Wo war mein Großvater im 1 Weltkrieg?
Gefragt von: Frau Prof. Dr. Iris Lemke | Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (29 sternebewertungen)
Um herauszufinden, wo Ihr Großvater im Ersten Weltkrieg war, müssen Sie seine Militärakten recherchieren, idealerweise über die Deutsche Dienststelle (WASt) (jetzt Bundesarchiv) oder genealogische Archive wie den Verein für Computergenealogie (CompGen), die Verlustlisten durchsuchen, oder beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge nach Grablagen suchen, wobei die Feldpostbriefe und persönlichen Dokumente wichtige Hinweise auf seine Einheit und seinen Einsatzort geben können, da er oft an der Westfront (Frankreich, Belgien) oder der Ostfront (Russland) diente.
Kann ich herausfinden, was mein Großvater im Krieg gemacht hat?
Am besten beginnen Sie mit den Aufzeichnungen zum Ersten und Zweiten Weltkrieg. Je nachdem, wann Ihr Großvater gedient hat, sind unterschiedliche Quellen relevant. Suchen Sie zunächst allgemein nach dem Namen und Geburtsdatum Ihres Großvaters. Anschließend können Sie die Ergebnisse eingrenzen, um die gesuchten Informationen zu finden.
Wie finde ich heraus, wo mein Opa im Krieg war?
Um herauszufinden, wo Ihr Opa im Krieg war, beginnen Sie mit Unterlagen wie Familienfotos, Briefen oder Militärdokumenten und fragen Sie Verwandte; danach nutzen Sie Online-Ressourcen wie die Gräbersuche des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge (für Vermisste/Gefallene) oder kontaktieren das Bundesarchiv (Militärarchiv) und den DRK-Suchdienst für Akten und Vermisstenmeldungen, um seine Einheit, seinen Standort und sein Schicksal zu ermitteln.
Wie finde ich gefallene Soldaten?
Um gefallene Soldaten zu finden, nutzt man vor allem die Online-Datenbanken des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, den DRK-Suchdienst, das Bundesarchiv für Unterlagen und ggf. kostenpflichtige Dienste wie Ancestry. Wichtige Anlaufstellen sind die Gräbersuche online, die Zentrale Namenskartei des DRK und die archivierten Wehrmachtunterlagen, insbesondere für die Weltkriege.
Wer war der letzte gefallene deutsche Soldat im Ersten Weltkrieg?
Erich Kästner (* 10. März 1900 in Leipzig-Schönefeld; † 1. Januar 2008 in Pulheim bei Köln) war ein deutscher Jurist und der wohl letzte überlebende deutsche Teilnehmer (Veteran) des Ersten Weltkrieges, der der Armee des Deutschen Kaiserreiches angehört hatte.
Der Weg zum Ersten Weltkrieg I musstewissen Geschichte
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Was passierte mit den Leichen aus dem Ersten Weltkrieg?
Die Leichen wurden zu nahegelegenen Schlachtfeld-Friedhöfen gebracht, und in Notfällen wurden sie in Massengräbern beerdigt. Wenn deine eigene Seite deinen Körper bergen konnte, wurden deine Erkennungsmarken abgenommen und identifiziert, und so wurde aufgezeichnet, wo du beigesetzt wurdest.
Wie alt war der jüngste Soldat im Ersten Weltkrieg?
Voller Stolz verkündete der jüdische Mannheimer Josef Martin Steinhardt am 12. August 1914 seinem Turnlehrer: „Ich bin der jüngste Soldat der deutschen Armee. “ Er war gerade erst 15 Jahre alt geworden und hatte wegen des Mindestalters von 17 Jahren eine Ausnahmeregelung erhalten.
Wann haben sich die letzten deutschen Soldaten ergeben?
Während die Westalliierten von Frankreich und Italien aus vorstießen, rückte die Rote Armee auf die deutschen Ostgrenzen vor. Der Zangengriff der Anti-Hitler-Koalition um das Deutsche Reich wurde immer enger – elf Monate nach dem „D-Day“, am 8. Mai 1945, kapitulierte die deutsche Wehrmacht schließlich bedingungslos.
Wie viel verdient ein Soldat pro Monat?
Ein Soldat verdient monatlich zwischen etwa 2.700 € (Mannschaften) und über 5.000 € (Offiziere) brutto, abhängig von Dienstgrad, Laufbahn, Dienstjahren und Zulagen; im Freiwilligen Wehrdienst steigt das Gehalt ab 2026 auf ca. 2.700 €. Zum Grundgehalt kommen Familienzuschläge, Auslandseinsatz- und Funktionszulagen hinzu, was das Gehalt deutlich erhöht.
Was ist die Legende vom toten Soldaten?
"Tote Soldaten" bezieht sich auf gefallene oder im Dienst gestorbene Soldaten, wobei die Zahlen je nach Krieg (z.B. Zweiter Weltkrieg mit Millionen Opfern) und aktuellen Konflikten (z.B. Ukraine-Krieg) variieren, aber auch Gedenken wie der Volkstrauertag die Gefallenen der Bundeswehr würdigt, von denen seit 1992 über 100 im Einsatz starben, viele in Afghanistan.
Was ist das Bundesarchiv-Militärarchiv?
Das Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) in Freiburg im Breisgau (auch Militärarchiv Freiburg) ist eine Abteilung des Bundesarchivs zur Sicherung, Erschließung und Aufbewahrung der militärischen Überlieferung Deutschlands seit 1867.
Wie viele deutsche Soldaten werden heute noch vermisst?
Mehr als 1.000.000 deutsche Soldaten gelten auch nach über 80 Jahren noch als vermisst.
Wo kann man Wehrmachtsakten einsehen?
Nach dem Abschluss der ersten Projektphase sind nun die für die Forschung besonders wichtigen Unterlagen des Oberkommandos der Wehrmacht (271 Akten) und des Heeres (988 Akten) sowie der Heeresgruppe Mitte (852 Akten) weitgehend online zugänglich gemacht (zur Internetseite).
Wie alt war der jüngste Soldat im 2. Weltkrieg?
Der jüngste bekannte Soldat im Zweiten Weltkrieg war der sowjetische Kindersoldat Sergei Andrejewitsch Aleschkow, der mit nur 6 Jahren diente, nachdem seine Familie während der Invasion getötet wurde, während in Deutschland 15-Jährige als Flakhelfer eingezogen wurden, aber es gab auch extrem junge Freiwillige wie der 17-jährige Al Albrecht bei der "Ghost Army" der USA, obwohl der offizielle Mindestdienstpflichtige oft höher lag.
Wie viele ehemalige Wehrmachtssoldaten leben noch in Deutschland?
Es gibt keine exakten Zahlen, aber es leben nur noch sehr wenige Wehrmachtssoldaten, da die meisten im Zweiten Weltkrieg gefallen, vermisst oder bereits verstorben sind; Schätzungen gehen von unter 100.000 Veteranen des Zweiten Weltkriegs in Deutschland aus, die meisten davon sind extrem alt, aber es gibt auch eine große Zahl noch vermisster Soldaten, deren Angehörige die Suche fortsetzen.
Hat die SS kapituliert?
Vier Monate nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa kapitulieren am 4. September 1945 auf dem Spitzbergen-Archipel im Nordatlantik die letzten Wehrmacht-Soldaten.
Wie lange dauert eine Recherche im Bundesarchiv?
In fünf einfachen Schritten zum Ergebnis der Recherche
Ad Acta Recherchen nimmt innerhalb von drei Werketagen Kontakt mit Ihnen auf. Ihrer Anfrage entsprechend, sendet Ad Acta eine Vollmacht & einen Nutzungsantrag für die Recherchen im Bundesarchiv zur Unterschrift zu.
Was kostet die Einsicht in meine Stasiakte?
Gebühren (Kosten)
Folgeleistungen: 5,11 EUR (Herausgabe von Duplikaten) oder 20,45 EUR (Auskunft nach vorangegangener Einsichtnahme, Einsicht nach vorangegangener Auskunft)
Wie kann man Akten im Bundesarchiv einsehen?
Anträge auf Akteneinsicht können Sie an den Standorten des Bundesarchivs, an denen eine Antragstellung vor Ort möglich ist, einreichen. Antragsformulare erhalten Sie bei diesen Dienststellen persönlich oder auf telefonische Anfrage zugeschickt.
Wie lange überlebte ein Soldat im Ersten Weltkrieg?
Wegen fehlender Waschmöglichkeiten werden sie von Läusen, Wanzen und Flöhen befallen. Wer sich weigert, weiter zu kämpfen, wird hingerichtet. Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Verdun-Soldaten in den oft verkoteten Schützengräben beträgt 14 Tage.
In welchem Alter musste man zur Wehrmacht?
Nach der Vollendung ihres 20. Lebensjahres mußten die Wehrpflichtigen für zwei Jahre den aktiven Dienst in der Wehrmacht ableisten. Während des Krieges verschärften sich die Bestimmungen: Es wurden zum Ende des Krieges hin nahezu ausnahmslos alle Männer zum Wehrdienst eingezogen.
Welche Jahrgänge wurden im 1. Weltkrieg eingezogen?
Im Ersten Weltkrieg wurden in Deutschland zunächst vor allem junge Männer der Jahrgänge 1895/96 und älter eingezogen, aber mit zunehmendem Kriegsverlauf wurden die Altersgrenzen immer weiter nach unten verschoben, sodass schließlich auch jüngere Jahrgänge (sogar 1899 und jünger) einberufen wurden, um die Verluste auszugleichen; die Wehrpflicht umfasste grundsätzlich alle wehrfähigen Männer vom 17. bis zum 42. Lebensjahr, was durch die Kriegsnotlage stark ausgedehnt wurde, besonders durch den Landsturm, der auch ältere Männer einbezog, sowie die Einziehung auch der Jüngsten.
Warum müssen die Körperöffnungen bei Toten geschlossen werden?
Körperöffnungen bei Toten müssen verschlossen werden, um das Austreten von Körperflüssigkeiten (wie Blut, Gewebsflüssigkeit) zu verhindern, die den Leichnam verunreinigen würden, und um Verwesungsprozesse zu verlangsamen und Geruchsbildung zu minimieren, was für eine würdevolle Aufbahrung und hygienische Handhabung essenziell ist, bis zur endgültigen Bestattung. Durch das Verschließen – oft mit Watte oder speziellen Mitteln – wird der Leichnam ästhetisch ansprechender und sicherer für Hinterbliebene und Bestattungspersonal.
Was geschah am D-Day mit den Leichen?
Anders als in späteren Kriegen, in denen die Gefallenen per Luftbrücke in die Vereinigten Staaten überführt und auf Familien- oder nationalen Militärfriedhöfen beigesetzt wurden, wurden die alliierten Toten der Invasion in der Normandie in der Nähe des Ortes begraben, an dem sie gefallen waren .
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