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Wo verdient man mehr Chemikant oder Chemielaborant?

Gefragt von: Herr Prof. Kuno Hohmann MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 29. Juni 2026
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In der Regel verdient ein Chemikant mehr als ein Chemielaborant, da Chemikanten oft in der großtechnischen Produktion arbeiten, wo Schichtarbeit und Verantwortung zu höheren Gehältern führen, während Chemielaboranten meist in Forschung und Entwicklung im Labor tätig sind, was tendenziell niedrigere Einstiegs- und Durchschnittsgehälter bedeutet. Das mittlere Einkommen für Chemikanten liegt laut Ausbildung.de bei etwa 4.668 €, während es für Chemielaboranten bei rund 4.143 € liegt.

Was ist besser, Chemielaborant oder Chemikant?

Weder Chemikant noch Chemielaborant sind pauschal "besser", sie sind unterschiedlich: Der Chemielaborant arbeitet im Labor, forscht, entwickelt und analysiert Stoffe (Forschung & Entwicklung), während der Chemikant in der Produktion großtechnische Anlagen steuert und überwacht (Produktion), oft im Schichtdienst. Ihre Präferenz hängt davon ab, ob Sie lieber präzise im Labor oder im großen Maßstab in der Produktion arbeiten, wobei Chemikanten mehr körperliche Arbeit und Schichtarbeit haben, Chemielaboranten mehr wissenschaftliche Analyse.
 

Wie viel verdient man als Chemielaborant?

Als Chemielaborant verdient man in Deutschland durchschnittlich zwischen 3.400 € und 4.400 € brutto pro Monat, wobei das Gehalt stark von Berufserfahrung, Bundesland und Unternehmen abhängt; Einstiegsgehälter liegen oft bei ca. 3.200 € und erfahrene Fachkräfte können bis zu 5.000 € oder mehr verdienen. Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind üblich. 

Ist Chemikant ein gut bezahlter Beruf?

Entgelt für den Beruf: Chemikant/in

Das Medianentgelt für den Beruf "Chemikant/in" in der Berufsgattung "Berufe in der Chemie- & Pharmatechnik - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beträgt 4.848 €. Das untere Quartil liegt bei 4.040 € und das obere Quartil beträgt 5.813 €.

In welchem Beruf verdient man 10.000 Euro im Monat?

Berufe wie leitende Ärzte (Oberarzt), Piloten, Fluglotsen, spezialisierte IT-Experten (z. B. SAP-Berater), erfahrene Führungskräfte (Vertriebs-, Abteilungsleiter, Geschäftsführer), Unternehmensberater sowie manche Key Account Manager und CFOs können ein Brutto-Gehalt von 10.000 Euro oder mehr pro Monat erreichen, oft durch hohe Verantwortung, Spezialisierung, Expertise und Bonuszahlungen. 

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Hat Chemielaborant Zukunft?

Ja, auf jeden Fall. Der Sektor Chemie nimmt einen sehr wichtigen Stellenwert in der Industrie ein. Damit bietet dieser dir Jobaussichten mit Zukunft an. Da sich die Chemie so vielseitig erweist, bieten sich dir als Chemielaborant viele Möglichkeiten und Jobchancen in sämtlichen Bereichen.

Sind 70.000 € ein gutes Gehalt in Deutschland?

Ein gutes Gehalt in Deutschland liegt üblicherweise über dem deutschen Medianlohn von 45.800 Euro brutto im Jahr und über dem durchschnittlichen Bruttolohn von 52.300 Euro brutto im Jahr. Ein Gehalt zwischen 64.000 und 70.000 Euro brutto im Jahr gilt in Deutschland als gutes Gehalt .

Was ist der niedrigste Verdienst eines Labortechnikers?

Labortechniker (Laborassistenten) in den USA verdienen durchschnittlich 53.629 US-Dollar pro Jahr bzw. 25,78 US-Dollar pro Stunde. Die oberen zehn Prozent verdienen über 82.910 US-Dollar jährlich, die unteren zehn Prozent unter 34.000 US-Dollar .

Sind 80000 Euro Gehalt viel?

Ja, 80.000 € brutto im Jahr sind ein sehr gutes Gehalt in Deutschland; damit gehörst du zu den Top-Verdienern, oft zu den oberen 10 %, je nach Quelle sogar noch höher, und kannst als Single gut leben, Rücklagen bilden und bequem über die Runden kommen, da dies weit über dem Median liegt und du in die Spitzensteuerfällst. Ob es „gut genug“ für deine persönlichen Ziele ist, hängt von Lebensstil, Region und Kosten ab, aber absolut gesehen ist es ein sehr hohes Einkommen. 

Wie hoch ist das Nettogehalt eines Chemielaboranten?

Durchschnittlich werden etwa 35–40 % vom Bruttogehalt abgezogen. Das bedeutet, bei einem Bruttogehalt von 3.792 € monatlich, liegt das Nettogehalt als Chemielaborant:in ungefähr zwischen 2.275 € und 2.465 €.

Wer verdient 70.000 brutto im Jahr?

Jemand mit 70.000 € brutto im Jahr verdient deutlich über dem Durchschnittseinkommen in Deutschland (ca. 63.000 €) und gehört damit zu den besser Verdienenden. Solche Gehälter werden oft in Berufen wie Unternehmensberatung, IT-Spezialisten, Ingenieuren (bes. Automobil/ Maschinenbau), erfahrenen Account Managern (Software/Hardware), Apothekern (leitend), Juristen (spezialisiert), sowie leitenden Positionen in Marketing und Vertrieb erzielt, wobei die Erfahrung und Branche entscheidend sind. 

Ist Chemikant zukunftssicher?

Laut Job-Futuromat hat dieses Berufsbild eine nahezu 100%ige Automatisierungsrate. In dem Fall ist mit hoher Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass früher oder später die Tätigkeiten von moderner Technik übernommen werden können. Zuvor hat es für verschiedenen Messungen eine Person gebraucht.

Was ist der Unterschied zwischen CTA und Chemielaborant?

Der Hauptunterschied zwischen CTA (Chemisch-technischer Assistent) und Chemielaborant liegt in der Ausbildungsform: Der Chemielaborant macht eine duale Ausbildung (Betrieb + Berufsschule, mit Vergütung), der CTA eine schulische Ausbildung (Berufsfachschule, oft ohne Vergütung, aber mit längerem Praktikum), wobei beide ähnliche Laboraufgaben erfüllen. Der CTA hat durch die schulische, breiter angelegte Ausbildung oft ein stärkeres theoretisches Verständnis und kann mit Zusatzqualifikationen (z.B. Fachabitur) leichter studieren, während der Chemielaborant tiefe betriebliche Praxis durch die 3,5-jährige Lehre sammelt.
 

Sind Chemiker gefragt?

Der Bedarf an qualifizierten Chemikern ist weltweit hoch, was gute Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt bietet. Chemiker mit Fremdsprachenkenntnissen und internationaler Erfahrung sind besonders gefragt. Viele internationale Unternehmen und Forschungseinrichtungen bieten attraktive Karrierechancen für Chemiker.

Sind 3000 Euro netto ein gutes Gehalt in Deutschland?

Ein gutes Nettogehalt liegt in der Regel über dem Mediangehalt von etwa 2.000 Euro monatlich. Wer mehr als 2.500 Euro netto verdient, siedelt sich bereits im oberen Einkommensbereich an.

Wie viel Prozent der Deutschen verdienen über 100.000 € brutto im Jahr?

Aber auch bei den Spitzenverdiener*innen gibt es geschlechtsspezifische Ungleichheiten: Wohingegen unter den deutschen Männern 5,8 % 100.000 € und mehr im Jahr verdienen, sind es bei den Frauen nur 1,6 %, die zu den Spitzenverdiener*innen zählen.

Ist 10000 Euro ein gutes Gehalt?

Vorweg: Ein Nettogehalt von 10.000 € ist in Deutschland ausgesprochen selten – Du würdest damit zu den Spitzenverdienern des Landes gehören, z. B. in einer gehobenen Leitungsfunktion, als sehr gut verdienende Selbstständige oder in hoch bezahlten Berufen wie Arzt, Jurist oder Geschäftsführerin größerer Unternehmen.

Wer verdient mehr, Chemikant oder Chemielaborant?

Der Hauptunterschied liegt im Arbeitsort: Der Chemielaborant arbeitet primär im Labor (Analyse, Forschung, Qualitätskontrolle), während der Chemikant in der Produktion an Produktionsanlagen arbeitet (Steuerung, Überwachung), oft mit Schichtdienst, und die Tätigkeiten sind praxisnäher und anlagengesteuert. Gehaltlich sind die Unterschiede gering, beide starten mit ähnlichen Ausbildungsvergütungen und verdienen später vergleichbar, wobei der Chemikant mit mittlerem Einkommen oft etwas höher liegt, aber der Chemielaborant auch stark durch Berufserfahrung und Region variiert. 

Was ist der ekelhafteste Beruf?

Body-Farmer: Einen unempfindlichen Geruchssinn braucht man in diesem Job. Auf einem Freiluft-Gelände finden nämlich wissenschaftliche Studien über die Verwesungsprozesse von Leichen statt. Es wird also studiert, wie sich die Körper nach dem Tod verändern.

Welche Berufe wird es in 10 Jahren nicht mehr geben?

Unter diesem Gesichtspunkt wollen wir nun einen Blick auf unsere sechs gefährdeten Berufe werden:

  • Juwelier. Vielleicht schreist du schon bei unserem ersten Beruf auf und zweifelst an, dass Juweliere von der Bildfläche verschwinden. ...
  • Journalisten. ...
  • Reisebüromitarbeiter. ...
  • Postbote. ...
  • Flugbegleiter. ...
  • Lagerarbeiter.

Welches Land ist die Nummer 1 in Chemie?

1. China . Neun der zehn führenden Institutionen im Bereich der organischen Chemie im Nature Index sind in China ansässig, wobei die Chinesische Akademie der Wissenschaften (CAS) in Peking, die größte Forschungseinrichtung der Welt, an der Spitze steht.

Welcher Bereich der Chemie zahlt am meisten?

Im Bereich der analytischen Chemie oder einem verwandten Fachgebiet bieten sich vielfältige Möglichkeiten für spezialisierte Positionen, Forschungsstellen oder den beruflichen Aufstieg in der Wissenschaft oder bestimmten Branchen. Das durchschnittliche Jahresgehalt eines analytischen Chemikers in den USA beträgt 79.186 US-Dollar und zählt damit zu den bestbezahlten Berufen im Bereich Chemie.

In welchen Berufen verdient man 10.000 € im Monat?

Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.

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