Wo lohnt es sich zu Sondeln?
Gefragt von: Wulf Schwab | Letzte Aktualisierung: 8. Juli 2026sternezahl: 4.5/5 (57 sternebewertungen)
Sondeln lohnt sich an historisch bedeutsamen Orten wie alten Burgen, Wüstungen, Kirchenwegen, Handelsstraßen und Schlachtfeldern, aber auch in alltäglichen Umgebungen wie Parks, Stränden, Badeseen und Flussufern, um Münzen oder Schmuck zu finden. Besonders gut sind auch alte Mühlen, Brücken, verlassene Gehöfte und die Nähe zu alten Siedlungen oder Abfallstellen (z.B. in Torfgebieten). Wichtig: Immer vorher die Erlaubnis des Eigentümers und die lokale Gesetzeslage prüfen und Bodendenkmäler respektieren.
Wo findet man am meisten Geld mit Metalldetektor?
Die besten Chancen, mit Ihrem Metalldetektor Euro-Münzen zu finden, besteht am Strand und im Park. Dort gehen die meisten Euro-Münzen verloren.
Wo ist es erlaubt, ohne Genehmigung zu sondeln?
Die grundsätzliche Suche mit dem Metalldetektor, also Sondeln ohne Genehmigung, ist in ganz Deutschland (außer in Schleswig-Holstein) erlaubt.
Warum ist es verboten im Wald zu sondeln?
Sondeln im Wald ist verboten, weil es den Waldboden stört, archäologische Bodendenkmäler zerstören kann, gegen das Bundeswaldgesetz (BWaldG) verstößt, und oft die Erlaubnis des Waldbesitzers fehlt, was zu Konflikten führt; zudem besteht die Gefahr von Kampfmitteln aus dem Krieg, was Sondengänger gefährdet und die Umwelt schädigt. Genehmigungen sind oft nur für spezielle, kontrollierte Projekte möglich, nicht für Hobby-Sondler.
Ist es erlaubt, Münzen mit einem Metalldetektor zu suchen?
Grundsätzlich gilt: Je größer das Objekt, desto tiefer kann es erkannt werden. Metalldetektoren für Anfänger von TOP-Marken sind in der Lage, eine einzelne Münze in Tiefen von etwa 25-30 Zentimetern zu orten, während größere Objekte bis zu 1 Meter tief erkannt werden können.
10 Fehler beim Sondeln vermeiden ➽ Sondel-Tipps für Anfänger & Profis ➽ Sondeln mit Metalldetektor
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Was passiert, wenn man mit einem Metalldetektor erwischt wird?
Die Höhe des Bußgeldes variiert je nach Land und spezifischem Verstoß. Beschlagnahme des Metalldetektors und Funde: Sowohl der Metalldetektor als auch die gemachten Funde können von den Behörden beschlagnahmt werden.
Wo findet man am besten Münzen?
Der beste Platz um Münzen zu finden ist und bleibt der Acker. Mit einer Erlaubnis des Besitzers, einem Metalldetektor und ausgiebiger Recherche kann auf Äckern vieles gefunden werden. Darunter zählen Funde aus allen möglichen Zeiten.
Wie viel Geld kostet ein guter Metalldetektor?
Ein guter Metalldetektor für Einsteiger kostet zwischen 200 € und 400 €. Auch wenn die Auswahl an günstigen Metalldetektoren im Internet riesig ist, bringen billige Metalldetektoren mehr Frust als Spaß am Hobby und gute Funde.
Was kostet eine Genehmigung für einen Metalldetektor?
Eine Genehmigung zum Sondeln ist oft kostenpflichtig, die Gebühren variieren je nach Bundesland und Kreis (z.B. 75 € in NRW für digitale Anträge) und es braucht sie meist nur für das Suchen nach Bodendenkmälern, nicht für moderne Funde wie Schmuck. Für moderne Dinge (Schlüssel, Münzen) reicht die Erlaubnis des Grundstückseigentümers. Für archäologische Funde ist eine spezielle Erlaubnis der Denkmalbehörden nötig, die teuer sein kann (oft 50-150 €) und eine Genehmigung des Eigentümers verlangt.
Ist es erlaubt, im eigenen Garten zu sondeln?
Die Suche mit dem Metalldetektor ist im Allgemeinen in ganz Deutschland (außer in Schleswig-Holstein) erlaubt. Auf jedem Acker darf man sondeln, wenn er nicht als Bodendenkmal eingetragen ist. Die Erlaubnis des Eigentümers reicht in der Regel für die Suche nach „Nicht-Boden- oder Nicht-Kulturdenkmälern“ aus.
Ist das Sondeln an der Ostsee erlaubt?
Die Antwort ist eindeutig: Nein! Der Kauf, Besitz und die Nutzung von Metallsonden ist in Deutschland nicht verboten. Es ist also die Suche mit Metalldetektor erlaubt.
Ist es erlaubt, auf Wiesen zu sondeln?
Grundsätzlich muss der Eigentümer seine Erlaubnis geben, wenn jemand auf dem Acker sondeln will. So nennt man diese Suche. Das gilt aber nur für Nicht-Boden- oder Nicht-Kulturdenkmäler. In Boden- oder Kulturdenkmälern wie historischen Schlachtfeldern oder Siedlungen zu suchen, ist verboten.
Ist das Sondeln am Strand erlaubt?
Ja, Sondeln am Strand ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, aber oft geduldet und nicht immer ohne Einschränkungen: Es gilt das Verbot der Suche nach archäologischen Funden ohne spezielle Genehmigung, aber für moderne Münzen oder Schmuck reicht oft die Erlaubnis des Eigentümers oder die Suche in nicht-geschützten Bereichen, wobei Schleswig-Holstein eine Ausnahme mit genereller Genehmigungspflicht ist und Dünen immer tabu sind. Wichtig ist auch, dass Funde über 10 € oder historische Objekte gemeldet werden müssen.
Wo lohnt sich das Sondeln?
Das Sondeln lohnt sich besonders auch an Orten, die eine historische Bedeutung haben oder besonders alt sind. So sind alte Gehöfte, Burgen, Mühlen, Kriegsschauplätze oder auch die Umgebung von alten Bäumen bzw. Wäldern oftmals sehr beliebt für eine Schatzsuche.
Kann ein Metalldetektor Gold finden?
Gold ist nicht magnetisch, kann aber von vielen Metalldetektoren erkannt werden, da sie auf die Leitfähigkeit von Metallen reagieren und Gold eine hohe Leitfähigkeit aufweist. Metalldetektoren können jedoch oft keine sehr kleinen Goldpartikel oder Gold, das in großer Tiefe liegt, erkennen.
Wo verstecken Deutsche ihr Geld?
Das zeigt eine aktuelle YouGov-Umfrage in Zusammenarbeit mit Statista. Demnach ist das liebste Versteck der Tresor (11 Prozent) gefolgt vom Briefumschlag (9 Prozent). Weitere Verstecke sind das Sparschwein (5 Prozent) und diverse Möbelstücke wie der Kleiderschrank, das Bücherregal oder der Nachttisch (alle 3 Prozent).
Was passiert, wenn man mit einem Metalldetektor erwischt wird?
Wenn du beim Suchen nach archäologischen Funden ohne einer Genehmigung erwischt wirst, kann dies eine Strafe mit sich bringen. Also schrecke nicht zurück und besorge dir eine Genehmigung.
Ist das Sondeln im Wald erlaubt?
Nein, im Wald sondeln ist in Deutschland grundsätzlich verboten, es sei denn, man hat eine spezielle Erlaubnis vom Waldeigentümer und den Denkmalschutzbehörden, was sehr selten der Fall ist; die meisten Bundesländer erfordern eine Genehmigung für archäologische Funde, und Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen, besonders da Wälder oft Bodendenkmäler und Kampfmittel enthalten können, was zusätzlich gefährlich ist.
Welche Schätze wurden in Deutschland noch nicht gefunden?
In Deutschland gibt es viele berühmte, aber unentdeckte Schätze wie den Nibelungenschatz (angeblich im Rhein), das verschollene Bernsteinzimmer (zuletzt in Königsberg) und den Schatz des Piraten Störtebeker (Rügen), sowie Sächsisches Königssilber, Nazi-Gold (z. B. der "Goldzug von Wałbrzych") und den Silberschatz von Kurfürst Maximilian I. im Inn, die nach wie vor vermutet werden. Auch Kunstschätze und Artefakte aus dem Zweiten Weltkrieg, wie die der Magdeburger Sammlung, gelten als verschollen.
Wie tief sucht ein Metalldetektor?
Die maximale Suchtiefe eines Metalldetektors gibt an, wie tief die metallischen Objekte im Boden liegen dürfen, damit das Metallsuchgerät sie noch orten kann. Bei diesem Punkt gelten 25 cm für münzgroße und 80 cm für größere Gegenstände als Durchschnittswerte.
Wie tief geht ein guter Metalldetektor?
Ein Metalldetektor geht je nach Gerätetyp und Objektgröße unterschiedlich tief: Anfängermodelle orten Münzen meist 15-30 cm tief, Profi-Detektoren schaffen unter idealen Bedingungen auch 40+ cm, während große Objekte (wie alte Eimer) bis zu einem Meter oder mehr geortet werden können; Tiefensuchgeräte mit speziellen Spulen können sogar mehrere Meter erreichen, aber die Tiefe hängt stark von Objektgröße, Bodenbeschaffenheit (Mineralisierung) und Gerätetechnik ab.
Welcher Metalldetektor sucht am tiefsten?
Welcher Metalldetektor geht am tiefsten? Die am tiefsten suchenden Metalldetektoren in unserem Sortiment zur Suche nach kleinen Objekten wie Münzen und Schmuck sind derzeit der Nokta Impact Pro und der Nokta the Legend.
Welche 2-Euro-Münze ist 80000 € wert?
Eine 2-Euro-Münze erzielte im August dieses Jahres beeindruckende Summen: Bis zu 80.000 Euro wurden im Internet für die Münze geboten, die eine griechische Euromünze aus dem Jahr 2002 darstellt. In der Artikelbeschreibung wird die Münze als besonders selten angepriesen.
Welche Münze ist 1000000 € wert?
Eine Million Euro für eine fehlerhafte 2-Euro-Münze
Was macht die Münze aber nun so besonders? Sie stamme aus Griechenland aus dem Jahre 2002. Die 2-Euro-Münze ziert ein Bild von der "Entführung der Europa" durch Zeus in Stiergestalt.
Wo findet man Gold in der Natur?
Gold findet man in der Natur primär als Seifengold (Waschgold) in Flüssen und Bächen, besonders in Innenkurven und Senken, sowie als Adergold in Gesteinen bei alten Gebirgszügen, in Deutschland z.B. in der Oberpfalz, dem Harz, Schwarzwald oder Erzgebirge; weltweit sind große Vorkommen in China, Australien, Russland, Südafrika und den USA bekannt, oft in sedimentären Gesteinen oder als Erz.
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