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Wo gibt es Solarkraftwerke in Deutschland?

Gefragt von: Herr Dr. Ronald Geißler B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 20. September 2026
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Solarkraftwerke gibt es in ganz Deutschland, oft konzentriert in Regionen mit viel Sonneneinstrahlung und verfügbaren Flächen, wobei Brandenburg (z.B. Weesow-Willmersdorf) und Sachsen (z.B. Witznitz bei Leipzig) mit den größten Anlagen hervorstechen, die häufig auf ehemaligen Tagebauflächen entstehen. Auch in Bayern, Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Projekte, oft als Freiflächenanlagen, manchmal auch als Hybridprojekte mit Windkraft oder Speicher.

Welche Solarfelder gibt es in Deutschland?

Solarfelder in Deutschland sind große Freiflächen-Photovoltaikanlagen, die eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen, wobei der Energiepark Witznitz bei Leipzig als größter Deutschlands mit rund 600 MW Leistung gilt, gefolgt von Anlagen wie Weesow-Willmersdorf und Gottesgabe in Brandenburg, die oft auf ehemaligen Bergbauflächen entstehen und ohne EEG-Förderung realisiert werden, wobei Bayern und Baden-Württemberg durch hohe Sonneneinstrahlung besonders sonnenreiche Standorte bieten.
 

Wie viele Sonnenkraftwerke gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind von Flensburg bis Freiburg rund 4,7 Millionen Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 99 Gigawatt [GW] installiert. Damit sind pro Quadratkilometer [km²] Fläche in Deutschland 277 Kilowatt Solar-Leistung installiert.

Was bringt ein 2000 Watt Balkonkraftwerk am Tag?

Ein 2000-Watt-Balkonkraftwerk erzeugt je nach Sonneneinstrahlung, Standort und Wetterbedingungen durchschnittlich etwa 4 bis 10 kWh pro Tag; realistisch sind oft 5 bis 8 kWh, aber unter idealen Bedingungen (Sommer, Südausrichtung) auch bis zu 10 kWh oder mehr, während der Jahresertrag meist bei 1.700 bis 2.200 kWh liegt. Bei einem 800-Watt-Wechselrichter wird die Leistung gekappt, was den realen Jahresertrag auf 1.200 bis 1.600 kWh reduziert, da der Wechselrichter die Spitzenleistung begrenzt.
 

Wo stehen Solarkraftwerke?

Die weltweit größten Solarparks stehen in sonnenintensiven Wüstenregionen und haben eine Leistung von 2000 bis 2200 Megawatt (MW), die meisten stehen in China, Indien und im Nahen Osten, etwa in Ägypten. Auch in den USA, Mexiko und Südeuropa gibt es Anlagen mit über 500 MW.

Neue Kosten bei Photovoltaik: Ist Solar 2025 noch ein gutes Investment?

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Warum lohnt sich Photovoltaik nicht mehr?

Wann lohnt sich eine Photovoltaikanlage nicht? Photovoltaik lohnt sich nicht, wenn der Preis pro kWp bei über 2.000 € liegt, beziehungsweise 2.700 € pro kWp für eine Anlage mit Speicher. Die Stromerzeugungskosten sind in diesem Fall zu hoch und beeinträchtigen die Rentabilität der PV-Anlage.

Wie viel kWp brauche ich für ein Einfamilienhaus?

Für ein typisches Einfamilienhaus (ca. 4.000 kWh/Jahr) sind meist 4 bis 10 kWp die passende Photovoltaik-Leistung, abhängig von Personenanzahl, Stromverbrauch und Zukunftsplänen (E-Auto, Wärmepumpe). Als Faustregel gilt: 1 kWp pro 1.000 kWh Stromverbrauch, wobei 5 bis 6 kWp oft für den Grundbedarf ausreichen und für umfassendere Nutzung (z.B. Wärmepumpe) 7 bis 10 kWp oder mehr empfohlen werden. 

Wie hoch sind die Preise für 1KOMMA5°-Anlagen und Strom?

Die Preise von 1KOMMA5° variieren je nach Produkt (PV-Anlage, Wärmepumpe, Stromtarif), liegen aber typischerweise in folgenden Bereichen: PV-Anlagen (all-inclusive): 1.000 bis 1.800 € pro kWp (Kilowatt-Peak), Wärmepumpen (Luft-Wasser): ca. 17.000 bis 37.000 € Gesamtkosten, und der dynamische Stromtarif Dynamic Pulse: ab 0 Cent/kWh bei Nutzung von Heartbeat AI, plus monatliche Grundgebühr (z.B. 4,49 €). 

Wieso haben Spaniens Hausbesitzer kaum Solaranlagen?

Grund sei die Lage Spaniens. „Als Halbinsel kann Spanien seinen Strom im Notfall nicht von mehreren Nachbarn beziehen. Deshalb muss unser Netz besonders stark und sicher sein“, sagte die Ministerin. Bislang hat das spanische Netz den Ausbau der Erneuerbaren gut verkraftet.

Was bringt 1 ha Solarpark?

Ein Solarpark auf 1 Hektar (ca. 10.000 m²) produziert jährlich rund 1 Million Kilowattstunden (kWh) Strom, was den Bedarf von ca. 300 Haushalten deckt und zu Einnahmen von etwa 60.000 € bei 6 Cent/kWh führen kann, wobei die tatsächlichen Erträge je nach Standort und Effizienz schwanken; zudem sind hohe Pachteinnahmen für Landeigentümer möglich (oft 4.000-5.000 €/ha/Jahr). 

Wer ist Marktführer bei Photovoltaik?

Es gibt verschiedene Marktführer, je nach Segment: Enpal gilt als Marktführer im deutschen B2C-Markt (Privatkunden) für Solaranlagen. Bei Wechselrichtern sind SMA und Sungrow weltweit führend. Bei den Solarmodulen dominieren chinesische Hersteller wie JA Solar, während deutsche Anbieter wie Hanwha Q CELLS ebenfalls eine starke Position haben.
 

Was passiert nach 20 Jahren mit einer PV-Anlage?

Auch nach 20 geförderten Jahren können Sie Ihren erzeugten PV-Strom weiterhin an das öffentliche Netz verkaufen. Die Volleinspeisung kann auch nach dem Ende der EEG Förderung weiterhin eine wertvolle Einnahmequelle sein.

Ist Enpal wirklich so gut?

Ja, Enpal ist grundsätzlich ein seriöses Unternehmen, das Solaranlagen anbietet, aber es gibt berechtigte Kritikpunkte, insbesondere bezüglich der Vertriebspraktiken und der Transparenz der Mietkaufmodelle, weshalb Kunden genau prüfen sollten, um die Vorteile zu nutzen und Nachteile zu vermeiden. Viele Kunden sind mit dem unkomplizierten Modell und der Servicequalität zufrieden, während andere die potenziell höheren Gesamtkosten, lange Verträge und Probleme bei der Kommunikation kritisieren.
 

Wo ist der größte Solarpark in Deutschland?

Solarpark Weesow-Willmersdorf. Nördlich der Stadt Werneuchen, Landkreis Barnim, in Brandenburg, hat die EnBW zum Jahresende 2020 ihren derzeit größten Solarpark mit einer Leistung von rund 187 MW ans Netz genommen. Das Solarprojekt wurde als erstes PV-Großprojekt ohne EEG-Förderung umgesetzt.

Welche 3 Geräte sind Stromfresser?

Die Top-Stromfresser im Haushalt sind oft Kühl- und Gefriergeräte, Heizungspumpen (besonders ältere Modelle) und der Stromverbrauch für Warmwasser (Durchlauferhitzer), aber auch Waschmaschinen, Geschirrspüler, Elektroherde und Fernseher können hohe Verbraucher sein, wobei die größten Kosten oft durch dauerhaft laufende Geräte wie Router, alte Kühlschränke oder Klimaanlagen entstehen, je nach Nutzung und Effizienz. 

Welche Größe sollte eine Photovoltaikanlage für eine Wärmepumpe haben?

Für eine Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus braucht man in der Regel eine PV-Anlage mit 8 bis 12 kWp (Kilowatt-Peak), da der Gesamtjahresverbrauch (Wärmepumpe plus Haushalt) oft bei 7.000 bis 10.000 kWh liegt und für je 1.000 kWh Strom etwa 1 kWp PV-Leistung empfohlen wird. Die genaue Größe hängt stark vom individuellen Strombedarf ab, aber eine größere Anlage (z.B. 10-12 kWp) erhöht die Wirtschaftlichkeit und den Eigenverbrauch erheblich, wobei ein Stromspeicher den Winterbetrieb unterstützt.
 

Sind 10 kWh am Tag viel?

10 kWh pro Tag sind für einen Single-Haushalt eher viel, für einen 3-4-Personen-Haushalt aber durchschnittlich oder sogar wenig, da der Verbrauch stark von der Personenanzahl, der Nutzung elektrischer Warmwasserbereiter und der Effizienz der Geräte abhängt. Während ein 1-Personen-Haushalt oft bei 3,6-8 kWh liegt, verbrauchen Familien mit elektrischer Heizung oder Durchlauferhitzer leicht mehr. 

Ist Solarstrom vom eigenen Dach überhaupt noch rentabel?

Ja, eine Solaranlage auf dem Dach lohnt sich in den meisten Fällen finanziell und ökologisch, besonders bei hohem Eigenverbrauch, um steigende Strompreise zu umgehen und die Unabhängigkeit zu erhöhen. Die Investition amortisiert sich oft nach 10-15 Jahren, danach folgen Jahre mit kostenlosem Strom und potenziellen Gewinnen, wobei Kombinationen mit Stromspeichern und eine möglichst große Anlagengröße die Wirtschaftlichkeit steigern.
 

Wie lange dauert es, bis sich eine Solaranlage rentiert?

Eine Solaranlage amortisiert sich in Deutschland meist nach 8 bis 15 Jahren, wobei der Durchschnitt oft bei 10 bis 12 Jahren liegt, abhängig von Faktoren wie Eigenverbrauch, Stromspeicher, Anlagengröße, Strompreisen und staatlichen Förderungen. Mit einem Stromspeicher kann die Zeit länger sein (ca. 10-15 Jahre), aber die Ersparnis danach höher, während Leistungsstärkere und eine hohe Eigenverbrauchsquote die Amortisation beschleunigen.
 

Warum lohnt sich ein Stromspeicher nicht?

Ein Stromspeicher lohnt sich nicht, wenn die Anschaffungskosten zu hoch sind, der Eigenverbrauch zu gering ist (z.B. bei kleinem Haushalt und wenig E-Mobilität), die Einspeisevergütung unattraktiv niedrig ist, der Speicher überdimensioniert ist oder die Lebensdauer (10-15 Jahre) kürzer ist als die der PV-Module (25+ Jahre). Er wird unwirtschaftlich, wenn die Stromgestehungskosten + Speicherkosten höher sind als der teure Netzstrom, den man dadurch vermeidet, was von Ihrem Verbrauch und den aktuellen Strompreisen abhängt.
 

Wo darf ein PV-Speicher nicht stehen?

Ein PV-Speicher darf nicht in direkter Sonneneinstrahlung oder in schlecht belüfteten Räumen stehen. Temperaturen über 40 °C können die Batteriezellen schädigen und das Risiko für einen Defekt erhöhen. Hersteller empfehlen Betriebstemperaturen zwischen 15 °C und 25 °C.

Ist mein Dach für die Installation einer Solaranlage geeignet?

Selbst kleinste Dachflächen können für eine Photovoltaikanlage geeignet sein. Allerdings gibt es dennoch gewisse Empfehlungen, die auf Mindestdachflächen abzielen und gewährleisten sollen, dass die Verhältnismäßigkeit der Investition zum Ertrag gesichert ist. Derzeit wird eine Dachfläche von mindestens 10m² empfohlen.

Was kostet 1ha Solarpark?

Ein Solarpark pro Hektar kostet typischerweise zwischen 500.000 und 1.000.000 Euro, abhängig von Anlagengröße, Standort und Technik, wobei größere Anlagen pro Megawatt (MWp) günstiger werden und ein Hektar oft eine Leistung von rund 1 MWp erzielt, was Kosten um die 750.000 bis 900.000 Euro pro Hektar bedeutet, inklusive Planung und Netzanschluss.