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Wo liegt die Zunge wenn man schläft?

Gefragt von: Thomas Berndt-Weber  |  Letzte Aktualisierung: 21. Juni 2026
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Beim Schlafen liegt die Zunge idealerweise entspannt oben am Gaumen, die Spitze leicht hinter den oberen Schneidezähnen (an der sogenannten Papilla incisiva), während die Lippen locker geschlossen sind und die Atmung durch die Nase erfolgt. Diese Ruheposition (auch "Schlafplatz der Zunge" genannt) ist wichtig für eine freie Nasenatmung und verhindert, dass die Zunge durch Drücken gegen die Zähne Fehlstellungen verursacht.

Wo ist die Zunge beim Schlafen?

Die Zunge hat eine physiologische Ruhelage im Mund. Logopädinnen sprechen auch kindgerecht vom „Schlafplatz der Zunge“: Sobald wir nicht essen, trinken oder sprechen, liegt die gesamte Zunge leicht angesaugt oben am Gaumen.

Wo sollte meine Zunge im Schlaf ruhen?

Wenn Ihre Zunge ruht, sollte ihre Spitze den Gaumen direkt hinter den Vorderzähnen berühren , wie eine in der Fachzeitschrift „Radiology and Oncology“ veröffentlichte Studie zeigt. Die Zungenspitze sollte nicht tief auf dem Mundboden aufliegen.

Wo ist die Ruhelage der Zunge?

Tiefe Zungenlage: Zungenrücken liegt im Mundboden, kein Gaumenkontakt. Interdentale Lage: Zungenspitze liegt zwischen den Frontzähnen. Laterale Lage: Zungenränder drücken gegen die Seitenzähne. Asymmetrische Lage: Zunge weicht nach links oder rechts ab.

Wie liegt die Zunge in der idealen Ruhelage, wenn man schluckt?

Richtig schlucken bedeutet, dass die Zunge beim Transport der Nahrung/Flüssigkeit breit am Gaumen liegt, die Spitze direkt hinter den oberen Schneidezähnen ruht (ohne gegen die Zähne zu drücken) und eine kräftige Aufwärtsbewegung zum Rachen macht, während die Lippen locker geschlossen sind und durch die Nase geatmet wird, um Luft- und Fehlstellungen zu vermeiden.
 

DIE beste Zungenposition - achte unbedingt darauf!

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Wo sollte die Zunge beim Schlucken liegen?

Beim Schlucken liegt die Zunge korrekt oben am Gaumen: Die Zungenspitze berührt sanft den sogenannten „Zungenpunkt“ (eine kleine Erhebung hinter den oberen Schneidezähnen), während der Zungenrücken sich flach an das Gaumendach schmiegt, um den Schluck-Bolus nach hinten zu schieben, bevor die Zunge wieder in Ruhelage geht, idealerweise ohne Druck auf die Zähne.
 

Warum liegt meine Zunge beim Schlafen zwischen den Zähnen?

Das Leitsymptom einer Myofunktionellen Störung ist die Zungenfehlfunktion. Dabei befindet sich die Zunge im Ruhezustand nicht an ihrer physiologischen Position. Häufig liegt sie dann an den unteren Schneidezähnen, zwischen den Zähnen vorn oder drückt zur Seite weg. – Schlaf-Apnoen.

Wo sollte die Zunge in Ruhe liegen?

Die korrekte Zungenruhelage: Das vordere Zungendrittel ruht knapp hinter den oberen Schneidezähnen am Gaumen, ohne dass die Zungenspitze gegen die Schneidezähne drückt. Die Zunge ist immer, wenn sie ruht, in der korrekten Ruhelage, dabei sind die Zahnreihen und die Lippen locker geschlossen.

Was bedeutet es, wenn die Zunge nicht am Gaumen liegt?

Wenn die Zunge nicht am Gaumen liegt, spricht man von einer falschen Zungenruhelage, oft Teil einer myofunktionellen Störung (MFS). Ursachen sind meist Nasenatmungsprobleme (z.B. durch Polypen, Allergien), Gewohnheiten (Schnuller, Daumenlutschen), muskuläre Schwächen oder ein kurzes Zungenbändchen, was zu Problemen wie Mundatmung, Zahnfehlstellungen (offener Biss), Sprachstörungen und Fehlhaltungen führen kann, aber durch Logopädie, Kieferorthopädie (MFT) und HNO-Behandlung korrigiert werden kann.
 

Sollten sich die Zähne bei geschlossenem Mund berühren?

Nein, die Zähne sollten sich bei geschlossenem Mund im entspannten Zustand nicht berühren; es sollte eine kleine Lücke bleiben (Ruhebiss), da ein ständiger Kontakt zu Muskelverspannungen, Zähneknirschen (Bruxismus) und Überlastung führt, während der Kontakt nur beim Essen und Schlucken ideal ist. 

Warum hängt die Zunge beim Schlafen raus?

Ursache der Schlafapnoe

Die Zunge ist anatomisch am Unterkiefer befestigt. Ist der Unterkiefer zu klein und nicht genügend nach vorne gewachsen (Rücklage des Unterkiefers), liegt auch die Zunge zu weit hinten und blockiert wegen Platzmangels die Atemwege.

Warum beiß ich mir im Schlaf auf die Zunge?

Zungenbeißen ist ein unbewusster Habit, der wegen seiner weitreichenden Folgen dringend unterbunden werden sollte. Dabei beißen bei Stress, Anspannung oder Ärger entweder die Frontzähne oder die Seitenzähne auf die Zunge. Dieses wird mit nächtlichen Aufbissschienen im Schlaf verhindert.

Was bedeutet es, wenn die Zunge einschläft?

Eine Schädigung oder Irritation des Nervus lingualis, des Nervs, der die Zunge innerviert, kann zu Taubheit führen. Dies kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden, wie zum Beispiel traumatische Verletzungen. Entzündungen, Infektionen oder chirurgische Eingriffe im Bereich des Mundes.

Warum fällt die Zunge beim Schlafen nach hinten?

In dieser Schlafposition fällt der Zungengrund aufgrund der Schwerkraft etwas nach hinten und das wiederum verengt den Rachen und führt zu Schnarchgeräuschen. Aber nicht nur die Schlafposition begünstigt das unliebsame Nachtgeräusch, auch wer zu viel Alkohol getrunken hat, kann Schnarchen.

Wie kann ich die Zungenruhelage trainieren?

Indem sie sanft mit dem Daumen etwa 2-3 mm hinter den beiden Vorderzähnen auf den harten Gaumen gedrückt werden, haften sie leicht am Gaumendach. Sobald sie angebracht sind, stimulieren die Myospots die Zunge auf unwillkürliche und unbewusste Weise, um sie anzuheben und zu berühren.

Soll der Gaumen die Zunge berühren?

Eine korrekte Zungenlage, die die Berührung zwischen Gaumen und dem ersten Zungendrittel einschließt, sorgt ebenso für eine korrekte Ausprägung von Zähnen und Kiefer.

Wo sollte die Zunge im Ruhezustand liegen?

Im Ruhezustand liegt die Zunge flächig am Gaumen an, wobei die Zungenspitze leicht hinter den oberen Schneidezähnen auf dem „Zungenpunkt“ ruht, ohne diese zu berühren, während der Zungenrücken den Gaumendach sanft bedeckt, die Lippen locker geschlossen sind und die Zähne keinen Kontakt haben – dies fördert die Nasenatmung und das gesunde Kieferwachstum.
 

Warum klebt meine Zunge am Gaumen, wenn ich schlafe?

Mundtrockenheit (Xerostomie) ist ein typisches Symptom von Stress. Wer angespannt ist – egal aus welchem Grund – merkt oft, dass der Mund sich pappig und trocken anfühlt und dass die Zunge am Gaumen klebt. Dabei vergeht die anspannungsbedingte Mundtrockenheit oft nach kurzer Zeit wieder.

Welche Auswirkungen hat eine falsche Zungenruhelage bei Erwachsenen?

Eine falsche Zungenruhelage (Zunge liegt nicht am Gaumen) führt zu Zahn- und Kieferfehlstellungen, Sprachstörungen (Lispeln), Schluckproblemen und Mundatmung, was wiederum die Gesichtsentwicklung bei Kindern beeinflusst (schmaler Kiefer, "adenoides Gesicht") und zu Nackenverspannungen, schlechter Schlafqualität und erhöhter Infektanfälligkeit führen kann. Sie beeinträchtigt Atmung, Kauen und Schlucken und kann langfristig das gesamte muskuläre System beeinflussen. 

Wohin mit der Zunge beim Schlafen?

Beim Schlafen sollte die Zunge idealerweise entspannt am Gaumen liegen: Die Spitze hinter den oberen Schneidezähnen (am Gaumenpunkt/Papilla incisiva), der Zungenrücken liegt flächig oben an, ohne die Zähne zu berühren, und die Lippen sind locker geschlossen, während die Atmung durch die Nase erfolgt. Diese richtige Zungenruhelage (physiologische Zungenlage) ist wichtig für eine gesunde Kieferentwicklung und verhindert Zahnfehlstellungen.
 

Wo muss die Zunge beim S liegen?

Ein korrekter /s/- oder /z/- Laut kann an den unteren (dorsal) oder oberen (apikal) Schneidezähnen gebildet werden. Bei beiden Formen liegt die Zungenspitze hinter den Schneidezähnen. Die Zunge bildet eine Art “Rinne”.

Welches Organ hängt mit der Zunge zusammen?

Organe wie Herz, Milz und Leber sollen über die entsprechenden Meridiane mit der Zunge direkt in Verbindung stehen.

Was passiert mit der Zunge im Schlaf?

Für das Offenbleiben der oberen Atemwege während des Schlafes sorgt die Aktivität des Kinn-Zungen-Muskels (Genioglossus-Muskels), für dessen Kontraktion der Zungennerv verantwortlich ist. Bei einem Erschlaffen der Zungenmuskulatur fällt die Zunge in den Rachen und verschließt die Atemwege.

Wie merke ich, ob ich Schlafapnoe habe?

Anzeichen für Schlafapnoe sind lautes, unregelmäßiges Schnarchen mit beobachteten Atemaussetzern, gefolgt von lautem Aufschnappen, sowie starke Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme, morgendliche Kopfschmerzen und häufiges nächtliches Aufwachen mit Herzrasen oder Harndrang. Ein Partner kann die Atempausen bemerken, während die betroffene Person oft tagsüber erschöpft ist und unter Stimmungsschwankungen leidet, auch wenn der Schlaf lang genug erscheint. Bei Verdacht ist der Hausarzt erste Anlaufstelle, gefolgt von Spezialisten (HNO, Lunge), die mittels Schlaflabor (Polysomnographie) oder mobilen Geräten (Polygraphie) eine Diagnose stellen.
 

Was sind die Ursachen für keinen Tiefschlaf?

Fehlender Tiefschlaf wird oft durch Stress, schlechte Schlafhygiene (Licht, Lärm, unregelmäßige Zeiten), Koffein/Alkohol, Schichtarbeit, psychische Probleme (Ängste, Depressionen) oder körperliche Störungen wie Schlafapnoe verursacht, die den natürlichen Schlafzyklus stören und die erholsamen Phasen reduzieren. Auch Alter und Tagesaktivität können eine Rolle spielen, meistens ist aber eine Kombination mehrerer Faktoren verantwortlich.