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Wo sind die meisten versichert?

Gefragt von: Markus Zimmermann  |  Letzte Aktualisierung: 31. August 2026
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Die meisten Menschen in Deutschland sind in einer Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert, insgesamt etwa 73 Millionen Menschen, wobei die Techniker Krankenkasse (TK) mit über 11 Millionen Versicherten die größte Einzelkasse ist, gefolgt von der BARMER und der DAK Gesundheit. Bei den Privaten Krankenversicherungen (PKV) sind die Versicherungskammer Bayern und die HUK-Coburg (in der Vollversicherung) führend.

Welche Krankenversicherung hat die meisten Mitglieder?

Die Techniker Krankenkasse (TK) ist die größte gesetzliche Krankenkasse in Deutschland, die kürzlich (Stand 01.07.2025) über 12,15 Millionen Mitglieder zählte und damit die Barmer (ca. 8,28 Millionen) und die DAK Gesundheit (ca. 5,43 Millionen) deutlich übertrifft. Die AOK-Kassen folgen mit starken regionalen Zahlen, wobei die AOK Baden-Württemberg mit über 4,6 Millionen Versicherten zu den größten zählt. 

Was sind die drei besten Krankenversicherungen?

Laut einer Analyse von Investopedia ist Kaiser Permanente aufgrund seiner Kombination aus Erschwinglichkeit und geringer Kundenbeschwerden das beste Krankenversicherungsunternehmen auf dem Marktplatz des Affordable Care Act (ACA) für 2026. Blue Cross Blue Shield und Anthem erzielten ebenfalls Bestnoten.

Wie viel Prozent der Bevölkerung sind privat versichert?

In Deutschland sind etwa 10 % der Bevölkerung privat krankenversichert (PKV), wobei die Zahlen je nach Quelle leicht variieren, aber meist zwischen 8,7 und 10 % liegen, wenn man Vollversicherte und Beihilfeberechtigte (z. B. Beamte) zusammenrechnet, während rund 90 % gesetzlich versichert sind. Der Anteil ist bei Selbstständigen, Gutverdienern (über der Beitragsbemessungsgrenze) und Beamten höher. 

Wie viele Menschen in Österreich sind privat versichert?

Im Jahr 2021 waren rund 3,4 Millionen Personen in Österreich privat krankenversichert, also über ein Drittel (38,2%) der Bevölkerung.

Die meisten Geschäftsführer sind falsch versichert!

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Was ist die teuerste gesetzliche Krankenkasse?

Die teuerste gesetzliche Krankenkasse ist nicht immer dieselbe, da die Zusatzbeiträge jährlich angepasst werden; für 2026 gehören jedoch die BKK Pfalz (mit bis zu 18,5% 2024, aber neuere Daten zeigen höhere Sätze für 2026 wie die BKK24 mit 4,39% Zusatzbeitrag) oder Mobil Krankenkasse, BKK VerbundPlus zu den Spitzenreitern mit über 18,4%, während andere Kassen wie BKK Wirtschaft & Finanzen oder die AOK Nordost ebenfalls sehr hohe Zusatzbeiträge erheben können, die den Gesamtbeitragssatz auf über 17% bringen. 

Welche gesetzliche Krankenkasse ist bei Ärzten beliebt?

Mit der Arbeit der GKV sind Ärzte insgesamt nur mäßig zufrieden, das höchste Engagement für die Ärzteschaft bescheinigen die Mediziner der Techniker Krankenkasse (TK). Diese Ergebnisse zeigt die aktuelle Umfrage von 122 Hausärzten des Ärzteportals coliquio in Zusammenarbeit mit IMIG.

Was ist die BIG für eine Krankenkasse?

Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit. Die Bundesinnungskrankenkasse Gesundheit (Eigenschreibweise BundesInnungskrankenkasse Gesundheit, kurz BIG direkt gesund) ist eine deutsche Innungskrankenkasse mit Sitz in Berlin und Hauptverwaltung in Dortmund. Als Krankenkasse ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Was ist die unbeliebteste Krankenkasse?

Am besten von den bislang elf bewerteten Kassen schneidet die Techniker-Krankenkasse ab (2,8), am schlechtesten die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland (4,9).

Welche Krankenkasse macht die wenigsten Probleme?

Nur sechs der 20 getesteten Kassen erhielten in puncto Service und Beratung das Qualitätsurteil "gut", die übrigen waren "befriedigend". Testsieger wurde die Techniker Krankenkasse, ebenfalls "gut" schnitten AOK Niedersachsen, KKH, Knappschaft, AOK Rheinland/Hamburg und BKK Mobil Oil ab.

Bei welcher Krankenkasse zahlt man am wenigsten?

Am wenigsten zahlen Sie bei Krankenkassen mit dem niedrigsten individuellen Zusatzbeitrag, wobei die BKK firmus, die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse) und die Audi BKK oft zu den günstigsten gehören. Diese Kassen haben einen Zusatzbeitrag von unter 2,2 %, während andere wie die Techniker Krankenkasse (TK) oder die TUI BKK ebenfalls mit konkurrenzfähigen Sätzen aufwarten, aber meist leicht über den absoluten Tiefstwerten liegen, wobei der Gesamtbeitrag (inkl. Standardbeitrag) zählt. Die tatsächlichen Kosten hängen aber vom Einkommen und Beruf ab, daher lohnt sich ein individueller Vergleich. 

Welche Krankenkasse hat die schlechtesten Leistungen?

Mit AOK Plus, BKK Mobil und Knappschaft erhielten drei weitere Kassen die Bestnote. Die schlechtesten Ergebnisse mit immer noch „befriedigend“ erzielten Barmer GEK, Deutsche BKK, AOK NordWest, AOK Niedersachsen und Schlusslicht AOK Bayern.

Welche Krankenkasse hat die zufriedensten Kunden?

Platz 1 für die Audi BKK in der Kategorie Gesamtzufriedenheit des Kundenmonitors Deutschland 2024. Die Audi BKK hat unter den gesetzlichen Krankenkassen die zufriedensten Kundinnen und Kunden!

Was ist im Alter besser, gesetzliche KV oder privat?

Im Alter gilt: Die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) bietet durch die Familienversicherung und Einkommensabhängigkeit Stabilität, ist aber für Rentner mit kleiner Rente oft die beste Wahl. Die PKV (Private Krankenversicherung) punktet mit besserer medizinischer Versorgung und kalkulierbaren Beiträgen durch Alterungsrückstellungen, wird aber im Alter teurer, wenn man nicht vorgesorgt hat; hier sind gute Vorsorge (Rürup-Rente), ein Wechsel in günstigere Tarife oder der Rückweg in die GKV (wenn möglich) wichtig, da der Wechsel zurück oft schwierig ist.
 

Welches ist das größte Versicherungsunternehmen in Österreich?

Österreich ist Hauptsitz und Ausgangspunkt, von dem aus die Vienna Insurance Group (VIG) 1990 ihre erfolgreiche Expansion in die CEE-Region begann. Zusammen mit der Wiener Städtischen Versicherung und der Donau Versicherung ist die VIG die größte Versicherungsgruppe Österreichs.

Sind Privatversicherte reich?

Die Private Krankenversicherung (PKV) ist keine Versicherung für besser verdienende oder gar reiche Menschen, denn nur rund 20 Prozent der Privatversicherten verfügen über ein Einkommen, das oberhalb der Versicherungspflichtgrenze von derzeit rund 50.000 Euro Jahreseinkommen liegt.

Ist es besser, privat oder gesetzlich zu versichern?

Die Wahl zwischen gesetzlicher (GKV) und privater Krankenversicherung (PKV) hängt stark von der persönlichen Situation ab: In die PKV können meist nur Gutverdiener, Selbstständige, Beamte und Studenten wechseln, sie bietet oft bessere Leistungen (Chefarzt, Einzelzimmer) und schnellere Termine, während die GKV bei Familien mit geringem Einkommen durch kostenlose Mitversicherung punkten kann, jedoch Beitragshöhe einkommensabhängig ist und Leistungen variieren; die PKV-Beiträge steigen im Alter oft, unabhängig vom Einkommen, was ein wichtiger Nachteil ist.
 

Wann wird die Privatversicherung abgeschafft?

Das Wichtigste in Kürze. Die Forderungen zur Abschaffung der PKV sind laut – aber es liegt bisher (noch) kein Gesetzesentwurf dazu vor. Die Bundesregierung signalisiert ihre Unterstützung für das duale System aus GKV und PKV. Im Jahr 2025 stehen vor allem Beitragsanpassungen und Reformen im Leistungsbereich an.

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