient aber manchmal auch der natürlichen Spannungsentladung nach Stress, wie beim neurogenen Zittern, so Deutsche Familienversicherung und DAK-Gesundheit. 

Welcher Mangel führt zu ständigem Frieren?

Wenn man ständig friert, kann dem Körper eine schlechte Durchblutung, Nährstoffmangel (besonders Eisen, B-Vitamine, Magnesium, Vitamin C) oder ein verlangsamter Stoffwechsel fehlen, oft ausgelöst durch Stress, Schlafmangel, Untergewicht oder gesundheitliche Probleme wie Schilddrysenunterfunktion, Anämie, Kreislaufprobleme oder hormonelle Schwankungen (z.B. Wechseljahre). Eine ärztliche Abklärung ist wichtig, um die genaue Ursache zu finden. 

Wie kann ich innere Wärme erzeugen?

Verwende wärmende und erhitzende Gewürze, wie Ingwer (auch als Tee), Pfeffer, Knoblauch, Chili, Zimt, in Maßen, um dein Feuer anzuheizen. Achtung: Wie oben beschrieben, können sie bei innerer Hitze, aber auch bei Blut- und Yin-Mangel zu erhitzend für dich sein. Bewege dich regelmäßig, um dein Yang anzuregen.

Welche Ursachen kann ein Kältegefühl ohne Fieber haben?

Kältegefühl ohne Fieber kann viele Ursachen haben, von harmlosen Dingen wie Stress, Müdigkeit oder Unterkühlung bis hin zu Mangelerscheinungen wie Eisenmangel (Anämie), Schilddrüsenproblemen (Unterfunktion oder Überfunktion), niedrigem Blutzucker oder niedrigem Blutdruck, bis hin zu Nebenwirkungen von Medikamenten oder psychischen Belastungen, sogar eine "kalte" Lungenentzündung ist möglich. Der Körper versucht oft, Wärme zu erzeugen (Schüttelfrost), da der Wärmeregulierungssollwert gestört ist oder äußere Kälte herrscht, was sich in Zittern, Gänsehaut und Frösteln äußert, auch wenn kein Infekt vorliegt. 

Welches Vitamin fehlt bei Kältegefühl?

Wenn Ihnen immer kalt ist, könnten Mängel an Eisen, Vitamin B12 oder Vitamin D eine Rolle spielen, da diese Vitamine und Mineralien die Wärmeregulierung und den Sauerstofftransport beeinflussen, aber auch andere Ursachen wie schlechte Durchblutung oder Anämie sind möglich. Besonders Eisenmangel führt zu schlechter Sauerstoffversorgung, wodurch die Körperwärmeproduktion sinkt und Hände sowie Füße kalt werden.
 

Welche Ursachen kann ein ständiges Kältegefühl haben?

Sie frieren immer, weil Ihr Körper Wärme verliert oder nicht genug produziert, was an unzureichender Durchblutung (z.B. durch Stress, Schlafmangel), Nährstoffmangel (z.B. Eisen), Hormonstörungen (Schilddrüse, Wechseljahre), weniger Muskelmasse, dünnerem Fettgewebe (Alter) oder genetischen Faktoren liegen kann. Auch Alkoholkonsum oder das Frieren nach dem Sport (falsche Kleidung/Feuchtigkeit) können eine Rolle spielen. Bei anhaltendem Frieren ist ein Arztbesuch ratsam, um medizinische Ursachen abzuklären. 

Welches Hormon fehlt, wenn man ständig friert?

Schilddrüsenhormone: Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt häufig zu anhaltendem Frieren, da der Stoffwechsel verlangsamt wird.

Was tun gegen Kälte von innen?

Wenn dein Zimmer zu kalt ist, solltest du Richtig lüften (Stoßlüften), Türen schließen, um Wärme im Raum zu halten, und Möbel sowie Vorhänge so stellen, dass sie die Heizung nicht blockieren. Zusätzlich helfen Teppiche, Zugluftstopper, das Entlüften der Heizung und eine höhere Luftfeuchtigkeit, um die Wärme zu speichern und das Wohlbefinden zu steigern, während das Abdunkeln der Fenster tagsüber Wärme draußen hält. 

Kann frieren von der Psyche kommen?

Ja, die Psyche kann durch Stress, Angst, Depression oder Einsamkeit Frieren verursachen, da psychische Belastung Stresshormone freisetzt, die die Blutgefäße verengen, die Durchblutung reduzieren und die Körpertemperatur senken, was zu kalten Händen und Füßen führt und das allgemeine Kälteempfinden steigert. Insbesondere chronischer Stress und Überforderung führen zu diesen physiologischen Reaktionen, aber auch soziale Isolation kann ein stärkeres Kälteempfinden auslösen. 

Ist ein plötzliches Kältegefühl im Körper ein Symptom der Wechseljahre?

Niedriger Blutdruck begünstigt Frieren in den Wechseljahren. Wechselduschen, Sport und frische Luft kurbeln den Kreislauf an und helfen gegen Kältewallungen. 2. Eine schlanke Statur bedeutet auch häufig wenig isolierende Fettpolster.

Welches Organ produziert Wärme?

Im Körperkern liegen die Organe mit hohem Energieumsatz (Herz, Leber, Niere und Gehirn), welche die Orte der Wärmebildung darstellen. Ihre Masse macht beim Menschen nur 8 % der Körpermasse aus, ihr Anteil am Energieumsatz eines Ruhenden beträgt aber mehr als 70 %.

Was wärmt den Körper von innen?

Um den Körper von innen zu wärmen, helfen warme, gekochte Mahlzeiten wie Suppen und Porridge, Wurzelgemüse (Karotten, Süßkartoffeln), proteinreiche Speisen (Eier, mageres Fleisch) sowie wärmende Gewürze wie Ingwer, Zimt, Chili, Pfeffer und Knoblauch. Auch heiße Getränke mit Gewürzen wie Kardamom oder Fencheltee sind effektiv, um die Durchblutung zu fördern und ein wohliges Gefühl zu erzeugen.
 

Wie bekommt man innere Wärme?

Tipps für mehr Wärme

  1. vermehrt warme Mahlzeiten sowie ein warmes Frühstück (z.B. Porridge), wenig Rohkost.
  2. morgens nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser trinken, generell warme Getränke bevorzugen.
  3. Nahrung gut kauen.
  4. kein Alkohol, da dieser die Ausschüttung der Verdauungssäfte bremst.

Was bedeutet innerliches frieren?

Innerliches Frieren bedeutet ein tiefes, oft psychisch oder stressbedingt ausgelöstes Kältegefühl, das nicht durch die Außentemperatur allein erklärt wird und sich oft als Frösteln, innere Unruhe oder Zittern äußert, verursacht durch psychische Belastung, Stress, Erschöpfung, Schilddrüsenprobleme, Nährstoffmangel (z.B. Eisen) oder Hormonschwankungen, wobei eine ärztliche Abklärung bei anhaltenden Beschwerden wichtig ist.
 

Was kann ich tun, wenn mir innerlich kalt ist?

Um innerlich Kälte zu bekämpfen, helfen warme Getränke, leichte Bewegung, Stressabbau durch Entspannungstechniken wie Atemübungen (z.B. Wim Hof Methode) oder Meditation, eine nahrhafte Ernährung mit warmen Mahlzeiten und Kohlenhydraten (wie Nudeln) vor Kälteexposition, sowie warme Kleidung; bei anhaltendem oder starkem Frieren sollte jedoch ein Arzt die Ursachen (z.B. Mangelerscheinungen, Schilddrüse) abklären, da auch medizinische Gründe dahinterstecken können.
 

Wie reagiert der Körper, wenn Vitamin-D fehlt?

Ein Vitamin-D-Mangel beeinträchtigt die Knochengesundheit (>>Rachitis<< bei Kindern, >>Osteomalazie<< bei Erwachsenen), führt zu Muskelschwäche, Schmerzen und Müdigkeit und kann das Immunsystem schwächen, was Infektanfälligkeit erhöht, sowie depressive Verstimmungen verursachen; langfristig kann er zu Osteoporose und Knochenbrüchen beitragen, da Vitamin D wichtig für die Kalziumaufnahme ist. 

Kann innerliches Zittern vom Herzen kommen?

Herzrasen kann beängstigend sein. Betroffene haben einen schnellen Puls, der sowohl rasend als auch pochend auftreten kann. Nicht selten ist das Herzklopfen bis in Hals oder Ohren zu spüren und kann von Schwindel, Schwitzen, Zittern und innerer Unruhe begleitet sein. Trotzdem ist Herzrasen nicht automatisch gefährlich.

Wie äußert sich innerlicher Stress?

Innerlicher Stress zeigt sich durch psychische (Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsprobleme, Gedankenkreisen, Niedergeschlagenheit, Schlafstörungen) und körperliche Symptome (Herzklopfen, Zittern, Schwitzen, Kopf- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Magen-Darm-Probleme, Kurzatmigkeit), die oft als ständige Alarmbereitschaft empfunden werden. Betroffene fühlen sich oft „unter Strom“, überfordert und kraftlos.
 

Was ist ein inneres Vibrieren im Brustkorb?

Ein inneres Vibrieren im Brustkorb kann viele Ursachen haben, von harmlosen Muskelverspannungen, Stress, Koffein oder Unterzuckerung bis hin zu ernsteren Herz-Kreislauf-Problemen wie Herzrhythmusstörungen (z.B. Vorhofflimmern) oder Durchblutungsstörungen, die dringend ärztliche Abklärung erfordern, besonders bei Schmerzen, Atemnot oder Schwindel. Manchmal ist es auch der Stimmfremitus (Vibrationen beim Sprechen), der spürbar wird, oder ein Gefühl der inneren Unruhe, ausgelöst durch psychische Belastung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären. 

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