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Wo platziere ich eine Infrarotheizung?

Gefragt von: Frau Prof. Mareike Wendt  |  Letzte Aktualisierung: 20. März 2026
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Eine Infrarotheizung wird am besten zentral an einer Wand (Außenwand oder gegenüber von Sitzbereichen) oder an der Decke platziert, um direkt auf Aufenthaltszonen wie Sofa, Tisch oder Schreibtisch zu strahlen, wobei die Höhe 1-2,5 Meter oder leicht versetzt über dem Kopf gewählt wird, um Kältebrücken zu blockieren, ohne Wärme abzuschirmen. Vermeiden Sie Platzierung hinter Möbeln und achten Sie auf einen Abstand von ca. 1-2,5 Metern zu Personen für angenehme Wärme.

Wo ist der beste Platz für eine Infrarotheizung?

Infrarotheizungen sollten idealerweise an kalten Außenwänden oder unter Fenstern montiert werden, um Kältebrücken zu kontern, oder gegenüber von Sitzbereichen (Sofa, Esstisch), damit die Strahlung direkt auf die Aufenthaltszonen trifft. Wichtig ist ein Abstand von 30 cm zu Möbeln/Vorhängen und eine Montagehöhe, die eine freie Strahlung ermöglicht (z.B. mittleres Drittel der Raumhöhe), wobei eine Deckenmontage über Sitzplätzen vermieden werden sollte, wenn es direkt über dem Kopf ist. 

Ist eine Infrarotheizung an der Wand oder an der Decke besser?

Wenn Sie eine Infrarotheizung an die Decke montieren, wird der Bodenbereich je nach Deckenhöhe weniger erwärmt als an der Wand. Eine Montage an der Decke hat jedoch den Vorteil, dass Sie Platz sparen und die Infrarotheizung in Ihrem Raum nicht so auffällig ist, wie eine Infrarotheizung an der Wand.

Wie weit muss eine Infrarotheizung von der Wand sein?

Für eine Infrarotheizung sind in der Regel Mindestabstände von 10 cm zur Wand/Decke und 25-30 cm zu Objekten einzuhalten, wobei hochwertige Modelle oft mit Abstandshaltern oder Rückwandisolierung arbeiten, um auch direkt an der Wand (z.B. Holz) montiert werden zu können, aber immer auf freie Wärmestrahlung (mindestens 30 cm nach vorne) achten, damit die Wärme optimal wirken und keine Brandgefahr entstehen kann. Die ideale Montagehöhe liegt meist zwischen 1,80 und 2,20 Meter für optimale Wärmeverteilung, der Abstand zum zu beheizenden Bereich sollte 1 bis 2,5 Meter betragen.
 

Wie weit reicht die Wärme einer Infrarotheizung?

Die Reichweite einer handelsüblichen Infrarotheizung liegt zwischen drei und fünf Metern. Die Intensität der Wärmestrahlung nimmt mit der Entfernung ab. Mit Infrarotheizungen und -strahlern können Sie schnell dort heizen, wo Sie Wärme benötigen.

Wo soll man eine Infrarotheizung montieren?

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Was sind die Nachteile einer Infrarotheizung?

Nachteile von Infrarotheizungen sind vor allem hohe Betriebskosten durch Strompreise, die fehlende Luftbeheizung (Wärme wird nur auf Körper/Gegenstände direkt bestrahlt), schlechte Eignung für ungedämmte Altbauten, der separate Bedarf an Warmwasserbereitung und die schwierigere Temperaturregulierung im gesamten Raum. Auch eine schlechte CO2-Bilanz bei nicht-Ökostrom-Betrieb und die Notwendigkeit einer sehr guten Dämmung sind entscheidend.
 

Was verbraucht eine 1000 Watt Infrarotheizung in der Stunde?

Angenommen, eine Infrarotheizung ist täglich 5 Stunden in Gebrauch. In diesem Fall hat die 700 Watt Infrarotheizung einen erwartbaren Stromverbrauch von 3,5 Kilowattstunden pro Tag. Eine Infrarotheizung mit 1000 Watt würde bei derselben Nutzungsdauer 5 kWh Strom am Tag verbrauchen.

Kann eine Infrarotheizung einen Raum aufheizen?

Dies ist vor allem bei Infrarotheizungen sehr entscheidend, da durch die Infrarot C Strahlung die Umgebungsflächen erwärmt werden. Eine Infrarotheizung benötigt länger als eine konventionelle Heizung, welche die Raumluft erwärmt, um den Raum zu erwärmen.

Wie lange braucht eine Infrarotheizung, um einen Raum aufzuheizen?

Eine Infrarotheizung wird sehr schnell warm, die Oberfläche ist oft schon nach 5 bis 20 Minuten heiß, je nach Material (Stahl schneller, Naturstein langsamer). Sie erwärmt nicht die Luft, sondern direkt Objekte und Wände, wodurch die Wärme direkt spürbar ist und der Raum sich in etwa 10 bis 30 Minuten aufheizt, was sie zu einer schnellen Alternative macht. 

Wie weit muss eine Infrarotheizung von Möbeln sein?

Als Faustregel gilt, dass der Abstand einer elektrischen Wandheizung zu Möbeln, Vorhängen oder Teppichen mindestens 30 cm betragen sollte.

Für wen lohnt sich eine Infrarotheizung?

Eine Infrarotheizung lohnt sich besonders für gut gedämmte Niedrigenergiehäuser, selten genutzte Räume (Gästezimmer, Hobbykeller, Garage) und als Ergänzung zur bestehenden Heizung (Bad, Übergangszeit), da sie gezielt und schnell Wärme liefert und gut mit eigener Solarenergie kombiniert werden kann, während sie in schlecht isolierten Altbauten mit hohem Stromverbrauch teuer werden kann. Auch für Allergiker oder zur Schimmelprävention in feuchten Ecken ist sie wegen der angenehmen Strahlungswärme und der Fähigkeit, Wände zu trocknen, eine Überlegung wert.
 

Welche Größe sollte eine Infrarotheizung für einen Raum haben?

Die Größe einer Infrarotheizung hängt von der Raumgröße und Dämmung ab; als Faustregel braucht man ca. 40-100 Watt pro Quadratmeter (m²): 40-60 W/m² für gut gedämmte Räume (z.B. 800W für 20m²) und 80-100 W/m² für schlecht gedämmte Altbauten (z.B. 1600-2000W für 20m²), wobei auch die Anzahl der Außenwände, die Deckenhöhe und die Nutzung (Haupt- oder Zusatzheizung) eine Rolle spielen. 

Kann man Wände mit einer Infrarotheizung trocknen?

Infrarotheizungen sind prädestiniert für die Wandtrocknung. Durch die gezielte und effiziente Erwärmung der Wände mit Infrarotstrahlen lassen sich Wände häufig bereits innerhalb weniger Tage trocknen. Dabei ist es wichtig, auf eine ausreichende Belüftung der Räume zu achten.

Wo sollte ein Paneelheizkörper angebracht werden?

1. Wählen Sie den Standort für Ihre Paneelheizung.

Wählen Sie eine freie Wand, die nicht zu nah an Regalen, Vorhängen oder Betten steht, damit der Heizkörper die Wärme sicher und effektiv an den Raum abgeben kann. Als Faustregel gilt: Planen Sie einen Abstand von 30 cm ober- und unterhalb des Heizkörpers ein .

Ist eine Infrarotheizung für Dauerbetrieb geeignet?

Von Stromfressern kann hier also wirklich nicht die Rede sein. Dennoch bringt auch die Infrarotheizung einen Nachteil mit sich: Sie verursacht im Dauerbetrieb als Hauptheizung relativ hohe Betriebskosten. Daher wird empfohlen, sie für bedarfsgerechte Wärme als Zusatzheizung zu nutzen.

Sind Infrarot Heizstrahler Stromfresser?

Infrarotstrahler sind nicht pauschal Stromfresser, aber sie können bei falscher Nutzung (z. B. als Hauptheizung in schlecht gedämmten Altbauten oder im Dauerbetrieb) teuer werden, da sie Strom verbrauchen, um Wärme zu erzeugen. Richtig eingesetzt, z. B. als Zusatzheizung für punktuelle Wärme oder in gut gedämmten Neubauten mit PV-Strom, sind sie effizient, weil sie direkt Objekte statt Luft erwärmen und sich bei Bedarf abschalten. Die Kosten hängen stark von der Laufzeit, der Watt-Zahl und der Dämmung des Raumes ab.
 

Wie heize ich richtig mit einer Infrarotheizung?

Um eine Infrarotheizung richtig zu nutzen, montieren Sie sie frei, idealerweise gegenüber einer kalten Außenwand oder an der Decke, meiden Sie Fenster und Möbel als Blockaden, wählen Sie die passende Wattzahl für den Raum und steuern Sie sie mit Thermostaten oder Smart-Home-Systemen, um effizient zu heizen, am besten in gut gedämmten Räumen und ergänzend zu anderen Systemen, so Heizung.de, heatness.at und heatness.de.
 

Welche Nachteile hat eine Infrarotheizung an der Decke?

Nachteile einer Infrarotheizung an der Decke sind die hohen Stromkosten (besonders bei schlechter Dämmung), die fehlende Warmwasserbereitung, die Abhängigkeit vom teuren Strompreis, eine langsamere Erwärmung der Raumluft und dass sie nur in gut gedämmten Häusern wirklich effizient ist, da die Wärme sonst entweicht; zudem fehlt es oft an staatlicher Förderung. 

Wo platziert man eine Infrarotheizung?

Infrarotheizungen sollten idealerweise an kalten Außenwänden oder unter Fenstern montiert werden, um Kältebrücken zu kontern, oder gegenüber von Sitzbereichen (Sofa, Esstisch), damit die Strahlung direkt auf die Aufenthaltszonen trifft. Wichtig ist ein Abstand von 30 cm zu Möbeln/Vorhängen und eine Montagehöhe, die eine freie Strahlung ermöglicht (z.B. mittleres Drittel der Raumhöhe), wobei eine Deckenmontage über Sitzplätzen vermieden werden sollte, wenn es direkt über dem Kopf ist. 

Wie lange sollte man eine Infrarotheizung laufen lassen?

Grundsätzlich kann man eine Infrarotheizung den ganzen Tag laufen lassen. Infrarotheizungen verfügen über einen integrierten Überhitzungsschutz mit Sensoren, wodurch keine Brandgefahr besteht. Ein dauerhafter Betrieb führt allerdings zu hohen Stromkosten.

Was ist sparsamer, Elektroheizung oder Infrarotheizung?

Bei der Auswahl einer Heizung ist die Energieeffizienz ein entscheidender Faktor. Während Infrarotwärme direkt an Objekte abgegeben wird, erfordern Elektroheizungen eine längere Aufheizzeit und weisen somit einen höheren Energieverbrauch auf.

Ist eine Infrarotheizung in einem Altbau sinnvoll?

Infrarotheizungen können in Altbauten sinnvoll sein, besonders als Zusatzheizung oder bei gut sanierten Objekten, aber in ungedämmten Altbauten sind die Stromkosten wegen hohem Wärmeverlust oft zu hoch; entscheidend ist die Dämmung, da sie Wände nicht speichern können und die benötigte Leistung (Watt pro m² oder m³) steigt, aber sie bieten Vorteile wie Schimmelprävention und einfache Installation. Eine Beratung durch einen Fachmann ist wichtig, um die Eignung zu klären und die richtige Leistung zu bestimmen, da die Effizienz stark von der Bausubstanz abhängt. 

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer 1200 Watt Infrarotheizung?

Um den täglichen oder monatlichen Verbrauch zu berechnen, müssen Sie diese Zahl mit der Anzahl der Betriebsstunden multiplizieren. Beispiel: Wenn Ihre Heizung täglich 5 Stunden läuft, beträgt der tägliche Energieverbrauch: 1200 Watt x 5 Stunden = 6000 Wattstunden oder 6 kWh.

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