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Wo kommt der ganze Schleim aus der Nase her?

Gefragt von: Catrin Bertram  |  Letzte Aktualisierung: 14. Mai 2026
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Der Schleim in der Nase kommt von speziellen Drüsen in der Nasenschleimhaut, die ihn produzieren, um die Atemwege zu befeuchten und Staub, Keime und Allergene abzufangen, die dann meist unbemerkt in den Rachen transportiert werden. Bei einer Erkältung, Allergie oder Reizung schwillt die Schleimhaut an und produziert mehr Sekret, das oft dicker und gelblich oder grünlich wird, weil Krankheitserreger und Abwehrzellen im Schleim hängen bleiben.

Ist es gut, wenn viel Schleim aus der Nase kommt?

Zu viel Schleim schlägt auch auf Stimme und Rachen

Wird in den Nasennebenhöhlen (und in der Nase) so übermäßig viel Schleim gebildet, dass er sich im Rachenbereich ansammelt, kann es zu weiteren Beschwerden kommen. Man spricht dann medizinisch vom Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS).

Wie bekommt man den ganzen Schleim aus der Nase?

Bei einer verstopften Nase helfen abschwellende Nasensprays. Sie erleichtern zusätzlich die Nasenatmung. Auch eine Inhalation mit ätherischen Ölen kann das Abschwellen der Nasenschleimhaut unterstützen. Auf diese Weise kann der Schleim besser beseitigt werden.

Wo sitzt der Schleim, der aus der Nase kommt?

Schleim fließt in den Rachen

In der Schleimschicht der Nase befinden sich feine Flimmerhärchen, die das Sekret in Richtung Rachen transportieren. Da wird es normalerweise unbemerkt verschluckt. Der Schleim aus der Lunge gelangt ebenfalls über die beweglichen Härchen zum Rachen und von dort in den Magen.

Wo kommt der viele Schleim her?

Bei Husten mit Auswurf (dem sogenannten Sputum) bildet die Bronchialschleimhaut vermehrt Sekret – meistens als Abwehrreaktion gegen Erreger, die sich in den Bronchien z. B. bei einem grippalen Infekt verbreitet haben. Dieses Sekret muss aus den Atemwegen entfernt werden, um sie freizuhalten.

Das bedeutet die Farbe deines Nasenschleims | #trivialgenial | DAK-Gesundheit

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Woher kommt der ganze Schleim, wenn man erkältet ist?

Schleim bei einer Erkältung entsteht, weil die Schleimhäute der Atemwege auf die Krankheitserreger mit vermehrter Produktion reagieren, um sie zu binden und aus dem Körper zu transportieren; mehr Schleim und Immunzellen machen ihn zäh, was zu Hustenreiz führt, um die Atemwege freizuhalten, damit die Keime schnellstmöglich entfernt werden können. Es ist ein wichtiger Abwehrmechanismus – der Schleim fängt Viren und Bakterien ein, die dann abgehustet werden, um tiefer in die Lunge zu gelangen.
 

Ist viel Schleim ein gutes Zeichen?

Ist es ein gutes Zeichen, wenn man Schleim abhustet? Das Abhusten von Schleim ist ein wichtiger Schutzmechanismus des Körpers und grundsätzlich eine normale Reaktion, wenn beispielsweise Krankheitserreger in die Schleimhäute der Atemwege eindringen.

Warum Nase hochziehen statt putzen?

Hochziehen wird oft als besser angesehen, weil sanftes Hochziehen und Schlucken den Schleim in den Magen transportiert, wo Magensäure Krankheitserreger zersetzt, während kräftiges Schnäuzen Druck auf die Nasennebenhöhlen ausübt und so das Risiko einer Entzündung (Sinusitis) erhöhen kann; idealerweise sollte man jedoch sanft schnäuzen, ein Nasenloch nach dem anderen, da auch Hochziehen Keime in tiefere Atemwege bringen kann.
 

Woher kommt so viel Schleim aus der Nase?

Viel Schleim in der Nase deutet meist auf eine Entzündung oder Allergie hin, bei der der Körper versucht, Krankheitserreger (Viren, Bakterien) oder Allergene loszuwerden. Die Schleimhäute schwellen an, der Abfluss wird blockiert, der Schleim wird dick und verfärbt sich oft gelb-grünlich. Mögliche Ursachen sind Erkältungen, Grippe, Heuschnupfen, Hausstaub- oder Tierhaarallergien, aber auch Reizstoffe wie Rauch oder Luftverschmutzung.
 

Soll ich Nasenschleim schlucken?

Nasenschleim runterschlucken ist normal und meist unbedenklich, da die Magensäure die Keime zersetzt, aber es kann ein Symptom für ein Postnasal-Drip-Syndrom sein, bei dem Schleim den Rachen hinunterläuft und Husten verursachen kann. Das Hochziehen von Schleim ist oft besser als kräftiges Schnäuzen, um Entzündungen der Nasennebenhöhlen zu vermeiden. Besser ist sanftes Schnäuzen (ein Nasenloch nach dem anderen) oder das Hochziehen, um Keime in den Magen zu leiten, wo sie unschädlich gemacht werden. 

Was öffnet die Nasennebenhöhlen?

Um die Nasennebenhöhlen frei zu bekommen, helfen viel trinken, Inhalationen (mit Dampf, Salzlösung oder ätherischen Ölen), Nasenspülungen mit Kochsalz, abschwellende Nasensprays (kurzzeitig) sowie wärmende Wickel (z.B. mit Zitrone), um das Sekret zu verflüssigen und den Abfluss zu fördern. Auch pflanzliche Mittel (z.B. Sinupret, GeloMyrtol) und sanfte Osteopathie können Linderung verschaffen. 

Welchen Punkt drücken, damit die Nase frei wird?

Um die Nase frei zu bekommen, drückt man Akupressurpunkte seitlich der Nasenflügel (Di 20), am Übergang von Nase und Wangenknochen (Si 18) und zwischen den Augenbrauen, oft für etwa 10-30 Sekunden mit leichtem Druck und kreisenden Bewegungen, um die Durchblutung zu fördern und Schleim zu lösen. Auch warme Umschläge und viel Trinken helfen dabei, die Nasenwege zu befeuchten und zu öffnen.
 

Was löst sofort Schleim?

Um schnell Schleim zu lösen, hilft am besten viel Trinken (Wasser, Tee), Inhalieren mit Wasserdampf oder Salzwasser, sowie pflanzliche Wirkstoffe wie Thymian, Efeu, Eukalyptus oder Zwiebelsaft, die den Schleim verflüssigen und den Abtransport fördern; auch spezielle Arzneimittel (z.B. mit Cineol oder GeloMyrtol® forte) wirken effektiv und schnell.
 

Woher kommt ständige Verschleimung?

Ständige Verschleimung wird oft durch chronische Nasennebenhöhlenentzündungen (Postnasal Drip), Allergien, Reflux (Magensäure in den Rachen), Mundatmung oder Umweltreize (Rauch, trockene Luft) verursacht, wobei die Schleimproduktion übermäßig ist und die Selbstreinigung der Atemwege überfordert, was zu zähem Schleim und Räusperzwang führt. Auch chronische Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma sowie bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen. 

Wie kriegt man Schleim aus der Nase weg?

Inhalieren. Um die Nasenschleimhäute feucht zu halten, helfen spezielle Nasensalben sowie Vernebler zur Feuchtinhalation von Kochsalzlösungen und ätherischen Ölen. Für Erwachsene empfiehlt sich das Inhalieren mit Cineol, einem aus Eukalyptusöl gewonnenen Wirkstoff, der schleimlösend und entzündungshemmend wirkt.

Was sagt der Schleim über die Erkältung aus?

Der Schleim bei einer Erkältung verrät viel über den Verlauf: Am Anfang ist er oft klar und wässrig (virale Infektion), wird dann dicker und weißlich durch Schwellung der Schleimhäute. Später färbt er sich gelb bis grünlich, da Abwehrzellen (weiße Blutkörperchen) zum Ort der Infektion wandern, was oft eine Sekundärinfektion anzeigt, aber noch kein zwingender Beweis für Bakterien ist, und wird schließlich bräunlich durch getrocknetes Blut oder blutig, was sofort ärztliche Abklärung erfordert.
 

Warum löst sich der Schleim in meinen Nasennebenhöhlen nicht?

Wenn sich Schleim in den Nasennebenhöhlen nicht löst, helfen oft Inhalationen mit Kochsalz oder ätherischen Ölen, Nasenspülungen (Nasendusche) und viel trinken (Wasser, Tee), um den Schleim zu verflüssigen und den Abtransport zu erleichtern, da die Schleimhäute meist geschwollen sind. Zusätzliche Maßnahmen wie Rotlicht, Hochlagern des Kopfes und pflanzliche Schleimlöser können unterstützen, aber bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden (länger als 10 Tage) ist ein Arztbesuch wichtig, um eine chronische Entzündung zu vermeiden und ggf. Antibiotika zu verordnen. 

Soll man Schleim schlucken oder ausspucken?

Man sollte abgehusteten Schleim ausspucken, da er Krankheitserreger, Schmutzpartikel und abgestorbene Zellen enthält und das Verschlucken zu Magen-Darm-Beschwerden oder einer Verschlimmerung der Atemwegsinfektion führen kann; das Abhusten selbst ist jedoch ein wichtiger natürlicher Reinigungsmechanismus der Atemwege und sollte gefördert werden, etwa durch viel Trinken und Inhalieren. 

Wo wird Nasenschleim produziert?

Rotz (Nasensekret) wird in speziellen Drüsen innerhalb der Schleimhaut in der Nase produziert, die sich in der Nasenhöhle befinden und auch in der Luftröhre vorkommen; diese Drüsen (Glandulae nasales) und Becherzellen bilden das Schleimsekret, um die Luft zu befeuchten, Fremdkörper zu filtern und Krankheitserreger abzufangen, bevor sie in die Lunge gelangen.
 

Was ist gesünder, aufziehen oder schnäuzen?

Den Nasenschleim „hochzuziehen“, ist zwar nicht vornehm, schont aber entgegen landläufiger Meinung die Nebenhöhlen! Es ist besser, als die Nase zu schnäuzen. Viel trinken hält die Schleimhäute feucht und den Schleimfluss dünnflüssig.

Ist es wichtig, viel zu trinken, wenn man eine Nasennebenhöhlenentzündung hat?

Viel zu trinken hilft, das festsitzende Sekret in den Nasennebenhöhlen zu verflüssigen und den Abfluss zu erleichtern. Zudem hält eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr die Schleimhäute feucht und hilft ihnen, ihre Abwehrfunktion auszuüben.

Was sollte man bei Schnupfen nicht tun?

Körperliche Anstrengungen und Stress beanspruchen das Abwehrsystem zusätzlich und sollten daher bei einer Erkrankung wie einer Sinusitis oder einem Schnupfen unbedingt vermieden werden. Ruhen Sie sich lieber aus und achten Sie auf ausreichend Schlaf.

Was bedeutet zäher Nasenschleim?

Zäher Nasenschleim deutet oft auf eine Abwehrreaktion des Körpers bei Infekten, Allergien oder Reizungen hin, wobei klare bis weiße Sekretion auf eine beginnende Erkältung und gelb-grüne Farbe auf eine Infektion (Bakterien) hindeutet, oft verbunden mit verstopfter Nase, Druckgefühl und Husten (Postnasales Drip Syndrom), wobei Hausmittel wie Inhalieren, viel Trinken und Nasenspülungen helfen, aber bei anhaltenden oder starken Symptomen ein Arztbesuch ratsam ist, besonders bei starken Schmerzen oder Sehstörungen. 

Was sind erste Anzeichen von COPD?

Die ersten Anzeichen einer COPD sind oft ein hartnäckiger, morgendlicher Husten mit Auswurf (Schleim) und zunehmende Atemnot bei körperlicher Anstrengung, wie Treppensteigen. Viele Betroffene verwechseln dies mit schlechter Kondition oder dem Alter, bis die Symptome den Alltag einschränken, wobei Atemnot bei immer leichterer Belastung auftritt und der Husten chronisch wird. Die sogenannten "AHA-Symptome" sind Husten, Auswurf und Atemnot, die schleichend beginnen und sich über Jahre entwickeln.
 

Warum produziert meine Nase ständig Schleim?

Ständiger Schleim in der Nase deutet oft auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) oder ein Postnasal-Drip-Syndrom (PNDS) hin, bei dem Schleim den Rachen hinunterläuft, verursacht durch Infektionen, Allergien (Heuschnupfen), verstopfte Nasenwege (z.B. durch eine Nasenscheidewandverkrümmung) oder Polypen, was zu Husten, Räuspern und einer verstopften Nase führt. Hausmittel wie Inhalationen und Kochsalz-Nasenspülungen können helfen, den Schleim zu lösen, aber bei anhaltenden Beschwerden ist ein Besuch beim HNO-Arzt wichtig, um die Ursache zu klären und gezielt zu behandeln.
 

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