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Wo sagt man Tachchen?

Gefragt von: Thilo Schön  |  Letzte Aktualisierung: 23. August 2026
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"Tachchen" ist eine umgangssprachliche, verkürzte Form von "Guten Tag", die vor allem in Norddeutschland und dem Ruhrgebiet (Ruhrpott) verwendet wird, oft als lockere, saloppe Begrüßung, besonders in Berlin hört man auch "Tachschön", aber "Tachchen" ist auch dort gebräuchlich. Es ist ein informelles "Hallo", das sich aus dem "Tach" entwickelt hat, das in Nordrhein-Westfalen und Norddeutschland verbreitet ist.

Wo sagt man Tach statt Tag?

Guten Tag wird oft verkürzt; dabei gibt es regionentypische Tendenzen: Tach wird in Norddeutschland und besonders in Nordrhein-Westfalen verwendet. Guude dagegen findet man im nördlichen Rheinland-Pfalz, Hessen und Rheinhessen.

Wo sagt man Tach schön?

Im echten, echten Berlin sagt man üblicherweise: Tachschön.

Wie sagen Berliner Hallo?

In Berlin sagt man oft einfach "Hallo", aber typischer sind umgangssprachliche Varianten wie "Na?", "Tach!" oder "Tachchen!", besonders locker und direkt, während "Juten Tach!" eine etwas freundlichere Form von "Guten Tag" ist. Manchmal hört man auch das norddeutsche "Moin", aber "Tach" ist das wirklich Berlinerische. 

Was bedeutet Tachschen?

"Tachchen" ist eine umgangsschprachliche, liebevolle oder saloppe Kurzform von "Guten Tag", besonders verbreitet in Norddeutschland (oft als "Tach") und Berlin, die je nach Betonung nett („Tachchen!“) oder harsch klingen kann, und bedeutet einfach "Hallo" oder "Guten Tag". Es ist eine informelle Begrüßung, die Nähe signalisiert. 

Tachchen Tschuess

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Was heißt Tachchen?

„Tachchen! “ sagt man in Berlin. Ein Gruß, der je nach Betonung und Laune liebevoll oder harsch klingen kann. Wenn man in Berlin „Moin" sagt, weil man gerade von der Küste kommt, heißt es trocken „Tachchen" im Kiez.

Warum sagt man klitzeklein?

klitzeklein Adj. 'sehr klein, winzig klein' (belegt 19. Jh., doch sicher älter), in der Umgangssprache pleonastisch verstärktes klein (s. d.) durch lautsymbolische Adjektive wie ( rhein. ) klitz, klinsch, klinz, ( luxemb. )

Wie sagen Berliner tschüss?

Auf Berlinerisch sagt man oft einfach „Tach!“ oder „Tachchen!“, aber zum Abschied gibt es auch Ausdrücke wie „Ick mach'n Abjang!“ oder das lockere „Ich bin dann mal weg!“, je nach Kontext und Laune. Manchmal wird auch ein schnelles „Hau ab!“ oder ein liebevolles „Atschö!“ verwendet, aber das „Tschüss“ selbst wird oft durch den Berliner Dialekt gefärbt, also eher zu „Tschüß“. 

Wie grüßt man sich in Köln?

Norddeutsch (Platdüütsch, Friesisch)

  1. Moin moin: Das wird häufig in den nördlichen Bundesländen samt Bremen, Hamburg und im Friesenland benutzt und auch in den Nord-Niederlanden und Süd-Jütland. ...
  2. Dagg: aus dem Niedersächsischen Platdüütsch. ...
  3. Morje: wird in der Stadt und der Umgebung von Köln auf Kölsch verwendet.

Was ist eine typisch deutsche Begrüßung?

Enge Freunde umarmen sich zur Begrüßung, und jüngere Leute geben sich einen Kuss auf die Wange. „Guten Tag“ oder „Hallo“ sind die gebräuchlichsten mündlichen Begrüßungen in Deutschland. Im Süden sagt man manchmal „Grüß Gott“.

Wo sagt man Juten Tach?

Sachsen-Anhalt sagt man aber nur im hochdeutschen "Guten Tag". Normal ist Juten Tach oder einfach nur Tach (was am Meisten benutzt wird.)

Wo sagt man zweimal Moin?

Mit einem kräftigen „Moin Moin“ bahnt sich fast schon der Klönschnack an. Flirten für Norddeutsche. In Hamburg hingegen gilt das doppelte Moin allerdings häufig schon als Gesabbel.

Wie begrüßt man sich in der DDR?

In der DDR gab es verschiedene Grußformeln, je nach Kontext: „Freundschaft!“ war der Gruß der FDJ und wurde auch im Sport verwendet („Sport frei!“), während die Jungen Pioniere „Seid bereit!“ mit der Antwort „Immer bereit!“ grüssten. Alltagsgrüße waren oft der traditionelle Gruß „Freundschaft“, der Solidarität ausdrückte, sowie informelle Varianten wie „Schöne Grüße“ oder „Viele Grüße“ in der Korrespondenz.
 

Wo sagt man guten Tach?

Kann bestätigen, dass "Tach" oder "Dach" in der Nähe von Hamburg recht verbreitet ist. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass "Guten Tag" zu etwas wie "Gudn Dach" wird, was im Grunde Plattdeutsch/Niederdeutsch ist.

Wo sagt man isch?

In Sachsen sagen isch statt ich.

Wo sagt man Jute?

Ursprünglich stammt die Jute aus den Ländern des Mittelmeerraums, kam von dort nach Asien und wird heute besonders in Indien und Bangladesch angebaut.

Was ist ein Mömmes?

Da „Mömmes“ übersetzt „Popel“ heißt, handelt es sich hier eigentlich um einen „Popelfresser“. Gemeint ist im Kölschen aber ein Geizhals – jemand, der aus lauter Geiz sogar am Essen spart. Und deshalb quasi lieber die eigenen Popel futtert.

Was ist der kölsche Trinkspruch?

Kölsche Trinksprüche drehen sich oft um die Liebe zum Kölsch, Lebensfreude und den kölschen Humor, wie "Leever 'nen Därm em Liev verrenk, als dem Weet 'ne Schluck jeschenk" (Lieber den Darm im Leib verrenkt, als dem Wirt einen Schluck geschenkt) oder das Auffordern „Trink doch eine met“ (Trink doch einen mit), während Sprüche wie „Stell dich nit esu an!“ (Stell dich nicht so an!) die Kölner Unbekümmertheit zeigen. Wichtig ist das Ritual des Anstoßens – unten anstoßen, in die Augen schauen, trinken – das Gemeinschaft und Tradition stärkt. 

Küssen sich Deutsche zur Begrüßung?

Obwohl man in Deutschland Nicht-Familienmitglieder üblicherweise mit einem Händedruck begrüßt, anstatt mit einem Wangenkuss, wie es in den meisten europäischen Ländern üblich ist, ist der Wangenkuss in vielen deutschsprachigen Ländern immer noch eine gängige Begrüßungsform .

Wie sagt man in Berlin "Ich liebe dich"?

Auf Berlinerisch sagt man "Ick liebe Dir!" oder "Ick liebe dich!", wobei die Variante mit "Dir" (Dativ) die klassische, liebevolle Form ist, auch wenn die Grammatik im Berliner Dialekt oft locker gehandhabt wird und beides verstanden wird. Manchmal hört man auch humorvoll die Abwandlung: "Ick liebe dir und lieb ooch dich, ob dich ob dir, ob dir ob dich – ick lieb euch alle beede!". 

Wo sagt man Knorke?

"Knorke" sagt man vor allem in Berlin, es ist ein klassischer Begriff der Berliner Mundart und bedeutet „prima“, „großartig“ oder „ausgezeichnet“; es hat sich aber über die Stadtgrenzen hinaus verbreitet und ist auch in Norddeutschland und dem Ruhrgebiet bekannt, auch wenn es dort manchmal als veraltet gilt.
 

Was sagen Berliner zu Brötchen?

Berliner nennen Brötchen hauptsächlich "Schrippen" (pl. Schrippen), ein Wort, das sich von "geschrippt" (aufgerissen) ableitet, aber es gibt auch spezielle Sorten wie den "Schusterjungen" (Weizen-Roggen-Mischung) oder "Splitterbrötchen" (knusprige Kruste), während eine belegte Brotscheibe als "Stulle" bekannt ist – typische Berliner Begriffe für das Frühstücksgebäck.
 

Woher kommt das Wort tollpatschig?

Erst durch volksetymologische Umdeutung, die das Wort Tollpatsch wohl aufgrund von Ähnlichkeiten im Klang mit toll (was früher einmal ›verrückt‹, ›töricht‹ bedeutete) in Verbindung brachte, wurde das Wort in seiner heutigen Bedeutung und Schreibung geprägt: Es bezeichnet einen ›sehr ungeschickten Menschen‹.

Was bedeutet Litzel?

Litzel bedeutet lützel, d.h. klein. Siehe engl. little oder norddeutsch lütje.

Woher kommt der Ausdruck penunzen?

Aus dem Polnischen entlehnt ist der Ausdruck Penunze von pieniadze. Das Wort Zaster stammt aus dem Romanes sáster für ›Eisen‹, und von dort ging Zaster zu Beginn des 19. Jahrhunderts in den Wortschatz des Rotwelschen über. Dass hin und wieder Schotter für ›Geld‹ gebraucht wird, ist volksetymologisch zu erklären.