Woher bekomme ich das Muster 61?
Gefragt von: Herr Prof. Raphael Huber | Letzte Aktualisierung: 8. Januar 2026sternezahl: 4.9/5 (19 sternebewertungen)
Das Formular 61 für eine Rehabilitation erhalten Sie hauptsächlich über Ihren behandelnden Arzt (Hausarzt oder Facharzt), da dieser die medizinische Notwendigkeit bescheinigt und das Formular ausfüllen muss. Sie können es auch bei Ihrer Krankenkasse anfordern oder es im Internet auf den Webseiten der Kassenärztlichen Vereinigung (KBV) finden, aber der Arzt ist der zentrale Ansprechpartner, um es auszufüllen.
Wo bekomme ich das Formular 61 her?
Das Formular 61 A-E wird direkt vom verordnenden Arzt/der verordnenden Ärztin ausgefüllt und an die zuständige Krankenkasse weitergeleitet. Sie ist zuständig, wenn Sie verberentet sind, Schüler/in oder Student/in sind oder noch keine 5 Jahre in die deutsche Rentenversicherung eingezahlt haben.
Wer füllt das Formel 61 aus?
Der behandelnde Arzt füllt in Absprache mit den Patienten-Eltern bzw. -Sorgeberechtigten nur das Formular 61 für den eigentlichen Reha-Antrag aus, welches zum 1. April erneut angepasst wurde. Dieses neue Formular 61 ist in die Praxisverwaltungssysteme integriert.
Wer muss Muster 61 ausfüllen?
Übernimmt die gesetzlichen Krankenversicherung die Kosten der Rehabilitation, füllt der Vertragsarzt die Teile B bis E des Verordnungsformulars Muster 61 aus und übermittelt sie an die Krankenkasse.
Wo bekommt man Formulare für einen Reha-Antrag?
Einen Reha-Antrag bekommen Sie beim zuständigen Kostenträger (meist Deutsche Rentenversicherung oder Krankenkasse), direkt bei Auskunftsstellen, über den Hausarzt oder den Sozialdienst im Krankenhaus; auch online auf den Webseiten der Rentenversicherung sind die Formulare verfügbar und können heruntergeladen werden. Der schnellste Weg ist oft eine Kombination aus Arztgespräch und Online-Antragstellung, idealerweise mit beigelegtem Befundbericht zur Beschleunigung.
So wird deine Reha bewilligt! | Rat & Tat
23 verwandte Fragen gefunden
Was ist Muster 61?
Leistungen zur medizinischen Rehabilitation werden auf Formular 61 verordnet. Sollen Kinder ihre Mütter oder Väter begleiten, füllen Ärztinnen und Ärzte zudem Formular 65 aus. Der Antrag auf Kostenübernahme für Reha-Sport oder Funktionstraining erfolgt hingegen auf Formular 56.
Welche Unterlagen brauche ich, um eine Reha zu beantragen?
Sie benötigen für den Reha-Antrag einen Arztbericht. Sprechen Sie daher mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin, um die Reha zu beantragen. Ihr*e Ärzt*in muss die Notwendigkeit der Reha begründen und Ihren Krankheitsverlauf dokumentieren. Wichtige Inhalte sind: alle behandlungswürdigen Diagnosen, Reha-Ziele, ggf.
Wie lange ist das Muster 61 gültig?
Dieses Muster 61 ist dann für das erste Leistungshalbjahr mit Komplexleistung gültig. Für jedes weitere Leistungshalbjahr mit Komplexleistung ist ein weiteres Muster 61 einzureichen.
Welcher Arzt füllt einen Reha-Antrag aus?
Schritt für Schritt zur Rehabilitation
Oder stellen Sie den Antrag auf Reha online. Fügen Sie den Befundbericht oder das Gutachten Ihrer Hausärztin oder Ihres Hausarztes idealerweise am Computer ausgefüllt bei.
Wie fülle ich das Formular 60/61 aus?
Für das Formular 60/61 sind verschiedene Angaben erforderlich. Dazu gehören unter anderem der Name der Person, die die Erklärung abgibt, Einzelheiten der getätigten Transaktion, der Transaktionsbetrag usw. Im Formular 60 müssen Sie außerdem angeben, ob Sie bereits zuvor steuerpflichtig waren.
Wie bekomme ich eine Reha-Verordnung?
Rehasport beantragen
Ein Antrag (KV56) auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport, erfolgt durch eine Rezeptausstellung vom Arzt. Das benötigte Dokument heißt Formular 56 – Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport, auch als Rehasport Verordnung bekannt.
Kann ich bei der AOK eine Reha beantragen?
AOK-Mitglieder, die von einer Krankheit genesen sind, können eine Maßnahme zur Rehabilitation in einer zertifizierten Reha-Klinik beantragen.
Wer darf Reha verordnen?
Eine Reha verordnen können Vertragsärztinnen und -ärzte sowie Vertragspsychotherapeutinnen und -psychotherapeuten.
Kann der Hausarzt eine Reha verschreiben?
Statt eines zeitaufwendigen zweistufigen Bescheinigungsverfahrens kann nun jeder Arzt, selbst der zuständige Hausarzt, eine medizinische Reha verordnen. Die Art der Erkrankung und Notwendigkeit der Reha muss im Zuge der Antragstellung zuerst von einem Arzt begründet werden.
Was sollte ich im Selbsteinschätzungsbogen für die Reha schreiben?
Um den Selbsteinschätzungsbogen richtig auszufüllen, fokussieren Sie sich auf Ihre gesundheitlichen Einschränkungen und deren Auswirkungen auf Alltag und Beruf, seien Sie detailliert, aber sachlich, nutzen Sie die Zusatzblätter, wenn der Platz nicht reicht, und stellen Sie sicher, dass Ihre Angaben mit dem ärztlichen Befundbericht übereinstimmen, um die Reha-Notwendigkeit zu unterstreichen und Ihre Ziele klar zu kommunizieren.
Kann die Krankenkasse den Reha-Bericht anfordern?
Der MDK darf alle für seine Stellungnahme notwendigen Unterlagen einsehen, so auch den vollständigen Reha-Bericht. Wenn Krankenkassen medizinische Unterlagen für den MDK anfordern, haben sie dagegen kein Recht auf Einsicht.
Wer darf Muster 61 ausfüllen?
So- fern die Krankenkasse zuständig ist, werden die Vertragsärztinnen und Vertragsärzte gebeten, auch Teil B-D des Musters 61 auszufüllen und an die Krankenkasse zu richten.
In welchem Zeitraum muss eine genehmigte Reha angetreten werden?
Nach der Reha-Bewilligung vergehen meist drei bis acht Wochen bis zum Antritt, oft aber auch mehrere Monate, je nach Klinik-Auslastung und individuellen Faktoren, wobei bei dringendem Bedarf ein Eilverfahren möglich ist. Für Anschlussheilbehandlungen (AHB) gelten kürzere Fristen (ca. 14 Tage nach Krankenhausentlassung). Die Bewilligung selbst kann bei vollständigen Unterlagen schneller erteilt werden, aber die Klinik-Aufnahme hängt von der Belegung ab.
Wer ist für eine Reha zuständig, Krankenkasse oder Rentenversicherung?
Rehabilitationsleistungen müssen die Versicherten selbst beantragen. Die Formulare bekommen Sie direkt bei der Rentenversicherung sowie bei den Auskunfts- und Beratungsstellen. Die gesetzlichen Krankenkassen und Versicherungsämter nehmen die Anträge ebenfalls entgegen.
Woher bekomme ich Muster 61?
Antragsformular erhalten: Das Antragsformular für eine Rehabilitation über die Krankenkasse (Muster 61 B-E) erhalten Sie ausschließlich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin. Wir können Ihnen diese Formulare nicht zusenden und auch keinen Download anbieten. Lassen Sie den Antrag von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt ausfüllen.
Wie lange dauert es, bis man einen Termin von der Rehaklinik bekommt?
Nach der Bewilligung dauert es meist einige Wochen bis wenige Monate (durchschnittlich 3-8 Wochen), bis die Reha-Klinik einen konkreten Termin verschickt, wobei die Wartezeit je nach Auslastung stark variieren kann – manchmal auch länger, bei kurzfristigen Plätzen aber auch schneller. Der gesamte Prozess vom Antrag bis zum Antritt kann sich über einige Wochen bis zu mehreren Monaten erstrecken, abhängig von der Bearbeitung durch den Kostenträger (z.B. Rentenversicherung) und der Klinik.
Was passiert, wenn ich eine genehmigte Reha nicht antrete?
Mitwirkungspflicht und Konsequenzen bei Nichtantritt
Wer eine Reha beantragt oder von der Krankenkasse dazu aufgefordert wird, unterliegt Mitwirkungspflichten. Wird die Reha nicht angetreten oder der Antrag zurückgenommen, kann das z. B. den Anspruch auf Krankengeld gefährden.
Wann lehnt die Rentenversicherung Reha ab?
Die Rentenversicherung lehnt eine Reha oft ab, wenn die letzte Maßnahme weniger als vier Jahre her ist, ambulante Therapien ausreichen, die Reha-Fähigkeit bezweifelt wird, andere Kostenträger zuständig sind (Unfall, Berufskrankheit) oder die Erfolgsaussichten gering sind, weil beispielsweise eine Akut-Klinik notwendig wäre. Auch fehlende Mitwirkung oder unvollständige Unterlagen sind Gründe.
Welche Formulare muss ich für Reha ausfüllen?
Für einen Reha-Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung benötigen Sie als Patient hauptsächlich die Formulare G0100 (Antrag) und G0110 (Anlage zur med. Reha) sowie den ärztlichen Befundbericht S0051 vom Arzt, der die medizinische Notwendigkeit bestätigt, und oft auch einen Selbsteinschätzungsbogen G0115. Den Antrag können Sie entweder online über die DRV-Webseite stellen oder als Formularpaket bestellen.
Bei welchen Krankheiten hat man Anspruch auf Reha?
Reha-relevante Erkrankungen sind vielfältig und umfassen vor allem orthopädische (z.B. Rückenschmerzen, Arthrose), kardiologische (z.B. nach Herzinfarkt), neurologische (z.B. Schlaganfall), psychische (z.B. Depressionen, Angststörungen) und onkologische Leiden (z.B. Krebs), sowie chronische wie Atemwegs- (Asthma, COPD) oder Hauterkrankungen (Neurodermitis), die eine Rehabilitation zur Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit oder Alltagsbewältigung nötig machen, wenn ambulante Maßnahmen nicht ausreichen und eine stabile Situation vorliegt.
Wie kann ich Alabaster reinigen?
War ohne h?